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Bently Nevada 3500/60 163179-01 Temperaturmodul

  • Bently Nevada

  • 3500/60-AA-BB

  • 2200 $

  • Auf Lager

  • T/T

  • Xiamen

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Der Temperaturmonitor 3500/60 ist eine Schlüsselkomponente des Maschinenzustandsüberwachungssystems Bently Nevada 3500, das für die kontinuierliche Überwachung und den Schutz kritischer rotierender Geräte konzipiert ist. Dieses Modul bietet sechs Kanäle zur hochpräzisen Temperaturüberwachung und kann Eingaben sowohl von Widerstandstemperaturdetektoren (RTDs) als auch von Thermoelementen (TCs) akzeptieren. Seine Hauptfunktion besteht darin, die Eingangstemperatursignale aufzubereiten und zu verarbeiten und sie mit vom Benutzer programmierbaren Alarmsollwerten zu vergleichen, um so bei anormalen Temperaturen rechtzeitig Alarme zu generieren und so Geräteschäden durch Überhitzung oder andere temperaturbedingte Probleme zu verhindern.


Das 3500/60-Modul ist für seine Flexibilität, hohe Zuverlässigkeit und einfache Integration bekannt und wird häufig in der Energieerzeugung, der Öl- und Gasindustrie, der Chemieindustrie, der Schifffahrt und anderen Branchen zur Überwachung kritischer Anlagen wie Dampfturbinen, Gasturbinen, Kompressoren, Pumpen und Motoren eingesetzt.


2. Hauptmerkmale

1. Unterstützung für Mehrkanal- und Multisensortypen

  • Sechs-Kanal-Eingang: Ein einzelnes 3500/60-Modul kann gleichzeitig bis zu sechs unabhängige Temperaturpunkte überwachen und bietet so eine Überwachungsfunktion mit hoher Dichte, die Platz im Rack und Kosten spart.

  • RTD- und TC-Kompatibilität: Das Modul unterstützt zwei Haupttypen von Temperatursensoren, sodass Benutzer den am besten geeigneten Sensortyp für ihre Anwendungsanforderungen auswählen können. Es kann sogar eine Mischung aus RTD- und TC-Eingängen auf demselben Modul unterbringen (abhängig vom E/A-Modultyp).


2. Flexible Konfiguration und E/A-Moduloptionen
Die Funktionalität des Moduls wird durch rückseitige E/A-Module realisiert, sodass Benutzer basierend auf den tatsächlichen Anforderungen verschiedene Typen auswählen können:

  • Nicht isoliertes RTD/TC-E/A-Modul: Kostengünstig, kann für die Annahme von TC, RTD oder einer Mischung beider Eingänge konfiguriert werden. Geeignet für Standard-Industrieumgebungen ohne starke elektrische Störungen.

  • Isoliertes TC-E/A-Modul: Bietet eine Kanal-zu-Kanal-Isolierung von bis zu 250 V DC und unterdrückt wirksam externe Störungen, die durch Erdpotenzialunterschiede oder Feldverdrahtungsfehler verursacht werden, und gewährleistet so Messgenauigkeit und Systemsicherheit in rauen elektrischen Umgebungen.

  • E/A-Modul mit internen Barrieren: Entwickelt für explosionsgefährdete Bereiche, integriert es interne Barrieren und erfüllt explosionsgeschützte Anforderungen ohne externe diskrete Barrieren.


3. Programmierbares Alarmmanagement

  • Zweistufige Alarmierung: Jeder Kanal kann unabhängig mit Alarm- und Gefahrenalarm-Sollwerten konfiguriert werden, was abgestufte Warnungen und Schutzmaßnahmen ermöglicht.

  • Flexibler Sollwertbereich: Alarmwerte sind normalerweise von 0 % bis 100 % jedes Messbereichs einstellbar, sofern sie nicht durch den inhärenten Bereich des Sensors selbst eingeschränkt sind.

  • Programmierbare Alarmverzögerungen: Um Fehlalarme aufgrund vorübergehender Schwankungen zu verhindern, können Benutzer Verzögerungszeiten einstellen:

    • Alarmverzögerung: 1 bis 60 Sekunden, in 1-Sekunden-Intervallen.

    • Gefahrenverzögerung: 1 bis 60 Sekunden, in 0,5-Sekunden-Intervallen. Kürzere Verzögerungen gewährleisten eine schnelle Reaktion auf gefährliche Bedingungen.


4. Hochzuverlässiges Design und TMR-Unterstützung

  • Statusanzeige: Die Vorderseite des Moduls verfügt über LED-Anzeigen zur Statusanzeige in Echtzeit:

    • OK-LED: Zeigt den normalen Modulbetrieb an.

    • TX/RX-LED: Zeigt an, dass das Modul mit anderen Modulen im 3500-Rack kommuniziert.

    • Bypass-LED: Zeigt an, dass sich das Modul im Bypass-Modus befindet.

  • Triple Modular Redundant (TMR)-Konfiguration: Für Anwendungen, die eine extrem hohe Sicherheit und Verfügbarkeit erfordern, können drei 3500/60-Module nebeneinander installiert werden, um ein TMR-System zu bilden. Dieses System verwendet eine Zwei-von-Drei-Abstimmungslogik, die sicherstellt, dass kein einzelner Fehlerpunkt zu einer Systemfehlfunktion oder einem Schutzverlust führen kann, wodurch die Fehlertoleranz des Systems erheblich erhöht wird.


5. Keine Rekorderausgänge (Hauptunterschied zum 3500/61)
Das Modul 3500/60 bietet keine analogen Rekorderausgänge. Dies ist der einzige große Unterschied zum 3500/61-Modul. Der 3500/61 bietet 4-20-mA-Analogausgänge für alle sechs Kanäle zum Anschluss an Diagrammschreiber oder Datenerfassungssysteme, während sich der 3500/60 auf Kernüberwachungs- und Alarmfunktionen konzentriert.



3. Detailliertes Arbeitsprinzip

1. Signaleingang und Sensoranregung

Der Betrieb des Moduls beginnt mit dem Empfang schwacher elektrischer Signale von Feldsensoren.

  • Für RTDs (Widerstandstemperaturdetektoren): Der Widerstand eines RTD ändert sich mit der Temperatur. Das 3500/60-Modul bietet eine präzise Konstantstromquelle (925 µA ±15 µA bei 25 °C) zur Anregung des RTD-Sensors. Bei 3-Leiter-RTDs verwendet das Modul zwei Stromquellen, um durch den Leitungswiderstand verursachte Fehler zu kompensieren. Bei 4-Draht-RTDs wird eine einzige Stromquelle verwendet, wobei die zusätzlichen Sensordrähte den Einfluss des Leitungswiderstands eliminieren und so höchste Messgenauigkeit gewährleisten. Das Modul berechnet den Widerstand des RTD präzise, ​​indem es den Spannungsabfall an ihm misst und basierend auf dem bekannten Erregerstrom diesen Widerstandswert dann mithilfe von Standard-RTD-Umrechnungstabellen (z. B. Pt100, α=0,00385) in einen Temperaturwert umwandelt.

  • Für TCs (Thermoelemente): Thermoelemente erzeugen auf der Grundlage des Seebeck-Effekts eine kleine Spannung im Millivolt-Bereich, die proportional zur Temperaturdifferenz ist. Um die absolute Temperatur zu messen, muss die Temperatur der Kaltstelle (Referenzstelle) des Thermoelements bekannt sein. Das E/A-Modul des 3500/60-Moduls enthält einen hochpräzisen CJC-Sensor (Cold Junction Compensation) mit einer Genauigkeit von ±1 °C bei 25 °C. Das Modul überwacht kontinuierlich die Temperatur des CJC-Sensors und kombiniert diesen Messwert mit der vom Thermoelement erzeugten Thermospannung. Mithilfe des mathematischen Modells oder der Nachschlagetabelle für den spezifischen Thermoelementtyp (z. B. Typ K, E, J, T) wird die tatsächliche Temperatur an der heißen Verbindungsstelle berechnet.


2. Signalkonditionierung und Digitalisierung

Die Rohsignale der Sensoren sind sehr schwach und rauschanfällig. Daher werden intern mehrere Stufen der Signalkonditionierung durchgeführt:

  • Filterung: Hardwarefilter dienen zur Unterdrückung von Netzfrequenzstörungen und hochfrequentem Rauschen.

  • Verstärkung: Das Signal wird auf einen Pegel verstärkt, der für die Verarbeitung durch den Analog-Digital-Wandler (ADC) geeignet ist.

  • Isolierung (für isolierte TC-E/A-Module): Bevor das Signal in den Kernverarbeitungsabschnitt des Systems gelangt, durchläuft es eine Isolationsbarriere (z. B. Optokoppler oder magnetische Isolatoren), die die Eingangsmasse jedes Kanals elektrisch von der Systemmasse isoliert. Dadurch wird verhindert, dass hohe Gleichtaktspannungen das Modul beschädigen oder Messungen auf anderen Kanälen beeinträchtigen.

  • Analog-Digital-Wandlung (ADC): Das aufbereitete analoge Signal wird von einem hochauflösenden ADC in ein digitales Signal umgewandelt. Die Auflösung des Moduls beträgt 1°C bzw. 1°F, sodass auch kleine Temperaturänderungen erkannt werden können.


3. Temperaturberechnung und Linearisierung

Das digitalisierte Signal wird vom Mikroprozessor des Moduls verarbeitet. Bei RTDs führt der Prozessor Linearisierungsalgorithmen aus, um den Widerstandswert in einen linearen Temperaturwert umzuwandeln. Bei TCs ist die Verarbeitung komplexer und umfasst die folgenden Schritte:

  1. Lesen Sie die Temperatur des CJC-Sensors ab.

  2. Wandeln Sie die CJC-Temperatur in die entsprechende thermoelektrische Spannung um, die der jeweilige Thermoelementtyp bei dieser Temperatur erzeugen würde (unter Verwendung von Polynomen oder Nachschlagetabellen).

  3. Addieren Sie diese berechnete Spannung zur gemessenen gesamten Thermospannung des Thermoelements, um die Gesamtspannung zu erhalten, die der tatsächlichen Temperatur der heißen Verbindungsstelle entspricht.

  4. Wandeln Sie abschließend diese Gesamtspannung mithilfe von Umkehrfunktionen oder Nachschlagetabellen in den endgültigen Temperaturwert der heißen Verbindungsstelle um.


4. Alarmlogik und -ausgang

Der berechnete Echtzeit-Temperaturwert wird mit den vom Benutzer voreingestellten Alarm- und Gefahrensollwerten für jeden Kanal verglichen. Die Vergleichslogik berücksichtigt die benutzerdefinierten Alarmverzögerungen. Wenn die Echtzeittemperatur länger als die Verzögerungszeit kontinuierlich den Sollwert überschreitet, löst das Modul den entsprechenden Alarmzustand aus.

Der Alarmstatus wird über zwei primäre Wege ausgegeben:

  • Interne Kommunikation: Der Alarmstatus wird an die 3500-Rack-Backplane gesendet, wo er von anderen Modulen im System (z. B. Relaismodulen) zum Auslösen von Abschaltungen, akustischen/visuellen Alarmen oder anderen Schutzmaßnahmen verwendet werden kann.

  • Anzeige auf der Vorderseite: Obwohl der 3500/60 über keine speziellen Alarm-LEDs verfügt, kann sein Status über das Rack-Schnittstellenmodul oder die Upstream-Software deutlich angezeigt werden.


5. Systemkommunikation und Datenintegration

Das 3500/60-Modul kommuniziert mit hoher Geschwindigkeit über die Rückwandplatine des 3500-Racks mit dem „Gehirn“ des Systems – beispielsweise dem Rack-Schnittstellenmodul (3500/15, 3500/20M usw.). Alle Konfigurationsparameter, Echtzeit-Temperaturdaten, Alarmstatus und Informationen zum Modulzustand werden über diese Backplane übertragen. Das Rack-Schnittstellenmodul leitet diese Daten dann mithilfe von Industriestandardprotokollen wie Modbus oder OPC UA an das Distributed Control System (DCS), Safety Instrumented System (SIS) oder Asset Management System (AMS) der Anlage weiter und ermöglicht so eine anlagenweite Überwachung und Datenprotokollierung.


6. Genauigkeit und Umweltaspekte

Die Messgenauigkeit des Moduls wird von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter dem I/O-Modultyp, dem Rack-Typ und der Umgebungstemperatur.

  • I/O-Modultyp: Isolierte I/O-Module bieten häufig eine höhere Genauigkeit (z. B. ±1 °C für isolierte Typen mit externem Abschluss in einem Standard-Rack) aufgrund einer besseren Störfestigkeit im Vergleich zu nicht isolierten Typen (z. B. ±3 °C für nicht isolierten externen Abschluss).

  • Rack-Typ: Schott-Racks bieten aufgrund der besseren Abschirmung und Erdung in der Regel eine bessere Genauigkeit als Standard-Racks.

  • Umgebungstemperatur: Die im Datenblatt angegebene Genauigkeit liegt typischerweise bei +25 °C. Über den gesamten Betriebstemperaturbereich (-30 °C bis +65 °C) kann sich die Genauigkeit leicht verschlechtern, der Fehler wird jedoch streng innerhalb eines definierten Bereichs kontrolliert (z. B. ±0,4 % Fehler über den Temperaturbereich für den Rekorderausgang).


4. Anwendungsszenarien

Das Temperaturmodul 3500/60 eignet sich für folgende Industrieszenarien:

  • Lagertemperaturüberwachung für Gasturbinen, Dampfturbinen und Kompressoren.

  • Temperaturschutz für Pumpen, Lüfter, Getriebe und andere rotierende Maschinen.

  • Überwachung der Wicklungstemperatur für Leistungstransformatoren und Generatoren.

  • Temperaturüberwachung für chemische Reaktoren und Rohrleitungen.

  • Temperaturüberwachung für Schiffsenergiesysteme.


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