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CPUM 200-595-046-114
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CPUM 200-595-046-114 ist eine leistungsstarke Kernsteuerungs- und Kommunikationsschnittstellenkarte innerhalb der gestellbasierten Maschinenschutz- und Zustandsüberwachungssysteme der VM600-Serie von Meggitt Vibro-Meter. Diese Modellnummer identifiziert eine bestimmte Versionskombination des CPUm/IOCN-Kartenpaars mit Firmware-Version 046 für die CPUM-Karte und Hardwareversion 114. Dieses Kartenpaar dient als „intelligenter Hub“ und „vielseitiges Gateway“ des VM600-Systems und integriert Rack-Steuerung, Datenaggregation, erweiterte Kommunikation, Sicherheitsmanagement und Mensch-Maschine-Interaktion in einer einzigen Einheit und ist damit eine entscheidende Komponente für den Aufbau moderner, vernetzter und äußerst zuverlässiger Großanlagen Überwachungssysteme für rotierende Maschinen.
Dieses Produkt ist für Anwendungen konzipiert, die eine zentrale Überwachung, tiefe Datenintegration, hohe Verfügbarkeit und die Einhaltung moderner industrieller Cybersicherheitsstandards erfordern. Es übernimmt alle Kernfunktionen seiner Vorgänger, wobei die Firmware-Version 046 eine erhebliche Optimierung und Verbesserung der Feldbusunterstützung, der Datenverarbeitungsfunktionen und der Systemintegration darstellt. Das hochauflösende LCD-Display und die intuitiven Tasten auf der Vorderseite ermöglichen es dem Wartungspersonal, vor Ort schnell den Gesundheitszustand des gesamten Racks zu erfassen. Gleichzeitig ermöglichen seine leistungsstarken Dual-Ethernet-Schnittstellen und umfangreichen seriellen Kommunikationsoptionen eine nahtlose Integration in gängige Industrienetzwerke wie Modbus TCP und PROFINET und übertragen effizient und zuverlässig Echtzeitdaten vom zugrunde liegenden Schutzsystem an DCS, SPS oder übergeordnete Managementplattformen auf Anlagenebene.
CPUM 200-595-046-114 muss als Paar mit einer passenden IOCN-Eingabe-/Ausgabekarte verwendet und zusammen in den dafür vorgesehenen Steckplätzen eines VM600 ABE04x Standard-System-Racks (6U) installiert werden. Sein Design berücksichtigt vollständig die rauen Anforderungen industrieller Umgebungen und unterstützt modulare Erweiterung (optionales serielles Kommunikationsmodul), Kommunikationsredundanz, Karten-Hot-Swapping und integrierte erweiterte Systemsicherheitsfunktionen. Dies gewährleistet robuste Steuerungs- und Kommunikationsfähigkeiten und schützt gleichzeitig die Kernschutzlogik vor Störungen.
Umfassend verbesserte Racksteuerung und Systemverwaltung:
Unified Configuration Hub: Als absoluter Kontrollkern für das gesamte VM600-Rack ermöglicht er eine zentralisierte Batch-Konfigurationsverwaltung für alle Schutzkartenpaare (MPC4, AMC8 usw.) innerhalb des Racks über Ethernet oder serielle Verbindung mithilfe der VM600 MPSx-Software und verbessert so die Engineering-Effizienz erheblich.
Intelligentes Hot-Swap-Management: Unterstützt das Online-Einsetzen und Entfernen aller Überwachungskartenpaare. Wenn eine neue Karte eingesetzt wird, erkennt das CPUM automatisch den Kartentyp und wendet die vorab gespeicherte entsprechende Konfiguration an, wodurch „Plug-and-Play“ erreicht wird, was die Systemwartungsfenster erheblich verkürzt und die Produktionskontinuität gewährleistet.
Verbesserte Interaktion auf der Vorderseite: Verfügt über ein kontrastreiches LCD-Display, das CPUM-eigene Informationen (IP, Sicherheitsstatus, Zeit) sowie Echtzeitmesswerte, Balkendiagramme, Alarmgrenzen und den Betriebsstatus jeder Schutzkarte in einem Seitenformat klar darstellt. In Kombination mit den SLOT /OUT- Navigationstasten sind Fehlerbehebung und Inspektion vor Ort äußerst praktisch.
One-Touch-Global-Reset: Die dedizierte ALARM-RESET-Taste auf der Vorderseite bietet eine schnelle und sichere physische Methode zum gleichzeitigen Zurücksetzen aller gespeicherten Alarmzustände und zugehörigen Relaisausgänge für alle Schutzkarten im Rack, eine wesentliche Funktion für Notfallmaßnahmen und Wiederherstellung nach der Wartung.
Führende industrielle Kommunikations- und Integrationsfähigkeiten:
Native Multi-Protokoll-Unterstützung: Unterstützt vollständig Modbus RTU (seriell), Modbus TCP (Ethernet) und das industrielle Ethernet-Protokoll PROFINET. Die Firmware-Version 046 bedeutet ausgereifte und stabile Unterstützung für PROFINET und ermöglicht eine bessere Integration in moderne Fabriken, die PROFINET als Backbone-Netzwerk verwenden.
Redundante Kommunikationsarchitektur mit hoher Bandbreite: Bietet zwei unabhängige 10/100 Mbit/s-Ethernet-Schnittstellen und bis zu drei serielle Schnittstellen (RS-232/422/485), die alle gleichzeitig betrieben werden können. Unterstützt den Aufbau von Ethernet- oder seriellen redundanten Netzwerken und maximiert die Zuverlässigkeit der Kommunikationsverbindung, um kritische Anwendungsanforderungen zu erfüllen.
Flexibles Schnittstellen-Routing: Dank des kollaborativen Designs von CPUM und IOCN können primäre Kommunikationsschnittstellen (z. B. Haupt-Ethernet) flexibel entweder auf der CPUM-Frontplatte oder der IOCN-Frontplatte konfiguriert werden, was große Flexibilität bei der Schrankverkabelung bietet und unterschiedliche Installationsmethoden (vordere oder hintere Verkabelung) ermöglicht.
Fortschrittliche Datenverarbeitung und umfassendes Sicherheitssystem:
Leistungsstarke Feldbus-Datenverarbeitungs-Engine: Die integrierte Datenvorverarbeitungsfunktionalität ermöglicht komplexe mathematische Operationen (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division, Skalierung), logische Operationen (UND, ODER, NICHT), Vergleich, Auswahl sowie das Packen/Entpacken von Daten für Messwerte und Statussignale, bevor sie an den Feldbus gesendet werden. Dadurch können Benutzer Datenpunkte und Alarmlogik ohne zusätzliche Programmierung in übergeordneten Systemen anpassen.
Mehrschichtiger Systemsicherheitsschutz: Implementiert die Sicherheitsstrategie des VM600 MPS Rack (CPUM) und kombiniert eine Hardware-Zugriffssperre (verhindert unbefugten Zugriff auf die physische Konfiguration) und eine Software-Passwortvalidierung (Einschränkung der Netzwerkzugriffsberechtigungen). Dadurch wird die Betriebsberechtigung effektiv abgestuft (z. B. „Nur Lesen“ vs. „Lesen/Schreiben“), wodurch verhindert wird, dass Betriebsfehler oder böswilliger Zugriff die Maschinenschutzfunktionen beeinträchtigen, und Benutzern dabei geholfen wird, immer strengere industrielle Cybersicherheitsvorschriften einzuhalten.
Massive Event Black Box: Die CPUM-Karte protokolliert automatisch und kontinuierlich alle kritischen Aktivitäten als Systemereignisprotokolle und Messereignisprotokolle. Der nichtflüchtige Speicher kann zyklisch bis zu 10.000 aktuelle Ereignisse speichern. Dieser Datensatz bietet eine unveränderliche Datenbasis für die Untersuchung von Vorfällen, vorbeugende Wartungsanalysen, Systemprüfungen und Compliance-Prüfungen.
Hervorragende Kompatibilität, Zuverlässigkeit und Ökodesign:
Umfangreiche Plattformkompatibilität: Vollständig kompatibel mit allen VM600 ABE04x System-Racks und dient als Standardoption zur Erweiterung der Systemfunktionalität.
Modularität und Skalierbarkeit: Die CPUM-Karte verwendet ein Trägerplatinen- und Moduldesign. Das Standard-CPU-Modul bietet Kernverarbeitungs- und grundlegende Kommunikationsfunktionen. Benutzer können optional ein serielles Kommunikationsmodul hinzufügen, um zusätzliche isolierte serielle Schnittstellen zu erhalten und so eine „seriell redundante“ Version mit stärkerer Multi-Netzwerk-Konnektivität zu erstellen.
Umfassender Signalschutz: Die gepaarte IOCN-Karte bietet nicht nur Schnittstellenkonvertierung, sondern verfügt auch über professionelle Filterung elektromagnetischer Störungen (EMI) und Signalüberspannungsschutzschaltungen. Dies gewährleistet stabile und zuverlässige Kommunikationsverbindungen in komplexen industriellen elektromagnetischen Umgebungen und erfüllt die strengen Standards der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV).
Umweltkonformität: Die Hardwareversion 114 weist in der Regel darauf hin, dass das Produkt den neuesten Umweltrichtlinien wie RoHS entspricht und damit die Anforderungen an eine umweltfreundliche Beschaffung für globale Märkte erfüllt.
CPUM 200-595-046-114 eignet sich für verschiedene High-End-Industriebereiche mit hohen Anforderungen an Systemintegration, Kommunikationszuverlässigkeit und intelligentes Management:
Umfassende Überwachung großer Stromerzeugungseinheiten: Wird in zentralisierten Schutzsystemen für kritische Geräte wie Turbinen, Gasturbinen, Generatoren und Speisewasserpumpensätze in Kernkraftwerken, großen Wärmekraftwerken, Gas-Kombikraftwerken und Wasserkraftwerken verwendet, mit umfassender Datenintegration in SIS und DCS auf Anlagenebene.
Kritische Prozesssicherung in der Öl- und Gasbranche: Wird in standortweiten Überwachungsnetzwerken für Kernkompressorsätze und Gasturbinen auf Offshore-Bohrplattformen, LNG-Anlagen und Kompressorstationen für Fernpipelines eingesetzt und ermöglicht einen nahtlosen Informationsaustausch zwischen Sicherheitsschutzsystemen und Prozessleitsystemen.
Wichtige Prozessindustrien: Bietet eine unabhängige Schutzschicht für teure, kritische Geräte wie Hochgeschwindigkeits-Zentrifugalkompressoren, Turbomaschinen und große Reaktorrührwerksantriebe in der chemischen, metallurgischen und pharmazeutischen Industrie und integriert gleichzeitig deren Daten in anlagenweite Asset Performance Management (APM)-Plattformen.
Smart Operations & Digital Factories: Dient als wichtiges Gateway, das zugrunde liegende Sensornetzwerke mit übergeordneten IIoT-Plattformen (Industrial Internet of Things) verbindet und Daten von mehreren VM600-Racks oder verteilten VibroSmart-Knoten aggregiert, um zuverlässige Echtzeit-Datenquellen für vorausschauende Wartung und digitale Entscheidungsfindung bereitzustellen.
Der Arbeitsablauf von CPUM 200-595-046-114, der als Systemzentrale fungiert, verkörpert eine zentralisierte Steuerung und einen bidirektionalen Datenaustausch:
Interne Steuerung und Erfassung: Über den VME-Bus der Rack-Rückwandplatine fragt und verwaltet das CPUM aktiv alle Schutzkarten (MPC4, AMC8 usw.) und aggregiert deren Echtzeitdaten und Status. Bei erweiterten Überwachungskarten wie XMV16/XMC16, die über Ethernet verbunden sind, werden Datenströme über das interne Netzwerk des Racks erfasst.
Datenverarbeitung und -aggregation: Die integrierte CPU filtert, formatiert und berechnet den massiven Datenzufluss vor (führt z. B. benutzerdefinierte mathematische Funktionen und Logikkombinationen aus) und bildet ein einheitliches Datenmodell für die Anzeige, Protokollierung und externe Veröffentlichung.
Mensch-Maschine-Interaktion und lokale Bedienung: Verarbeitete Informationen werden dynamisch auf dem LCD-Display an der Vorderseite angezeigt. Ingenieure können Vor-Ort-Streifeninspektionen durchführen, über die Tasten Parameter durchsuchen und in Notsituationen die physische Reset-Taste verwenden.
Externe Kommunikations- und Gateway-Dienste: Das CPUM fungiert als Modbus TCP-Server, Modbus RTU-Slave oder PROFINET IO-Gerät. Basierend auf der detaillierten Datenzuordnungstabelle, die im „CPUM-Konfigurator“ vorkonfiguriert ist, sendet es regelmäßig oder bei Bedarf die internen Variablen des VM600-Systems (Messwerte, Alarmstatus, OK-Status usw.) an externe DCS/PLC-Master.
System Guardian: Führt kontinuierlich Sicherheitsrichtlinien aus und überwacht den Konfigurationszugriff. Protokolliert umfassend alle Systemaktivitäten; verwaltet den Hot-Swap-Lebenszyklus von Karten und gewährleistet so die Stabilität und Vertrauenswürdigkeit des Überwachungssystems selbst.
Kernpunkte der Integration:
Wesentliche Komponenten: Muss mit einer IOCN-Karte der entsprechenden Version (z. B. 200-566-000-1Hh) gekoppelt und in einem VM600 ABE04x-Rack installiert werden.
Software-Ökosystem: Verlässt sich auf die VM600 MPSx-Software für die Konfiguration und Überwachung auf Systemebene; verwendet die CPUM Configurator-Software speziell zur Definition der Feldbus-Datenaustauschpunktliste.
Netzwerkplanung: Erfordert eine klare Planung der Zugriffsmethoden für das Verwaltungsnetzwerk (Verbindung von Engineering-Stationen) und das Prozesssteuerungsnetzwerk (Verbindung von DCS) mit angemessener Einrichtung von IP-Adressen und Netzwerkredundanzstrategien.
Jumper-Einstellungen: Jumper auf den Karten müssen vor der Installation gemäß dem Handbuch eingestellt werden, um den Typ der seriellen Schnittstelle (RS-232/422/485) und das Routing des Ethernet-Ports (Vorder-/Rückseite) zu bestimmen.
Modell: CPUM 200-595-046-114
Beispiel für ein gepaartes IOCN-Modell: IOCN 200-566-000-1Hh (Vorbehaltlich einer Bestätigung basierend auf der tatsächlichen Lieferung)
Interpretation des Versionscodes:
046: Firmware-Versionsnummer, spiegelt den Software-Funktionsumfang wider. Version 046 bietet standardisierte PROFINET-Unterstützung.
114: Hardware-Versionsnummer, spiegelt die Hardware-Revision und Materialzusammensetzung wider. Version 114 stellt typischerweise Hardware dar, die den neuesten Umweltstandards (RoHS) entspricht.
Ss /Hh : Im vollständigen PNR kennzeichnen Groß-/Kleinbuchstaben größere (Austauschbarkeit beeinflussende) bzw. kleinere Revisionen der Firmware/Hardware.
Vorkonfigurationsoption: Produkte können entsprechend den Kundenanforderungen vorkonfiguriert werden. Dies wird durch einen spezifischen 9-stelligen Konfigurationscode (z. B. 610-1CC-CCC) in der Bestellnummer angegeben, der verschiedenen vorinstallierten Konfigurationssätzen entspricht.
| Spezifikationskategorie | Parameterdetails | Hinweise und Bemerkungen |
|---|---|---|
| Produktmodell und -version | ||
| Modell | CPUM 200-595-046-114 | |
| Zusammensetzung des Kartenpaares | CPUM (CPU-Karte) + IOCN (I/O-Karte) | Muss als Paar verwendet werden |
| Firmware-Version | 046 | Diese Firmware-Version bietet erweiterte PROFINET-Unterstützung und eine stabilere Datenaustauschleistung. |
| Hardwareversion | 114 | Stellt normalerweise eine Hardware-Iteration dar, die den neuesten Umweltstandards wie RoHS entspricht. |
| Rack-Kompatibilität | ||
| Kompatibles Rack | VM600 ABE04x System-Rack (6U) | Kompatibel mit allen Racks dieser Serie |
| Besetzte Slots | CPUM: Steckplätze 0 und 1 (vorne, doppelte Breite) IOCN: Steckplatz 0 (hinten, direkt hinter CPUM, einfache Breite) |
|
| CPU-Modul (Standard) | ||
| Modultyp | PFM-5411 oder gleichwertig | Installiert im CPUM-Trägerboard PC/104 Steckplatz 1 |
| Prozessor | AMD Geode™ LX800 | |
| Prozessorgeschwindigkeit | 500 MHz | |
| Erinnerung | 256 MB DRAM | |
| Betriebssystem | QNX Echtzeit-Betriebssystem | |
| Leistungsaufnahme des Moduls | 5 VDC, < 1,8 A | |
| Kommunikationsschnittstellen – Ethernet | ||
| Anzahl der Schnittstellen | 2 (Primär, Sekundär) | |
| Netzwerkstandard | 10/100BASE-TX (Ethernet/Fast Ethernet) | |
| Datenübertragungsrate | Bis zu 100 Mbit/s | |
| Kommunikationsentfernung | Bis zu 100 m (mit Standard-Cat5e/6-Kabel) | |
| Unterstützte Protokolle | • Primär: Proprietäres TCP/IP-Protokoll von Meggitt (für VM600 MPSx-Software), Modbus TCP, PROFINET • Sekundär: Modbus TCP |
Firmware 046 stärkt die Kompatibilität und Stabilität der PROFINET-Kommunikation. |
| Anschlüsse | • Primäres Ethernet: CPUM-Frontpanel NET (RJ45) ODER IOCN-Frontpanel 1 (RJ45) (Jumper wählbar) • Sekundäres Ethernet: IOCN-Frontpanel 2 (RJ45) |
|
| Kommunikationsschnittstellen – Seriell (Standard) | ||
| Anzahl der Schnittstellen | 2 (Primär, Sekundär) | Sekundär erfordert eine IOCN-Kartenverbindung |
| Netzwerkschnittstelle | • Primär: RS-232 • Sekundär: RS-485 (mit Feldbus-Isolierung) |
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| Datenübertragungsrate | Bis zu 115,2 kbit/s | |
| Netzwerktopologie | • RS-232: Punkt-zu-Punkt • RS-485: Punkt-zu-Punkt oder linearer (Daisy-Chain) Multidrop |
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| Unterstützte Protokolle | • Primär: Proprietäres TCP/IP-Protokoll von Meggitt (für VM600 MPSx-Softwarekonfiguration) • Sekundär: Modbus RTU |
|
| Funktion | • Primär: Lokale Softwarekonfiguration und Kommunikation. • Sekundär: Feldbuskommunikation |
|
| Anschlüsse | • Primär: CPUM-Frontplatte RS232 (DE-9-Buchse) • Sekundär: IOCN-Frontplatte RS (6P6C RJ12/RJ25-Buchse) |
|
| Serielles Kommunikationsmodul (optional) | ||
| Modultyp | AIM104-COM4 oder gleichwertig | Installiert im CPUM-Trägerboard PC/104 Slot 2, bildet eine „seriell redundante“ Version |
| Leistungsaufnahme | 5 VDC, < 220 mA | |
| Isolationsspannung | > 100 VDC | |
| Bietet Schnittstellen | 2 zusätzliche isolierte serielle Schnittstellen | |
| Netzwerkschnittstelle | RS-422 oder RS-485 (Halbduplex 2-Draht oder Vollduplex 4-Draht) | |
| Unterstütztes Protokoll | Modbus RTU | |
| Anschlüsse | IOCN-Frontplatte A und B (beide 6P6C RJ12/RJ25-Buchse) |
Zum Aufbau von Multidrop-Netzwerken aus VM600-Racks |
| Übersicht über die Feldbusschnittstelle | ||
| Unterstützte Feldbusse | Modbus RTU, Modbus TCP, PROFINET | Dreifache Mainstream-Protokollunterstützung |
| Datenkapazität | Insgesamt bis zu 131.072 Register/Wörter und 131.072 Spulen/Bits | Leistungsstarke Datenaustauschfunktion |
| PROFINET-Hinweis | Die Firmware-Version 046 bietet standardisierte Unterstützung für PROFINET, als Standardfunktion integriert, keine spezielle Firmware erforderlich. | Deutlicher Unterschied zu früheren Versionen, die eine dedizierte Firmware erfordern (Version 801). |
| Anzeige und Bedienelemente auf der Vorderseite | ||
| Anzeige | Hintergrundbeleuchtetes LCD-Display, mehrstufige Menüseiten | |
| Inhalte anzeigen | • CPUM-Status: Laufzeit, Racksystemzeit, Sicherheitsstatus (gesperrt/entsperrt), Netzwerkkonfiguration (IP/Maske), FW/HW-Version. • Informationen zur Schutzkarte: Steckplatznummer, Kanalausgangswert (numerisch + Balkendiagramm), Alarm-/Gefahrensollwerte, Kartentyp und -version. |
|
| Steuertasten | • SLOT+ / SLOT- : Durchsuchen Sie Karten in verschiedenen Rack-Steckplätzen. • OUT+ / OUT- : Durchsuchen Sie verschiedene Messkanäle der aktuellen Karte. • ALARM-RÜCKSETZEN : Manuelle Reset-Taste, löscht alle Rack-Alarmsperren. |
OUT & SLOT- Tastenkombination zum Aktivieren/Deaktivieren des Rack-Sicherheitsschlosses. |
| Statusanzeigen (LEDs) | ||
| DIAG (Diagnose) | Grün: Dauerlicht = Normaler Betrieb; Blinkend = Normaler Betrieb, aber der Zugriff ist durch Sicherheitsmaßnahmen eingeschränkt; AUS = Fehler. | Zeigt den globalen Status der CPUM-Karte an |
| OK (Systemprüfung) | Grün: Zeigt an, dass die Sensor- und Signalverbindung für den aktuell ausgewählten Kanal in Ordnung ist. | |
| A (Alarm/Alarm) | Gelb: Zeigt an, dass der Alarmzustand für den aktuell ausgewählten Kanal aktiv ist. | |
| D (Gefahr) | Rot: Zeigt an, dass der Gefahrenalarmzustand für den aktuell ausgewählten Kanal aktiv ist. | |
| Systemfunktionen | ||
| Konfigurationsmanagement | Konfigurierbar über Netzwerk (Ethernet) oder direkte serielle Verbindung mit VM600 MPSx und CPUM Configurator-Software. | Serieller Modus und Ethernet-Port-Routing werden durch Hardware-Jumper bestimmt. |
| Ereignisprotokollierung | Protokolliert automatisch Systemereignisse und Messereignisse, hat eine Kapazität von 10.000 Einträgen und wird im nichtflüchtigen Speicher gespeichert. | Protokolldateien werden zur Analyse über die VM600 MPSx-Software exportiert. |
| Zeitsynchronisation | Zeitquelle: NTP-Netzwerk-Zeitserver ODER die interne batteriegepufferte Echtzeituhr (RTC) von CPUM. Synchronisierungsprotokoll: NTP. |
Gewährleistet genaue Zeitstempel von Ereignissen, die für die Fehleranalyse von entscheidender Bedeutung sind. |
| Sicherheitsfunktion | VM600 MPS Rack (CPUM) Sicherheit: 1. Hardware-Zugriffssperre (aktiviert über Tastenkombination auf der Vorderseite). 2. Software-Passwortvalidierung (eingestellt in der MPSx-Software). |
Der zweistufige Schutz stellt sicher, dass kritische Schutzfunktionen immun gegen Netzwerkstörungen sind. |
| Elektrische Eigenschaften | ||
| Leistungsaufnahme | Versorgung durch VM600-Rack-Backplane: +5 VDC. | |
| Stromverbrauch (Paar) | CPUM: < 10 W IOCN: < 2 W Gesamt: ≤ 12 W |
|
| Umweltspezifikationen | ||
| Betriebstemperatur | -20 °C bis +65 °C (-4 °F bis 149 °F) | Weittemperaturdesign für raue Industrieumgebungen. |
| Betriebsfeuchtigkeit | 0 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend. | |
| Lagertemperatur | -25 °C bis +80 °C (-13 °F bis 176 °F) | |
| Lagerfeuchtigkeit | 0 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend. | |
| Compliance und Zulassungen | Typische Zertifizierungen basieren auf HW-Version 114, vorbehaltlich offizieller Zertifikate. | |
| EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) | CE-Kennzeichnung, konform mit der EU-EMV-Richtlinie. | |
| Sicherheit | Entspricht den relevanten internationalen elektrischen Sicherheitsstandards. | |
| Umweltfreundlich | RoHS-konform (normalerweise konform mit HW-Version 114). | |
| Anderer Marktzugang | EAC-Kennzeichnung, konform mit den technischen Vorschriften der Eurasischen Wirtschaftsunion (TR CU 020/2011, 004/2011). | |
| Physikalische Eigenschaften | ||
| CPUM-Abmessungen (HxBxT) | 6 HE x 40 mm x 187 mm (ca. 10,3 x 1,6 x 7,4 Zoll) | Karte mit doppelter Breite |
| CPUM-Gewicht | Ca. 0,40 kg (0,88 Pfund) | |
| IOCN-Abmessungen (HxBxT) | 6U x 20 mm x 125 mm (ca. 10,3' x 0,8' x 4,9') | Karte mit einfacher Breite |
| IOCN-Gewicht | Ca. 0,25 kg (0,55 Pfund) | |
| Anschlüsse | ||
| CPUM-Frontplatte | • NET : 8P8C (RJ45) Buchse, Ethernet. • RS232 : DE-9 (9-poliger D-Sub) weiblich, seriell. |
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| IOCN-Frontplatte | • 1: 8P8C (RJ45) Buchse, konfigurierbar als primäres Ethernet. • 2: 8P8C (RJ45) Buchse, sekundäres Ethernet. • RS : 6P6C (RJ12/RJ25) weiblich, sekundär seriell. • A , B : Jeweils eine 6P6C (RJ12/RJ25)-Buchse, zusätzlich seriell (optionales Modul erforderlich). |