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Vibro-Meter CA202 144-202-000-226 Piezoelektrischer Beschleunigungsmesser

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  • CA202 144-202-000-226

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Der piezoelektrische Beschleunigungsmesser CA202 ist ein leistungsstarker industrieller Vibrationssensor aus der Vibrometer-Produktlinie von Meggitt Sensing Systems, der für die hochzuverlässige Vibrationsüberwachung über mittlere Entfernungen in rauen, aber nicht explosionsgefährdeten Industrieumgebungen entwickelt wurde. Dieser Bericht konzentriert sich auf das Modell 144-202-000-226, die Standard-Industrieversion, ausgestattet mit einem 11 Meter langen integrierten Kabel. Dieses Modell verfügt nicht über eine Explosionsschutzzertifizierung und ist für die langfristige Zustandsüberwachung und vorausschauende Wartung kritischer rotierender Geräte in ungefährlichen Umgebungen wie Energieerzeugung, Wasserwirtschaft, Fertigung, Gebäude und Infrastruktur vorgesehen.


Der Sensor setzt das charakteristische Design der CA202-Familie fort und verwendet eine polykristalline piezoelektrische Kern-Schermodus-Sensortechnologie und eine intern vollständig isolierte Architektur. Dies gewährleistet eine außergewöhnliche Messgenauigkeit, eine hervorragende Signalsymmetrie und eine robuste Anti-Interferenz-Fähigkeit. Sein markantestes Strukturmerkmal ist die nahtlose Integration des robusten Sensorgehäuses aus austenitischem Edelstahl mit einem flexiblen, hochtemperaturbeständigen Edelstahl-Schutzschlauch durch vollständig hermetische Schweißung. Dadurch entsteht eine steckerlose, auslaufsichere monolithische Messeinheit vom Messkopf bis zum Kabelende. Dieses Design eliminiert grundsätzlich Ausfallrisiken, die mit herkömmlichen Plug-and-Play-Sensoren verbunden sind, wie z. B. Steckerkorrosion, Lockerung oder Dichtungsversagen, und ermöglicht so, dass der Sensor langfristig den üblichen industriellen Herausforderungen wie Feuchtigkeit, Kondensation, Öl, Staub und allgemeiner chemischer Korrosion standhält.


Als zuverlässiges „Sinnesorgan“ für Gesundheitsmanagementsysteme für Industrieanlagen lässt sich der CA202-226 nahtlos in Vibrometer-Signalaufbereiter (IPC-Serie), Datenerfassungssysteme und intelligente Analysesoftware (z. B. die VM600-Plattform) integrieren und bildet so eine Komplettlösung von der physikalischen Signalerfassung über die hochwertige Übertragung bis hin zur intelligenten Diagnose. Die Kabellänge von 11 Metern bietet einen erheblichen praktischen Nutzen hinsichtlich der Installationsflexibilität: Sie ermöglicht die Montage des Sensors am optimalen Messpunkt und gleichzeitig die Platzierung des relativ empfindlichen Ladungsverstärkers mehrere Meter entfernt an einem sichereren, saubereren und besser zu wartenden Ort. Dies eignet sich besonders für Anwendungen mit verteilten Geräteanordnungen oder relativ zentralisierten Schaltschrankstandorten. Dies macht den CA202-226 zur idealen Wahl, wenn es um erstklassige Leistung und Zuverlässigkeit geht und gleichzeitig technischer Installationskomfort und Systemökonomie in Einklang gebracht werden sollen.



2. Kernvorteile und Wert

  1. Robustes Design in Industriequalität und außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit an die Umwelt:

    • Ultraweiter Betriebstemperaturbereich: Der Sensorkopf kann bei extremen Temperaturen von -55 °C bis +260 °C kontinuierlich und stabil arbeiten, und das integrierte Kabel hält Umgebungen von -55 °C bis +200 °C stand. Diese Eigenschaft ermöglicht seinen breiten Einsatz in verschiedenen Klimazonen und Betriebsbedingungen, von Außenventilatoren in kalten nördlichen Regionen bis hin zu Pumpen und Kompressoren in Hochtemperaturwerkstätten im Süden.

    • Vollständig geschweißte, monolithische, abgedichtete Struktur: Die dauerhafte Schweißverbindung zwischen Sensor und Kabel bietet einen Schutzgrad, der den Schutz herkömmlicher Sensoren mit Elastomerdichtungen übertrifft. Es eliminiert Leckagerisiken an Schnittstellen vollständig, ist unempfindlich gegenüber Hochdruckwasserspülungen, anhaltend hoher Luftfeuchtigkeit oder korrosiven Atmosphären, was die langfristige Betriebszuverlässigkeit in rauen Umgebungen erheblich verbessert und den Wartungsbedarf und die Kosten über den gesamten Lebenszyklus erheblich reduziert.

  2. Präzise, ​​stabile Messleistung der Spitzenklasse:

    • Hohe Empfindlichkeit und breiter Frequenzgang: Eine Standardempfindlichkeit von 100 pC/g bietet ein gutes Signal-Rausch-Verhältnis als Grundlage für die Erkennung schwacher mechanischer Fehlersignaturen im Frühstadium. Der flache Frequenzgangbereich von 0,5 Hz bis 6 kHz (±5 %) ermöglicht eine präzise Messung von den Grundfrequenzen großer, langsam laufender Rotoren (z. B. Zementmühlen) bis hin zu hochfrequenten Stoßkomponenten von Zahnrädern oder Wälzlagern und erfüllt so umfassende Fehlerdiagnoseanforderungen.

    • Hervorragende dynamische Eigenschaften und Linearität: Ein linearer Messbereich bis zu 400 g stellt sicher, dass die Sensorausgabe auch unter komplexen Betriebsbedingungen mit Stößen oder Vibrationen mit großer Amplitude äußerst genau und linear bleibt (Fehler < ± 1 %). Eine hohe Resonanzfrequenz (>22 kHz) garantiert eine hervorragende Phasen- und Amplitudentreue innerhalb der Betriebsbandbreite.

    • Starke Immunität gegen Umwelteinflüsse: Das eingebaute differenzielle symmetrische Sensorelement, der hohe Isolationswiderstand (≥1 GΩ) und das vollständig abgeschirmte Kabeldesign bilden zusammen eine wirksame Barriere gegen Erdschleifenstörungen, elektromagnetisches Rauschen und triboelektrische Effekte und gewährleisten die Ausgabe eines reinen, stabilen Rohsignals in komplexen industriellen elektrischen Umgebungen.

  3. Optimiertes Engineering und Kosteneffizienz für Standard-Industrieanwendungen:

    • Vereinfachter Systemintegrations- und Zertifizierungsprozess: Als Standard-Industrieversion erfordert der CA202-226 keine eigensicheren Barrieren oder komplexe Berechnungen und Zertifizierungen des Eigensicherheitssystems. Dadurch werden Systemdesign-, Beschaffungs- und technische Implementierungsprozesse erheblich vereinfacht, Projektlaufzeiten verkürzt und die Gesamtsystemkosten gesenkt.

    • Installationsfreiheit durch das 11-Meter-Kabel: Die 11-Meter-Länge ist ein in der Praxis bewährter, nützlicher Abstand, der die Notwendigkeit einer entfernten Installation des Verstärkers/Anschlusskastens mit der Vermeidung von Signaldämpfung und Kostensteigerungen im Zusammenhang mit übermäßig langen Kabeln in Einklang bringt. Es eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen der Messpunkt etwa 10 Meter vom nächsten Anschlusskasten oder Schaltschrank entfernt ist, wodurch die Notwendigkeit der Installation zusätzlicher Leitungen oder Kabel vor Ort verringert wird.

    • Konformität mit dem globalen Marktzugang: Das Produkt trägt das CE-Zeichen, entspricht der EU-EMV- und Niederspannungsrichtlinie (LVD) und erfüllt die RoHS-Umweltanforderungen. Dies ermöglicht diesem Modell einen barrierefreien Zugang zu den meisten globalen nicht-explosiven Industriemärkten, ohne dass zusätzliche regionale Zertifizierungsanpassungen erforderlich sind.

  4. Plug-and-Play und extrem lange Lebensdauer:

    • Werksseitige Präzisionskalibrierung, Präzision ab Werk: Jeder Sensor durchläuft eine vollständige dynamische End-to-End-Kalibrierung (5 g, 120 Hz) unter Standardlaborbedingungen und wird mit einem Kalibrierzertifikat geliefert. Dies stellt sicher, dass Benutzer direkt nach dem Auspacken die Nennleistung erreichen, was die Inbetriebnahme und Überprüfung vor Ort erheblich vereinfacht.

    • Nahezu „wartungsfreie“ Zuverlässigkeit: Dank der vollständig verschweißten hermetischen Struktur und der Materialien, die vollständig aus Edelstahl bestehen, erfordert der Sensor nach korrekter Installation abgesehen von regelmäßigen Sichtprüfungen nahezu keine vorbeugende Wartung, was den Benutzern eine sehr hohe Betriebssicherheit und sehr niedrige Gesamtbetriebskosten (TCO) bietet.



3. Funktionsprinzip und Systemintegration

Der CA202-226 ist ein piezoelektrischer Beschleunigungsmesser mit hohem Ladungsausgang. Sein interner Sensorkern ist eine im Schermodus konzipierte piezoelektrische Baugruppe. Wenn die Sensorbasis mit dem Messobjekt vibriert, übt die innere seismische Masse eine periodische Scherkraft auf den piezoelektrischen Kristall aus.

Basierend auf dem direkten piezoelektrischen Effekt wird im Inneren des Kristalls eine Polarisationsladung proportional zur angelegten mechanischen Spannung (dh Beschleunigung) erzeugt, die ein hochohmiges Ladungssignal (Q) auf seinen Elektrodenoberflächen erzeugt. Die Beziehung ist: Q = S * a , wobei S die Ladungsempfindlichkeit (100 pC/g) und *a* die Vibrationsbeschleunigung (g) ist. Dieses Rohladungssignal ist äußerst schwach und störanfällig.

Daher ist ein dedizierter Ladungsverstärker (z. B. IPC70x) für die Signalaufbereitung und -wandlung unerlässlich:

  1. Umwandlung von Ladung in Spannung: Der Verstärker bietet eine extrem hohe Eingangsimpedanz und wandelt das Ladungssignal linear in ein Spannungssignal mit niedriger Impedanz um.

  2. Umwandlung und Ansteuerung von Spannung in Strom: Vibro-meter®-Verstärker wandeln das Spannungssignal typischerweise weiter in ein äußerst störungsresistentes 2-Draht-4-20-mA-Stromschleifensignal um. Die Vorteile dieser Technologie sind:

    • Überlegene Störfestigkeit: Stromsignale sind unempfindlich gegenüber Übertragungsleitungswiderständen und weniger anfällig gegenüber elektromagnetischem Induktionsrauschen.

    • Fähigkeit zur Übertragung über große Entfernungen: Kann mit einem gewöhnlichen abgeschirmten Twisted-Pair-Kabel über Hunderte bis Tausende von Metern übertragen werden.

    • Vereinfachte 2-Draht-Verkabelung: Verwendet nur ein Kabelpaar, um gleichzeitig die Front-End-Sensor-Verstärker-Schleife mit Strom zu versorgen und das Signal zurückzuleiten, was die Feldverkabelung erheblich vereinfacht.

Schließlich kann das standardmäßige 4-20-mA-Signal direkt an SPS- oder DCS-Module angeschlossen werden, die einen Stromeingang unterstützen, oder nach der Umwandlung über eine Signalaufbereitungskarte in ein spezielles Vibrationsüberwachungs- und -analysesystem (z. B. VM600) eingespeist werden, um Echtzeitanzeige, Protokollierung historischer Daten, Spektrumanalyse, Trendvorhersage und Alarmierung zu ermöglichen.


Technische Überlegungen für die Wahl des 11-m-Standards CA202-226: Er entspricht in Bezug auf Kernerkennungsleistung, Umgebungstoleranz und mechanische Robustheit vollständig den explosionsgeschützten Versionen. Durch den Wegfall der Explosionsschutzzertifizierung und der damit verbundenen Sicherheitsbarrieren werden erhebliche Kosteneinsparungen und eine Systemvereinfachung für den gesamten Überwachungskanal erzielt. Die Kabellänge von 11 Metern eignet sich besonders für Fälle, in denen Messpunkte relativ weit verstreut sind, die Signale jedoch in einem Schaltschrank in einem einzigen Bereich konzentriert werden müssen, was sie zur bevorzugten Lösung macht, um das beste Gleichgewicht zwischen Leistung und technischer Wirtschaftlichkeit zu erreichen.



4. Typische Anwendungsszenarien

Aufgrund seiner Robustheit, seines großen Temperaturbereichs, seiner hohen Leistung und seiner moderaten Kabellänge ist die Standardversion CA202-226 eine ideale Wahl für die Vibrationsüberwachung in den folgenden nicht explosionsgefährdeten Industriebereichen:

  • Stromerzeugung (nicht explosionsgefährdete Bereiche):

    • Wärmekraftwerke: Lager an Turbinen-Generatorsätzen, Kesselspeisewasserpumpen, Zwangs-/Saugzugventilatoren (FD/ID), Kohlemühlen, Kohlebrecher.

    • Wasserkraftwerke: Führungs- und Drucklager für Wasserturbinen, Reglersysteme, technische Wasserversorgungspumpen.

    • Kernkraftwerk konventionelle Insel: Hauptspeisewasserpumpen, Kondensatpumpen, Umwälzpumpen, kritische Lüftungsventilatoren.

    • Biomasse-/Waste-to-Energy-Anlagen: Förder-, Zerkleinerungs- und Verbrennungszusatzausrüstung.

  • Schwerindustrie und Prozessfertigung:

    • Zementindustrie: Vertikale Rohstoffmühlen, Drehrohröfen, Rostkühler, Zementmühlen, große Ventilatoren.

    • Stahl und Metallurgie: Sintermaschinen, Hochofengebläse, Staubsammelventilatoren, Hauptantriebssysteme für Mühlen.

    • Bergbauindustrie: Brecher, Kugelmühlen, Kreiselbrecher, große Bergbaupumpen.

    • Papierindustrie: Siebpartie, Pressenpartie, Trockenpartie, Kalander, Aufwickler für Papiermaschinen.

  • Große Infrastruktur und öffentliche Versorgungsunternehmen:

    • Große Gewerbekomplexe und Krankenhäuser: Zentrale Anlagenkühler, Kühlturmventilatoren, Öl-/Gaskessel.

    • Kommunale Wasserversorgung: Ansaug- und Förderpumpenhäuser in Wasseraufbereitungsanlagen, Belüftungsgebläse in Kläranlagen, Schlammentwässerungsmaschinen.

    • Verkehrsknotenpunkte: Große HVAC-Geräte in U-Bahn-/Flughafensystemen, Antriebsmechanismen für Rolltreppen.

  • Schifffahrt und allgemeine Maschinen:

    • Schiffshauptantriebsdieselmotoren, Generatordieselmotoren, Getriebe, große Meerwasserpumpen (in ungefährlichen Bereichen von Maschinenräumen).

    • Wichtige Leistungskomponenten großer Baumaschinen (Bagger, Lader).

  • Tests und Forschung und Entwicklung:

    • Haltbarkeitsprüfstände für Produkte wie Motoren, Getriebe und Motoren.

    • Modalanalyse und Vibrationstests großer Strukturkomponenten (z. B. Rotorblätter von Windkraftanlagen, Brückenmodelle).



5. Installations-, Inbetriebnahme- und Betriebsrichtlinien

5.1 Planung vor der Installation

  1. Systemdesign und -bestätigung: Bestätigen Sie, dass die Eingangsbereichseinstellung des Ladungsverstärkers in der Messkette die Summe aus der Kapazität des Sensorkörpers und der Kapazität des 11-Meter-Kabels aufnehmen kann. Planen Sie die Kabelführung vom Sensor zum Anschlusskasten/Verstärker und vermeiden Sie lange Parallelverläufe mit Stromkabeln.

  2. Auswahl und Vorbereitung der Messpunkte: Wählen Sie Stellen an starren Strukturen wie Lagergehäusen als Messpunkte aus. Reinigen Sie die Montagefläche, um sicherzustellen, dass sie eben, frei von Farbe und Rost ist. Wenn die Oberfläche uneben ist, wird empfohlen, einen kleinen flachen Bereich mit einer Oberflächengüte von Ra 3,2 μm zu bearbeiten.

5.2 Mechanische Installation des Sensors

  1. Installationsschritte:

    • Verwenden Sie die angegebenen M6 x 35-Innensechskantschrauben und Federringe. Auf die Schraubengewinde kann eine kleine Menge mittelfester Schraubensicherungskleber (z. B. Loctite 243) aufgetragen werden.

    • Positionieren Sie den Sensor, installieren Sie die Unterlegscheiben und Schrauben der Reihe nach.

    • Befolgen Sie mit einem kalibrierten Drehmomentschlüssel genau das Kreuzmuster und ziehen Sie alle vier Schrauben gleichmäßig in zwei Schritten an (z. B. zuerst mit 10 N·m, dann mit 15 N·m). Überschreiten Sie nicht das Drehmoment und verwenden Sie keine Schlagwerkzeuge.

  2. Montageausrichtung: Stellen Sie sicher, dass der Pfeil der Empfindlichkeitsachse auf der Sensorseite mit der Hauptrichtung der zu messenden Vibration übereinstimmt.

5.3 Verlegung und Sicherung des 11 Meter langen Kabels

  1. Verlegen und Biegen: Planen Sie einen glatten Kabelverlauf. Der minimale statische Biegeradius darf 50 Millimeter nicht unterschreiten. Vermeiden Sie es, über scharfe Kanten, heiße Oberflächen (>200 °C) oder starke Vibrationsquellen zu fahren.

  2. Stressabbau und -behebung:

    • Innerhalb von 30–50 Zentimetern vom Sensorkabelausgang muss eine glatte Zugentlastungsschleife mit einem Radius von mehr als 100 Millimetern gebildet werden, um Gerätevibrationen zu absorbieren und die Schweißverbindung zu schützen.

    • Verwenden Sie korrosionsbeständige Kabelklemmen, um das Kabel alle 0,8–1,5 Meter sicher an Kabelrinnen, Kabelkanälen oder Gerätestrukturen zu befestigen. Vermeiden Sie, dass das Kabel baumelt oder flattert.

    • Wenn die Bedingungen es zulassen, verlegen Sie das Kabel für zusätzlichen mechanischen Schutz in einem flexiblen Metallrohr (z. B. KS-Serie) oder einem PVC-Rohr.

  3. Erdungsbehandlung (entscheidend): Setzen Sie das Einpunkt-Erdungsprinzip strikt um. Verbinden Sie den Kabelschirm nur am Eingang des Ladungsverstärkers (IPC) mit der dafür vorgesehenen Erdungsklemme des Verstärkers. Verwenden Sie ein kurzes, dickes Erdungskabel, um eine gute Verbindung sicherzustellen. Der Sensormontagesockel ist über das Gerätegehäuse geerdet. Erden Sie die Abschirmung nicht erneut am Sensorende oder an einer anderen Stelle, um Erdschleifen zu vermeiden, die zu Störungen führen.

5.4 Elektrischer Anschluss und Systeminbetriebnahme

  1. An den Verstärker anschließen: Schließen Sie die freien Leitungen des CA202-Kabels (normalerweise rot/weiß für Signaldrähte, freiliegendes Kupfergeflecht für die Abschirmung) korrekt und sicher an die mit „Sensoreingang“ gekennzeichneten Anschlüsse am IPC-Ladungsverstärker an.

  2. An nachgeschaltetes System anschließen: Verbinden Sie den 4-20-mA-Ausgang des Verstärkers mit dem entsprechenden analogen Eingangskanal des Datenloggers, der SPS oder des Vibrationsüberwachungssystems.

  3. Einschalten und Funktionsüberprüfung:

    • Nachdem Sie überprüft haben, dass die gesamte Verkabelung korrekt ist, schalten Sie das System ein.

    • Beobachten Sie das Vibrationssignal für diesen Kanal in der Überwachungssoftware. Klopfen Sie mit einem Gummihammer vorsichtig in die Nähe der Sensormontagebasis. Auf dem Bildschirm sollte sofort eine deutliche transiente Impulsantwort erscheinen, die anzeigt, dass der gesamte Signalpfad vom Sensor zum Hostcomputer normal funktioniert.

  4. Basisdatenerfassung: Nachdem das Gerät mindestens 24 Stunden lang normal und stabil funktioniert hat, zeichnen Sie Vibrationswerte wie Geschwindigkeits-RMS und Beschleunigungsspitze für jeden Überwachungspunkt als Gesundheitsbasislinien für die anschließende Trendanalyse und Alarmschwelleneinstellung auf.

5.5 Wichtige Sicherheitswarnungen

  • Nicht explosionsgeschützte Ausrüstung: Die Standard-Industrieversion CA202-226 verfügt nicht über explosionsgeschützte Funktionen und die Installation in Gefahrenbereichen (Zone 0, 1, 2), in denen explosive Gase, Dämpfe oder Staub vorhanden sein können, wie z. B. in der Erdöl-, Chemie-, Erdgas- oder Kohlebergbauindustrie, ist strengstens untersagt.

  • Keine Modifikation: Das Schneiden, Spleißen oder der Versuch, die Länge oder Struktur des ursprünglichen 11-Meter-Kabels zu verändern, ist strengstens untersagt. Jeder zerstörerische Eingriff führt zum Versagen der Produktdichtung, zu Leistungseinbußen und zum Erlöschen der Garantie.

  • Professionelle Installation: Installations-, Verkabelungs- und Inbetriebnahmearbeiten müssen von qualifizierten Elektro- oder Instrumentierungsfachkräften durchgeführt werden.



6. Wartungs-, Diagnose- und Supportdienste

  1. Empfehlungen zur vorbeugenden Wartung:

    • Regelmäßige Inspektionen: Führen Sie im Rahmen der Geräteprüfungen vierteljährlich oder halbjährlich eine Sichtprüfung durch und achten Sie auf physische Schäden, starke Korrosion oder lockere Befestigungen am Sensor und Kabel.

    • Elektrische Prüfung: Bei jährlichen Geräteüberholungen messen Sie bei getrennten Verbindungen mit einem Megaohmmeter den Isolationswiderstand der Sensorschleife (Signalleitungen zur Abschirmung), der im GΩ-Bereich bleiben sollte.

  2. Häufige Fehlerdiagnose:

    • Problem: Überwachungssystem zeigt kein Signal. Schritte zur Fehlerbehebung: 1) Überprüfen Sie die Konfiguration des Datenerfassungskanals und die Stromversorgung. 2) Überprüfen Sie die Leistungs- und Statusanzeigen des IPC-Verstärkers. 3) Trennen Sie den Sensor am Verstärkerende, prüfen Sie mit einem Multimeter, ob ein Kurzschluss oder eine Unterbrechung zwischen den beiden Kabelsignalleitungen vorliegt, und messen Sie den Isolationswiderstand der Signalleitungen zur Abschirmung.

    • Problem: Hohes Signalrauschen, Instabilität oder Drift. Schritte zur Fehlerbehebung: 1) Bestätigen und prüfen Sie, dass die Einzelpunkterdung ordnungsgemäß ist; 2) Überprüfen Sie, ob die Kabelführung weit von starken EMI-Quellen entfernt ist. 3) Prüfen Sie, ob die Sensormontage sicher und die Montagefläche flach ist; 4) Überprüfen Sie, ob die Verstärkereinstellungen (Verstärkung, Filterfrequenz) korrekt sind.

    • Aufgrund der robusten Bauweise ist ein Ausfall des Sensors äußerst selten; Die meisten Probleme entstehen durch Installation, Erdung oder nachgeschaltete elektronische Geräte.

  3. Kalibrierungsintervall und Service:

    • Empfohlenes Kalibrierungsintervall: Unter normalen Betriebsbedingungen beträgt das empfohlene Neukalibrierungsintervall 4–5 Jahre. Wenn der Sensor einem starken Überlaststoß ausgesetzt ist oder die Überwachungsdaten unerklärliche, anhaltende Abweichungen aufweisen, sollten Sie eine frühere Kalibrierung in Betracht ziehen.

    • Kalibrierungsservice: Wenden Sie sich an ein von Meggitt autorisiertes Servicecenter oder eine national akkreditierte Messorganisation. Für die Kalibrierung muss der Sensor mit dem 11 Meter langen Kabel als komplette Einheit verschickt werden. Aktualisieren Sie nach der Kalibrierung die relevanten Parameter im Überwachungssystem.

  4. Technischer Support und Ressourcen: Meggitt SA bietet weltweiten technischen Support und Kundendienst. Benutzer können die neuesten Produktdatenblätter, Installationsanleitungen, CAD-Zeichnungen und Konformitätszertifikate über die offizielle Website erhalten. Bei spezifischen Anwendungsfragen oder Fehlerdiagnosen wenden Sie sich an den örtlichen Meggitt-Vertriebsmitarbeiter oder technischen Support-Ingenieur.



Kategorie Parameter Technische Spezifikation und Leistungsindikator Bedingungen, Bemerkungen und ergänzende Informationen
Produktidentifikation und -prinzip Vollständiges Modell CA202 (Standard-Industrieversion, 11 m integriertes Kabel) Bestellnummer: 144-202-000-226

Funktionsprinzip Piezoelektrischer Effekt im Schermodus, hochohmiger Ladungsausgang Vom Gehäuse elektrisch isoliertes Sensorelement, symmetrischer Differenzausgang, starke Gleichtaktunterdrückung.

Ausgangssignaltyp Ladungssignal (Einheit: pC/g) Erfordert einen externen Ladungsverstärker (z. B. vibro-meter® IPC70x-Serie) zur Umwandlung in ein Standardspannungs- oder Stromsignal.
Elektrische Leistung Ladungsempfindlichkeit 100 pC/g ±5 % Referenzbedingung: 120 Hz, 5 g (Spitze) sinusförmige Erregung, 23 °C Umgebungstemperatur.

Linearer Betriebsbereich 0,01 g bis 400 g (Spitze) Nichtlinearitätsfehler ≤ ±1 % innerhalb dieses Bereichs.

Vorübergehende Überlastfähigkeit 500 g (Spitze) Maximale zerstörungsfreie Einzelstoßfestigkeit.

Frequenzgang (±5%) 0,5 Hz bis 6000 Hz Flache Amplitudenzone. Die tatsächliche untere Frequenzgrenze wird durch die Einstellung des Hochpassfilters des nachfolgenden Ladungsverstärkers bestimmt.

Resonanzfrequenz > 22 kHz (nominal) Die mechanische Eigenfrequenz des Sensors erster Ordnung, die seine nutzbare obere Frequenzgrenze bestimmt.

Querempfindlichkeitsverhältnis ≤ 3 % Verhältnis der maximalen Querachsenempfindlichkeit zur Hauptempfindlichkeitsachsenempfindlichkeit.

Isolationswiderstand ≥ 1 x 10^9 Ω Gemessen zwischen Sensorstiften (@ 50 V DC).

Verteilte Kapazität Sensorkörper: ~5000 pF Pin-zu-Pin; ~10 pF Pin-zu-Gehäuse
-Integralkabel (pro Meter, typisch): ~105 pF Kern-zu-Kern; ~210 pF Kern-zu-Abschirmung
Anhand dieses Wertes muss die Gesamtkapazität des 11m Kabels abgeschätzt werden. Die Gesamtkapazität ist ein Schlüsselparameter für die Verstärkerbereichseinstellung und die Berechnung des Systemfrequenzgangs.
Umwelt- und mechanische Eigenschaften Kontinuierliche Betriebstemperatur. Sensorkopf: -55 °C bis +260 °C.
Integriertes Kabel und Mantel: -55 °C bis +200 °C
Der Sensor kann in diesem Temperaturbereich langfristig kontinuierlich arbeiten und dabei seine Leistung beibehalten.

Kurzfristige Überlebenstemperatur. Sensorkopf: -70 °C bis +280 °C.
Integriertes Kabel: -62 °C bis +250 °C
Zulässige kurzfristige extreme Temperaturbelastung, ohne dass es zu dauerhaften Leistungseinbußen oder Strukturschäden kommt.

Empfindlichkeitstemperaturkoeffizient -55 °C bis +23 °C Bereich: +0,25 % / °C
+23 °C bis +260 °C Bereich: +0,10 % / °C
Empfindlichkeitsänderungsrate relativ zum 23°C-Referenzpunkt; Temperaturkompensation kann in sehr anspruchsvollen Anwendungen eingesetzt werden.

Mechanische Schockfestigkeit 1000 g (Spitze) Halbsinuswelle, Impulsdauer 1 ms.

Basisdehnungsempfindlichkeit 0,15 x 10^-3 g/με Äquivalente Beschleunigungsausgabe, die erzeugt wird, wenn die Sensorbasis einer Spitze-zu-Spitze-Dehnung von 250 με ausgesetzt wird; normalerweise vernachlässigbar.

Gehäusematerial und -prozess Austenitischer Edelstahl (Sorte 1.4441, ähnlich 316L), vollständig umlaufend durch WIG-Schweißen versiegelt. Bietet hohe Festigkeit, gute Zähigkeit und hervorragende Beständigkeit gegen allgemeine chemische Korrosion.

Kabelmantelmaterial Hitzebeständige Edelstahlgeflechtpanzerung (Güteklasse 1.4541) Bietet flexiblen mechanischen Schutz, ist abrieb- und quetschfest und mit dem Sensorgehäuse verschweißt.

Rundumschutz Hermetisch abgedichtete Struktur, staubdicht, wasserdicht, ölbeständig, beständig gegen allgemeine industrielle korrosive Medien. Geeignet für anspruchsvolle Industrieumgebungen (über Schutzart IP68), jedoch nicht für explosionsfähige Atmosphären.
Physikalische und Montageeigenschaften Gewicht Sensorkopf: ca. 250 g
Integriertes Kabel: ca. 135 g/m
Gesamtgewicht für 11m Kabel ca. 1,74 kg (inkl. Sensor).

Montageschnittstelle Vierloch-Flanschbefestigung, Durchgangslochdurchmesser Ø6,6 mm, für M6-Schrauben. Befestigungslöcher im rechteckigen symmetrischen Muster.

Empfohlene Montagehardware M6 x 35 Innensechskantschrauben, mit M6 Federringen. Federscheiben verhindern ein Lösen der Schrauben durch Vibrationen.

Maximales Montagedrehmoment 15 N·m Es muss ein Drehmomentschlüssel verwendet werden. Ziehen Sie die Schrauben gleichmäßig über Kreuz an, um eine gleichmäßige Kraftverteilung auf der Montagefläche zu gewährleisten.

Gesamtkabellänge 11 Meter Definierte Länge für Modell 226, Lieferung als untrennbare Einheit ab Werk.

Kabelabschluss Freiliegende Leitungen, bestehend aus zwei farblich gekennzeichneten isolierten Signaldrähten und einer freiliegenden Kupfergeflechtabschirmung. Für den einfachen direkten Feldanschluss an Klemmenblöcke oder Steckverbinder.
Zertifizierungen und Compliance Allgemeine Sicherheitszertifizierung CE-Kennzeichnung: Entspricht der EU-Richtlinie zur elektromagnetischen Verträglichkeit (2014/30/EU) und der Niederspannungsrichtlinie (2014/35/EU). Zeigt an, dass das Produkt die wesentlichen Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzanforderungen des Europäischen Wirtschaftsraums erfüllt.

Elektromagnetische Verträglichkeit Entspricht EN 61000-6-2:2005 (Störfestigkeit für Industrieumgebungen)
Entspricht EN 61000-6-4:2007+A1:2011 (Emission für Industrieumgebungen)
Gewährleistet einen stabilen Betrieb in typischen industriellen elektromagnetischen Umgebungen und beeinträchtigt keine anderen Geräte.

Elektrische Sicherheit Entspricht EN 61010-1:2010 Allgemeine Sicherheitsanforderungen für elektrische Geräte zur Messung, Steuerung und Labornutzung.

Umweltkonformität Entspricht den Anforderungen der Neufassung der EU-RoHS-Richtlinie (2011/65/EU). Beschränkt die Verwendung gefährlicher Stoffe wie Blei, Quecksilber und Cadmium in Elektro- und Elektronikgeräten.

Werkskalibrierung Vollständiger dynamischer Kalibrierkettentest (Sensor + 11 m Kabel, 5 g, 120 Hz) unter Standardbedingungen. Kalibrierzertifikat mit Empfindlichkeits- und Referenzfrequenzgangdaten zur Gewährleistung einer durchgängigen Messgenauigkeit.

Explosionsgeschützte Zertifizierung Keiner Dies ist eine Standard-Industrieversion, die nicht für den explosionsgeschützten Einsatz zertifiziert ist. Der Einsatz in Gefahrenbereichen (Zone 0/1/2), in denen explosive Gase, Dämpfe oder Staub vorhanden sein können, ist strengstens untersagt.

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