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CA202 144-202-000-126
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Der piezoelektrische Beschleunigungsmesser CA202 ist ein Flaggschiff unter den industriellen Vibrationssensoren der Vibrometer-Marke von Meggitt Sensing Systems und wurde für die hochpräzise, hochzuverlässige und kontinuierliche Langzeitüberwachung in extrem rauen Industrieumgebungen und potenziell explosionsgefährdeten Bereichen entwickelt. In diesem Bericht wird das Modell 144-202-000-126 detailliert beschrieben. Dabei handelt es sich um die für Eigensicherheit (Ex ia) zertifizierte Version, die mit einem 11 Meter langen integrierten Kabel ausgestattet ist. Dieses Modell eignet sich besonders für Anwendungen, die längere Signalübertragungsentfernungen an Orten erfordern, die als Gefahrenbereiche der Zone 0, 1 oder 2 eingestuft sind, wie z. B. die Vibrationsüberwachung kritischer rotierender Maschinen in petrochemischen Anlagen, Erdgaskompressorstationen, Offshore-Plattformen und im Bergbau.
Der Sensor nutzt ein fortschrittliches polykristallines piezoelektrisches Schermodus-Sensorelement mit vollständiger interner Gehäuseisolierung, das eine hervorragende Signalsymmetrie, extrem niedrige Querempfindlichkeit und hohe Immunität gegenüber Erdschleifenstörungen gewährleistet. Sein charakteristisches Merkmal ist die vollständig hermetische Verschweißung des austenitischen Edelstahlgehäuses des Sensors mit einem hochtemperaturbeständigen Edelstahl-Schutzschlauch, wodurch eine robuste, auslaufsichere monolithische Einheit entsteht. Diese Konstruktion widersteht langfristiger Einwirkung komplexer industrieller Verunreinigungen wie 100 % Luftfeuchtigkeit, Hochdruckdampf, Schmieröl, ätzenden Chemikalien, Salznebel und Staub.
Als zentrale Sensorkomponente industrieller prädiktiver Wartungssysteme arbeitet der CA202-126 mit vibro-meter®-Ladungsverstärkern (z. B. IPC704/705), galvanischen Isolationsmodulen (GSI-Serie) und übergeordneten intelligenten Überwachungssystemen (z. B. VM600) zusammen, um eine vollständige Vibrationsmesskette zu bilden – von der Signalerfassung, -konditionierung und -übertragung bis hin zur Analyse und Entscheidungsfindung. Es liefert die unverzichtbare Datengrundlage, um den sicheren, stabilen und langfristigen Betrieb großer Industrieanlagen zu gewährleisten.
Außergewöhnliche Umwelttoleranz und Zuverlässigkeit:
Extremer Temperaturbereich: Der Sensorkopf arbeitet von -55 °C bis +260 °C und ermöglicht die direkte Montage an heißen Stellen wie Gasturbinen-Abgaskanälen oder Hochtemperatur-Pumpengehäusen ohne komplexe Kühlanordnungen.
Monolithisch abgedichtete Festung: Die vollständig verschweißte Dichtung vom Sensorkopf bis zum Kabelausgang bietet ein Schutzniveau, das herkömmliche steckerbasierte Sensoren übertrifft, und eliminiert vollständig interne Kurzschlüsse oder Leistungseinbußen aufgrund von Verbindungsleckagen, was zu niedrigeren Lebenszykluskosten führt.
Überlegene Messleistung und Signaltreue:
Grundlage mit hohem Signal-Rausch-Verhältnis: Die hohe Empfindlichkeit von 100 pC/g in Kombination mit einem rauscharmen Koaxialkabel ermöglicht die präzise Erfassung schwacher Fehlerschwingungssignaturen im Frühstadium.
Große Bandbreite und hohe Linearität: Ein flacher Frequenzgang von 0,5 Hz bis 6 kHz (±5 %) und ein großer Dynamikbereich bis zu 400 g gewährleisten die Möglichkeit, sowohl die Grundfrequenzen von Wellen bei niedriger Drehzahl als auch Hochfrequenzkomponenten wie Zahneingriff oder Schaufeldurchgang zu überwachen. Der Linearitätsfehler beträgt weniger als ±1 %.
Hervorragende Anti-Interferenz-Fähigkeit: Der symmetrische Differenzausgang und das interne Isolationsdesign unterdrücken wirksam Gleichtaktstörungen. Ein Isolationswiderstand von 10^9 Ω reduziert das Risiko von Signallecks erheblich.
Maßgebliche Sicherheitszertifizierung für explosionsgefährdete Bereiche: Das Modell 144-202-000-126 verfügt über Zertifizierungen für Eigensicherheit (Ex ia IIC), die wichtige globale Märkte abdecken, darunter EU ATEX, International IECEx, UK UKEX, Korea KGS und Russland EAC. Dadurch wird sichergestellt, dass das Produkt auch in den gefährlichsten Umgebungen mit explosiven Gasen der Gruppe IIB+C (Zone 0) sicher verwendet werden kann, was eine solide Garantie für die Projektkonformität und eine sichere Produktion darstellt.
Bequeme technische Bereitstellung und wartungsfreies Design:
Vorinstalliertes langes Kabel: Das 11 Meter lange integrierte Kabel bietet große Installationsflexibilität und erleichtert die Umgehung von Hindernissen in komplexen Layouts sowie die Platzierung des Ladungsverstärkers an besser zu wartenden Orten.
Präzision ab Werk: Jeder Sensor wird dynamisch unter Standardbedingungen (5 g, 120 Hz) mit bereitgestellten Kalibrierungsdaten kalibriert, was einen Plug-and-Play-Betrieb ermöglicht und die Inbetriebnahme vor Ort erheblich vereinfacht.
Robuste mechanische Konstruktion: Das robuste Gehäuse und das gepanzerte Kabel sind für industrielle Umgebungen konzipiert und halten Installationsbelastungen und kontinuierlichen Betriebsvibrationen stand.
Der CA202 ist ein piezoelektrischer Beschleunigungsmesser mit hohem Ladungsausgang. Sein Kernsensorelement ist ein speziell polarisiertes polykristallines piezoelektrisches Keramikmaterial, das im Schermodus arbeitet. Bei axialer Vibration übt eine eng gekoppelte seismische Masse eine Scherkraft auf den piezoelektrischen Kristall aus, wodurch dieser sich verformt.
Basierend auf dem piezoelektrischen Effekt kommt es innerhalb des Kristalls zu einer Polarisation, die eine Ladungsmenge (Q) erzeugt, die proportional zur ausgeübten mechanischen Spannung (dh Beschleunigung) auf seinen beiden Elektrodenflächen ist. Diese Beziehung kann wie folgt vereinfacht werden: Q = S * a , wobei S die Ladungsempfindlichkeit (pC/g) und *a* die Vibrationsbeschleunigung (g) ist. Dieses Ladesignal weist hohe Impedanzeigenschaften auf und ist sehr anfällig für Störungen durch Kabelbewegungen, Steckerwiderstände und elektromagnetische Felder.
Daher muss zur lokalen Signalkonditionierung ein dedizierter Ladungsverstärker (z. B. IPC70x) verwendet werden. Der Ladungsverstärker ist im Wesentlichen eine Operationsverstärkerschaltung mit hoher Verstärkung und hoher Eingangsimpedanz. Seine Kernfunktion besteht darin, das schwache Ladungssignal in ein niederohmiges Spannungs- oder Stromsignal umzuwandeln. Vibro-meter® verwendet eine fortschrittliche 2-Draht-Strommodulationstechnologie: Der Ladungsverstärker gibt ein 4-20-mA-Stromschleifensignal proportional zur Eingangsladung (dh dem Vibrationsniveau) aus. Diese Technologie bietet wesentliche Vorteile:
Überlegene Störfestigkeit: Aktuelle Signale sind unempfindlich gegenüber dem Widerstand der Übertragungsleitung und weniger anfällig für elektromagnetisches Rauschen entlang des Pfades.
Fernübertragung: Ermöglicht eine verzerrungsfreie Übertragung über 1000 Meter mit einem gewöhnlichen abgeschirmten Twisted-Pair-Kabel.
Kombinierte Stromversorgung und Signal: Zwei Drähte versorgen den Front-End-Sensorverstärker gleichzeitig mit Strom und geben das Signal zurück, was die Verkabelung vereinfacht.
Schließlich wird das Stromsignal von einer entfernten galvanischen Trennbarriere (GSI-Serie) empfangen, die eine eigensichere Leistungsbegrenzung für die Schleife bietet und das Stromsignal in ein Standardspannungssignal umwandelt, das von DCS, SPS oder Schwingungsüberwachungssystemen gelesen werden kann, wodurch die vollständige Umwandlung von physikalischen Schwingungen in digitale Informationen abgeschlossen wird.
Der tiefe technische Wert der Wahl der CA202-Architektur (separater Konditionierer) liegt in der Trennung der hochtemperaturtoleranten reinen Sensoreinheit von der temperaturempfindlichen Präzisionselektronikschaltung. Dadurch kann der Sensor in Hochtemperatur-„Frontlinien“ eindringen, während die Elektronik in einem gemäßigteren „hinteren Bereich“ untergebracht ist, wodurch ein optimales Gleichgewicht zwischen Systemleistung und Zuverlässigkeit erreicht wird.
Mit seinen explosionsgeschützten, hochtemperaturbeständigen, korrosionsbeständigen und langen Kabeleigenschaften ist das Modell CA202-126 eine ideale Wahl für die folgenden risikoreichen und hochwertigen Industriesektoren:
Öl und Gas:
Erdgaskompressorstationen: Vibrationsüberwachung an Kolben- und Zentrifugalkompressorzylindern, Kurbelgehäusen und Einlass-/Auslassleitungen.
Pumpausrüstung: Hochgeschwindigkeitspumpen und mehrstufige Pumpen für den Rohöl-, LNG- und chemischen Rohstofftransfer.
Offshore-Bohrplattformen: Kritische Ausrüstung an Hauptstromgeneratoren, Feuerlöschpumpen und Öl- und Gasverarbeitungsmodulen.
Kraft & Energie:
Gasturbinenkraftwerke: Lagergehäuse für Gasturbinen, Kompressor- und Turbinengehäuse; Hilfssystem-Booster, Kraftstoffpumpen.
Dampfturbinenkraftwerke: Dampfturbinen-HP/IP/LP-Zylinderlager, Speisewasserpumpensätze, Saug-/Zugventilatoren.
Wasserkraftwerke: Führungslager für Wasserturbinen, Drucklager, Reglersysteme.
Chemie- und Prozessindustrie:
Rührwerksantriebssysteme an großen Reaktoren.
Hochgeschwindigkeitszentrifugen (Separatoren, Kompressoren).
Prozessventilatoren und große Umwälzpumpen.
Bergbau und Metallurgie:
Unterirdische Hauptlüftungsventilatoren und Entwässerungspumpen.
Brecher und Kugelmühlen in Mineralaufbereitungsanlagen.
Staubsammelventilatoren und Sinter-Hauptabsaugventilatoren in Stahlwerken.
Infrastruktur:
Große SCV-Pumpen (Submerged Combustion Vaporizer) an LNG-Annahmeterminals.
Kompressionsausrüstung an Druckregelstationen für städtische Gasverteilungsnetze.
Überprüfung der Konformität: Überprüfen Sie vor der Installation in einem explosionsgefährdeten Bereich, ob die Gasgruppe, die Temperaturklasse und die Explosionsschutzkennzeichnung des Produkts (Ex ia IIC T6...T2 Ga) vor Ort übereinstimmen, und halten Sie sich strikt an die „Besonderen Bedingungen für die sichere Verwendung“, die in der EG-Baumusterprüfbescheinigung des Produkts angegeben sind.
Standortauswahl:
Optimaler Messpunkt: Am steifsten Teil des Lagergehäuses in vertikaler oder horizontaler Richtung, so nah wie möglich an der Lagerlastzone. Vermeiden Sie die Montage auf dünnwandigen Abdeckungen, geschweißten Rippen oder nicht tragenden Konstruktionen.
Planung der Kabelführung: Nutzen Sie die Kabellänge von 11 Metern, um einen Verlegungsweg fern von Hochtemperatur-Wärmequellen, rotierenden Teilen und starken EMI-Quellen (z. B. VFD-Kabel, Hochstrom-Sammelschienen) zu planen. Sorgen Sie für ausreichend Spielraum zum Stressabbau.
Vorbereitung der Montagefläche:
Ebenheit: ≤ 0,01 mm, um einen vollständigen Kontakt der Sensorbasis zu gewährleisten.
Oberflächenrauheit: Empfohlen wird Ra 1,6 μm (Klasse N7) oder besser.
Rechtwinkligkeit: Die Normale der Montagefläche muss mit der vorgesehenen Vibrationsmessachse übereinstimmen. Eine übermäßige Abweichung führt zu einem Kosinusfehler.
Sauberkeit: Öl, Schmutz, Farbe und Oxidation gründlich entfernen.
Lokalisieren Sie mithilfe der Montageschablone oder Zeichnung 4x M6-Gewindelöcher auf der vorbereiteten Oberfläche und fräsen Sie diese bis zu einer ausreichenden Tiefe für den Gewindeeingriff.
Tragen Sie eine mäßige Menge mittelfesten Schraubensicherungsklebers (z. B. Loctite 241) auf die Gewinde der Schrauben (M6x35) auf.
Positionieren Sie den Sensor, legen Sie Federringe ein und setzen Sie die Schrauben ein.
Ziehen Sie mit einem kalibrierten Drehmomentschlüssel alle vier Schrauben gleichmäßig über Kreuz in zwei Schritten an (z. B. zuerst mit 10 N·m, dann mit 15 N·m). Benutzen Sie keine pneumatischen oder elektrischen Werkzeuge direkt und überschreiten Sie niemals das maximale Drehmoment.
Biegeradius: Der absolute minimale statische Biegeradius beträgt 50 mm. Halten Sie in Bereichen mit dynamischer Vibration einen größeren Radius (z. B. 100 mm) ein.
Befestigungsabstand: Verwenden Sie zur Befestigung Edelstahl-Kabelklemmen (geeignet für Rohre mit einem Durchmesser von 8–10 mm). Bei geraden Strecken Abstand in Abständen von 0,5–1 Meter einhalten. Auf beiden Seiten aller Bögen und Verbindungen befestigen. Klemmen dürfen das Kabel nicht bis zur Verformung zusammendrücken.
Spannungsentlastung: Bilden Sie am Sensorkabelausgang eine natürliche „Tropfschleife“ oder „U-Biegung“ als mechanische Zugentlastung, um zu verhindern, dass Vibrationen direkt auf die Schweißverbindung übertragen werden.
Erdungsbehandlung: Der Kabelschirm wird normalerweise an einem einzigen Punkt geerdet, normalerweise am Ende des Ladungsverstärkers. Der spezifische Erdungspunkt muss dem vollständigen Systemverdrahtungsplan entsprechen. Falsche Erdungspunkte führen zu Erdschleifenstörungen.
An den Ladungsverstärker anschließen: Schließen Sie die freien Leitungen des CA202 (typischerweise rotes Signal, weißes Signal, Masse, Schirmgeflecht) korrekt an die dafür vorgesehenen hochohmigen Eingangsklemmen des IPC70x-Ladungsverstärkers an. Ziehen Sie die versiegelten Verschraubungen des Verstärker-Anschlusskastens fest.
Übertragungskabel anschließen: Schließen Sie vom Stromausgang des Verstärkers das zweiadrige, abgeschirmte Übertragungskabel (z. B. Serie K2XX) an, das zum sicheren Bereich führt.
Barriere und System anschließen: Schließen Sie im Schaltschrank für den sicheren Bereich das Übertragungskabel an die eigensichere Seite und die Systemstrom-/Signalerfassungskarte an die nicht eigensichere Seite an. Stellen Sie sicher, dass die Sicherheitsbarriere für diese Schleife korrekt konfiguriert und zertifiziert ist.
Keine Arbeiten unter Spannung: Stellen Sie vor der Durchführung von Verkabelungen oder Demontagearbeiten in einem Gefahrenbereich sicher, dass das System stromlos ist und sichere Arbeitsverfahren befolgt werden.
Keine Änderungen: Schneiden, spleißen oder verändern Sie die Länge oder Struktur des integrierten Kabels des Sensors nicht in irgendeiner Weise. Dadurch wird die Explosionsschutzzertifizierung sofort ungültig und es kann zu schwerwiegenden Sicherheitsvorfällen kommen.
Professionelle Wartung: Jede Fehlerdiagnose und Reparatur muss von geschultem Personal durchgeführt werden, das mit den Explosionsschutzbestimmungen vertraut ist, oder indem Sie sich direkt an den technischen Support von Meggitt wenden.
Vorbeugende Wartung:
Regelmäßige Inspektion: Überprüfen Sie vierteljährlich oder halbjährlich die mechanische Sicherheit des Sensors und des Kabels auf Stöße, Korrosion oder übermäßigen Verschleiß.
Elektrische Prüfung: Messen Sie bei Systemabschaltungen den Isolationswiderstand des Sensors gegenüber Erde mit einem Megaohmmeter (sollte im GΩ-Bereich liegen), um zu prüfen, ob interne Feuchtigkeit eindringt.
Fehlerdiagnose: Wenn das Überwachungssystem abnormale Signale erkennt (z. B. kein Signal, starkes Rauschen, Messwertabweichung), führen Sie die Fehlerbehebung der Reihe nach durch:
Überprüfen Sie, ob der Kanal des Überwachungssystems funktionsfähig ist.
Überprüfen Sie die Stromversorgung und Verkabelung der Sicherheitsbarriere und der Übertragungsschleife.
Überprüfen Sie die Statusanzeigen und den Ausgang des Ladungsverstärkers.
Verdächtigen Sie zuletzt den Sensor selbst. Sensorausfälle sind äußerst selten; Probleme hängen normalerweise mit der Installation oder Verkabelung zusammen.
Kalibrierungsintervall: Unter normalen Betriebsbedingungen erfordert der CA202-Sensor selbst keine regelmäßige Kalibrierung. Seine piezoelektrischen Eigenschaften sind äußerst stabil. Erwägen Sie, den Sensor erst dann zur Neukalibrierung an ein autorisiertes Meggitt-Servicecenter einzusenden, wenn er einem extremen Überlaststoß ausgesetzt war oder wenn Vergleichstests erhebliche Abweichungen ergeben.
Technischer Support: Meggitt SA bietet umfassenden technischen Support und Produktlebenszyklus-Services. Benutzer können die neuesten Produktdokumentationen, Zertifikate und Handbücher über die offizielle Website erhalten und erhalten anwendungstechnische Unterstützung über lokale autorisierte Händler oder indem sie sich direkt an die Schweizer Zentrale wenden.
| Kategorie | Parameter | Detaillierte technische Spezifikation | Testbedingungen und Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Allgemeine Informationen | Produktmodell | CA202 (Eigensicherheit Ex ia, 11 m Kabel) | Teilenummer: 144-202-000-126 |
| Funktionsprinzip | Piezoelektrischer Effekt im Schermodus, Ladungsausgang | Der vom Gehäuse elektrisch isolierte interne Schaltkreis liefert ein Differenzladesignal | |
| Ausgangssignal | Ladung (Einheit: pC/g) | Erfordert den Anschluss an einen externen Ladungsverstärker (z. B. vibro-meter® IPC70x-Serie) zur Signalumwandlung | |
| Elektrische Eigenschaften | Empfindlichkeit | 100 pC/g ±5 % | Referenzbedingung: 120 Hz, 5 g (Spitzen-) Anregung, 23 °C Umgebungstemperatur |
| Messbereich | 0,01 g bis 400 g (Spitze) | Linearer Arbeitsbereich | |
| Maximale Überlastung | 500 g (Spitze) | Sofortige Stoßbeschleunigung ohne Beschädigung überstanden | |
| Linearität | ±1 % (typisch) | Im vollen Skalenbereich | |
| Frequenzgang (±5%) | 0,5 Hz bis 6000 Hz | Die niedrigere Grenzfrequenz hängt von der Hochpassfiltereinstellung des verwendeten Ladungsverstärkers ab | |
| Resonanzfrequenz | > 22 kHz (nominal) | Eigenfrequenz erster Ordnung des Sensors | |
| Querempfindlichkeit | ≤ 3 % | Verhältnis der Hauptachsenempfindlichkeit zur maximalen Querempfindlichkeit | |
| Isolationswiderstand | ≥ 1 x 10^9 Ω | Im Sensor, zwischen den Pins (@ 50 V DC) | |
| Kapazität | Sensorkörper: 5000 pF Pin-zu-Pin; 10 pF Pin-zu-Gehäuse- Integriertes Kabel (pro Meter): 105 pF Pin-zu-Pin; 210 pF Pin-zu-Gehäuse |
Typische Kapazitätswerte für Systemanpassungsberechnungen. Die gesamte Kabelkapazität für 11 m muss entsprechend geschätzt werden. | |
| Umwelt- und mechanische Eigenschaften | Betriebstemperatur | Sensorkopf: -55 °C bis +260 °C. Integriertes Kabel: -55 °C bis +200 °C |
Zulässiger Temperaturbereich für kontinuierlichen Langzeitbetrieb |
| Überlebenstemperatur | Sensorkopf: -70 °C bis +280 °C. Integriertes Kabel: -62 °C bis +250 °C |
Begrenzen Sie die Temperaturen für eine kurzfristige Einwirkung ohne bleibende Schäden | |
| Temperaturkoeffizient | -55°C bis +23°C: +0,25% / °C +23°C bis +260°C: +0,10% / °C |
Empfindlichkeitsdriftrate bei Temperaturänderung (relativ zur 23°C-Referenz) | |
| Schockfestigkeit | 1000 g (Spitze) | Halbsinuswelle, 1 ms Impulsbreite | |
| Basisdehnungsempfindlichkeit | 0,00015 g/με | Gemessen unter einer Spitze-zu-Spitze-Bedingung von 250 Mikrodehnung (με). | |
| Gehäusematerial | Austenitischer Edelstahl (1.4441/316L) | Alle Schweißnähte sind WIG-geschweißt, um die Luftdichtheit zu gewährleisten | |
| Schutzschlauchmaterial | Hitzebeständiger Edelstahl (1.4541) | Flexible Panzerung, einteilig mit dem Sensorgehäuse verschweißt | |
| Schutzfunktionen | Hermetisch dicht, beständig gegen Staub, Wasser, Öl und verschiedene industrielle korrosive Medien | Erreicht durch eine vollständig geschweißte Konstruktion, die nicht auf Dichtungen angewiesen ist | |
| Physikalische Eigenschaften | Gewicht | Sensorkopf: ca. 250 g Integriertes Kabel: ca. 135 g/m |
Gesamtgewicht von 11m Kabel ca. 1735 g |
| Montage | Vierloch-Flanschmontage, Lochgröße M6 | Empfohlene Verwendung von M6 x 35 Innensechskantschrauben und Federringen | |
| Montagedrehmoment | Maximal 15 N·m | Verwenden Sie einen Drehmomentschlüssel und ziehen Sie ihn gleichmäßig über Kreuz an | |
| Kabellänge | 11 Meter | Spezifische Länge für Modell 126, Kabel ist nicht vom Sensor abnehmbar | |
| Kabelabschluss | Fliegende Leads | Für die Feldverkabelung sind zwei abgeschirmte Drähte und ein abgeschirmter Erdungsdraht vorgesehen | |
| Zertifizierungen und Compliance | Explosionsgeschützte Zertifizierung | Eigensicherheit (Ex ia): Entspricht ATEX (II 1G Ex ia IIC T6...T2 Ga), IECEx, UKEX, KGS, EAC RU usw. | Geeignet für gasexplosive Atmosphären Zone 0, 1, 2. Zertifikatsnummern sind in separaten Dokumenten zu finden. |
| Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) | Entspricht EN 61000-6-2:2005 (Störfestigkeit für Industrieumgebungen) und EN 61000-6-4:2007+A1:2011 (Emission für Industrieumgebungen). | ||
| Elektrische Sicherheit | Entspricht EN 61010-1:2010 (Sicherheitsanforderungen für elektrische Geräte zur Messung, Steuerung und Laborverwendung) | ||
| Umweltkonformität | Entspricht den Einschränkungsanforderungen der RoHS-Richtlinie (2011/65/EU). | Bleifrei, frei von bestimmten Gefahrstoffen | |
| Werkskalibrierung | Dynamische Kalibrierung durchgeführt bei 5 g (Spitze), 120 Hz Sinuswelle | Dem Produkt liegt ein Kalibrierungsbericht bei, eine Vor-Ort-Kalibrierung ist normalerweise nicht erforderlich |
