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CA202 144-202-000-216
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Der piezoelektrische Beschleunigungsmesser CA202 ist ein hervorragender Schwingungsüberwachungssensor in Industriequalität aus der Vibrometerserie von Meggitt Sensing Systems, der für hochpräzise, äußerst zuverlässige Langzeitschwingungsmessungen in rauen, aber nicht explosionsgefährdeten Industrieumgebungen entwickelt wurde. Dieser Bericht beschreibt das Modell 144-202-000-216, die Standard-Industrieversion, ausgestattet mit einem 6 Meter langen integrierten Kabel. Diesem Modell fehlt die Explosionsschutzzertifizierung und es eignet sich für eine Vielzahl von Industriesektoren, in denen keine potenziell explosionsfähige Atmosphäre vorhanden ist, z. B. konventionelle Wärme- und Wasserkraftwerke, Produktionslinien für die allgemeine Fertigung, große kommerzielle HVAC-Systeme, kommunale Wasserversorgungsanlagen und Forschungs- und Entwicklungslabore. Es stellt den idealen Gleichgewichtspunkt zwischen dem Streben nach erstklassiger Leistung und langfristiger Zuverlässigkeit bei gleichzeitiger Optimierung der Systemintegrationskomplexität und der Gesamtbetriebskosten dar.
Der klassischen Designphilosophie der CA202-Serie folgend, verwendet der Sensorkern ein polykristallines piezoelektrisches Schermodus-Sensorelement gepaart mit einer vollständig elektrisch isolierten internen Gehäusearchitektur. Dies gewährleistet eine außergewöhnliche Signalsymmetrie, eine extrem niedrige Querempfindlichkeit und eine hohe Unterdrückung von Gleichtaktstörungen. Sein struktureller Kern liegt in der nahtlosen Integration des hochfesten austenitischen Edelstahl-Sensorgehäuses mit einem flexiblen, hochtemperaturbeständigen Edelstahl-Panzerschutzschlauch durch vollständig hermetische Schweißung. Dadurch entsteht eine robuste, monolithische Messeinheit vom Messkopf bis zum Kabelausgang. Dieses steckerlose Design eliminiert grundsätzlich das Risiko eines Ausfalls an Verbindungspunkten aufgrund von Vibrationen, thermischen Zyklen oder chemischer Korrosion und ermöglicht es ihm, gängige industrielle Herausforderungen wie Feuchtigkeit, Kondensation, Öl und Staub furchtlos zu meistern und eine langfristige Stabilität und Reinheit der Signalausgabe zu gewährleisten.
Als wichtiges Sensorelement in modernen industriellen Systemen zur vorausschauenden Wartung arbeitet der CA202-216 in Synergie mit Ladungsverstärkern (z. B. IPC704/705), Datenerfassungssystemen und intelligenten Analyseplattformen (z. B. VM600) innerhalb des Vibrometer-Ökosystems. Dies bildet eine komplette Wertschöpfungskette von der physikalischen Signalerfassung über die störungsfreie Übertragung bis hin zur intelligenten Diagnose. Seine Kabellänge von 6 Metern bietet erhebliche Flexibilität für die technische Installation und erfüllt die Entfernungsanforderungen von den meisten Gerätemesspunkten zu nahegelegenen Anschlusskästen oder Verstärkermontageorten, während gleichzeitig die Komplexität und Kostensteigerung vermieden wird, die mit überlangen Kabeln verbunden sind. Es ist eine grundlegende Wahl für den Aufbau effizienter und zuverlässiger Zustandsüberwachungsnetzwerke.
Robustheit auf Industrieniveau und außergewöhnliche Umweltbeständigkeit:
Extrem breites Betriebstemperaturfenster: Der Sensorkopf kann kontinuierlich in einem extremen Temperaturbereich von -55 °C bis +260 °C betrieben werden, während das integrierte Kabel Umgebungen von -55 °C bis +200 °C standhält. Dadurch kann es direkt an Gasturbinengehäusen, Hochtemperatur-Pumpenkörpern, Ventilatoren in kalten Außenumgebungen usw. montiert werden und eignet sich für den weltweiten Einsatz vom Polarkreis bis zum Äquator, von Hochtemperatur-Metallurgiewerkstätten bis hin zu Kühllagern.
Ultimativer Schutz durch vollständig verschweißte hermetische Abdichtung: Das verschweißte, integrierte Design von Sensor und Kabel bietet Schutzniveaus, die über denen herkömmlicher Plug-and-Play-Anschlüsse liegen. Es sind keine Gummidichtungen erforderlich, wodurch Probleme mit dem Eindringen von Medien, die durch Alterung oder Verschleiß der Dichtungen verursacht werden, vollständig ausgeschlossen sind. Es arbeitet besonders zuverlässig bei Hochdruckwasserspülungen, hoher Luftfeuchtigkeit oder korrosiven Atmosphären und reduziert die Ausfallraten und Wartungskosten über seinen Lebenszyklus hinweg erheblich.
Präzise, stabile Messleistung der Spitzenklasse:
Hohe Ausgangsempfindlichkeit und breiter flacher Frequenzgang: Eine Nennempfindlichkeit von 100 pC/g bietet ein hohes Signal-Rausch-Verhältnis als Grundlage für die Erkennung schwacher mechanischer Fehlersignaturen im Frühstadium. Der flache Frequenzgang von 0,5 Hz bis 6 kHz (±5 %) ermöglicht die genaue Erfassung sowohl der Grundschwingungen großer, langsam rotierender Maschinen (z. B. Zementmühlen) als auch der hochfrequenten dynamischen Signale von Hochgeschwindigkeits-Präzisionsgeräten (z. B. Hochgeschwindigkeitskompressoren, Getriebe).
Hervorragender Dynamikbereich und Linearität: Ein linearer Messbereich bis zu 400 g stellt sicher, dass der Sensorausgang auch unter Betriebsbedingungen mit vorübergehenden Stößen oder Vibrationen mit großer Amplitude hochlinear bleibt (Fehler < ± 1 %) und die Vibrationsintensität wirklich reproduziert. Eine hohe Resonanzfrequenz (>22 kHz) garantiert eine hervorragende Phasenantwort und Amplitudentreue innerhalb der Betriebsbandbreite.
Leistungsstarker Anti-Interferenz-Kern: Das eingebaute symmetrische Differential-Sensorelement und der hohe Isolationswiderstand (≥10^9 Ω) bilden eine natürliche Barriere gegen Erdschleifenstörungen und elektromagnetisches Rauschen vor Ort und gewährleisten eine „saubere“ Rohsignalausgabe auch in komplexen industriellen elektrischen Umgebungen.
Optimierte Wirtschaftlichkeit für Standard-Industrieanwendungen:
Vereinfachte Systemtechnik: Als nicht explosionsgeschützte Standardversion erfordert der CA202-216 keine eigensicheren Barrieren oder komplexe Berechnungen und Zertifizierungen der Parameter des Eigensicherheitssystems. Es kann direkter und flexibler in standardmäßige industrielle Automatisierungs- und Steuerungssysteme integriert werden, wodurch die Komplexität, der Zeitaufwand und die Kosten für Systemdesign, Beschaffung und Inbetriebnahme erheblich reduziert werden.
Flexible 6-Meter-Kabelkonfiguration: Die 6-Meter-Länge ist eine praxiserprobte „goldene“ Länge, die Installationsfreiheit mit Kostenkontrolle in Einklang bringt. Dadurch kann der Ladungsverstärker mehrere Meter vom Sensor entfernt an einem sichereren und besser zu wartenden Ort installiert werden, ohne dass Bedenken hinsichtlich Signaldämpfung und Materialverschwendung durch übermäßig lange Kabel entstehen.
Globale Compliance, barrierefreier Einsatz: Das Produkt trägt das CE-Zeichen, entspricht den EU-EMV- und LVD-Richtlinien und erfüllt die RoHS-Umweltanforderungen. Dies ermöglicht den Einsatz in den meisten globalen nicht-explosiven Industriemärkten ohne zusätzliche lokale Zertifizierungsanpassungen, was die Projektabwicklung beschleunigt.
Plug-and-Play und extrem lange Wartungsintervalle:
Präzision ab Werk: Jeder Sensor wird unter streng kontrollierten Bedingungen einer durchgängigen dynamischen Kalibrierung (5 g, 120 Hz) unterzogen. Das beigefügte Kalibrierzertifikat stellt sicher, dass es sofort die Nennleistung erreicht, was die Verifizierungsprozesse vor Ort erheblich vereinfacht und die Abhängigkeit von hochpräzisen Kalibriergeräten verringert.
Nahezu „wartungsfreies“ Design: Die vollständig geschweißte hermetische Struktur und die robusten Edelstahlmaterialien bedeuten, dass der Sensor nach korrekter Installation außer regelmäßigen Sichtprüfungen nahezu keine vorbeugende Wartung erfordert, was dem Benutzer eine hohe Betriebssicherheit und niedrige Gesamtbetriebskosten bietet.
Der CA202-216 ist ein klassischer „separater“ piezoelektrischer Beschleunigungsmesser. Sein zentraler Erfassungsprozess ist eine rein elektromechanische Energieumwandlung:
Mechanischer Energieeintrag: Externe Vibrationen werden über die Sensorbasis auf die interne seismische Masse übertragen.
Umwandlung von Kraft in Elektrizität: Die Masse übt eine wechselnde Scherkraft auf den im Schermodus angeordneten piezoelektrischen Kristall aus. Aufgrund des direkten piezoelektrischen Effekts wird im Kristall eine zur Spannung proportionale Polarisationsladung erzeugt, die als hochohmiges Ladungssignal (Q) auf den Elektrodenoberflächen erscheint und mit der Beschleunigung (a) in Beziehung steht: Q = S * a.
Signalübertragung: Dieses schwache Ladesignal wird über das 6 Meter lange, speziell entwickelte rauscharme Koaxialkabel übertragen. Dieses Kabel wurde entwickelt, um den „triboelektrischen Effekt“ (parasitäre Geräusche, die durch Kabelbiegung oder Vibration entstehen) zu minimieren.
Der Schlüssel zur Systemintegration ist der Ladungsverstärker (IPC):
Signalaufbereitung: Der Ladungsverstärker bietet eine extrem hohe Eingangsimpedanz und wandelt das Ladungssignal linear in ein Spannungssignal um.
Störungsfreie Übertragung: Typischerweise verfügt der Verstärker über eine V/I-Umwandlungsschaltung, die ein 2-Draht-4-20-mA-Stromschleifensignal ausgibt. Stromsignale sind unempfindlich gegenüber Übertragungsleitungswiderständen und verfügen über eine hohe Immunität gegen elektromagnetische Störungen, so dass sie über gewöhnliche Twisted-Pair-Kabel über Kilometer hinweg übertragen werden können.
Systemstromversorgung: Das gleiche Kabelpaar liefert gleichzeitig Betriebsstrom für die Front-End-Sensor-Verstärker-Schleife und ermöglicht so eine einfache „2-Draht“-Installation.
Schließlich wird das 4-20-mA-Signal an das Datenerfassungssystem des Kontrollraums (SPS/DCS/I/O-Karte) oder einen speziellen Vibrationsmonitor (z. B. VM600) angeschlossen und zur Echtzeitanzeige, Trendanalyse, Alarmierung und Fehlerdiagnose in digitale Werte umgewandelt.
Die technische Logik hinter der Wahl des 6-m-Standards CA202-216: Die Leistung entspricht vollständig den explosionsgeschützten Versionen der Spitzenklasse, spart jedoch erhebliche Kosten für den gesamten Überwachungskanal, da die Explosionsschutzzertifizierung und die damit verbundene eigensichere Ausrüstung weggelassen werden. Das 6 Meter lange Kabel bietet ausreichend Installationsflexibilität für die überwiegende Mehrheit der Industrieanlagen und stellt den „Sweet Spot“ aus Leistung und Kosteneffizienz dar.
Die Standardversion CA202-216 ist aufgrund ihrer außergewöhnlichen Zuverlässigkeit und Anpassungsfähigkeit an die Umgebung die bevorzugte Wahl für die Schwingungsüberwachung in den folgenden nicht explosionsgefährdeten Industriebereichen:
Strom und Energie (konventionelle Bereiche):
Kohle-/Gaskraftwerke: Lager an Turbinen-Generatorsätzen, Speisewasserpumpen, Umwälzpumpen, Saugzugventilatoren (ID), Zwangszugventilatoren (FD), Kohlemühlen.
Wasserkraftwerke: Führungslager für Wasserturbinen, Drucklager, Öldruckregler für Regler.
Kernkraftwerk konventionelle Insel: Hauptspeisewasserpumpen, Kondensatpumpen, Umwälzpumpen, verschiedene Ventilatoren.
Biomassekraftwerke: Brecher, Förderanlagen.
Allgemeine und schwere Fertigung:
Zementindustrie: Stützrollen für Drehrohröfen, Rostkühler, große Kugelmühlen, Brecher.
Bergbau und Metallurgie: Erzbrecher, Kugelmühlen, Sinterventilatoren, Walzwerke.
Papierindustrie: Trockenzylinder, Kalander, Wickelmaschinen für Papiermaschinen.
Schiffbau und Schifffahrt: Hauptmotoren, Hilfsmotoren, Antriebsgetriebe, große Pumpensätze (in ungefährlichen Bereichen von Maschinenräumen).
Infrastruktur und Versorgung:
Große Gewerbegebäude und Rechenzentren: Kältemaschinen, Kühlturmventilatoren, Öl-/Gaskessel.
Kommunale Wasserversorgung und Abwasserbehandlung: Ansaugpumpen, Förderpumpen, Schlammentwässerungsmaschinen, Gebläse.
Schienenverkehr: Großgeräte in Stations-HVAC-Systemen, Depot-Wartungsgeräte.
Forschung & Entwicklung / Qualitätsprüfung:
Prüfstände für Automobil- und Luft- und Raumfahrtmotoren.
Vibrations- und Geräuschprüfung von Haushaltsgeräten und Elektrowerkzeugen.
Ermüdungsprüfung von Baustoffen und Strukturbauteilen.
Bestätigung des Systemdesigns: Bestätigen Sie die Kompatibilität und Bereichseinstellungen für die gesamte Messkette (Sensor -> Kabel -> Verstärker -> Erfassungssystem). Stellen Sie den richtigen Eingangskapazitätsbereich für den Verstärker ein (muss die 6-m-Kabelkapazität einschließen).
Messpunktuntersuchung: Wählen Sie Orte mit dem kürzesten Vibrationsübertragungsweg und der besten Steifigkeit (typischerweise Lagergehäuse). Stellen Sie sicher, dass die Montagefläche sauber, frei von Rost und Farbe ist. Überprüfen Sie die Ebenheit mit einem Haarlineal.
Oberflächenvorbereitung: Wenn die Oberfläche uneben ist, wird empfohlen, einen kleinen flachen Bereich auf eine Oberflächengüte von Ra 3,2 μm zu bearbeiten. Schneiden Sie die M6-Gewinde an den Stellen der Schraubenlöcher ausreichend tief ein.
Montage des Sensors:
Tragen Sie einen mittelfesten Schraubensicherungskleber (z. B. Loctite 243) auf die Gewinde der Schrauben (M6x35) auf.
Positionieren Sie den Sensor, installieren Sie Federscheiben und setzen Sie die Schrauben ein.
Mit einem Drehmomentschlüssel kreuz und quer in zwei Schritten mit 15 N·m festziehen. Ein gleichmäßiges Drehmoment ist der Schlüssel zur Gewährleistung eines guten Frequenzgangs.
Routenplanung: Planen Sie eine reibungslose Route und vermeiden Sie scharfe Kurven, scharfe Kanten, heiße Oberflächen (>200 °C) und starke EMI-Quellen. Lassen Sie etwa 0,5–1 Meter Spielraum für zukünftige Wartungsarbeiten.
Befestigung und Schutz:
Verwenden Sie Edelstahlklemmen, um das Kabel alle 0,8–1,2 Meter an Kabelrinnen oder Gerätestrukturen zu befestigen.
Innerhalb von 30–50 cm vom Sensorausgang muss eine glatte Zugentlastungsschleife mit einem Radius von mehr als 100 mm gebildet werden, um zu verhindern, dass Gerätevibrationen direkt auf die Schweißverbindung übertragen werden.
Verlegen Sie das Kabel nach Möglichkeit in flexiblen Metallrohren (z. B. KS-Serie) oder in Kabelrinnen, um zusätzlichen mechanischen Schutz zu gewährleisten.
Erdung: Das Einpunkt-Erdungsprinzip strikt umsetzen. Verbinden Sie die Kabelabschirmung nur am Ende des Ladungsverstärkers (IPC) mit der dafür vorgesehenen Erdungsklemme des Verstärkers. Verwenden Sie ein kurzes, dickes Erdungskabel. Der Sensormontagesockel ist über das Gerätegehäuse geerdet.
An den Verstärker anschließen: Schließen Sie die freien Leitungen des CA202-Kabels (normalerweise rot positiv, weiß negativ/Referenz, Abschirmung) sicher an die mit „Eingang“ oder „Sensor“ gekennzeichneten Anschlüsse am IPC-Verstärker an. Stellen Sie sicher, dass die Verbindungen dicht sind.
Systemanschluss: Verbinden Sie den Ausgang des Verstärkers (4–20 mA) mit dem Datenerfassungsgerät. Bestätigen Sie, dass die Eingangskonfiguration des Erfassungsgeräts mit dem aktuellen Signal übereinstimmt.
Einschalten und Funktionstest:
Nachdem Sie überprüft haben, dass die gesamte Verkabelung korrekt ist, schalten Sie das System ein.
Beobachten Sie das Signal für diesen Kanal in der Überwachungssoftware. Klopfen Sie vorsichtig mit einem Gummihammer auf die Montagebasis des Sensors. Auf dem Bildschirm sollte eine klare transiente Impulswellenform erscheinen, die anzeigt, dass der gesamte Pfad vom Sensor zur Software funktionsfähig ist.
Basislinienerfassung: Nachdem das Gerät normal und stabil läuft, zeichnen Sie die Vibrationswerte (RMS-Geschwindigkeit, Beschleunigungsspitze usw.) für jeden Messpunkt als Basis für die anschließende Trendanalyse und Alarmeinstellung auf.
Verboten für explosionsgefährdete Bereiche: CA202-216 verfügt nicht über eine explosionsgeschützte Funktion und die Installation in Bereichen mit explosiver Atmosphäre wie Raffinerien, Chemiefabriken und Erdgasverarbeitungsanlagen ist strengstens untersagt.
Modifizieren Sie das Kabel nicht: Das Schneiden, Spleißen oder der Versuch, das ursprüngliche 6-Meter-Kabel zu verlängern/zu kürzen, ist strengstens untersagt. Jegliche Beschädigung führt zu Dichtungsversagen und Leistungseinbußen.
Professioneller Betrieb: Installation und Inbetriebnahme sollten von Technikern mit elektrischen und mechanischen Kenntnissen durchgeführt werden.
Plan für vorbeugende Wartung:
Monatliche/vierteljährliche Inspektion: Sichtprüfung des Sensors und des Kabels auf physische Schäden, starke Korrosion oder lockere Befestigungselemente. Überprüfen Sie die Dichtheit der Anschlusskästen.
Jährliche Überprüfung: Messen Sie bei größeren Geräteüberholungen den Isolationswiderstand der Sensorschleife zur Erde; es sollte im GΩ-Bereich bleiben. Überprüfen Sie die Verbindung am Erdungspunkt des Kabelschirms auf Festigkeit und Korrosionsfreiheit.
Fehlerdiagnoseprozess:
Symptom: Kein Signal. Schritte: 1) Überprüfen Sie den Kanal und die Stromversorgung des Erfassungssystems. 2) Überprüfen Sie die Anzeige/Stromversorgung des IPC-Verstärkers. 3) Trennen Sie den Sensor am Verstärkerende, messen Sie den Widerstand zwischen den beiden Signalkabeln mit einem Multimeter (sollte offen sein) und den Widerstand zur Abschirmung (sollte >1 GΩ sein).
Symptom: Hohes Signalrauschen, Drift. Schritte: 1) Überprüfen und stellen Sie sicher, dass die Erdung punktuell und ordnungsgemäß erfolgt; 2) Überprüfen Sie, ob das Kabel parallel zu den Stromkabeln verlegt ist. 3) Prüfen Sie, ob die Sensorbefestigung locker ist; 4) Überprüfen Sie die Verstärkereinstellungen (Verstärkung, Filter).
Ein Ausfall des Sensorgehäuses ist äußerst selten; Die meisten Probleme entstehen durch Installation, Verkabelung oder nachgeschaltete Geräte.
Kalibrierungsdienste:
Empfohlenes Intervall: Unter normalen Betriebsbedingungen beträgt das empfohlene Kalibrierungsintervall 4–5 Jahre. Wenn der Sensor einem starken Überlaststoß ausgesetzt ist oder die Messwerte unerklärliche anhaltende Abweichungen aufweisen, sollte die Kalibrierung früher durchgeführt werden.
Servicemethode: Wenden Sie sich an ein von Meggitt autorisiertes Servicecenter oder ein qualifiziertes externes Messtechnikunternehmen, um den Sensor und das Kabel als komplette Einheit zu kalibrieren. Aktualisieren Sie den Kalibrierungskoeffizienten im Überwachungssystem nach der Kalibrierung.
Globales technisches Support-Netzwerk: Meggitt SA verfügt weltweit über Niederlassungen und technische Support-Zentren. Benutzer können die neuesten Produkthandbücher, Anwendungshandbücher, CAD-Zeichnungen und Zertifikatsdokumente über die offizielle Website erhalten und sich für zeitnahe Unterstützung an lokale Vertriebs- oder technische Supportteams wenden.
| Kategorie | Parameter | Technische Spezifikation und Leistungsindikatorbedingungen | , Hinweise und ergänzende Informationen |
|---|---|---|---|
| Produktidentifikation | Vollständiges Modell | CA202 (Standard-Industrieversion, 6 m integriertes Kabel) | Bestellnummer: 144-202-000-216 |
| Wahrnehmungsprinzip | Piezoelektrischer Effekt im Schermodus, hochohmiger Ladungsausgang | Das vom Gehäuse elektrisch isolierte Sensorelement liefert ein symmetrisches Differenzladungssignal mit starker Gleichtaktunterdrückung. | |
| Ausgangssignalform | Ladungssignal, Einheit: PicoCoulomb pro g (pC/g) | Muss über einen externen Ladungsverstärker (vibro-meter® IPC-Serie empfohlen) in ein niederohmiges Spannungs- oder Stromsignal umgewandelt werden. | |
| Elektrische Eigenschaften | Ladungsempfindlichkeit | 100 pC/g ±5 % | Bestimmt bei 23 °C ±2 °C, 120 Hz Sinuswelle, 5 g Spitzenbeschleunigung. |
| Linearer Betriebsbereich | 0,01 g bis 400 g (Spitze) | Der Nichtlinearitätsfehler darf innerhalb dieses Bereichs nicht mehr als ±1 % betragen. | |
| Vorübergehende Überlastfähigkeit | 500 g (Spitze) | Maximale zerstörungsfreie Einzelstoßfestigkeit. | |
| Frequenzgangbereich | 0,5 Hz bis 6000 Hz (±5 %) | Flache Amplitudenzone. Die untere Frequenzgrenze hängt vom Hochpassfilter des Ladungsverstärkers ab. | |
| Resonanzfrequenz | > 22 kHz (typisch) | Die Eigenfrequenz erster Ordnung des Sensors, die seine nutzbare obere Frequenzgrenze bestimmt. | |
| Querempfindlichkeitsverhältnis | ≤ 3 % | Verhältnis der maximalen Querachsenempfindlichkeit zur Hauptempfindlichkeitsachsenempfindlichkeit. | |
| Isolationswiderstand | ≥ 1 x 10^9 Ω | Gemessen zwischen Sensorpins, Prüfspannung 50V DC. | |
| Verteilte Kapazität | Sensorkörper: ~5000 pF Pin-zu-Pin; ~10 pF Pin-zu-Gehäuse -Integralkabel (pro Meter, typisch): ~105 pF Kern-zu-Kern; ~210 pF Kern-zu-Abschirmung |
Die Gesamtkapazität ist die Summe der Kapazität des Sensorgehäuses und der Kabelkapazität. Sollte für ein 6 m langes Kabel als Referenz für die Verstärkerbereichseinstellung berechnet werden. | |
| Umwelt und Mechanik | Kontinuierliche Betriebstemperatur. | Sensorkopf: -55 °C bis +260 °C. Integriertes Kabel und Mantel: -55 °C bis +200 °C |
Der Sensor kann dieser Temperaturumgebung kontinuierlich ausgesetzt sein und seine Spezifikationen einhalten. |
| Kurzfristige Überlebenstemperatur. | Sensorkopf: -70 °C bis +280 °C. Integriertes Kabel: -62 °C bis +250 °C |
Zulässige kurzfristige extreme Temperaturbelastung, ohne dass es zu dauerhaften Leistungseinbußen oder Strukturschäden kommt. | |
| Empfindlichkeitstemp. Driftkoeff. | -55 °C bis +23 °C Bereich: +0,25 % / °C +23 °C bis +260 °C Bereich: +0,10 % / °C |
Empfindlichkeitsänderungsrate relativ zum 23°C-Referenzpunkt. Kann per Software durch Temperaturüberwachung kompensiert werden. | |
| Mechanische Schockfestigkeit | 1000 g (Spitze) | Halbsinus-Schock, Impulsdauer 1 ms, konform mit strengen Umweltanwendungsstandards. | |
| Basisdehnungsempfindlichkeit | 0,15 x 10^-3 g/με | Äquivalente Beschleunigungsausgabe, die erzeugt wird, wenn die Sensorbasis einer Spitze-zu-Spitze-Dehnung von 250 με ausgesetzt wird. Der Wert ist extrem niedrig und normalerweise vernachlässigbar. | |
| Gehäusematerial und -prozess | Austenitischer Edelstahl (Sorte 1.4441, entspricht 316L), vollständig umlaufend durch WIG-Schweißen versiegelt. | Vereint hohe Festigkeit, gute Zähigkeit und hervorragende Beständigkeit gegen allgemeine chemische Korrosion. | |
| Kabelmantelmaterial | Hitzebeständige Edelstahlgeflechtpanzerung (Güteklasse 1.4541) | Bietet flexiblen mechanischen Schutz, ist abrieb- und quetschfest und mit dem Sensorgehäuse verschweißt. | |
| Rundumschutz | Hermetisch abgedichtete Struktur, explosionsgeschützt (mechanische Struktur), wasserdicht, ölbeständig, staubdicht, beständig gegen allgemeine industrielle korrosive Gase. | Geeignet für raue Industrieumgebungen über Schutzart IP68, jedoch nicht für explosionsfähige Gasatmosphären. | |
| Physisch und Montage | Gewicht | Sensorkopf: ca. 250 g Integriertes Kabel: ca. 135 g/m |
Gesamtgewicht für 6m Kabel ca. 1,06 kg (inkl. Sensor). |
| Montageschnittstelle | Vierloch-Flanschbefestigung, Durchgangslochdurchmesser Ø6,6 mm, für M6-Innensechskantschrauben. | Befestigungslöcher im rechteckigen symmetrischen Muster, Standard-Lochabstand. | |
| Empfohlene Montagehardware | M6 x 35 Innensechskantschrauben, mit M6 Federringen. | Federscheiben verhindern ein Lösen der Schrauben durch Vibrationen. | |
| Max. Montagedrehmoment | 15 N·m | Es muss ein Drehmomentschlüssel verwendet werden. Über Kreuz schrittweise anziehen (z. B. zuerst 10 N·m, dann 15 N·m), um eine gleichmäßige Kraftverteilung auf der Montagefläche zu gewährleisten. | |
| Gesamtkabellänge | 6 Meter | Definierte Länge für Modell 216, Lieferung als untrennbare Kompletteinheit ab Werk. | |
| Kabelabschluss | Freiliegende Leitungen, bestehend aus zwei farblich gekennzeichneten isolierten Signaldrähten und einer freiliegenden Kupfergeflechtabschirmung. | Für den einfachen Anschluss vor Ort an Klemmenblöcke, Steckverbinder oder Verstärkerklemmen. | |
| Zertifizierungen und Compliance | Allgemeine Sicherheitszertifizierung | CE-Kennzeichnung: Entspricht der EU-Richtlinie zur elektromagnetischen Verträglichkeit (2014/30/EU) und der Niederspannungsrichtlinie (2014/35/EU). | Zeigt an, dass das Produkt die wesentlichen Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzanforderungen des Europäischen Wirtschaftsraums erfüllt. |
| Elektromagnetische Verträglichkeit | Entspricht EN 61000-6-2:2005 (Störfestigkeit für Industrieumgebungen) Entspricht EN 61000-6-4:2007+A1:2011 (Emission für Industrieumgebungen) |
Gewährleistet einen stabilen Betrieb in typischen industriellen elektromagnetischen Umgebungen und verursacht keine schädlichen Störungen bei anderen Geräten. | |
| Elektrischer Sicherheitsstandard | Entspricht EN 61010-1:2010 | Allgemeine Sicherheitsanforderungen für elektrische Geräte zur Messung, Steuerung und Labornutzung. | |
| Umweltkonformität | Entspricht den Anforderungen der Neufassung der EU-RoHS-Richtlinie (2011/65/EU). | Beschränkt die Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe wie Blei, Quecksilber und Cadmium in Elektro- und Elektronikgeräten. | |
| Werkskalibrierung | Vollständiger dynamischer Kalibrierkettentest (Sensor + Kabel, 5g, 120Hz) unter Standard-Laborbedingungen. | Kalibrierzertifikat mit Empfindlichkeits- und Referenzfrequenzgangdaten zur Gewährleistung einer durchgängigen Messgenauigkeit. | |
| Explosionsgeschützte Zertifizierung | Keiner | Dies ist eine Standard-Industrieversion, die nicht für den explosionsgeschützten Einsatz zertifiziert ist. Der Einsatz in Gefahrenbereichen (Zone 0/1/2), in denen explosive Gase, Dämpfe oder Staub vorhanden sein können, ist strengstens untersagt. |
