ABB
RTAC-01
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Das ABB RTAC-01 Pulse Encoder Interface Module ist ein leistungsstarkes Erweiterungsmodul, das speziell für die ABB ACS 800-Serie von Frequenzumrichtern (VFDs) entwickelt wurde. Es ermöglicht eine zuverlässige Verbindung zwischen einem digitalen Impulsgeber und dem Antrieb und eignet sich daher für industrielle Anwendungen, die eine präzise Motorgeschwindigkeits- oder Positionsrückmeldung (Winkel) erfordern, wie z. B. hochpräzise Antriebssysteme, Positionierungssteuerung, Synchronisierungssteuerung und Drehzahlregelung mit geschlossenem Regelkreis. Das RTAC-01-Modul bietet flexible Stromversorgungsoptionen, mehrere Verbindungsmethoden für Encodersignale und robuste Diagnosefunktionen und ist damit eine Schlüsselkomponente für die Verbesserung der Steuerungsgenauigkeit und Zuverlässigkeit von Antriebssystemen.
Das Modul wurde für die anspruchsvollen Anforderungen industrieller Umgebungen entwickelt und zeichnet sich durch eine gute elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), elektrische Isolierung und eine hohe Anpassungsfähigkeit an die Umgebung aus. Es ist vollständig kompatibel mit dem ACS 800 Standard Application Program, Version ASXR7000 oder höher. Sein kompaktes Design und die praktische Installationsmethode ermöglichen eine einfache Integration in bestehende Antriebssysteme für eine hochwertige Erfassung und Verarbeitung von Encodersignalen.
Unterstützt dreikanaligen (A, B, Z) Differential- oder Single-Ended-Encoder-Signaleingang.
Maximale Signalfrequenz von 200 kHz, erfüllt die Anforderungen von Hochgeschwindigkeits- und Präzisionsanwendungen.
Geschwindigkeitsrückmeldungsauflösung bis zu 0,00305 % (15 Bit), mit einer Geschwindigkeitsrückmeldungsgenauigkeit von 50 ppm.
Integrierte umschaltbare 15 V DC oder 24 V DC Encoder-Stromversorgung mit einer maximalen Ausgangsleistung von 5 W.
Unterstützt externe Stromversorgung für Encoder mit höherem Leistungsbedarf.
Der Leistungsausgang verfügt über einen Kurzschlussschutz.
Kompatibel mit vier gängigen Encoder-Ausgangstypen: Differential-Push-Pull, Single-Ended-Push-Pull, offener Kollektor (Senke) und offener Emitter (Quelle).
Bietet detaillierte Schaltpläne zur Unterstützung der Verbindungen für verschiedene Ausgangstypen.
Kann mit dem E/A-Moduladapter AIMA-01 extern auf einer DIN-Schiene montiert werden, wodurch die Flexibilität der System-E/A-Konfiguration erhöht wird.
Das Modulpanel ist mit drei Diagnose-LEDs ausgestattet:
CHA (Grün) und CHB (Grün): Zeigen den Signalaktivitätsstatus auf Kanal A bzw. Kanal B an.
WD/INIT (Gelb): Zeigt die Modulinitialisierung und den Kommunikationsstatus an.
Unterstützt die Einstellung der Knotenadresse (für die Installation externer Adapter) und erleichtert so die Systemkonfiguration mit mehreren Modulen.
Alle Eingangskanäle sind elektrisch von der Logikschaltung, der Stromversorgung und der Erde isoliert und halten einer Testspannung von 1,5 kV AC für 1 Minute stand.
Entspricht den EMV-Normen EN 50081-2 und EN 50082-2 und gewährleistet eine gute Störfestigkeit.
Alle Materialien sind UL/CSA-zertifiziert und haben eine geschätzte Mindestlebensdauer von 100.000 Stunden.
Kann direkt in SLOT 1 oder SLOT 2 auf der RMIO-Platine des ACS 800-Antriebs eingesetzt und mit Schrauben zur Erdung befestigt werden.
Wird über Antriebsparameter (Parametergruppen 50 und 98) konfiguriert und erfordert keine zusätzliche Spezialsoftware.
Bietet klare Terminaldefinitionen und Anleitungen zur Berechnung des Stromverbrauchs für eine einfache technische Implementierung.
Sicherheit geht vor: Alle elektrischen Installations- und Wartungsarbeiten müssen von qualifizierten Elektrikern durchgeführt werden. Stellen Sie vor allen Arbeiten sicher, dass die Hauptstromversorgung unterbrochen ist, warten Sie mindestens 5 Minuten, bis sich die Zwischenkreiskondensatoren entladen haben, und stellen Sie sicher, dass der Antrieb vollständig entladen ist.
Werkzeuge und Dokumentation: Bereiten Sie Standard-Installationswerkzeuge vor und halten Sie die entsprechenden ACS 800-Antriebshandbücher (z. B. Hardware-Handbuch , , Firmware-Handbuch ) bereit, um wichtige Informationen zu erhalten, die in diesem Handbuch nicht behandelt werden.
Kompatibilitätsprüfung: Stellen Sie sicher, dass das ACS 800-Standardanwendungsprogramm des Antriebs die Version ASXR7000 oder höher hat.
Steckplatzinstallation: Setzen Sie das RTAC-01-Modul vorsichtig in den mit SLOT 1 oder SLOT 2 gekennzeichneten Steckplatz auf der RMIO-Platine ein, bis die Kunststoffhalteklammern das Modul einrasten.
Schraubenbefestigung: Befestigen Sie das Modul mit den beiden mitgelieferten M3×8 mm-Schrauben an den Abstandshaltern. Ziehen Sie die Schrauben fest an. Dies ist nicht nur für die mechanische Befestigung wichtig, sondern auch für die Erdung der E/A-Kabelabschirmung und den Anschluss der GND-Signale zwischen dem Modul und der RMIO-Karte, was für die Einhaltung der EMV-Anforderungen und den ordnungsgemäßen Modulbetrieb von entscheidender Bedeutung ist.
Installation des externen Adapters: Wenn Sie den AIMA-01-Adapter verwenden, montieren Sie das Modul auf dem Adapter, stellen Sie über den Drehschalter S1 eine eindeutige Knoten-ID (16–31) ein und stellen Sie die Kommunikation mit dem Antrieb über Glasfaserkabel her.
Leistungsauswahl: Basierend auf der Nennspannung des Encoders wählen Sie über die Brücke am Klemmenblock Wenn Sie eine externe Stromversorgung verwenden, entfernen Sie diese Brücke und schließen Sie die externe Stromversorgung an, wie in Abbildung 3-1 dargestellt.
Signalanschluss: Schließen Sie die A-, B- und Z-Phasensignale des Encoders entsprechend dem Encoder-Ausgangstyp korrekt an die Klemmenleiste X2 an (siehe Abbildungen 3-3 bis 3-6 im Handbuch). Achten Sie auf die Phasenbeziehung: Wenn der Antrieb vorwärts läuft, sollte das A-Phasensignal dem B-Phasensignal um 90 elektrische Grad voreilen.
Handhabung der Abschirmung: Die Abschirmung des Encoderkabels sollte am Ende des RTAC-Moduls geerdet werden (angeschlossen an die SHLD-Klemmen an X2). Wenn der Encoder selbst vom Motor und der Erde isoliert ist, sollte die Abschirmung auch mit dem Encodergehäuse verbunden werden.
Verkabelungsempfehlung: Encoderkabel sollten von Leistungskabeln (z. B. Motorkabeln) entfernt verlegt werden und nicht parallel zu diesen verlaufen, um Störungen zu minimieren.
Die Funktionen des Moduls werden über Antriebsparameter konfiguriert, hauptsächlich Parametergruppe 50 (Encoder-Schnittstelle) und Parametergruppe 98 (Erweiterungsmodulkonfiguration).
Zu den Parametern, die möglicherweise eingestellt werden müssen, gehören: Encoderimpulse pro Umdrehung, Signaltyp (differentiell/single-ended), Filtereinstellungen, Nullimpulsaktivierung usw. ACS 800-Firmware-Handbuch . Spezifische Einstellungen finden Sie im
Hochpräzise Drehzahlregelung mit geschlossenem Regelkreis: Wird in Anwendungen wie Lüftern, Pumpen und Förderbändern verwendet, die eine stabile Drehzahl erfordern, wobei Encoder-Feedback für eine präzisere Drehzahlregelung im Vergleich zur V/f-Regelung mit offenem Regelkreis genutzt wird.
Positionssynchronisierung und -positionierung: In Geräten wie Wickelmaschinen, Schneidemaschinen und Materialhandhabungssystemen wird das Z-Phasensignal (Nullmarkierung) für eine präzise Referenzfahrt oder einen synchronisierten Mehrachsenbetrieb verwendet.
Servoähnliche Anwendungen: Ermöglicht in Verbindung mit Hochleistungs-Encodern eine präzise Steuerung von Drehmoment, Geschwindigkeit und Position für High-End-Geräte wie Werkzeugmaschinen und Roboter.
Ersatz von Tachogeneratoren: Bietet eine digitale Geschwindigkeitsrückführungslösung mit höherer Präzision und besserer Störfestigkeit als analoge Tachogeneratoren.
Verbesserte Systemleistung: Hochpräzise Geschwindigkeits- und Positionsrückmeldungen verbessern die dynamische Reaktion und Regelgenauigkeit des gesamten Antriebssystems erheblich.
Erhöhte Zuverlässigkeit: Differenzielle Signalübertragung und gutes EMV-Design sorgen für stabile und zuverlässige Signale in lauten Industrieumgebungen.
Vereinfachtes Systemdesign: Das modulare Plug-and-Play-Design reduziert die Kosten und Risiken, die mit der Entwicklung kundenspezifischer Schnittstellenschaltungen verbunden sind.
Einfachere Diagnose und Wartung: Klare LED-Statusanzeigen und über Antriebsparameter zugängliche Diagnoseinformationen vereinfachen die Fehlerbehebung.
Zukünftige Erweiterbarkeit: Die Unterstützung für die Installation externer Adapter bietet Flexibilität für das spätere Hinzufügen weiterer E/A-Module zum System.
Arbeiten an stromloser Ausrüstung: Jegliche Installation, Verkabelung oder Wartung darf erst durchgeführt werden, nachdem der Antrieb vollständig von der Stromversorgung getrennt und bestätigt wurde, dass er entladen ist.
Nur qualifiziertes Personal: Arbeiten dürfen nur von Elektrofachkräften mit entsprechender Qualifikation durchgeführt werden.
Befolgen Sie die Handbücher: Halten Sie sich strikt an alle Sicherheitshinweise in diesem Handbuch und den begleitenden Antriebshandbüchern.
Die WD/INIT-LED bleibt AN und erlischt nicht:
Steckplatzinstallation: Überprüfen Sie, ob der 38-polige Stecker richtig eingesteckt ist; Versuchen Sie, die Stromversorgung des Laufwerks aus- und wieder einzuschalten. Wenn das Problem weiterhin besteht, liegt möglicherweise ein Hardwarefehler vor – wenden Sie sich an einen ABB-Servicemitarbeiter.
Adapterinstallation: Überprüfen Sie, ob das Laufwerk mit Strom versorgt wird. Überprüfen Sie die Node-ID-Einstellung des Moduls. Überprüfen Sie, ob die Glasfaserkabel richtig angeschlossen sind (Sender zu Empfänger), richtig eingesteckt sind und optisch frei von Schmutz oder physischen Schäden sind. Probieren Sie neue Glasfaserkabel aus.
Keine Geschwindigkeitsrückmeldung oder falsche Rückmeldung:
Überprüfen Sie, ob die CHA/CHB-LEDs blinken, um zu bestätigen, dass ein Signal vorhanden ist.
Stellen Sie sicher, dass der Encodertyp mit dem Schaltplan übereinstimmt.
Prüfen Sie, ob die Encoder-Versorgungsspannung korrekt ist.
Überprüfen Sie Einstellungen wie Encoderimpulse pro Umdrehung in den Antriebsparametern.
Überprüfen Sie mit einem Oszilloskop, ob die Phasenbeziehung zwischen den A- und B-Signalen den Anforderungen entspricht.
Übermäßiges Signalrauschen:
Prüfen Sie, ob die Abschirmung des Encoderkabels auf der RTAC-Seite zuverlässig geerdet ist.
Stellen Sie sicher, dass die Encoderkabel getrennt von den Leistungskabeln verlegt werden und vermeiden Sie eine Parallelverlegung.
Überprüfen Sie, ob die Kabellänge das empfohlene Maximum überschreitet.
ABB gewährt für das RTAC-01-Modul eine Garantie, die Herstellungsfehler abdeckt. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Lieferdatum, höchstens jedoch 18 Monate. Bei zertifizierten Start-up-Services sind möglicherweise erweiterte Garantieoptionen verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem örtlichen ABB-Händler.
Wichtiger Haftungsausschluss: Der Hersteller haftet nicht für Schäden oder Ausfälle, die auf Transport, unsachgemäßes Auspacken, Missbrauch, unsachgemäße Installation, anormale Bedingungen (Temperatur, Staub, korrosive Stoffe), Betrieb über der Nennkapazität zurückzuführen sind, oder für Folge- oder Nebenschäden. Die technischen Daten und Spezifikationen des Produkts gelten zum Zeitpunkt der Drucklegung; ABB behält sich das Recht auf nachträgliche Änderungen vor.
| Artikelspezifikation | |
|---|---|
| Versorgungsspannung | Stromversorgung über die Laufwerksrückwandplatine; keine externe unabhängige Stromversorgung erforderlich. |
| Encoder-Ausgangsleistung | Umschaltbar: 15 V DC ±10 % oder 24 V DC ±10 %, max. 5 W, kurzschlussfest. |
| Max. Stromverbrauch | 140 mA (5 V Logikversorgung) + 55 mA (24 V Geberversorgung). |
| Signalpegel (Logisch „1“) | > 7,6 V bei 15-V-Versorgung; > 12,2 V bei 24-V-Versorgung. |
| Signalpegel (logisch „0“) | < 5 V bei 15 V-Versorgung; < 8 V bei 24 V-Versorgung. |
| Max. Signalfrequenz | 200 kHz. |
| Geschwindigkeitsrückmeldungsauflösung | 0,00305 % (entspricht 15-Bit-Präzision). |
| Genauigkeit der Geschwindigkeitsrückmeldung | 50 ppm (parts per million). |
| Elektrische Isolierung | Signalkanäle isoliert von Logik, Stromversorgung und Masse. Prüfspannung: 1,5 kV AC für 1 Minute. |
| Schutzgrad | IP20. |
| Umgebungsbedingungen | Wie für das zugehörige Laufwerk im Hardware-Handbuch angegeben. |
| Geschätzte Min. Lebensdauer | 100.000 Stunden. |
| Materialzertifizierung | Alle Materialien UL/CSA-zertifiziert. |
| EMV-Konformität | Entspricht den Normen EN 50081-2 (Emissionen) und EN 50082-2 (Immunität). |
| Artikelspezifikation | |
|---|---|
| Unterstützte Signaltypen | Kanäle A, B, Z; unterstützt differenzielle oder Single-Ended-Verbindung. |
| Unterstützte Encoder-Ausgabetypen | Differential-Push-Pull, Single-Ended-Push-Pull, offener Kollektor (Senke), offener Emitter (Quelle). |
| Max. Kabellänge (Diff. Push-Pull) | 300 m. |
| Max. Kabellänge (SE Push-Pull) | 200 m. |
| Max. Kabellänge (offener Typ) | 100 m (Offener Kollektor oder Offener Emitter). |
| Empfohlene Kabelspezifikation | 4×(2+1) paarweise verdrilltes, abgeschirmtes Kabel (einzeln und insgesamt geschirmt), Leiterquerschnitt: 0,5–1,0 mm². |
| Terminaltyp | Zwei nicht lösbare Schraubklemmenblöcke (X1: 6-polig, X2: 8-polig), max. 2,5 mm² Leitung. |
| Schirmverbindung | Es sind spezielle Schirmklemmen (SHLD) vorhanden, die intern mit dem Rahmen verbunden sind. |
| Artikelspezifikation | |
|---|---|
| Modulabmessungen (B×H) | 34 mm × 95 mm (ohne Anschlüsse und Montagelaschen). |
| Einbautiefe | Ca. 20 mm (ab Montagefläche). |
| Montagemethoden | 1. Direktes Einsetzen in SLOT 1 oder SLOT 2 auf der ACS 800 RMIO-Platine, gesichert mit zwei M3×8 mm Schrauben. 2. Montage auf einer DIN-Schiene über den AIMA-01 E/A-Moduladapter (Adapter war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht verfügbar). |
| Auswahl der Knotenadresse | Über Drehschalter S1, Bereich 0–F, entsprechend Node-IDs 16–31 (nur für externe Adapterinstallation). |
| Anschlüsse | 38-poliger Parallelbusanschluss (zum Anschluss an die Laufwerksrückwandplatine). |
| der LED-Anzeige | der Farbe | Beschreibung des Status |
|---|---|---|
| CHA | Grün | Anzeige der Signalaktivität von Kanal A: Blinken zeigt den Impulssignaleingang an. |
| CHB | Grün | Anzeige der Signalaktivität von Kanal B: Blinken zeigt den Impulssignaleingang an. |
| WD/INIT | Gelb | Watchdog-/Initialisierungsstatus: • Ständig EIN: Der Antrieb konfiguriert das Modul beim Einschalten. • AUS: Modul arbeitet normal. • Leuchtet länger als 1 Sekunde: Konfiguration fehlgeschlagen oder Hardwarefehler. |