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ABB CI840A 3BSE041882R1 Feldbus-Kommunikationsschnittstellenmodul

  • ABB

  • CI840A 3BSE041882R1

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Das CI840A ist ein Hochleistungs-Kommunikationsschnittstellenmodul, dessen Kernaufgabe darin besteht, eine zuverlässige und effiziente Datenbrücke zwischen dem Feldbusnetzwerk PROFIBUS-DPV1 und S800-E/A-Modulen herzustellen. Es handelt sich nicht nur um einen einfachen Protokollkonverter, sondern um einen intelligenten Knoten, der mit Signalverarbeitung, intelligenter Diagnose und erweiterten Verwaltungsfunktionen ausgestattet ist. Es wurde speziell für redundante Anwendungsszenarien entwickelt und unterstützt sowohl Modul- als auch Leitungsredundanz. In Kombination mit den Funktionen Hot Swap und Hot Configuration In Run (HCIR) ermöglicht es die Wartung und Erweiterung des Systems, ohne dass ein Herunterfahren erforderlich ist, wodurch die Verfügbarkeit und Wartbarkeit des gesamten Steuerungssystems erheblich verbessert wird.


2. Technische Merkmale und Kernvorteile

Der CI840A integriert zahlreiche fortschrittliche Technologien, die den strengen Anforderungen der modernen Industrieautomatisierung an Kommunikationsschnittstellen gerecht werden:

  1. Auf Redundanz ausgelegte Hochverfügbarkeitsarchitektur:

    • Modulredundanz: Unterstützt die paarweise Konfiguration für Primär-/Standby-Redundanz. Fällt das Primärmodul aus, kann das Standby-Modul nahtlos übernehmen und so eine unterbrechungsfreie I/O-Kommunikation gewährleisten.

    • Leitungsredundanz: Unterstützt redundante PROFIBUS-Busleitungen und verhindert so Kommunikationsausfälle aufgrund eines einzelnen Kabelbruchs oder einer Störung.

    • Dieser Mechanismus mit doppelter Redundanz bietet ein Höchstmaß an Verfügbarkeitssicherung für die Steuerung kritischer Prozesse.

  2. Erweiterte Kommunikations- und Verarbeitungsfunktionen:

    • PROFIBUS DP-V1-Protokoll: Vollständig kompatibel mit dem weit verbreiteten Industriestandard PROFIBUS DP-V1, wodurch eine nahtlose Integration mit zahlreichen gängigen Steuerungen, SPSen und SCADA-Systemen gewährleistet wird. Als Slave-Gerät reagiert es effizient auf die Datenabfrage der Master-Station.

    • Integrierte Signalverarbeitung und -überwachung: Das Modul verfügt über integrierte leistungsstarke Verarbeitungsfunktionen für die Vorverarbeitung von Rohsignalen von I/O-Modulen. Es sammelt außerdem umfangreiche Status- und Diagnoseinformationen sowohl von den E/A-Modulen als auch von sich selbst (z. B. Modulzustand, Kommunikationsqualität, Kanalalarme), wodurch die Belastung der übergeordneten Steuerung erheblich verringert und die Systembeobachtbarkeit verbessert wird.

    • ModuleBus-Management: Fungiert als ModuleBus-Master für die S800-E/A-Station, verwaltet bis zu 24 E/A-Geräte (verteilt auf 1 Basis-Cluster und bis zu 7 erweiterte E/A-Cluster) und versorgt sie mit Strom.

  3. Erweiterte Wartungs- und Konfigurationsflexibilität:

    • Hot Swap: Ermöglicht die sichere Installation oder den sicheren Austausch des CI840A-Moduls oder seiner zugrunde liegenden E/A-Module, während das System eingeschaltet ist und der Prozess läuft, was die Wartungsarbeiten erheblich erleichtert.

    • Hot Configuration In Run (HCIR): Unterstützt das Modifizieren und Herunterladen von Konfigurationsänderungen auf die E/A-Station, ohne den Prozess anzuhalten. Dies ist von entscheidender Bedeutung für Anlagen, die schnelle Produktionsanpassungen oder Online-Erweiterungen erfordern und Aufgaben wie das Hinzufügen, Entfernen oder Ersetzen von I/O-Modulen im laufenden Betrieb ermöglichen.

    • Handhabung der vordefinierten Ausgänge (OSP): Im Falle eines Kommunikationsverlusts mit der Steuerung können die Ausgangsmodule gemäß vorkonfigurierter sicherer Zustände gesteuert werden (z. B. letzten Wert halten, auf 0 wechseln, auf einen vordefinierten sicheren Wert wechseln), wodurch ein Durchgehen des Prozesses verhindert und die Systemsicherheit erhöht wird.

  4. Unterstützung für die Integration intelligenter Instrumente:

    • HART-Pass-Through: Für intelligente Sender, die das HART-Protokoll unterstützen, bietet der CI840A einen HART-Signal-Pass-Through-Kanal. Dadurch kann das Steuerungssystem auf digitale HART-Signale zur Gerätekonfiguration, erweiterten Diagnose und zum Auslesen von Informationen über dasselbe Kabelpaar zugreifen, das auch für das standardmäßige 4-20-mA-Analogsignal verwendet wird, sodass keine zusätzliche Verkabelung erforderlich ist.

  5. Robuste elektrische und mechanische Eigenschaften:

    • Isolierte Stromversorgung: Bietet eine isolierte Stromversorgung für angeschlossene S800-E/A-Module, unterdrückt effektiv Erdschleifenstörungen und verbessert die Signalmessgenauigkeit und Systemstabilität.

    • Abgesicherter Eingangsstrom: Verfügt über einen abgesicherten Eingangsstromschutz für erhöhte Systemsicherheit.

    • Kompaktes und robustes Design: Verwendet ein modulares, kompaktes Design, das die Schutzart für industrielle Umgebungen (IP20) und die Anforderungen an die Vibrationsfestigkeit erfüllt.

3. Anwendung und Konfiguration innerhalb des S800 I/O-Systems

Der CI840A ist die Kernkomponente für den Aufbau einer S800 I/O-Station. Eine komplette I/O-Station besteht aus folgenden Teilen:

  1. Feldbus-Kommunikationsschnittstelle (FCI): Das CI840A-Modul (einzelnes oder redundantes Paar), das als „Gehirn“ der Station dient.

  2. Module Termination Unit (MTU): Die Basiseinheit für die Montage des FCI, die Stromversorgung, ModuleBus-Verbindungen und die Befestigung. Ausgewählt basierend auf den E/A-Redundanzanforderungen:

    • TU847: Wird für nicht-redundante E/A-Modulkonfigurationen verwendet und stellt eine einzelne ModuleBus-Verbindung bereit.

    • TU846: Wird für redundante E/A-Modulkonfigurationen verwendet und bietet zwei ModuleBus-Verbindungen, die zwei unabhängige Kommunikationspfade für redundante E/A-Modulpaare gewährleisten.

  3. E/A-Module: Module, die bestimmte analoge/digitale Ein-/Ausgabefunktionen ausführen und auf ihren jeweiligen MTUs montiert sind.

  4. ModuleBus-Netzwerk: Der interne Hochgeschwindigkeitsbus, der das FCI mit allen E/A-Modulen verbindet, unterteilt in den elektrischen ModuleBus (innerhalb des Schranks, max. Länge 2,5 Meter) und den optischen ModuleBus (erweitert über Glasfasermodule wie TB842, verwendet für Remote-Cluster).


Systemarchitekturhierarchie:

  • Basiscluster: Besteht aus dem FCI (CI840A) und den über den Electrical ModuleBus direkt damit verbundenen I/O-Modulen. Ein Basiscluster kann bis zu 12 nicht-redundante E/A-Module oder 6 Paare redundanter E/A-Module aufnehmen.

  • E/A-Cluster: Wenn die erforderlichen E/A-Punkte die Kapazität des Basisclusters überschreiten oder eine verteilte Installation erforderlich ist, kann der ModuleBus über einen optischen ModuleBus-Port TB842 auf Glasfaser umgestellt werden. Jeder Glasfaserzweig ist mit einem TB820V2- oder TB840A-ModuleBus-Modem verbunden und bildet so einen Remote-I/O-Cluster. Ein einzelner CI840A kann bis zu 7 solcher Remote-I/O-Cluster verwalten.

  • E/A-Station: Eine FCI (oder ein redundantes Paar) und alle von ihr verwalteten E/A-Module (einschließlich Basiscluster und E/A-Cluster) bilden eine vollständige E/A-Station mit einer maximalen Gesamtkapazität von 24 E/A-Modulen.


Redundanzkonfigurationsschemata:
Der CI840A unterstützt flexible Redundanzkonfigurationen, um unterschiedlichen Verfügbarkeitsanforderungen gerecht zu werden:

  • Nur FCI-Redundanz: Ein Paar CI840As, montiert auf TU846/TU847, teilen sich denselben ModuleBus. Fällt die primäre FCI aus, übernimmt die Standby-FCI die Kommunikation.

  • Vollständige Redundanz (FCI- und I/O-Module): Ein Paar CI840As, montiert auf TU846, verbunden mit I/O-Modulen, die in Redundanz konfiguriert sind (erscheinen paarweise, wobei jedes Paar auf redundanten MTUs wie TU842/TU843 montiert ist). Diese Konfiguration bietet einen vollständig redundanten Pfad von der Controller-Kommunikationsverbindung bis zum letzten E/A-Kanal und erreicht so ein Höchstmaß an Verfügbarkeit.

4. Überlegungen zur Installation und Wartung

Das Design des CI840A und des S800-E/A-Systems berücksichtigt vollständig die Bequemlichkeit der technischen Implementierung und die Leichtigkeit der späteren Wartung.

  • Installation: Das Modul verwendet eine Standard-DIN-Schienenmontage und kann horizontal oder vertikal montiert werden (beachten Sie die strengeren Umgebungstemperaturgrenzen für die vertikale Montage). Ein mechanischer Verriegelungsmechanismus sorgt für eine sichere Verbindung. Klare LED-Statusanzeigen (Betrieb, Fehler, Kommunikationsstatus usw.) erleichtern eine schnelle Diagnose. Strom- und Busverbindungen nutzen steckbare Klemmen für eine einfache Verkabelung.

  • Erdung und Abschirmung: Um die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und die Signalintegrität sicherzustellen, ist es wichtig, die detaillierten Richtlinien des Handbuchs zur Gehäuseerdung und zum Abschluss der Signalkabelabschirmung zu befolgen.

  • Wartung:

    • Mithilfe der Hot-Swap-Funktion kann ein fehlerhaftes CI840A- oder I/O-Modul ausgetauscht werden, während das System in Betrieb ist, wodurch ungeplante Ausfallzeiten erheblich reduziert werden.

    • Umfangreiche Diagnoseinformationen können über PROFIBUS in das Steuerungssystem hochgeladen werden, sodass das Wartungspersonal schnell die Grundursache von Problemen ermitteln kann, von der Modulebene bis hin zur Kanalebene.

    • Das System unterstützt die Online-Modulidentifizierung und Konfigurationswiederherstellung und ermöglicht so den automatischen oder manuellen Download der Konfiguration nach dem Modulaustausch, was die Ersatzteilverwaltung vereinfacht.

5. Konformität und Zertifizierungen

Das CI840A-Modul entspricht den wichtigsten Industriestandards und Sicherheitsvorschriften auf den globalen Märkten und hat zahlreiche maßgebliche Zertifizierungen erhalten. Dies gewährleistet Compliance und Sicherheit für Benutzer, die das Produkt weltweit einsetzen. Dazu gehören die CE-Kennzeichnung der EU (die EMV- und Niederspannungsrichtlinien abdeckt), die Normen der EN/UL-Reihe 61010 für elektrische Sicherheit in Industrieumgebungen, ATEX- und cULus-Zertifizierungen für Gefahrenbereiche sowie Schiffszertifizierungen von großen Klassifizierungsgesellschaften (ABS, BV, DNV-GL, LR). Dadurch eignet es sich für ein breites Anwendungsspektrum in Prozessanlagen, Offshore-Plattformen, Schiffen und anderen rauen Industrieumgebungen.


Tabelle 1: Allgemeine Informationen und Funktionsspezifikationen des CI840A

der Artikelspezifikation Beschreibung
Produktmodell CI840A
Produktname Feldbus-Kommunikationsschnittstellenmodul (FCI).
Systemzugehörigkeit ABB Ability™ System 800xA® – S800 I/O
Artikelnummer 3BSE041882R1 / 3B5E04188R1
Kernfunktionalität PROFIBUS-DPV1-Slave-Schnittstelle, S800-E/A-Modulbus-Master-Management, Signalverarbeitung, Statusüberwachung, OSP-Handhabung, HCIR, HART-Pass-Through
Kommunikationsprotokoll PROFIBUS DP-V1
Master/Slave-Rolle Sklave
Redundanzunterstützung Leitungsredundanz: Ja
Modulredundanz: Ja
Hot-Swap-Unterstützung Ja
Kompatibel mit HI-Controller Ja
ModuleBus-Erweiterung Unterstützt die Erweiterung über Glasfaser (z. B. TB842) für bis zu 7 Remote-I/O-Cluster
Empfohlene MTU-Kopplung Für redundante E/A-Konfiguration: TU846 (Dual ModuleBus)
Für nicht redundante E/A-Konfiguration: TU847 (Single ModuleBus)
Typischer 24-V-DC-Verbrauch 190mA


Tabelle 2: Umwelt- und Zertifizierungsspezifikationen des CI840A

Kategoriespezifische Artikelspezifikation /Zertifizierungsinformationen
Elektrische Sicherheit Einhaltung von Standards EN 61010-1, UL 61010-1, EN 61010-2-201, UL 61010-2-201
Gefährlicher Standort (z. B.) Nordamerika (cULus) Klasse 1 Division 2, Klasse 1 Zone 2

Europa (ATEX) Zone 2
Marine-Zertifizierungen Zulassungen der Klassifikationsgesellschaft ABS, BV, DNV-GL, LR
Umgebungsbedingungen Betriebstemperatur 0 bis +55 °C (+32 bis +131 °F)
Zulassungen für den Bereich von +5 bis +55 °C erteilt

Lagertemperatur -40 bis +70 °C (-40 bis +158 °F)

Relative Luftfeuchtigkeit 5 % bis 95 %, nicht kondensierend

Max. Umgebungstemp. (Horizontale Montage) 55 °C (131 °F)

Max. Umgebungstemp. (Vertikale Montage) 40 °C (104 °F)

Verschmutzungsgrad Grad 2 (gemäß IEC 60664-1)

Korrosionsschutz ISA-71.04: G3 (geeignet für raue Industrieumgebungen)
Schutz und Compliance Schutzart (IP) IP20 (gemäß EN 60529 / IEC 529)

RoHS-Konformität Konform mit der EU-Richtlinie 2011/65/EU (EN 50581:2012)

WEEE-Konformität Konform mit der EU-Richtlinie 2012/19/EU

CE-Kennzeichnung Ja


Tabelle 3: Physische Abmessungen und Gewicht des CI840A

Abmessungsparameter Metrisch (mm) Imperial (Zoll)
Breite (B) 54 mm 2,13 Zoll.
Höhe (H) 119 mm 4,69 Zoll.
Tiefe (D) 96 mm 3,78 Zoll.
Gewicht 0,2 kg 0,44 Pfund.


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