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MPC4 200-510-064-034
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Die MPC4 200-510-064-034 ist eine leistungsstarke Standard-Edition-Maschinenschutzkarte innerhalb des Maschinenschutzsystems (MPS) der Meggitt Vibro-Meter VM600-Serie und stellt eine ausgereifte Konfiguration der Hardware- und Firmware-Technologie für diese Serie dar. Diese Modellkennung gibt die Firmware-Version als 064 und die Hardware-Version als 034 an. Als nach dem umfassenden Produkt-Upgrade im Jahr 2017 veröffentlichtes Modell integriert es alle wichtigen erweiterten Funktionen der VM600-Plattform der neuen Generation, einschließlich der Einhaltung der RoHS-Umweltrichtlinie, einer optimierten 50-Ω-gepufferten dynamischen Signalausgangsimpedanz und ist mit der voll ausgestatteten und stabilen Firmware-Version 064 ausgestattet, die eine hervorragende Leistung in Bezug auf Signalverarbeitungsgenauigkeit, Systemdiagnosetiefe und Schutzlogikflexibilität bietet.
Bei dieser Karte handelt es sich um eine zentrale Überwachungs- und Schutzeinheit, die den sicheren Betrieb kritischer rotierender Maschinen gewährleisten soll. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Signale verschiedener Sensoren wie Vibration, Verschiebung und Geschwindigkeit in Echtzeit und kontinuierlich zu erfassen, über den integrierten Hochgeschwindigkeits-Digitalsignalprozessor (DSP) eine präzise Analyse und Verarbeitung durchzuführen und Entscheidungen auf der Grundlage einer vom Benutzer programmierbaren komplexen Schutzlogik zu treffen. Es kann gleichzeitig 4 völlig unabhängige dynamische Signalkanäle und 2 Geschwindigkeits-/Keyphasor-Signalkanäle verarbeiten und bietet umfassende Schutzfunktionen von einfachen Vibrationsüberschreitungsalarmen bis hin zu erweiterten Funktionen wie Orbitanalyse und Auftragsverfolgung. Dies warnt wirkungsvoll vor beginnenden Störungen, beugt katastrophalen Schäden vor und gewährleistet die Kontinuität der Produktion sowie die Sicherheit von Personal und Anlagen.
Der MPC4 200-510-064-034 muss mit einer entsprechenden Version der IOC4T-Eingabe-/Ausgabekarte gepaart betrieben werden, um einen vollständigen Überwachungskanal zu bilden, und muss in einem VM600-Standard-Rack installiert werden. Als Standard-Edition-Karte unterstützt sie nicht nur die bequeme lokale Konfiguration und Diagnose über die RS-232-Schnittstelle auf der Vorderseite, sondern unterstützt auch die Remote-Netzwerkkonfiguration, Datenerfassung und Integration in das Anlagensteuerungsnetzwerk über den Backplane-VME-Bus des Racks (erfordert die Installation einer CPUx-Karte). Dieses Modell ist eine ideale Wahl für neue Projekte, Upgrades/Nachrüstungen bestehender Systeme und für die Beschaffung hochzuverlässiger, voll ausgestatteter Ersatzteile, insbesondere geeignet für Industriestandorte mit klaren Anforderungen an technologischen Fortschritt und Umweltkonformität.
Robuste Hochleistungsverarbeitungsplattform: Basierend auf einer ausgereiften Hardwarearchitektur (Hardwareversion 034) und bewährter Firmwareversion 064 bietet sie zuverlässige Parallelverarbeitung für 4 dynamische Kanäle und 2 Geschwindigkeitskanäle. Die Parameter jedes Kanals sind unabhängig konfigurierbar und unterstützen Anwendungen von der einfachen Vibrationsüberwachung bis zum komplexen Wellenstrangschutz mit mehreren Parametern und bieten eine breite Anwendungsanpassungsfähigkeit.
Erweiterte Signalverarbeitungs- und Analysefunktionen:
Programmierbare Breitbandfilternetzwerke: Bietet Hochpass-, Tiefpass- und Bandpassfilter mit flexibel einstellbaren Dämpfungsflanken von 6 bis 60 dB/Oktave und trennt so die interessierenden Frequenzbänder effektiv.
Präzisions-Schmalband-(Ordnungs-)Tracking: Verwendet einen Filter mit konstantem Q (Q=28), der in der Lage ist, Vibrationskomponenten spezifischer mechanischer Ordnungen (z. B. 1X, 2X) bei Geschwindigkeitsänderungen präzise zu erfassen und zu extrahieren und gleichzeitig Amplitude und Echtzeit-Phasenwinkel relativ zum Keyphasor bereitzustellen. Dies liefert wichtige Daten für die Fehlerdiagnose wie Unwucht und Fehlausrichtung sowie für das dynamische Online-Auswuchten.
Umfassende Amplitudenerkennungsalgorithmen: Unterstützt True RMS-, Average-, True Peak- und True Peak-to-Peak-Demodulation. True Peak- und Peak-to-Peak-Messungen sind für die Erfassung transienter Ereignisse wie Stöße oder Reibungen von entscheidender Bedeutung und erfüllen die strengsten Schutzstandards.
Intelligentes, konfigurierbares Schutzlogiksystem:
Vierstufige Alarmschwellenverwaltung: Jeder dynamische Kanal kann unabhängig die vierstufigen Schwellenwerte „Alarm+“ (hoher Alarm), „Alarm-“ (niedriger Alarm), „Gefahr+“ (hohe Gefahr) und „Gefahr-“ (niedrige Gefahr) festlegen. Jede Schicht ist mit unabhängig einstellbaren Verzögerungs-, Hysterese- und Verriegelungsfunktionen ausgestattet, die Fehlalarme effektiv unterdrücken und die Genauigkeit der Aktion gewährleisten.
Adaptive Überwachungsstrategie: Alarm- und Gefahrengrenzen können automatisch an die Betriebsgeschwindigkeit der Maschine oder andere Prozessparameter angepasst werden und ermöglichen so einen intelligenten, an den Betriebszustand angepassten Schutz bei Prozessen wie dem An- und Abfahren und dem Überschreiten kritischer Geschwindigkeiten.
Externe Steuerschnittstellen: Unterstützt die Funktionen „Direct Trip Multiply“ (TM) und „Danger Bypass“ (DB), die eine schnelle Änderung der Schutzschwellenwerte oder eine vorübergehende Überbrückung von Gefahrenabschaltausgängen über externe diskrete Eingangssignale ermöglichen und so betriebliche Flexibilität für Betrieb und Wartung bieten.
Leistungsstarke Logikkombinationsfunktionen: Die integrierte programmierbare Logikeinheit bietet 8 grundlegende Logikfunktionsblöcke und 4 erweiterte Logikfunktionsblöcke. Ermöglicht Benutzern die Durchführung komplexer Logikoperationen wie „UND“, „ODER“ und „Mehrheitsabstimmung“ für Signale wie Alarme, Gefahren und OK-Status von verschiedenen Kanälen und Typen, wodurch hochzuverlässige redundante oder verriegelte Schutzsysteme aufgebaut werden.
Integrierte Sensorstromversorgung und umfassendes Gesundheitsdiagnosesystem (OK):
Auf der Karte integrierte, isolierte Mehrkanal-Gleichstromversorgungen mit +27,2 V, -27,2 V und +15,0 V können Sensoren wie IEPE-Beschleunigungsmesser, Wirbelstromsonden und Magnetaufnehmer direkt mit Strom versorgen und so die Systemverkabelung vereinfachen.
Ein umfassendes „OK-System“ überwacht kontinuierlich die Integrität jeder Sensorsignalkette. Durch die Analyse der Gleichstromkomponente des Signals können Fehler wie Sensorunterbrechung, Kurzschluss, Kabelschaden oder Stromversorgungsanomalie diagnostiziert und über unabhängige Kanalalarme und einen gemeinsamen Kartenalarm umgehend gemeldet werden, um den Zustand des Überwachungssystems selbst sicherzustellen.
Technik- und wartungsfreundliches Design:
Diagnoseanschlüsse an der Vorderseite: Bietet 6 Standard-BNC-Anschlüsse (4 dynamische RAW-Ausgänge, 2 Geschwindigkeits-TACHO-Ausgänge) und erleichtert den Anschluss von Oszilloskopen oder Analysatoren zur Online-Signalüberprüfung und detaillierten Fehlerdiagnose.
Intuitive mehrfarbige LED-Statusanzeige: Eine globale DIAG/STATUS-Leuchte zeigt den Gesamtstatus der Karte an; Eine unabhängige Statusleuchte pro Kanal zeigt deutlich die Sensorgültigkeit, den Alarm-/Gefahrenstatus in Echtzeit und den Kanaldeaktivierungsstatus an und unterstützt so eine schnelle Diagnose vor Ort.
Unterstützung des Hot-Swap-Betriebs: Ermöglicht die sichere Installation oder den sicheren Austausch von Karten, während das VM600-System mit Strom versorgt bleibt, wodurch die Systemverfügbarkeit und Wartungseffizienz erheblich verbessert und Ausfallzeiten reduziert werden.
Vollständige Ausgabe- und Systemintegrationsschnittstellen:
Analogausgänge: Bietet 4 Kanäle mit isolierten Analogausgängen, per Jumper wählbar als 0–10 V oder 4–20 mA, über die gepaarte IOC4T-Karte für den Anschluss an DCS, SPS oder Rekorder.
Relaissteuerung: Alarm- und Gefahrensignale können die vier lokalen Relais auf der IOC4T-Karte direkt ansteuern oder erweiterte Relaiskarten (wie RLC16 oder IRC4) über den Open Collector (OC)-Bus des Racks ansteuern.
Flexible Konfiguration und Kommunikation: Unterstützt die lokale Konfiguration über den seriellen RS-232-Anschluss an der Vorderseite; Wenn eine CPUx-Karte im Rack installiert ist, können über den VME-Bus eine Remote-Netzwerkkonfiguration, eine Echtzeit-Datenüberwachung und eine Integration in das Anlagennetzwerk erreicht werden.
Der MPC4 200-510-064-034 mit seinen umfassenden Schutzfunktionen, seiner hohen Zuverlässigkeit und seiner hervorragenden Systemintegration wird häufig in verschiedenen Schwerindustrien und kritischen Infrastrukturbereichen mit extrem hohen Anforderungen an den sicheren Betrieb der Ausrüstung eingesetzt:
Energiewirtschaft: Hauptschutzsysteme für große Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen (Dampfturbinen), Gasturbinen-Kombikraftwerke, Wasserkraftgeneratoren und kritische Hilfsaggregate in Kernkraftwerken (z. B. Hauptspeisewasserpumpen, Umwälzpumpen, große Ventilatoren).
Öl, Gas und Petrochemie: Kontinuierliche Sicherheitsüberwachung von Kompressoren für Langstreckenpipelines, Turbomaschinen für Offshore-Plattformen, Kompressoren für kritische Prozesse (Zentrifugal-/Kolbenkompressoren) in Raffinerien und Chemieanlagen, Hochgeschwindigkeits-Hochdruck-Förderpumpen und Reaktorumwälzpumpen.
Grundstoffindustrie und Metallurgie: Schutz großer industrieller Luftkompressoren, Hochofengebläse, Turboexpander, kritischer Materialtransferpumpensätze und großer Walzwerksantriebssysteme, um größere Verluste durch unerwartete Ausfälle zu verhindern.
Marine & Heavy Power: Online-Schutz und Zustandsüberwachung kritischer rotierender Ausrüstung wie Diesel-/Gasturbinen für den Hauptantrieb von Schiffen, Wellengeneratoren und Antriebsaggregate für große Maschinenbaumaschinen.
Sein Kernwert liegt darin, diesen teuren und kritischen Produktionsanlagen eine hochzuverlässige Schutzschicht zu bieten, die unabhängig vom Prozessleitsystem ist, kontinuierlich arbeitet, auf mehreren Validierungslogiken basiert und internationalen Sicherheitsstandards entspricht und die strengen Anforderungen für unabhängige Maschinenschutzsysteme (MPS) gemäß Standards wie API 670 vollständig erfüllt.
Der MPC4 200-510-064-034 folgt einem effizienten, zuverlässigen Closed-Loop-Prozess der Signalverarbeitung und Schutzentscheidung in Echtzeit:
Signalerfassung und -aufbereitung: Rohe Sensorsignale werden über die gekoppelte IOC4T-Karte erfasst. Stromsignale werden über einen Präzisionswiderstand in Spannung umgewandelt. Anschließend wird das Signal in AC-Anteile (dynamisch) und DC-Anteile (statisch) aufgeteilt, die in unabhängige Verarbeitungspfade gelangen.
Digitalisierung und Kernverarbeitung: Die AC- und DC-Signale werden von einem Hochgeschwindigkeits-ADC digitalisiert. Der DSP führt je nach Benutzerkonfiguration eine Reihe von Operationen am AC-Signal durch: einschließlich optionaler Integration/Differenzierung, programmierbarer Breitbandfilterung oder hochpräziser Schmalband-Order-Tracking-Filterung, die in der spezifizierten Demodulationsberechnung (z. B. RMS, True Peak) gipfeln. Das Gleichstromsignal wird zur Berechnung statischer Parameter (z. B. Wellenposition) verwendet und zur Gesundheitsdiagnose in das „OK-System“ eingegeben.
Echtzeitüberwachung und logische Entscheidungsfindung: Die verarbeiteten dynamischen Parameter werden in Echtzeit mit den vom Benutzer festgelegten vierstufigen Alarm-/Gefahrenschwellenwerten verglichen. In die Beurteilung fließen auch die Ergebnisse des „OK-Systems“ ein. Alle Kanalstatus (Alarm, Gefahr, OK, Fehler) werden in die programmierbare Logikkombinationseinheit eingespeist, wo sie gemäß der vom Benutzer voreingestellten komplexen Logik (Basis- und erweiterte Blöcke) verarbeitet werden, um den endgültigen Schutzbefehl zu generieren.
Ausgangssteuerung und Statusanzeige: Der letzte Befehl steuert die Relaisaktionen und aktualisiert die analogen Ausgänge auf der IOC4T-Karte über den Rückwandbus. Gleichzeitig zeigt das LED-System auf der Vorderseite den globalen Status der Karte (DIAG/STATUS-Leuchte) und den detaillierten Betriebsstatus jedes Kanals (Normal, Alarm, Gefahr, Sensorfehler, Kanal gesperrt usw.) in Echtzeit und intuitiv an.
Die LEDs auf der Vorderseite liefern eine klare, hierarchische visuelle Statusrückmeldung, ein wesentliches Werkzeug für eine schnelle Diagnose vor Ort:
DIAG/STATUS (Global Diagnostics Light): Mehrfarbige LED, Anzeige des Kartenzustands mit höchster Priorität.
Grün dauerhaft: Normaler Betrieb, korrekte Konfiguration, keine Auffälligkeiten.
Gelb Dauerlicht: Funktion „Direct Trip Multiply (TM)“ aktiv.
Rot Dauerlicht: Funktion „Gefahrenumgehung (DB)“ aktiv.
Grün blinkend: Die Karte befindet sich in der Startphase/Stabilisierungsphase nach der Konfiguration oder es liegt ein Eingangssignalfehler vor (z. B. Überlastung).
Gelbes Blinken: Es liegt ein Konfigurationsfehler oder eine DSP-Verarbeitungsanomalie vor (z. B. Spurverlust).
Rot blinkend: Ein schwerwiegender Hardwarefehler wurde erkannt (Stromversorgung, Speicher usw.) oder die Karte ist nicht konfiguriert.
Kanalstatusleuchten (dynamische Kanäle 1–4): Eine mehrfarbige LED pro Kanal.
Aus: Kanal nicht aktiviert oder Karte läuft nicht.
Grün, schnell blinkend: Das Sensorsignal überschreitet den OK-Pegelbereich (Signalkettenfehler).
Grün, langsames Blinken (~1 Hz): Die Funktion „Kanalsperre“ ist für diesen Kanal aktiv.
Rot kontinuierlich/Blinkend: Zeigt einen Gefahrenalarmstatus (D+ oder D-) an (kontinuierlich für einen Kanal, Blinken kann für die Verarbeitungsanzeige bei zwei Kanälen verwendet werden).
Gelbes Dauerlicht/Blinken: Zeigt einen Alarmzustand „Alarm“ (A+ oder A-) an (Anzeigelogik dieselbe wie bei Gefahrenalarm).
Dauerhaft grün: Kanal arbeitet normal, Signal gültig, kein Alarm.
Kanalstatusleuchten (Geschwindigkeitskanäle 1–2): Eine zweifarbige (grün/gelb) LED pro Kanal.
Aus: Kanal nicht konfiguriert.
Grün, schnell blinkend: Geschwindigkeitssignal abnormal (OK-Fehler).
Grün, langsames Blinken: Kanal ist gesperrt.
Dauerhaft gelb: Geschwindigkeitswarnung (A+ oder A-) ausgelöst.
Grün kontinuierlich: Kanal funktioniert normal.
Anforderungen an die Systemzusammensetzung:
Obligatorische Kopplung: Muss zusammen mit einer kompatiblen IOC4T-Eingabe-/Ausgabekarte verwendet werden (empfohlen wird die Verwendung moderner oder neuerer RoHS-konformer Modelle, z. B. PNR 200-560-000-114 und höher).
Installationsplattform: Muss in einem dafür vorgesehenen Steckplatz eines Racks der VM600-Serie installiert werden (z. B. ABE04x).
Konfigurationssoftware: Erfordert kompatible VM600 MPSx-Software zum Einstellen von Parametern, Programmierlogik und Überwachung der Karte.
Wichtige Anwendungsrichtlinien:
Versionsidentifikation: Das Modell 200-510-064-034 bezieht sich ausdrücklich auf die Standard Edition MPC4 mit Firmware 064 und Hardware 034. Das Etikett mit blauem Hintergrund und weißem Text „MPC 4“ ist die wichtigste visuelle Identifizierung.
Kompatibilitätshinweis: Die Ausgangsimpedanz von 50 Ω entspricht dem Standard der neuen Generation. Beim Mischen mit älteren 2000-Ω-Impedanzkarten oder beim Anschluss an ältere Testgeräte innerhalb eines Systems muss die Signalanpassung bewertet werden; Möglicherweise ist ein Impedanzanpassungsgerät erforderlich.
Funktionsauswahl: Die Standard Edition MPC4 unterstützt alle erweiterten Funktionen, einschließlich Geschwindigkeitsmessung und Schmalband-Tracking. Wenn ein Projekt die Einhaltung der Sicherheitsstufe SIL 1/PL c erfordert und nicht sicherheitsrelevante Zustandsüberwachungskarten (CMS) im selben Rack gemischt werden müssen, sollte die Safety Edition (MPC4SIL) ausgewählt werden. Beachten Sie jedoch, dass die Safety Edition keine Geschwindigkeitskanäle und Schmalband-Tracking-Funktionen unterstützt.
Umweltschutzoption: Für extreme Umgebungen mit Kondensation, korrosiven Gasen oder Staub erkundigen Sie sich nach der Bestellung von Versionen mit einer „Conformal Coating“-Schutzbeschichtung.
| Spezifikationskategorie | Parameterdetails | Beschreibung und Hinweise |
|---|---|---|
| Produktmodell und Identifikation | ||
| Vollständiger Modellcode | 200-510-064-034 | Beginnend mit „2“ steht für die Standardausgabe; „064“ ist die Firmware-Version; „034“ ist die Hardwareversion. |
| Produktausgabe | Standardausgabe (Standard) | Das Etikett auf der Vorderseite besteht aus weißem Text „MPC 4“ auf blauem Hintergrund. Unterstützt alle Verarbeitungsfunktionen und den VME-Bus. |
| Software-Identifikationsname | MPC4 | Wird unter diesem Namen in der VM600 MPSx-Konfigurationssoftware angezeigt. |
| Dynamischer Signaleingang | Kanäle: 4, elektrisch isoliert, unabhängig programmierbar | |
| Eingabetyp | Spannung oder Strom | Per Software konfigurierbar. Unterstützt AC- und DC-gekoppelte Signale. |
| Gleichspannungsbereich | 0 bis +20 V oder 0 bis -20 V | |
| Wechselspannungsbereich | ±10 V (Spitze, Maximum) | |
| Gleichtaktspannungsbereich | -50 V bis +50 V | |
| Gleichtaktunterdrückungsverhältnis (CMRR) | ≥ 60 dB bei 50 Hz | |
| Eingangsimpedanz (Spannungsmodus) | 200 kΩ | |
| DC-Strombereich | 0 bis 25 mA | |
| Wechselstrombereich | ±8 mA (maximal) | |
| Analoge Bandbreite (-3 dB) | Gleichstrom bis 60 kHz | Hinweis: Diese Bandbreitenspezifikation gilt für die gemeinsame Nutzung von Signalen über den RAW-Bus des Racks. |
| AC-Frequenzbereich (keine Integration) | 0,1 Hz bis 10 kHz | |
| AC-Frequenzbereich (mit Integration) | 2,5 Hz bis 10 kHz | |
| Strommesswiderstand | 324,5 Ω | Wird zur Strom-Spannungs-Umwandlung verwendet. |
| Geschwindigkeits-/Keyphasor-Eingabe | Kanäle: 2 (unterstützt von der Standard Edition) | |
| Triggermodus | Schwellenwertauslöser für steigende/fallende Flanke | Per Software konfigurierbar. |
| Dynamische Triggerschwellenwerte | Steigende Flanke = (2/3) × Vpp, fallende Flanke = (1/3) × Vpp | Wird automatisch basierend auf dem Spitze-zu-Spitze-Wert des Eingangssignals berechnet. |
| Geschwindigkeitsmessbereich | Eingabe: 0,016 Hz bis 50 kHz Anzeige: 0,016 Hz bis 1092 Hz (1 bis 65.535 U/min) |
|
| Eingangsspannungsbereich | 0,3 Hz – 10 kHz: 0,4 – 500 Vpp. 10 kHz – 50 kHz: 2,0 – 500 Vpp |
|
| Gepufferte Signalausgänge | Kernmerkmal der Upgrade-Versionen nach 2017 | |
| Ausgangssignal | Analoges/digitales „Rohsignal“ des Sensors | Dynamische Kanäle geben analoge Signale aus; Geschwindigkeitskanäle geben digitale TTL-Signale aus. |
| Ausgabeschnittstelle | MPC4-Frontplatten-BNC, IOC4T-Rückplatten-Klemmenblock | |
| Ausgangsimpedanz | 50 Ω | Standardimpedanz des Modells 064-034. Unterscheidet sich von den frühen 2000-Ω-Modellen und bietet eine bessere Impedanzanpassung an die meisten Testgeräte. |
| Dynamisches Kanalübertragungsverhältnis | Spannungseingang: 1 V/V Stromeingang: 0,3245 V/mA |
|
| Geschwindigkeitskanal-Ausgabe | 0 bis 5 V, TTL-kompatibler Pegel | |
| Analoge Ausgänge (über IOC4T) | ||
| Ausgabekanäle | 4 Kanäle (DC OUT 1 bis 4) | |
| Ausgabetyp und -bereich | 4 bis 20 mA oder 0 bis 10 V | Über Jumper auf der IOC4T-Karte für jeden Kanal unabhängig wählbar. |
| Signalverarbeitungsfunktionen | Funktionsumfang der Standard Edition, unterstützt durch Firmware-Version 064 | |
| Breitbandverarbeitung | Wählbare Hochpass-, Tiefpass- und Bandpassfilter | Dämpfungssteilheit: 6 bis 60 dB/Oktave (programmierbar). |
| Schmalband-Tracking-Verarbeitung | Konstant-Q-Filter (Q = 28) | Frequenzbereich: 0,15 Hz bis 10 kHz. Unterstützt Ordnungsextraktion und Phasenmessung für 1/3X, 1/2X, 1X, 2X, 3X, 4X. |
| Relative Wellenschwingungsverarbeitung | Vibration: 0,1 Hz – 10 kHz; Abstand/Position: Gleichstrom – 1 Hz | |
| Amplitudengenauigkeit | ±1 % des Skalenendwerts (typisch) | |
| Alarm- und Logiksteuerung | ||
| Messkanal-Sollwerte | Alarm+, Alarm-, Gefahr+, Gefahr- | Vierstufige Schwellenwerte, alle programmierbar. |
| Geschwindigkeitskanal-Sollwerte | Alarm+, Alarm- | Zweistufige Schwellenwerte. |
| Einstellbare Parameter | Grenzwerte, Verzögerungen, Hysterese, Selbsthaltung | Kann für jeden Schwellenwert unabhängig eingestellt werden. |
| Adaptive Überwachung | Unterstützt | Alarm-/Gefahrengrenzen können je nach Geschwindigkeit automatisch angepasst werden. |
| Direct Trip Multiply (TM) | Unterstützt | Vervielfacht schnell Sollwerte über ein externes DSI-Signal. |
| Gefahrenumgehung (DB) | Unterstützt | Sperrt vorübergehend die Gefahrenrelaisausgänge über ein externes DSI-Signal. |
| Kanalsperre | Unterstützt | Kann die Schutzfunktion eines bestimmten Kanals vorübergehend deaktivieren. |
| Logische Kombination | 8 grundlegende Logikblöcke + 4 erweiterte Logikblöcke | Unterstützt komplexe Logikoperationen wie UND, ODER, Mehrheitsentscheidung. |
| OK Systemdiagnose | ||
| Diagnosemechanismus | Überwacht den Gleichstromanteil der Sensorsignalkette | Verglichen mit vom Benutzer festgelegten Ober-/Untergrenzen. |
| Fehlerbestätigungszeit | 250 ms | Ein Fehler wird nur dann bestätigt, wenn das Signal länger als diese Dauer außerhalb der Grenzwerte bleibt. |
| Alarmreaktionszeit | < 100 ms | Maximale Zeit von der Fehlerbestätigung bis zur Ausgabe des Alarmsignals. |
| Elektrische Eigenschaften | ||
| Betriebsleistung der Karte | +5 VDC, ±12 VDC | Wird von der VM600-Rack-Backplane geliefert. |
| Sensorleistungsausgang | +27,2 V (±5 %), -27,2 V (±5 %), +15,0 V (±5 %) | Maximaler Ausgangsstrom 25 mA pro Kanal. |
| Umweltspezifikationen | ||
| Betriebstemperatur | -25°C bis +65°C | |
| Lagertemperatur | -40°C bis +85°C | |
| Betriebsfeuchtigkeit | 0 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend | |
| Kommunikation & Konfiguration | ||
| Lokale Konfigurationsschnittstelle | Serieller RS-232-Anschluss (9-poliger D-Sub an der Vorderseite) | |
| Remote-Konfigurationsschnittstelle | VME-Bus (erfordert eine im Rack installierte CPUx-Karte) | Die Standard Edition unterstützt den VME-Bus für die Netzwerkkonfiguration und -überwachung. |
| Physische Eigenschaften | ||
| Abmessungen (H x B x T) | 6 HE x 20 mm x 187 mm | Entspricht dem VM600-Rack-Standard. |
| Gewicht | Ca. 0,40 kg | |
| Compliance und Schlüsselkennungen | Wichtige Informationen zur Identifizierung und Auswahl | |
| Umweltkonformität | RoHS-konform | Produkt nach der Umweltsanierung 2017. |
| Gepufferte Ausgangsimpedanz | 50 Ω | Standardimpedanz für Produkte der neueren Generation. |
| Sicherheitszertifizierung | Das Design der Standard-Edition erfüllt die Zertifizierungsanforderungen von IEC 61508 (SIL 1) / ISO 13849-1 (PL c). | Beim Einsatz in sicherheitsrelevanten Systemen sind spezifische Systemarchitektur- und Konfigurationsregeln zu beachten. |