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MPC4 200-510-064-019
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Die MPC4 200-510-064-019 ist eine Maschinenschutzkarte der Standard-Edition, die auf einer ausgereiften Plattform mit erweiterter Firmware-Funktionalität innerhalb des Maschinenschutzsystems (MPS) der Meggitt Vibro-Meter VM600-Serie basiert. Diese Modellkennung gibt die Firmware-Version als 064 und die Hardware-Version als 019 an. Dieses Modell gehört zu den Versionen, die nach dem Produkt-Upgrade 2017 veröffentlicht wurden, und übernimmt die technischen Eigenschaften der MPC4-Karten der neuen Generation, einschließlich der Einhaltung der RoHS-Umweltrichtlinie und einer gepufferten dynamischen Signalausgangsimpedanz von 50 Ω, während es mit der funktionsreicheren Firmware-Version 064 ausgestattet ist, die wahrscheinlich Optimierungen und Verbesserungen in der Signalverarbeitung, Logiksteuerung und Systemdiagnose einführt.
Diese Karte ist eine Kernkomponente für die kontinuierliche Sicherheitsüberwachung kritischer rotierender Maschinen in industriellen Bereichen. Seine Kernfunktion besteht darin, Signale von Sensoren wie Vibration, Weg und Geschwindigkeit in Echtzeit zu erfassen und zu verarbeiten sowie programmierbare Schutzlogik auszuführen. Es kann unabhängig und gleichzeitig 4 dynamische Signalkanäle und 2 Geschwindigkeits-/Keyphasor-Signalkanäle verarbeiten. Durch den integrierten leistungsstarken digitalen Signalprozessor (DSP) und fortschrittliche Algorithmen kann die Karte Parameter wie Vibrationsamplitude und -phase genau berechnen, einen Echtzeitvergleich mit vom Benutzer eingestellten mehrstufigen Alarm-/Gefahrenschwellen durchführen und konfigurierbare Verzögerungen, Hysterese und komplexe Logikkombinationsfunktionen kombinieren, um letztendlich Steuerbefehle auszugeben. Dadurch werden übermäßige Schäden an der Ausrüstung und ungeplante Ausfallzeiten effektiv verhindert und die Produktionssicherheit und -stabilität gewährleistet.
Der MPC4 200-510-064-019 muss mit einer kompatiblen IOC4T-Eingangs-/Ausgangskarte gepaart werden, um einen vollständigen Überwachungs- und Schutzkanal zu bilden, und muss in einem Steckplatz innerhalb eines VM600-Standard-Racks installiert werden. Als Standard-Edition-Karte unterstützt sie die lokale Konfiguration über die RS-232-Schnittstelle auf der Vorderseite sowie die Remote-Netzwerkkonfiguration und Datenkommunikation über den Backplane-VME-Bus des Racks (erfordert die Installation einer CPUx-Karte). Dieses Modell eignet sich für neue Projekte, System-Upgrades/-Retrofits und den Austausch von Ersatzteilen für bestehende VM600-Systeme, die einen technologischen Fortschritt anstreben, vollständige Maschinenschutzfunktionen erfordern und auf die Einhaltung von Umweltvorschriften achten.
Ausgereifter und zuverlässiger Mehrkanal-Verarbeitungskern: Basierend auf der bewährten Hardware-Plattform (Hardware-Version 019) und der funktional erweiterten Firmware-Version 064 bietet er stabile, parallele Verarbeitungsfähigkeit für 4 dynamische und 2 Geschwindigkeitskanäle. Jeder Kanal verfügt über eine unabhängige Parameterkonfigurationsfunktion, die eine flexible Anpassung an verschiedene Anwendungsszenarien von der allgemeinen Schwingungsüberwachung bis hin zur spezifischen Wellenstranganalyse ermöglicht.
Umfassende und präzise Signalverarbeitungskette:
Flexible programmierbare Filterung: Bietet Standard-Hochpass-, Tiefpass- und Bandpass-Breitbandfilter mit einstellbarer Dämpfungssteigung (6–60 dB/Oktave). Gleichzeitig unterstützt es einen auf der Constant-Q-Technologie (Q=28) basierenden Schmalband-(Ordnungs-)Tracking-Filter, der in der Lage ist, die Laufgeschwindigkeit und ihre harmonischen Komponenten bei Geschwindigkeitsänderungen präzise zu extrahieren, was es zu einem leistungsstarken Werkzeug zur Diagnose typischer Fehler rotierender Maschinen wie Unwucht, Fehlausrichtung und Lockerheit macht.
Mehrere Demodulationsberechnungsmodi: Unterstützt True RMS-, Average-, True Peak- und True Peak-to-Peak-Demodulation. True Peak und True Peak-to-Peak sind besonders wichtig für die Überwachung transienter Ereignisse wie Stöße oder Reibungen und erfüllen hohe Schutzanforderungen.
Synchrone Amplituden- und Phasenmessung: Im Ordnungsverfolgungsmodus können die Amplitude und der Phasenwinkel relativ zum Keyphasor spezifischer Schwingungskomponenten (z. B. 1X) synchron ausgegeben werden, was eine direkte und genaue Datenunterstützung für die dynamische Online-Auswuchtkorrektur bietet.
Leistungsstarkes und anpassbares Schutzlogiksystem:
Mehrstufiges Schwellenwertmanagement: Jeder dynamische Kanal kann die vierstufigen Schwellenwerte „Alert+“, „Alarm-“, „Danger+“ und „Danger-“ unabhängig festlegen. Jede Schicht ist mit unabhängig einstellbaren Verzögerungs-, Hysterese- und Verriegelungsfunktionen ausgestattet, die durch Signalschwankungen verursachte Fehlauslösungen wirksam verhindern und die Systemzuverlässigkeit erhöhen.
Intelligente adaptive Überwachung: Alarm- und Gefahrengrenzen können automatisch an die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine angepasst werden. Diese Funktion ist bei dynamischen Prozessen wie dem An- und Abfahren von Geräten und dem Überschreiten kritischer Geschwindigkeiten von entscheidender Bedeutung und ermöglicht einen intelligenten Schutz, der sich an den Betriebszustand anpasst.
Externe Steuerung und Intervention: Unterstützt externe diskrete Signalschnittstellen Direct Trip Multiply (TM) und Danger Bypass (DB), sodass Bediener je nach Prozessanforderungen schnell Schutzschwellenwerte anpassen oder Gefahrenabschaltbefehle vorübergehend außer Kraft setzen können, was die betriebliche Flexibilität erhöht.
Erweiterte Logikkombinationsfähigkeit: Die integrierte programmierbare Logikeinheit bietet 8 grundlegende Logikfunktionsblöcke und 4 erweiterte Logikfunktionsblöcke. Benutzer können komplexe Logikoperationen wie „UND“, „ODER“ und „Mehrheitsabstimmung“ für Signale wie Alarme, Gefahren und OK-Status aus verschiedenen Kanälen und Typen durchführen und so äußerst zuverlässige Schutzsysteme mit Redundanz- oder Verriegelungsfunktionen aufbauen.
Integrierte Stromversorgung und Selbstdiagnosesystem (OK):
Die Karte integriert isolierte Mehrkanal-Gleichstromversorgungen mit +27,2 V, -27,2 V und +15,0 V, die angeschlossene Sensoren wie IEPE-Beschleunigungsmesser, Wirbelstromsonden und magnetische Geschwindigkeitsaufnehmer direkt mit Strom versorgen können, was die Verkabelung vor Ort vereinfacht.
Eine umfassende „OK System“-Diagnose überwacht kontinuierlich die Integrität jeder Sensorsignalkette. Durch die Analyse der Gleichstromkomponente des Signals können Fehler wie Sensorunterbrechung, Kurzschluss, Kabelschaden oder Stromversorgungsanomalie effektiv diagnostiziert und über unabhängige Kanalalarme und allgemeine Kartenalarme umgehend gemeldet werden, um den Gesundheitszustand des Überwachungssystems selbst sicherzustellen.
Wartungsorientiertes, komfortables Design:
Testschnittstelle an der Vorderseite: Bietet 6 BNC-Anschlüsse (4 dynamische RAW-Ausgänge, 2 Geschwindigkeits-TACHO-Ausgänge) und erleichtert dem Wartungspersonal den Anschluss von Geräten wie Oszilloskopen und Analysatoren für die Online-Überprüfung von Rohsensorsignalen und eine detaillierte Fehlerdiagnose.
Intuitive LED-Statusanzeige: Die Frontplatte ist mit einem mehrfarbigen LED-Anzeigesystem ausgestattet. Eine globale DIAG/STATUS-Leuchte zeigt den Gesamtstatus der Karte an, und eine Statusleuchte pro Kanal zeigt deutlich die Sensorgültigkeit dieses Kanals, den Echtzeit-Alarm-/Gefahrenstatus und den Kanaldeaktivierungsstatus an und ermöglicht so eine schnelle Problemlokalisierung.
Hot-Swap-Unterstützung: Ermöglicht die Installation oder den Austausch von Karten, während das VM600-System mit Strom versorgt bleibt, was die Systemverfügbarkeit und Wartungseffizienz erheblich verbessert und die Wartungsfensterzeit verkürzt.
Umfangreiche Ausgabe- und Integrationsschnittstellen:
Analogausgänge: Über die gepaarte IOC4T-Karte werden 4 Kanäle mit isolierten Analogausgängen bereitgestellt, per Jumper wählbar als 0–10 V oder 4–20 mA, für den Anschluss an Anlagen-DCS, SPS, Rekorder oder Überwachungssysteme von Drittanbietern.
Relais-Ansteuerfähigkeit: Erzeugte Alarm-/Gefahrensignale können die vier lokalen Relais auf der IOC4T-Karte direkt ansteuern oder zusätzliche Relaiskarten (wie RLC16 oder IRC4) über den Open Collector (OC)-Bus des Racks ansteuern, was eine komplexe Verriegelungssteuerung ermöglicht.
Dual-Mode-Konfigurationskanäle: Unterstützt die direkte lokale Konfiguration über den seriellen RS-232-Anschluss an der Vorderseite; Wenn eine CPUx-Karte im Systemrack installiert ist, können über den VME-Bus eine Remote-Netzwerkkonfiguration, Echtzeit-Datenüberwachung und Ereignisprotokollierung erreicht werden, wodurch die Integration in übergeordnete Steuerungsnetzwerke über Ethernet oder Feldbus unterstützt wird.
Der MPC4 200-510-064-019 mit seinen umfassenden Schutzfunktionen, hoher Zuverlässigkeit und flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten wird häufig in verschiedenen Industriebereichen mit strengen Anforderungen an einen kontinuierlich sicheren Gerätebetrieb eingesetzt:
Energieerzeugungsindustrie: Hauptschutzsysteme für große Dampfturbinen, Gasturbinen, Wasserkraftgeneratorsätze und ihre kritischen Hilfsaggregate (z. B. Kesselspeisewasserpumpen, Zwangs-/Saugzugventilatoren, Kondensatpumpen).
Öl, Gas und Petrochemie: Kontinuierliche Überwachung und Schutz von Langstrecken-Pipeline-Kompressoren, Offshore-Plattform-Gasturbinen, Prozesskompressoren, großen Hochgeschwindigkeitspumpen und Reaktorumwälzpumpen.
Grundlegende Fertigung: Schutz großer Industrieluftkompressoren, Sinterventilatoren, Turboexpander und kritischer Materialtransferpumpensätze, um Produktionsunterbrechungen durch unerwartete Ausfälle zu verhindern.
Marine & Heavy Power: Online-Sicherheitsüberwachung kritischer Energieausrüstung wie Dieselmotoren oder Turbinen für Schiffshauptantriebe, Wellengeneratoren und große Walzwerksantriebsgetriebe.
Sein Kernwert liegt in der Bereitstellung eines äußerst zuverlässigen „Sicherheitswächters“ für diese kritischen Vermögenswerte, der unabhängig vom Prozessleitsystem (DCS/PLC) ist, kontinuierlich arbeitet und auf mehreren logischen Beurteilungen basiert und die Anforderungen an unabhängige Maschinenschutzsysteme (MPS) gemäß internationalen Standards wie API 670 vollständig erfüllt.
Der Arbeitsablauf des MPC4 200-510-064-019 ist eine hochintegrierte Echtzeit-Signalverarbeitung und logische Entscheidungsschleife:
Signaleingang und primäre Aufbereitung: Analoge Signale (Spannungs- oder Strommodus) von Feldsensoren werden über die gekoppelte IOC4T-Karte erfasst. Stromsignale werden in Spannungssignale umgewandelt. Anschließend trennen Signalaufbereitungsschaltungen sie in zwei unabhängige Pfade: Wechselstrom (dynamisch) und Gleichstrom (statisch).
Digitalisierung und Core-DSP-Verarbeitung: Die getrennten AC- und DC-Signale werden von einem Hochgeschwindigkeits-Analog-Digital-Wandler (ADC) digital abgetastet. Der digitale Signalprozessor (DSP) führt eine Reihe von Prozessen auf dem Wechselstromsignal gemäß den vom Benutzer per Software konfigurierten Algorithmen aus: einschließlich optionaler digitaler Integration/Differenzierung, programmierbarer Breitbandfilterung oder hochpräziser schmalbandiger Ordnungsverfolgungsfilterung, die in der spezifizierten Demodulationsberechnung gipfeln, um die erforderlichen Amplitudenparameter (z. B. RMS-Wert, True Peak) zu erhalten. Das Gleichstromsignal wird zur Berechnung statischer Parameter (z. B. Wellenposition, durchschnittlicher Abstand) verwendet und dient als Eingabe für das „OK-System“, um den Zustand des Sensors zu beurteilen.
Echtzeitvergleich und logische Operationen: Die verarbeiteten dynamischen Amplitudenparameter werden in Echtzeit mit den vom Benutzer vordefinierten vierstufigen Alarm-/Gefahrenschwellenwerten verglichen. Gleichzeitig beteiligt sich auch die Ausgabe des „OK-Systems“ an der Statusermittlung. Diese Statussignale (Alarm, Gefahr, OK) für jeden Kanal werden in die programmierbare Logikverknüpfungseinheit eingespeist. Vom Benutzer voreingestellte Basis- und erweiterte Logikfunktionsblöcke kombinieren und verarbeiten diese Signale (z. B. „UND“, „ODER“, „Abstimmung“) und erzeugen so endgültige, umfassende Schutzbefehle.
Ausgangsausführung und Statusanzeige: Die endgültigen Schutzbefehle werden über den Rückwandbus an die IOC4T-Karte gesendet, wodurch die entsprechenden Relais angesteuert werden (Abschaltung oder Alarm auslösen) und die analogen Ausgangswerte aktualisiert werden. Gleichzeitig zeigt das LED-Anzeigesystem auf der Vorderseite der Karte den globalen Betriebsstatus der Karte (DIAG/STATUS-Leuchte) und den detaillierten Status jedes Kanals (grünes Dauerlicht = normal, gelb/rotes Dauerlicht oder Blinken = Alarm/Gefahr, grünes Blinken = Sensorfehler usw.) in Echtzeit und intuitiv an.
Die LEDs auf der Vorderseite sind eine wichtige Grundlage für eine schnelle Statusdiagnose und Wartungsarbeiten:
DIAG/STATUS (Global Diagnostics Indicator): Mehrfarbige LED, die den Gesamtzustand der Karte anzeigt.
Dauerhaft grün: Karte funktioniert normal, Konfiguration korrekt, keine Alarme oder Fehler.
Gelb kontinuierlich: Funktion „Direct Trip Multiply (TM)“, aktiviert durch externes Signal.
Rot Dauerlicht: Funktion „Gefahrenbypass (DB)“ durch externes Signal aktiviert.
Grün blinkend: Die Karte befindet sich nach dem Einschalten oder der Konfiguration in der Stabilisierungsphase. oder mindestens ein Kanal hat einen Eingangssignalfehler (z. B. Überlastung).
Gelb blinkend: Kartenkonfigurationsfehler liegt vor; oder mindestens ein Kanal weist eine DSP-Verarbeitungsanomalie auf (z. B. Spurverlust, Überlastung).
Rot blinkend: Die Karte hat einen schwerwiegenden internen Hardwarefehler erkannt (z. B. Strom- oder Speicherfehler) oder die Karte wurde noch nicht per Software konfiguriert.
Kanalstatusanzeigen (dynamische Kanäle 1 bis 4): Eine mehrfarbige LED pro Kanal.
Aus: Dieser Kanal ist durch die Softwarekonfiguration nicht aktiviert oder die gesamte Kartenkonfiguration wird nicht ausgeführt.
Grün, schnell blinkend: Das Sensorsignal für diesen Kanal ist abnormal und überschreitet den vom „OK System“ festgelegten normalen Bereich.
Grün, langsames Blinken (ca. einmal pro Sekunde): Die Funktion „Kanalsperre“ ist für diesen Kanal aktiviert, wodurch seine Schutzfunktion vorübergehend deaktiviert wird.
Rot kontinuierlich oder blinkend: Zeigt an, dass dieser Kanal einen Gefahrenstufenalarm ausgelöst hat. Der kontinuierliche Modus wird typischerweise für die Alarmanzeige bei der Einzelkanalverarbeitung verwendet; Der Blinkmodus kann zur synchronisierten Anzeige während der Zweikanalverarbeitung verwendet werden.
Dauerhaft oder blinkend gelb: Zeigt an, dass dieser Kanal einen Alarm der Alarmstufe ausgelöst hat. Die Meldelogik folgt der des Gefahrenmelders.
Grün dauerhaft: Dieser Kanal arbeitet völlig normal, das Signal ist gültig und es werden keine Alarme ausgelöst.
Kanalstatusanzeigen (Geschwindigkeitskanäle 1 bis 2): Eine zweifarbige (grün/gelb) LED pro Kanal.
Aus: Dieser Geschwindigkeitskanal ist nicht konfiguriert oder die Karte läuft nicht.
Grün, schnell blinkend: Geschwindigkeitssensorsignal abnormal (OK, Systemfehler).
Grün, langsames Blinken: Dieser Geschwindigkeitskanal ist „gesperrt“.
Dauerhaft gelb: Dieser Geschwindigkeitskanal hat einen Geschwindigkeitsalarm ausgelöst (A+ oder A-).
Grün kontinuierlich: Geschwindigkeitskanal funktioniert normal, Signal gültig.
Erforderliche Systemkomponenten:
Obligatorische Kopplung: Muss in einer Eins-zu-eins-Kopplung mit einer mit der Hardwareversion kompatiblen IOC4T-Eingabe-/Ausgabekarte (Bestellnummer z. B. 200-560-000-114 oder neuer) verwendet werden. Der IOC4T ist für die physikalische Signalverbindung, die Sensorstromversorgung und den Relais-/Analogausgang verantwortlich.
Installationsträger: Muss in einen dafür vorgesehenen Steckplatz im vorderen Kartenkäfig eines Racks der VM600-Serie eingesetzt werden (z. B. ABE04x).
Konfigurationstool: Erfordert VM600 MPSx-Software (Version muss mit Firmware 064 kompatibel sein), um Parameter zu konfigurieren, Logik zu programmieren und Online-Überwachung für das MPC4/IOC4T-Kartenpaar durchzuführen.
Auswahl- und Bewerbungsschwerpunkte:
Versionsbestätigung: Das Modell 200-510-064-019 verweist ausdrücklich auf die Standard Edition MPC4-Karte mit Firmware-Version 064 und Hardware-Version 019. Auf der Vorderseite befindet sich die Beschriftung „MPC 4“ auf blauem Hintergrund.
Impedanzkompatibilität: Die gepufferte Ausgangsimpedanz beträgt 50 Ω, was der Standard für alle neuen Produkte nach dem Upgrade 2017 ist. Beim Mischen oder Verbinden mit Systemen mit der älteren Ausgangsimpedanz von 2000 Ω muss besonders auf die möglichen Auswirkungen der Signalanpassung geachtet werden.
Funktionale Vollständigkeit: Als Standard Edition unterstützt dieses Modell alle in der Dokumentation beschriebenen Verarbeitungsfunktionen, einschließlich Geschwindigkeitsmessung und Schmalband-Auftragsverfolgung. Wenn das Projekt die Einhaltung der funktionalen Sicherheitszertifizierung (SIL 1/PL c) erfordert und Zustandsüberwachungskarten (CMS) im selben Rack gemischt werden müssen, sollte die Safety Edition (MPC4SIL) ausgewählt werden. Beachten Sie jedoch, dass die Safety Edition keine Geschwindigkeitskanäle und Schmalbandverfolgung unterstützt.
Bestelloptionen: Für Anwendungen in rauen Betriebsumgebungen (Vorhandensein korrosiver Gase, Kondensation, Staub) erkundigen Sie sich bei Meggitt nach der Option einer „Conformal Coating“-Version, um die Umweltbeständigkeit der Karte zu verbessern.
| Spezifikationskategorie | Parameterdetails | Beschreibung und Hinweise |
|---|---|---|
| Produktidentifikation | ||
| Vollständige Modellnummer | 200-510-064-019 | „200-510“ ist der Produktseriencode; „064“ ist die Firmware-Version; „019“ ist die Hardwareversion. |
| Editionstyp | Standardausgabe | Das Etikett auf der Vorderseite besteht aus weißem Text „MPC 4“ auf blauem Hintergrund. Unterstützt den VME-Bus und verfügt über vollständige Verarbeitungsfunktionen. |
| Software-Identifikation | MPC4 | Wird unter diesem Namen in der VM600 MPSx-Konfigurationssoftware angezeigt. |
| Dynamischer Signaleingang | Kanäle: 4, elektrisch isoliert, unabhängig konfigurierbar | |
| Eingangssignaltyp | Spannung oder Strom | Software wählbar. Unterstützt AC+DC-gekoppelten Signaleingang. |
| Gleichspannungsbereich | 0 bis +20 V oder 0 bis -20 V | |
| Wechselspannungsbereich | ±10 V (Spitze, Maximum) | |
| Gleichtaktspannungsbereich | -50 V bis +50 V | |
| Gleichtaktunterdrückungsverhältnis (CMRR) | ≥ 60 dB bei 50 Hz | |
| Eingangsimpedanz (Spannungsmodus) | 200 kΩ | |
| DC-Strombereich | 0 bis 25 mA | |
| Wechselstrombereich | ±8 mA (maximal) | |
| Analoge Bandbreite (-3 dB) | Gleichstrom bis 60 kHz | Hinweis: Diese Bandbreite gilt für die gemeinsame Signalausgabe über den RAW-Bus des Racks. |
| AC-Frequenzbereich (keine Integration) | 0,1 Hz bis 10 kHz | |
| AC-Frequenzbereich (mit Integration) | 2,5 Hz bis 10 kHz | |
| Strommesswiderstand | 324,5 Ω | Wird verwendet, um Stromeingangssignale zur Verarbeitung in Spannungssignale umzuwandeln. |
| Geschwindigkeits-/Keyphasor-Eingabe | Kanäle: 2 (unterstützt von der Standard Edition) | |
| Triggermodus | Schwellenwertauslöser für steigende oder fallende Flanke | Per Software konfigurierbar. |
| Dynamische Triggerschwellenwerte | Schwellenwert für steigende Flanke = (2/3) × Vpp Schwellenwert für abfallende Flanke = (1/3) × Vpp |
Wird dynamisch basierend auf dem Spitze-zu-Spitze-Wert des Eingangssignals berechnet und passt sich an Signale unterschiedlicher Amplitude an. |
| Geschwindigkeitsmessbereich | Eingabe: 0,016 Hz bis 50 kHz Anzeige: 0,016 Hz bis 1092 Hz (1 bis 65.535 U/min) |
|
| Eingangsspannungsbereich | 0,3 Hz – 10 kHz: 0,4 – 500 Vpp. 10 kHz – 50 kHz: 2,0 – 500 Vpp |
|
| Gepufferte Signalausgänge | Merkmale der Upgrade-Version nach 2017 | |
| Ausgangssignal | Sensor-Rohsignal | Dynamische Kanäle: Analogsignal (AC+DC); Geschwindigkeitskanäle: digitales TTL-Signal. |
| Ausgabeschnittstelle | MPC4-Frontplatten-BNC, IOC4T-Rückplatten-Klemmenblock | |
| Ausgangsimpedanz | 50 Ω | Charakteristische Impedanz des Modells 064-019. Unterscheidet sich von den 2000 Ω früherer Versionen und bietet eine bessere Impedanzanpassung an die meisten Standardtestgeräte. |
| Dynamisches Kanalübertragungsverhältnis | Spannungseingang: 1 V/V Stromeingang: 0,3245 V/mA |
|
| Ausgangspegel des Geschwindigkeitskanals | 0 bis 5 V, TTL-kompatibel | |
| Analoge Ausgänge (über IOC4T) | ||
| Ausgabekanäle | 4 Kanäle (DC OUT 1 bis 4) | Entsprechen den verarbeiteten Ergebnissen der 4 dynamischen Eingangskanäle. |
| Ausgabetyp und -bereich | 4 bis 20 mA oder 0 bis 10 V | Über Jumper auf der IOC4T-Karte für jeden Kanal unabhängig wählbar. |
| Signalverarbeitungsfunktionen | Von der Firmware-Version 064 unterstützter Funktionsumfang | |
| Breitbandverarbeitung | Wählbare Hochpass-, Tiefpass- und Bandpassfilter | Dämpfungssteilheit 6–60 dB/Okt. programmierbar. |
| Schmalband-Tracking-Verarbeitung | Konstant-Q-Filter (Q = 28) | Frequenzverfolgungsbereich: 0,15 Hz bis 10 kHz. Unterstützt die Auftragsextraktion für 1/3X, 1/2X, 1X, 2X, 3X, 4X. |
| Relative Wellenschwingungsverarbeitung | Vibrationskomponente: 0,1 Hz – 10 kHz Spalt-/Positionskomponente: Gleichstrom – 1 Hz |
|
| Genauigkeit der Amplitudenmessung | ±1 % des Skalenendwerts (typisch) | |
| Alarm- und Logiksteuerung | ||
| Messkanal-Sollwerte | Alarm+, Alarm-, Gefahr+, Gefahr- | Vierstufige Schwellenwerte, alle programmierbar. |
| Geschwindigkeitskanal-Sollwerte | Alarm+, Alarm- | Zweistufige Schwellenwerte. |
| Einstellbare Parameter | Grenzwerte, Verzögerungen, Hysterese, Selbsthaltung | Kann für jeden Schwellenwert unabhängig eingestellt werden. |
| Adaptive Überwachung | Unterstützt | Alarm-/Gefahrengrenzen können je nach Geschwindigkeit automatisch angepasst werden. |
| Direct Trip Multiply (TM) | Unterstützt | Vervielfacht schnell Sollwerte über ein externes DSI-Signal. |
| Gefahrenumgehung (DB) | Unterstützt | Sperrt vorübergehend die Gefahrenrelaisausgänge über ein externes DSI-Signal. |
| Kanalsperre | Unterstützt | Kann die Schutzfunktion eines bestimmten Kanals vorübergehend deaktivieren. |
| Logische Kombinationsfunktionen | 8 grundlegende Logikblöcke + 4 erweiterte Logikblöcke | Unterstützt komplexe Logik wie UND, ODER, Mehrheitsentscheidung. |
| OK Systemdiagnose | ||
| Diagnoseprinzip | Überwacht den Gleichstromanteil der Sensorsignalkette | Verglichen mit vom Benutzer festgelegten Ober-/Untergrenzen. |
| Fehlerbestätigungszeit | 250 ms | Ein Fehler wird nur dann bestätigt, wenn das Signal länger als diese Dauer außerhalb der Grenzwerte bleibt. |
| Alarmreaktionszeit | < 100 ms | Maximale Zeit von der Fehlerbestätigung bis zur Ausgabe des Alarmsignals. |
| Elektrische Eigenschaften | ||
| Betriebsleistung der Karte | +5 VDC, ±12 VDC | Wird von der VM600-Rack-Backplane geliefert. |
| Sensorleistungsausgang | +27,2 V (±5 %), -27,2 V (±5 %), +15,0 V (±5 %) | Maximaler Ausgangsstrom 25 mA pro Kanal. |
| Umweltspezifikationen | ||
| Betriebstemperaturbereich | -25°C bis +65°C | |
| Lagertemperaturbereich | -40°C bis +85°C | |
| Betriebsfeuchtigkeit | 0 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend | |
| Kommunikation & Konfiguration | ||
| Lokale Konfigurationsschnittstelle | Serieller RS-232-Anschluss (9-poliger D-Sub an der Vorderseite) | |
| Remote-Konfigurationsschnittstelle | VME-Bus (erfordert eine im Rack installierte CPUx-Karte) | Die Standard Edition unterstützt den VME-Bus und ermöglicht so eine Netzwerkkonfiguration und -überwachung. |
| Physikalische und mechanische Spezifikationen | ||
| Abmessungen (H x B x T) | 6 HE x 20 mm x 187 mm | Entspricht den Standardkartenabmessungen des VM600-Racks. |
| Gewicht | Ca. 0,40 kg | |
| Konformitäts- und Versionsschlüssel-IDs | Wichtige Informationen zur Identifizierung und Auswahl | |
| Umweltkonformität | RoHS-konform | Produkt nach der Umweltsanierung 2017. |
| Gepufferte Ausgangsimpedanz | 50 Ω | Standardimpedanz für Produkte der neueren Generation. |
| Sicherheitszertifizierung | Die Standardausgabe erfüllt die Zertifizierungsanforderungen von IEC 61508 (SIL 1) / ISO 13849-1 (PL c) | Beim Einsatz in sicherheitsrelevanten Systemen sind besondere Regeln zur Systemkonfiguration zu beachten. |