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CPUM 200-595-043-114 CPU-Karte

  • VM

  • CPUM 200-595-043-114

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CPUM 200-595-043-114 ist eine zentrale Steuer- und Kommunikationsschnittstellenkarte innerhalb der gestellbasierten Maschinenschutz- und Zustandsüberwachungssysteme der VM600-Serie von Meggitt Vibro-Meter. Diese Modellnummer identifiziert eine bestimmte Version des CPUm/IOCN-Kartenpaars mit Firmware-Version 043 und Hardware-Version 114. Das CPUm/IOCN-Kartenpaar dient als „Gehirn“ und „Gateway“ des VM600-Systems und bildet zusammen den Rack-Controller, der für Konfigurationsmanagement, Datenaggregation, Mensch-Maschine-Interaktion und Kommunikation mit der Außenwelt (z. B. DCS, SPS) für ein gesamtes VM600-Rack (gehäusefähig) verantwortlich ist bis zu 12 Überwachungskartenpaare).


Dieses Produkt ist für mittlere bis große, zentrale Schutz- und Überwachungssysteme rotierender Maschinen konzipiert. Es integriert mehrere Rollen: Rack-Controller, Kommunikations-Gateway, Konfigurationsmanagement-Terminal, Ereignislogger und Sicherheitsmanager. Über das LCD-Display und die Tasten auf der Vorderseite können Bediener wichtige Überwachungsparameter und Alarmstatus direkt anzeigen und Alarmrücksetzungen an der Schrankfront durchführen. Durch seine umfangreiche Suite industrieller Feldbusschnittstellen (Modbus RTU/TCP, PROFINET) integriert es nahtlos Maschinenzustandsdaten, die von VM600-internen Überwachungskarten wie MPC4, AMC8 und XMC16 erfasst werden, in Steuerungssysteme auf Anlagenebene zur weiteren Verarbeitung und zentralen Überwachung.


Das CPUM 200-595-043-114 muss als Paar mit der entsprechenden IOCN-Eingabe-/Ausgabekarte verwendet werden (Hardwareversionen müssen übereinstimmen) und in den dafür vorgesehenen Steckplätzen eines VM600 ABE04x-Standardsystem-Racks (6U) installiert werden (CPUM in den vorderen Steckplätzen 0 und 1, IOCN im hinteren Steckplatz 0). Sein „multifunktionales“ Design vereinfacht die Systemarchitektur erheblich, reduziert die Abhängigkeit von externen Servern, während seine Unterstützung für „Hot-Swapping“ und automatische Neukonfiguration die Wartbarkeit und Verfügbarkeit des Systems erheblich verbessert.

2. Kernfunktionen und Vorteile

  • Integrierte Rack-Steuerung und Konfigurationsverwaltung:

    • Zentralisierter Verwaltungskern: Fungiert als Systemcontroller für das gesamte VM600-Rack und verwaltet die Konfiguration aller MPC4/IOC4T-, AMC8/IOC8T-Schutzkartenpaare innerhalb des Racks. Unterstützt den „One-Shot“-Konfigurations-Upload/Download über Ethernet oder eine serielle Verbindung zu einem Computer, auf dem die VM600 MPSx-Software ausgeführt wird.

    • Unterstützung für Hot-Swapping und automatische Neukonfiguration: Ermöglicht das Einsetzen oder Entfernen von Überwachungskarten bei eingeschaltetem System. Das CPUM erkennt automatisch neue Karten und wendet gespeicherte Konfigurationen an, wodurch Wartungsausfallzeiten drastisch reduziert und die Online-Zeit des Systems verbessert werden.

    • Mensch-Maschine-Schnittstelle auf der Vorderseite: Ausgestattet mit einem LCD-Display und Navigationstasten (SLOT/OUT), können Benutzer Messwerte, Alarmgrenzen, Laufzeit usw. direkt von der Schrankvorderseite aus nach Schutzkarten in jedem Steckplatz durchsuchen, ohne dass eine Computerverbindung erforderlich ist.

    • Globaler Alarm-Reset: Mit der speziellen ALARM-RESET-Taste auf der Vorderseite können alle von allen MPC4- und AMC8-Schutzkarten im Rack gespeicherten Alarme (und zugehörigen Relais) gleichzeitig zurückgesetzt werden. Dies ist ein entscheidendes Werkzeug zur schnellen Wiederherstellung des Systemüberwachungsstatus nach Notfällen oder Wartungsarbeiten.

  • Leistungsstarke Gateway-Funktionen für die industrielle Kommunikation:

    • Multi-Protokoll- und Multi-Interface-Unterstützung: Unterstützt nativ die Kommunikationsprotokolle Modbus RTU (seriell) und Modbus TCP (Ethernet). Die Firmware-Version 043 unterstützt PROFINET und erfüllt damit umfassendere Anforderungen an die Netzwerkintegration in der industriellen Automatisierung.

    • Kommunikationsredundanz und Parallelbetrieb: Bietet zwei unabhängige Ethernet-Ports und bis zu drei serielle Ports (RS-232/422/485). Diese Schnittstellen können gleichzeitig ausgeführt werden und unterstützen so die Schaffung redundanter Kommunikationspfade, um die Zuverlässigkeit der Systemkommunikation zu verbessern.

    • Flexibles Datenrouting: Durch die Kombination von CPUM- und IOCN-Karten können Ethernet- und serielle Kommunikationsschnittstellen flexibel den Anschlüssen auf der Vorder- oder Rückseite zugewiesen werden und so an unterschiedliche Anforderungen an die Schrankverkabelung angepasst werden.

  • Verbesserte Datenverarbeitung und Systemsicherheit:

    • Feldbus-Datenverarbeitung (mathematische Verarbeitung): Bevor Messdaten und Statusinformationen an den Feldbus gesendet werden, kann dieser eine weitere Verarbeitung durchführen, einschließlich arithmetischer Operationen, logischer Operationen, Datenauswahl, Vergleich, Skalierung, Bitmanipulation usw., um kundenspezifische Datenformat- oder Logikanforderungen zu erfüllen.

    • Umfassender Systemsicherheitsmechanismus: Bietet VM600 MPS Rack (CPUM)-Sicherheitsfunktionen und nutzt ein zweistufiges Schutzschema (Hardware-Zugriffssperre und Software-Passwortvalidierung), um den Zugriff auf die Schutzsystemfunktionen des Racks über Ethernet einzuschränken. Dadurch wird wirksam verhindert, dass Betriebsfehler oder unbefugter Zugriff die Schutzfunktionen der Maschine beeinträchtigen, und die Einhaltung kritischer Sicherheitsvorschriften für Infrastrukturen unterstützt.

    • Detaillierte Ereignisprotokollierung: Die CPUM-Karte protokolliert automatisch VM600-Systemereignisse (z. B. Kartenstatusänderungen, Konfigurationsänderungen) und Messereignisse (z. B. Alarmauslösung/-rücksetzung) im nichtflüchtigen Speicher und speichert bis zu 10.000 der neuesten Ereignisse. Dies liefert wertvolle Daten für die Analyse des Systembetriebsverlaufs, die Fehlerdiagnose und Prüfprotokolle.

  • Hohe Kompatibilität und modulares Design:

    • Umfassende Kompatibilität: Kompatibel mit allen VM600 ABE04x-System-Racks und kann als Standard- oder optionale Konfiguration integriert werden.

    • Modulare Architektur: Die CPUM-Karte selbst ist eine Trägerplatine mit zwei PC/104-Steckplätzen. Alle Versionen sind standardmäßig mit einem CPU-Modul ausgestattet, das grundlegende Kommunikationsschnittstellen bereitstellt. Ein optionales serielles Kommunikationsmodul kann hinzugefügt werden, um zusätzliche serielle Schnittstellen zu unterstützen und so eine „seriell redundante“ Version zu erstellen.

    • Signalschutz: Die gepaarte IOCN-Karte bietet Schutz vor elektromagnetischen Störungen (EMI) und Signalüberspannungen für alle Eingänge und gewährleistet so elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und Kommunikationsstabilität in rauen Industrieumgebungen.

3. Typische Anwendungsbereiche

Das CPUm/IOCN-Kartenpaar eignet sich als Steuerungs- und Kommunikationsknotenpunkt des VM600-Systems für verschiedene Industriebereiche, die eine zentrale Überwachung, Datenintegration und hohe Zuverlässigkeit erfordern:

  • Energieerzeugungsindustrie: Zentralisierte Schutz- und Überwachungssysteme für große Gasturbinen, Dampfturbinen, Wasserkraftgeneratorsätze und ihre kritischen Hilfsaggregate (z. B. Kesselspeisepumpen, Saugzugventilatoren).

  • Öl und Gas: Integration standortweiter Überwachungsnetzwerke für kritische Ausrüstung auf Offshore-Plattformen und Onshore-Pipelines, wie z. B. Zentrifugal- und Kolbenkompressoren, Turbinenpumpen und LNG-Prozesskompressoren.

  • Prozessindustrie: Verbindung von Maschinenschutzsystemen mit Anlagen-DCS für große Hochgeschwindigkeitskompressoren, Turboexpander und kritische Prozesspumpen in der chemischen und metallurgischen Industrie.

  • Umfassende Geräteüberwachung: Dient als Kommunikationsgateway, um Daten von mehreren VM600-Racks (oder sogar gemischten VibroSmart-Modulsystemen) zu sammeln und sie einheitlich auf übergeordnete Plant Information Management-Systeme (z. B. VibroSight) oder Asset Performance Management (APM)-Plattformen hochzuladen.

4. Kurzes Arbeitsprinzip

Das CPUm/IOCN-Kartenpaar fungiert als zentrales Nervensystem des VM600-Racks und funktioniert wie folgt:

  1. Rack-Steuerung und Datenerfassung: Die CPUM-Karte kommuniziert in Echtzeit mit Schutzkartenpaaren (MPC4/IOC4T, AMC8/IOC8T usw.) innerhalb des Racks über den VME-Bus auf der Rack-Backplane und fragt Messdaten, Alarmstatus und OK-Systeminformationen von jedem Kanal ab. Bei Überwachungskartenpaaren wie XMx16/XIO16T werden die Daten über die System-Ethernet-Verbindung im Rack erfasst.

  2. Datenverarbeitung und -aggregation: Das CPU-Modul des CPUM führt die notwendige Verarbeitung durch (z. B. mathematische Operationen, Formatkonvertierung) und zentralisiert die gesammelten Rohdaten und bereitet Datensätze für die lokale Anzeige und Fernkommunikation vor.

  3. Mensch-Maschine-Interaktion: Verarbeitete Daten werden dem Benutzer über das LCD-Display auf der Vorderseite präsentiert. Benutzer navigieren mithilfe der Tasten auf der Vorderseite, um Informationen für verschiedene Steckplätze und Kanäle anzuzeigen, und können einen globalen Alarm-Reset durchführen. LED-Anzeigen zeigen den System- und Kanalstatus in Echtzeit an.

  4. Kommunikationsgateway: Als Modbus-Server (Slave) oder PROFINET-Gerät stellt das CPUM VM600-Systemdaten (z. B. Messwerte, Alarmstatus) über Ethernet oder serielle Feldbusschnittstellen an externe Mastersysteme (z. B. DCS, SPS) bereit, basierend auf vorkonfigurierten Mapping-Definitionen (erstellt mit der CPUM Configurator-Software).

  5. Systemverwaltung und Sicherheit: Das CPUM führt von der VM600 MPSx-Software heruntergeladene Konfigurationen aus und verwaltet Hot-Swapping und automatische Neukonfiguration von Karten. Gleichzeitig überwachen und beschränken seine Sicherheitsfunktionen den Zugriff auf wichtige Schutzfunktionen über Ethernet, und seine Ereignisprotokollierungsfunktion zeichnet kontinuierlich die Systemaktivität auf.

5. Systemintegration und wichtige Hinweise

Systemzusammensetzung:

  1. Kernpaarung: Muss als Paar mit einer IOCN-Karte mit entsprechender Hardwareversion erworben und verwendet werden (z. B. 200-566-000-1Hh-Serie).

  2. Installationsplattform: Muss in den angegebenen Steckplätzen eines VM600 ABE04x (6U) System-Racks installiert werden.

  3. Software-Suite: Erfordert VM600 MPSx-Software zur Systemkonfiguration, Überwachung und zum Herunterladen von Ereignisprotokollen. Erfordert die CPUM Configurator-Software speziell für die Konfiguration der Feldbus-Datenzuordnung des CPUM.

  4. Netzwerkverbindungen: Planen Sie Verbindungen zum Anlagennetzwerk (für den VM600 MPSx-Softwarezugriff) und zum Feldbusnetzwerk (für die Kommunikation mit DCS/SPS) entsprechend den Projektanforderungen und stellen Sie Netzwerkparameter wie IP-Adresse und Subnetzmaske korrekt ein.

Wichtige Identifizierung und Vorsichtsmaßnahmen:

  • Versionsidentifikation: Die Nummern 043 und 114 im Modell sind Schlüsselkennungen, die den Firmware-Funktionsumfang und die Hardwareeigenschaften bestimmen (z. B. standardmäßige PROFINET-Unterstützung).

  • PROFINET-Unterstützung: Bestätigen Sie insbesondere den vollständigen PROFINET-Unterstützungsgrad der Firmware 043 und ob dieser mit der Standardunterstützung späterer Firmware-Versionen 081+ übereinstimmt.

  • Konfiguration und Jumper: Serielle Kommunikationsparameter (z. B. RS-422/485-Modus) und die Weiterleitung von Ethernet-Ports zu Anschlüssen auf der Vorderseite erfordern die Einstellung über Jumper auf den CPUM- und IOCN-Karten. Lesen Sie vor der Installation das Hardware-Handbuch.

  • Aktivierung der Sicherheitsfunktion: Sobald die Rack-Sicherheit aktiviert ist, können die Vorgänge der VM600 MPSx-Software auf „schreibgeschützt“ beschränkt sein. Verwalten Sie Passwörter sorgfältig und verstehen Sie die Auswirkungen.

  • Hot-Swap-Betrieb: Während Hot-Swapping unterstützt wird, sollten Sie beim Einsetzen/Entfernen des CPUM/IOCN-Kartenpaars selbst Vorsicht walten lassen, da dies Auswirkungen auf die Rack-Steuerungsfunktionalität hat. Dies wird beim Herunterfahren empfohlen oder wenn eine effektive redundante Konfiguration gewährleistet ist.


Spezifikationskategorie Parameterdetails Hinweise und Bemerkungen
Produktmodell und -version

Modell CPUM 200-595-043-114 Die Teilenummer (PNR) enthält Versionsinformationen
Zusammensetzung der Kartenpaare CPUM (CPU-Karte) + IOCN (I/O-Karte) Muss als Paar verwendet werden
Firmware-Version 043 Unterstützt PROFINET (Bestätigen Sie die spezifische Unterstützungsstufe für FW 043)
Hardwareversion 114
Rack-Kompatibilität

Kompatibles Rack VM600 ABE04x System-Rack (6U) Kompatibel mit allen Racks dieser Serie
Besetzte Slots CPUM: Steckplätze 0 und 1 (vorne, doppelte Breite)
IOCN: Steckplatz 0 (hinten, direkt hinter CPUM, einfache Breite)

CPU-Modul (Standard)

Modultyp PFM-5411 oder gleichwertig Installiert im CPUM-Trägerboard PC/104 Steckplatz 1
Prozessor AMD Geode™ LX800
Prozessorgeschwindigkeit 500 MHz
Erinnerung 256 MB DRAM
Betriebssystem QNX
Leistungsaufnahme des Moduls 5 VDC, < 1,8 A
Kommunikationsschnittstellen – Ethernet

Anzahl der Schnittstellen 2 (Primär, Sekundär)
Netzwerkstandard 10/100BASE-TX (Ethernet/Fast Ethernet)
Datenübertragungsrate Bis zu 100 Mbit/s
Kommunikationsentfernung Bis zu 100 m
Unterstützte Protokolle • Primär: Meggitt TCP/IP Proprietäres Protokoll (für VM600 MPSx-Software), Modbus TCP, PROFINET
• Sekundär: Modbus TCP
Firmware 043 soll PROFINET unterstützen
Anschlüsse • Primär: CPUM-Frontplatte NET (RJ45) ODER IOCN-Frontplatte 1 (RJ45)
• Sekundär: IOCN-Frontplatte 2 (RJ45)
Routing über Jumper wählbar
Kommunikationsschnittstellen – Seriell (Standard)

Anzahl der Schnittstellen 2 (Primär, Sekundär) Sekundär erfordert eine IOCN-Kartenverbindung
Netzwerkschnittstelle • Primär: RS-232
• Sekundär: RS-485 (Feldbus isoliert)

Datenübertragungsrate Bis zu 115,2 kBaud
Netzwerktopologie • RS-232: Punkt-zu-Punkt
• RS-485: Punkt-zu-Punkt oder linear (Daisy-Chain)

Unterstützte Protokolle • Primär: Meggitt TCP/IP Proprietäres Protokoll (für VM600 MPSx-Software)
• Sekundär: Modbus RTU

Funktion • Primär: Rack-Konfiguration und Kommunikation mit der VM600 MPSx-Software.
• Sekundär: Feldbus-Modbus-RTU-Kommunikation

Anschlüsse • Primär: CPUM-Frontplatte RS232 (DE-9)
• Sekundär: IOCN-Frontplatte RS (RJ12/RJ25)

Serielles Kommunikationsmodul (optional)

Modultyp AIM104-COM4 oder gleichwertig Installiert im CPUM-Trägerboard PC/104 Slot 2, bildet eine „seriell redundante“ Version
Leistungsaufnahme 5 VDC, < 220 mA
Isolationsspannung > 100 VDC
Bietet Schnittstellen 2 zusätzliche serielle Schnittstellen
Netzwerkschnittstelle RS-422 oder RS-485 (Halbduplex 2-Draht oder Vollduplex 4-Draht)
Unterstütztes Protokoll Modbus RTU
Anschlüsse IOCN-Frontplatte A und B (beide RJ12/RJ25) Zur Konfiguration von Multidrop-Netzwerken von VM600-Racks
Übersicht über die Feldbusschnittstelle

Unterstützte Feldbusse Modbus RTU, Modbus TCP, PROFINET
Datenkapazität Insgesamt bis zu 131.072 Register/Wörter und 131.072 Spulen/Bits also 2 x 65.536
PROFINET-Supporthinweis Unterstützt von späteren Versionen der CPUM-Karte mit Firmware-Version 081 oder höher. Frühe spezielle PROFINET-Firmware (Version 801) wird nicht mehr unterstützt. Bestätigen Sie den spezifischen PROFINET-Unterstützungsstatus für Version 043.
Anzeige und Bedienelemente auf der Vorderseite

Anzeige LCD-Display, seitenbasiert
Inhalte anzeigen • CPUM selbst: Laufzeit, Racksystemzeit, Sicherheitsstatus, IP-Adresse/Netzmaske, Versionsinformationen
• MPC4/AMC8-Karten: Messwert (Balkendiagramm + numerisch), Kartentyp, Version, Laufzeit

Steuertasten SLOT+ / SLOT- : Steckplatz (Schutzkarte) im Rack auswählen.
OUT+ / OUT- : Messkanal für die aktuell ausgewählte Schutzkarte auswählen.
ALARM RESET : Alarme für alle Schutzkarten im Rack zurücksetzen
OUT- und SLOT- Tastenkombination zum Aktivieren/Deaktivieren der Rack-Sicherheit
Statusanzeigen (LEDs)

DIAG (Diagnose) Grün: Zeigt den CPUM-Kartenstatus an (Aus, Normalbetrieb, Sicherheitsstatus, der den Zugriff einschränkt).
OK (Systemprüfung) Grün: Zeigt den Sensor-OK-Verbindungsstatus für den aktuell ausgewählten Kanal an
A (Alarm) Gelb: Zeigt den Alarmstatus für den aktuell ausgewählten Kanal an
D (Gefahr) Rot: Zeigt den Gefahrenalarmstatus für den aktuell ausgewählten Kanal an
Systemfunktionen

Konfigurationsmanagement Konfigurierbar über Ethernet oder seriell mit VM600 MPSx und CPUM Configurator-Software Die Konfiguration der seriellen Leitung und das Routing des Ethernet-Ports werden durch Steckbrücken auf der Karte bestimmt
Ereignisprotokollierung Protokolliert automatisch System- und Messereignisse, bis zu 10.000 Einträge, die im nichtflüchtigen Speicher gespeichert werden Über die VM600 MPSx-Software heruntergeladene Protokolle
Zeitsynchronisation Zeitquelle: NTP-Server ODER CPUMs internes batteriegepuffertes RTC-
Protokoll: NTP
Für die Ereignisprotokollierung ist eine korrekte Zeitkonfiguration erforderlich
Sicherheitsfunktion VM600 MPS Rack (CPUM) Sicherheit: Hardware-Zugriffssperre + Software-Passwortvalidierung Beschränkt den Zugriff auf Schutzfunktionen über Ethernet
Elektrische Eigenschaften

Leistungsaufnahme Gespeist durch VM600 Rack-Stromversorgung: 5 VDC
Stromverbrauch (Paar) CPUM: < 10 W, IOCN: < 2 W, Gesamt ≤ 12 W
Umweltspezifikationen

Betriebstemperatur -20 °C bis +65 °C (-4 °F bis 149 °F)
Betriebsfeuchtigkeit 0 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend
Lagertemperatur -25 °C bis +80 °C (-13 °F bis 176 °F)
Lagerfeuchtigkeit 0 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend
Compliance und Zulassungen
Bestätigen Sie basierend auf HW-Version 114
EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) CE-Kennzeichnung, Konformitätserklärung der Europäischen Union (EU).
Sicherheit Entspricht den relevanten elektrischen Sicherheitsstandards
Umweltfreundlich Bestätigen Sie den RoHS-Konformitätsstatus für HW-Version 114
Anderer Marktzugang EAC-Kennzeichnung, Zertifikat/Konformitätserklärung der Eurasischen Zollunion (EACU) (TR CU 020/2011, 004/2011)
Physikalische Eigenschaften

CPUM-Abmessungen Höhe: 6 HE (262 mm), Breite: 40 mm, Tiefe: 187 mm
CPUM-Gewicht Ca. 0,40 kg
IOCN-Dimensionen Höhe: 6 HE (262 mm), Breite: 20 mm, Tiefe: 125 mm
IOCN-Gewicht Ca. 0,25 kg
Anschlüsse

CPUM-Frontplatte NET : 8P8C (RJ45) Buchse, primäres Ethernet
RS232 : DE-9 (9-poliges D-Sub) Buchse, primär seriell

IOCN-Frontplatte 1: 8P8C (RJ45)-Buchse, kann als primäres Ethernet geroutet werden
2: 8P8C (RJ45)-Buchse, sekundäres Ethernet
RS : 6P6C (RJ12/RJ25)-Buchse, sekundär seriell
A , B : jeweils 6P6C (RJ12/RJ25)-Buchse, zusätzliches serielles (optionales Modul erforderlich)

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