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GE IS200DRLYH1B Simplex-Relaisausgangs-Klemmenplatine

  • GE

  • IS200DRLYH1B

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Das IS200DRLYH1B ist eine Simplex-Relaisausgangs-Anschlussplatine, die von General Electric (GE) für sein Mark VI™-Steuerungssystem entwickelt wurde. Bei dieser Platine handelt es sich um die Version der DRLY-Serie, die speziell für explosionsgefährdete Bereiche vorgesehen ist. Es verfügt über ein kompaktes Wandmontagedesign und stellt dem Steuersystem 12 Form-C-Trockenkontakt-Relaisausgänge zur Verfügung. Die IS200DRLYH1B-Karte arbeitet mit der VCCC-, VCRC- oder VTUR-Prozessorkarte zusammen und verbindet sie über ein einziges 37-poliges Kabel, um die 12 Relaisausgänge zu steuern.


Der IS200DRLYH1B ist eine von zwei Versionen der DRLY-Serie. Im Vergleich zur H1A-Version verfügt die H1B-Version über Relaiskontakte mit geringerer Leistung, ist jedoch UL-Klasse I, Division 2 für explosionsgefährdete Bereiche zertifiziert und eignet sich daher für Industrieumgebungen, in denen explosive Gase vorhanden sein können. Jede Prozessorplatine kann zwei DRLY-Karten unterstützen und bietet insgesamt 24 Relaisausgänge.


Zu den Hauptmerkmalen des IS200DRLYH1B gehören:

  • Zertifizierung für Gefahrenbereiche: UL-Klasse I, Division 2 zertifiziert für bestimmte Gefahrenbereiche.

  • 12 Form-C-Relais: Bietet 12 zweipolige Double-Throw-Trockenkontakt-Relaisausgänge.

  • Reihenkontaktdesign: Jedes Relais verfügt über zwei in Reihe geschaltete Schließerkontakte, was die Zuverlässigkeit erhöht.

  • Koordination mit VCCC/VCRC/VTUR: Verbindung mit der Prozessorplatine über ein einziges 37-poliges Kabel.

  • LED-Statusanzeige: Eine grüne LED zeigt den 28-V-Stromversorgungsstatus an; Eine gelbe LED für jedes Relais zeigt die Spulenspannung an.

  • Keine Überwachung des Relaiszustands: Im Gegensatz zu TRLY verfügt DRLY über keine integrierte Unterdrückung und keine Überwachung des Relaiszustands.

  • Standardmäßig stromloser Zustand: Die Relais gehen standardmäßig in den stromlosen Zustand über, wenn das Steuerkabel nicht angeschlossen ist.

  • Steckbare Anschlussblöcke: Hochdichte Anschlussblöcke vom Typ Euro-Block sind steckbar und ermöglichen eine einfache Verkabelung und Wartung vor Ort.

  • Wandmontage: Wird über vier Befestigungslöcher in den Ecken der Metallträgerplatte an einer Wand befestigt.


Die Platine ist 21,59 cm lang und 20,57 cm breit und eignet sich für den Einbau in platzbeschränkten Schaltschränken. Es ist wichtig zu beachten, dass das DRLY nicht mit dem PDOA-I/O-Paket kompatibel ist und keine Schirmklemmenleiste besitzt.



II. Hauptfunktionen

Zu den Hauptfunktionen des IS200DRLYH1B gehören unter anderem die folgenden:

1. Relaisausgangssteuerung

Die IS200DRLYH1B-Karte bietet 12 Form-C-Trockenkontakt-Relaisausgänge. Bei jedem Relais handelt es sich um ein zweipoliges Umschaltrelais mit zwei Schließerkontakten und zwei Öffnerkontakten. Die beiden Schließerkontakte sind in Reihe geschaltet, was die Zuverlässigkeit der Kontaktöffnung erhöht. Die Relaisspulen haben eine Nennspannung von 24 V DC und werden von der 28 V DC-Versorgung der VCCC-, VCRC- oder VTUR-Prozessorplatine gespeist.

2. Eignung für explosionsgefährdete Bereiche

Der IS200DRLYH1B ist nach UL Class I, Division 2 für Gefahrenbereiche zertifiziert und eignet sich daher für Industrieumgebungen, in denen explosive Gase vorhanden sein können. Im Vergleich zur H1A-Version verfügt die H1B-Version über geringere Kontaktwerte, erfüllt jedoch die Sicherheitsanforderungen für explosionsgefährdete Bereiche.

3. LED-Statusanzeige

Die Platine verfügt über zwei Arten von LED-Anzeigen:

  • Grüne LED: Befindet sich oben auf der Platine und zeigt den Status der 28-V-Gleichstromversorgung an. leuchtet im Normalbetrieb.

  • Gelbe LEDs: Eine pro Relais, zeigen an, ob an der Relaisspule Spannung anliegt; leuchtet, wenn die Spule unter Strom steht.

Diese Anzeigen liefern Informationen zum Stromversorgungs- und Relaisstatus für das Betriebs- und Wartungspersonal vor Ort und erleichtern so eine schnelle Fehlerdiagnose.

4. Standardmäßiger stromloser Zustand

Wenn das Steuerkabel nicht angeschlossen ist, sind alle Relais standardmäßig im stromlosen Zustand und stellen so sicher, dass sich das System im unkonfigurierten Zustand oder bei einem Fehler in einem sicheren Zustand befindet.

5. Koordination mit VTUR

Mit der DTRT-Übergangsplatine kann VTUR drei Relais auf dem DRLY steuern. Bei Verwendung von zwei DTURs können sechs Relais angesteuert werden.

6. Keine Onboard-Unterdrückung

Im Gegensatz zum TRLY verfügt der IS200DRLYH1B über keine integrierte Relais-Unterdrückungsschaltung. Um die Relaiskontakte zu schützen, müssen Benutzer entsprechend der tatsächlichen Last entsprechende externe Entstörschaltungen (z. B. Dioden, Varistoren usw.) hinzufügen.

7. Keine Überwachung des Relaisstatus

Der IS200DRLYH1B bietet keine Relaiszustandsüberwachung. Die VCCC- oder VCRC-Prozessorplatine kann den tatsächlichen Status der Relais nicht lesen; Benutzer müssen den Relaisbetrieb durch externe Mittel bestätigen.



III. Systemanwendungen

1. Anwendung im Mark VI-Steuerungssystem

Die IS200DRLYH1B ist eine kompakte Klemmenplatine für diskrete Ausgänge innerhalb des Mark VI-Steuerungssystems, die sich besonders für Anwendungen eignet, die eine Zertifizierung für explosionsgefährdete Bereiche erfordern. In Verbindung mit der VCCC-, VCRC- oder VTUR-Prozessorplatine bietet es eine zuverlässige Relaisausgangsschnittstelle für das Steuerungssystem.

Im System übernimmt der IS200DRLYH1B folgende Rollen:

  • Aktuatorsteuerung: Steuert Feldgeräte wie Ventile, Motorstarter und Anzeigen über Relaiskontakte.

  • Alarmausgang: Gibt Alarmsignale an ein DCS oder ein übergeordnetes System aus.

  • Statusanzeige: Bietet Anzeige des Strom- und Relaisspulenstatus über LEDs.

2. Unterschiede zur H1A-Version

Die DRLY-Serie verfügt über H1A- und H1B-Versionen mit den folgenden Hauptunterschieden:

Merkmal H1A H1B
Zertifizierung für Gefahrenbereiche NEIN UL-Klasse I, Division 2
28 V DC Kontaktnennleistung 10 A 2 A
125 V DC Kontaktnennleistung 0,5 A 0,5 A
120 V AC Kontaktnennleistung 10 A 1 A
240 V AC Kontaktnennleistung 3 A 0,5 A
Betriebstemperatur 0 bis 60°C 0 bis 75°C

Die H1B-Version verfügt zwar über eine geringere Kontaktkapazität, eignet sich jedoch für Gefahrenbereiche und verfügt über einen größeren Betriebstemperaturbereich.

3. Typische Anwendungsszenarien

  • Petrochemische Industrie: Steuert Feldgeräte an gefährlichen Orten wie Raffinerien und Chemiefabriken, in denen explosive Gase vorhanden sein können.

  • Öl- und Gasförderung: Wird zur diskreten Steuerung auf Offshore-Plattformen und in Erdgasverarbeitungsanlagen verwendet.

  • Kraftwerke: Steuert Ventile und Motoren in Hilfssystemen für Gas- und Dampfturbinen.

  • Wasseraufbereitung: Zur Kontrolle in Gefahrenbereichen von Kläranlagen und Wasserwerken.

  • Pharmazeutische Industrie: Steuert Geräte in pharmazeutischen Einrichtungen, in denen brennbare Lösungsmittel vorhanden sein können.



IV. Detaillierte Schnittstellenbeschreibung

1. Klemmenblöcke

Der IS200DRLYH1B verwendet steckbare, hochdichte Euro-Block-Klemmenblöcke zum Anschluss der externen Verkabelung für die 12 Relaisausgänge. Die Klemmenblöcke werden in nummerierte Buchsen auf der Platine gesteckt. Die Drähte für die 12 Relaisausgänge werden direkt an die ungeraden Schrauben an den Klemmenblöcken angeschlossen.

2. Erdungsklemme

Für den SCOM-Anschluss (Gehäuseerde) sind zwei Schrauben an TB2 vorgesehen. Diese müssen über ein möglichst kurzes Kabel mit der Fahrgestellmasse verbunden werden. Hinweis: Die Platine verfügt über keine Schirmklemmleiste.

3. Anschluss

Die Platine wird über einen einzelnen 37-poligen D-Typ-Stecker mit der VCCC-, VCRC- oder VTUR-Prozessorplatine verbunden. Dieses Kabel ist identisch mit denen, die auf der TRLY-Klemmenplatine verwendet werden, was die Ersatzteilverwaltung erleichtert.

4. LED-Anzeigen

der LED- Farbe der Position Beschreibung
Power-LED Grün Oben auf dem Brett Zeigt den Status der 28-V-Gleichstromversorgung an; leuchtet im Normalbetrieb
Relais-LEDs (12) Gelb In der Nähe jedes Relais Geben Sie die Spulenspannung für das entsprechende Relais an. leuchtet, wenn die Spule erregt ist


V. Diagnose und Wartung

1. Diagnosefunktionen

Die Diagnosefunktionen des IS200DRLYH1B sind relativ eingeschränkt:

des Diagnoseelements Beschreibung
Anzeige des Stromversorgungsstatus Grüne LED zeigt an, ob die 28-V-DC-Stromversorgung normal ist.
Spulenspannungsanzeige Gelbe LEDs zeigen an, ob an jeder Relaisspule Spannung anliegt.
ID-Chip-Überprüfung Ein schreibgeschützter ID-Chip am Stecker speichert die Seriennummer, den Typ und die Revisionsnummer der Platine. Es wird vom VCCC/VCRC/VTUR gelesen; Eine Nichtübereinstimmung führt zu einem Hardware-Inkompatibilitätsfehler.

Hinweis: Der IS200DRLYH1B bietet keine Relaiszustandsüberwachung. Die Prozessorplatine kann den tatsächlichen Kontaktstatus der Relais nicht lesen.

2. Allgemeine Fehlerbehebung

Fehlersymptom Mögliche Ursache Vorschläge zur Fehlerbehebung
Grüne LED leuchtet nicht 28-V-Stromausfall, Kabel getrennt Überprüfen Sie die Stromversorgung der Prozessorplatine und das Verbindungskabel
Gelbe LED leuchtet, aber das Relais arbeitet nicht Relaisfehler, festsitzende Kontakte Platine austauschen, Relais testen
Das Relais funktioniert, aber das externe Gerät reagiert nicht Externer Stromausfall, Verdrahtungsfehler, durchgebrannte Kontakte Überprüfen Sie die externe Stromversorgung und Verkabelung und messen Sie den Kontaktdurchgang
Hardware-Inkompatibilitätsfehler Nicht übereinstimmende ID-Chip-Informationen Überprüfen Sie das richtige Platinenmodell und wenden Sie sich an den technischen Support von GE

3. Wartungsempfehlungen

  • Regelmäßige Inspektion: Überprüfen Sie, ob die Klemmenblöcke fest eingesteckt sind und die Drähte nicht oxidiert sind.

  • Reinigung: Reinigen Sie die Platine regelmäßig, um Staubansammlungen zu vermeiden, die die Wärmeableitung und Isolierung beeinträchtigen.

  • ESD-Schutz: Tragen Sie beim Umgang mit der Platine ein Erdungsband und bewahren Sie sie in antistatischen Beuteln auf.

  • Kontaktschutz: Fügen Sie je nach Lasttyp geeignete externe Unterdrückungsschaltungen (Dioden, Varistoren usw.) hinzu, um die Kontaktlebensdauer zu verlängern.

  • Ersatzteilmanagement: Halten Sie eine IS200DRLYH1B-Ersatzplatine bereit, um Ausfallzeiten im Fehlerfall zu reduzieren.



VI. Installation und Konfiguration

1. Installationsschritte

  1. Befestigungslöcher lokalisieren: Markieren Sie die Positionen der vier Befestigungslöcher an den Ecken der Metallträgerplatte an der Wand.

  2. Sichere Platine: Befestigen Sie die IS200DRLYH1B-Platine mit Schrauben durch die vier Befestigungslöcher an der Wand.

  3. Relaisausgänge anschließen: Schließen Sie die externen Drähte für die 12 Relaisausgänge an die ungeradzahligen Schrauben an den Klemmenblöcken an.

  4. Klemmenblöcke einsetzen: Stecken Sie die verdrahteten Klemmenblöcke in die entsprechend nummerierten Buchsen auf der Platine.

  5. Erdungsanschluss: Verbinden Sie die beiden Schrauben an TB2 mit einem möglichst kurzen Kabel mit der Gehäuseerde.

  6. Verbindungskabel: Verbinden Sie das 37-polige Kabel mit der Platine und der VCCC/VCRC/VTUR-Prozessorplatine.

  7. Installation überprüfen: Bestätigen Sie, dass alle Verbindungen sicher sind.

2. Konfigurationsmethode

Die IS200DRLYH1B-Karte verfügt über keine Jumper oder Hardwareeinstellungen. Die gesamte Konfiguration erfolgt über Software auf der VCCC-, VCRC- oder VTUR-Prozessorplatine.


Artikelspezifikation
Modellnummer IS200DRLYH1B
Produktname Simplex-Relaisausgangs-Klemmenplatine
Kompatibles System Mark VI™-Steuerungssystem
Board-Serie DRLY (Simplex-Relaisausgang)
Versionstyp H1B – zertifizierte Version für explosionsgefährdete Bereiche
Zertifizierung für Gefahrenbereiche UL-Klasse I, Division 2
Montagemethode Wandmontage (über vier Befestigungslöcher in den Ecken der Metallträgerplatte)
Partnerverarbeiter VCCC-, VCRC- oder VTUR-Prozessorplatine (verbunden über ein einzelnes 37-Pin-Kabel)
Maximal pro Prozessor 2 DRLY-Karten mit insgesamt 24 Relaisausgängen
Anzahl der Relais 12
Relaistyp Zweipolige Double-Throw-Form-C-Kontakte, jedes Relais enthält 2 Schließer- und 2 Öffnerkontakte
Kontaktkonfiguration Zwei Schließerkontakte in Reihe, zwei Öffnerkontakte unabhängig voneinander
Spulenspannung Nominal 24 V Gleichstrom (betrieben durch 28 V Gleichstromversorgung von der Prozessorplatine)
Maximale Betriebsspannung 250 V rms, 220 V DC
Maximaler Betriebsstrom 2 A Gleichstrom, 1 A Effektivwert
Maximale Schaltkapazität 125 VA, 60 W
Widerstandslastkontaktnennwert (28 V DC) 2 A
Widerstandslastkontaktnennwert (125 V DC) 0,5 A
Widerstandslastkontaktnennwert (120 V Wechselstrom) 1 A
Widerstandslastkontaktnennwert (240 V AC) 0,5 A
Induktive Lastnennleistung (28 V DC) 2 A, L/R = 7 ms, ohne Entstörung
Induktive Lastnennleistung (120 V AC) 2 A, PF = 0,4, 10 A Einschaltstrom, keine Unterdrückung, Motorlast 1/3 PS
Induktive Lastnennleistung (240 V AC) 2 A, PF = 0,4, 10 A Einschaltstrom, keine Unterdrückung, Motorlast 1/2 PS
Induktive Lastnennleistung (125 V DC) 0,2 A, L/R = 7 ms, ohne Entstörung
Serienkontaktunterdrückungslast (125 V DC) 0,65 A, L/R = 150 ms, mit externer MOV-Unterdrückung (zwei Kontakte in Reihe am selben Relais)
Unterdrückungsmethode Externe Unterdrückung vom Kunden bereitgestellt
Reaktionszeit des Relais (Betrieb) 3 ms typisch
Reaktionszeit des Relais (Freigabe) 2 ms typisch
Standardstatus Die Relais fallen ab, wenn das Steuerkabel nicht angeschlossen ist
Grüne LED Zeigt den Status der 28-V-Gleichstromversorgung an; leuchtet im Normalbetrieb
Gelbe LEDs Einer pro Relais, zeigt die Spulenspannung an; leuchtet, wenn die Spule erregt ist
Fehlererkennung Keine Relaiszustandsüberwachung; Lediglich Strom- und Spulenstatus werden über LEDs angezeigt
Stecker 37-poliger D-Typ-Stecker (zur Prozessorplatine)
Klemmenblocktyp Steckbare Reihenklemmen vom Typ Euro-Block mit hoher Dichte
Erdungsklemme Zwei Schrauben an TB2 sind SCOM-Verbindungspunkte (Chassis Ground). muss mit der Gehäusemasse verbunden sein
Schirmklemmenleiste Keiner
Abmessungen 21,59 cm lang × 20,57 cm breit (8,5 Zoll × 8,1 Zoll)
Betriebstemperatur 0 bis 75 °C (32 bis 167 °F)
Zertifizierungen UL, CSA, CE
Systemkompatibilität Nur Simplex-Version; Nicht kompatibel mit dem PDOA I/O-Paket

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