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GSI127 244-127-000-017-A1-B03 Galvanische Trenneinheit

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  • GSI127 244-127-000-017-A1-B03

  • 1900 $

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GSI127 244-127-000-017-A1-B03 ist eine fortschrittliche galvanische Trennungs- und Signalumwandlungseinheit, die speziell für hochpräzise, ​​diagnosefähige Stromausgangs-Vibrationsüberwachungsketten entwickelt wurde. Der Kern dieses Modells liegt in seiner einzigartigen hohen Wandlungsempfindlichkeit von 3,2 V/mA und der präzisen Nullpunktkalibrierung für einen Ruhestrompunkt von 17,5 mA, was es zur bevorzugten Schnittstelle für den Anschluss von Ladungsverstärkern des Vibrometers IPC707 mit Diagnosegeräten oder ähnlichen High-End-Signalaufbereitern macht. Es verfügt nicht nur über die hervorragenden elektrischen Isolations- und Sicherheitszertifizierungsfunktionen der GSI127-Serie, sondern erfüllt auch die höheren Anforderungen moderner vorausschauender Wartungssysteme an Signalqualität, Diagnosekompatibilität und Messbereichserweiterung durch kundenspezifische Signalumwandlungsparameter.


Bei kritischen Schutzsystemen für rotierende Maschinen ist die Fähigkeit zur Überwachung des Funktionszustands von Sensoren und Kabeln (Diagnose) von größter Bedeutung. Das Modell B03 stellt über seine spezielle elektrische Schnittstelle sicher, dass Signale von solchen intelligenten Sensorketten verlustfrei, präzise und sicher an das Überwachungssystem übertragen werden und gleichzeitig die richtige Signalbasis für die Interpretation von Diagnoseinformationen liefert. Wenn Sie sich für B03 entscheiden, wählen Sie eine dedizierte Lösung für Ihre kritische Ausrüstung, die über erweiterte Diagnosefunktionen verfügt, ein breiteres dynamisches Signalfenster bietet und das höchste Sicherheitsniveau gewährleistet.

2. Modelldekodierung und exklusive Konfigurationsdetails

Die Modellnummer 244-127-000-017-A1-B03 definiert genau sein Einsatzziel und seine Leistungsgrenzen:

  • GSI127: Basisproduktplattform, Galvanische Trenneinheit.

  • A1: Umweltsicherheits-Identifikationscode. Zeigt an, dass es sich bei dem Gerät um einen explosionsgeschützten zertifizierten Typ handelt. Auf dem grauen Gehäuse ist der sensorseitige Klemmenblock, der zum Anschluss von Geräten in explosionsgefährdeten Bereichen verwendet wird, blau, eine visuelle Kennzeichnungsanforderung in explosionsgeschützten Installationsstandards.

  • B03: Kernleistungscode. Dies ist der Schlüssel, der dieses Modell von Standardmodellen wie B01 und B02 unterscheidet und eine Reihe von Parametern für High-End-Anwendungen definiert:

    1. Sensorseitige Stromversorgung: Bietet eine stabile Stromversorgung mit 20 VDC ±1 % für die Stromversorgung elektronischer Front-End-Geräte.

    2. Übertragungsmodus: Verwendet einen hochempfindlichen Strom-Spannungs-Umwandlungsmodus, der speziell für Anwendungen entwickelt wurde, die eine maximale Nutzung des Eingangsbereichs des Überwachungssystems oder eine verbesserte Signalauflösung erfordern.

    3. Umwandlungsempfindlichkeit: Bis zu 3.200 V/mA ±1 %. Dies ist das herausragendste Merkmal von B03. Bei gleicher Stromänderung beträgt die Ausgangsspannungsänderung das 3,2-fache derjenigen der Standardmodelle B01/B02 (1 V/mA). Dies ermöglicht eine umfassendere Ansteuerung der analogen Eingangskarten des Überwachungssystems (typischerweise ±10 V oder 0–10 V-Bereich), wodurch das Signal-Rausch-Verhältnis und die Auflösung verbessert werden.

    4. Nullpunktreferenz: Die Ausgangs-Offsetspannung ist auf 8,00 VDC ±200 mV voreingestellt. Diese Spannung entspricht genau einem Ruhestrom von 17,50 mA DC auf der sensorseitigen Übertragungsleitung. Diese Einstellung dient direkt dem Ladungsverstärker IPC707 zur Diagnose. Ein solcher IPC707 mit Nullbeschleunigungseingang hat einen nominalen Ausgangsstrom von 13 mA (entsprechend einer Ausgangsspannung von 8 V). Der 8-VDC-Nullpunkt des B03 passt perfekt zu diesem Zustand und bietet gleichzeitig ausreichend Spielraum nach oben für den für Diagnosefunktionen erforderlichen Stromoffset.

3. Typische Anwendungsszenarien und Systemintegrationsschema

Das GSI127-Modell 244-127-000-017-A1-B03 ist eine Kernschnittstelle, die speziell für „intelligente“ Schwingungsüberwachungsketten entwickelt wurde. Die typische Anwendungsarchitektur ist wie folgt:

Anwendungsszenario: Online-Überwachung und Schutz kritischer rotierender Maschinen (z. B. Gasturbinen, Dampfturbinen, große Kompressoren) mit extrem hohen Sicherheits- und Zuverlässigkeitsanforderungen, wobei das System über Sensor-/Kabeldiagnosefunktionen verfügen muss.

Zusammensetzung der intelligenten Signalkette:

  1. Erfassung und Primärumwandlung: Der hochzuverlässige Beschleunigungsmesser CAxxx erfasst Vibrationen.

  2. Intelligente Signalkonditionierung: Ladungsverstärker IPC707 mit Diagnose. Neben der Umwandlung des Ladesignals in ein Stromsignal verfügt es auch über eine Leitungsprüfungsfunktion. Im normalen Betriebszustand ohne Vibration gibt es einen Strom von 13 mA aus (was die „gesunde“ Nullposition darstellt). Wenn es einen offenen Schaltkreis, einen Kurzschluss oder Kabelfehler im Sensor erkennt, verschiebt sich sein Ausgangsstrom nach oben oder unten auf einen bestimmten Wert (z. B. nahe 20 mA oder 4 mA), der als Diagnosecode dient.

  3. Dedizierte Schnittstellenkonvertierung: GSI127 A1-B03-Einheit.

    • Hochempfindliche Umwandlung: Wandelt das IPC707-Stromsignal in ein Spannungssignal mit einem hohen Verhältnis von 3,2 V/mA um. Beispielsweise entspricht der 13-mA-Nullpunkt einem 8-VDC-Ausgang; 20 mA Vollausschlag entsprechen ≈17,6 VDC (praktisch begrenzt durch den maximalen 20 VDC-Ausgang des Geräts). Dies sorgt für einen größeren Ausgangsspannungshub im Vergleich zur standardmäßigen 1-V/mA-Umwandlung (13 mA entsprechend 7 V), was eine vollständigere Nutzung des Dynamikbereichs der Eingangskarte des Überwachungssystems ermöglicht und dadurch das Signal-Rausch-Verhältnis und die Auflösung verbessert.

    • Korrekte Nullpunktausrichtung: Der 8-V-Gleichstrom-Nullpunkt stimmt perfekt mit dem 13-mA-Nullpunkt des Diagnosegeräts IPC707 überein und gewährleistet so eine genaue Basislinie für Vibrationsmessungen.

    • Kompatibilität der Diagnosesignale: Die Nullpunkteinstellung (entsprechend 17,5 mA) und das Bereichsdesign von B03 sorgen für eine klare Darstellung der Diagnosecodes (die bis zu 20 mA betragen können) im Spannungsbereich und verhindern so eine Verwechslung mit normalen Vibrationssignalen.

  4. Erweitertes Überwachungssystem: Systeme wie VM600, die die Überwachung des Kanalzustands unterstützen, können nicht nur den Vibrationsspannungswert interpretieren, sondern auch indirekt den Zustand der Front-End-Sensorkette bestätigen, indem sie feststellen, ob die Ausgangsspannung des GSI127 erheblich vom normalen Nullpunktbereich von 8 VDC abweicht.


Warum muss B03 B01/B02 vorgezogen werden?

  • Nullpunktabweichung: Wenn B01 (5 mA Null) oder B02 (12 mA Null) mit einem Diagnose-IPC707 verwendet würden, würde sein 13-mA-Ruheausgang dazu führen, dass der GSI127 5 V bzw. 7 V anstelle der korrekten 8 V ausgibt. Dies würde dazu führen, dass das Überwachungssystem einen großen, festen Vibrationsoffset falsch interpretiert.

  • Unzureichende Empfindlichkeit: Die 1-V/mA-Empfindlichkeit von B01/B02 führt zu einer geringeren Spannungsänderung bei gleicher Vibrationsstromänderung, wodurch der Bereich des Backend-Erfassungssystems nicht vollständig ausgenutzt wird, wodurch die Messauflösung und der Störfestigkeitsspielraum verringert werden.

  • Schlechte Diagnosekompatibilität: Standardmodelle sind nicht für den von Diagnosecodes geforderten Stromoffsetbereich optimiert, was möglicherweise dazu führt, dass Diagnosesignale komprimiert werden oder im Spannungsbereich schwer zu unterscheiden sind.

Daher ist 244-127-000-017-A1-B03 die vorgesehene Schnittstelle gepaart mit dem „IPC707 mit Diagnose“, sodass dessen Leistungs- und Diagnosevorteile voll ausgeschöpft werden können.

4. Installations-, Verkabelungs- und Inbetriebnahmehandbuch

  1. Montage: Einrasten in die DIN-Schiene im Schaltschrank, mit der blauen Anschlussseite nach außen.

  2. Strom- und Monitorseitige Verkabelung: Wie bei Standardmodellen: Schließen Sie die 24-V-Gleichstrom-Stromversorgung an die unteren Anschlüsse und den Signalausgang an die Systemkarte an.

  3. Sensorseitige kritische Verkabelung:

    • Verwenden Sie ein hochwertiges, verdrilltes, abgeschirmtes Kabel, um den Diagnose-IPC707 mit den blauen oberen Anschlüssen des GSI127 zu verbinden.

    • Das Einpunkt-Erdungsprinzip für den Schirm bleibt unverändert: Erdung nur auf der IPC707-Seite; Lassen Sie die Abschirmung am GSI127-Ende erdfrei und isoliert.

  4. Überprüfung der Inbetriebnahme:

    • Schalten Sie das System ein. Messen Sie bei stillstehender Ausrüstung und normaler Sensorkette (keine Diagnosealarme) den GSI127-Ausgang.

    • Korrekter Überprüfungspunkt: Die Ausgangsspannung sollte 8,00 VDC ±0,2 V betragen. Dies bestätigt, dass der Diagnose-IPC707 normal funktioniert und das B03-Modell korrekt zugeordnet ist.

    • Empfindlichkeitsüberprüfung (optional): Wenden Sie einen bekannten Beschleunigungskalibrierungsreiz an und prüfen Sie, ob der vom Überwachungssystem angezeigte Vibrationswert mit dem theoretisch berechneten Wert übereinstimmt (basierend auf Sensorempfindlichkeit, IPC707-Verstärkung, GSI127s 3,2 V/mA-Umwandlungsverhältnis).

  5. Diagnosefunktionstest: Simulieren Sie einen Sensor-Unterbrechungs- oder Kurzschlussfehler, bestätigen Sie, dass sich der Ausgangsstrom des IPC707 ändert, beobachten Sie, wie sich die Ausgangsspannung des GSI127 entsprechend stark ändert, und überprüfen Sie, ob das Überwachungssystem diesen Zustand korrekt als „Sensorfehler“ und nicht als „übermäßige Vibration“ erkennt.


1. Elektrische Eigenschaften und Leistungsparameter

Hinweise Artikelspezifikationen zu und eingehende Analyse des B03-Modells
Allgemeine Leistungsaufnahme

Eingangsspannungsbereich 18 bis 30 VDC Typischer Arbeitspunkt 24 VDC
Stromverbrauch im Leerlauf ≤ 80 mA bei 24 VDC
Stromverbrauch bei Volllast ≤ 120 mA bei 24 VDC (20 mA Last auf Sensorseite)
Sensorseitige Schnittstelle (exklusiv B03)

Versorgungsleistung 20 VDC ±1 VDC Konstantspannungsquelle, versorgt IPC707 mit Diagnose usw.
Ausgangsimpedanz ≤ 30 Ω Charakteristik des Ausgangs mit konstanter Spannung und niedriger Impedanz
Dynamikbereich des Signaleingangs 0 bis 20 mA Deckt den Betriebsbereich von 4–20 mA und den Übergrenzstrom für die Diagnose ab
Schwellenwert für den Eingangsüberlastschutz 26mA
Monitorseitige Ausgabeschnittstelle

Ausgangsspannungsbereich 2 bis 20 VDC (Last ≥10 kΩ) Entspricht einem 0-20-mA-Eingang; Der Ausgang beträgt 8 VDC für den 17,5-mA-Eingang
Ausgangsimpedanz 20 Ω (kurzschlussfest)
Netzteil-Unterdrückungsverhältnis (PSRR) ≥60 dB (10-400 Hz); ≥30 dB (400 Hz-100 kHz)
Ausgangs-Offset-Drift vs. Temperatur. ≤ 2 mV/°C Hochpräzise Nullpunkttemperaturstabilität
Ausgangsempfindlichkeitsdrift vs. Temperatur. ≤ 50 ppm/°C Hochpräzise Skalierungsfaktor-Temperaturstabilität
Restrauschen ausgeben ≤ 3,5 μV RMS/√Hz
B03 Kernumwandlungsmerkmale

Übertragungsempfindlichkeit 3,2 V/mA ±1 % Im Hochempfindlichkeitsmodus beträgt die Signalverstärkung das 3,2-fache der Standardtypen
Ausgangsoffsetspannung (Nullpunkt) 8 VDC ±200 mVDC Entspricht 17,50 mA Ruhestrom auf der Sensorseite
Bandbreite (innerhalb von ±0,5 dB) Gleichstrom bis 20 kHz
Typische Grenzfrequenz -3 dB 30 kHz
Linearitätsfehler < 0,2 % des FS Behält auch bei hoher Verstärkung eine hervorragende Linearität über den gesamten Bereich bei
Isolations- und Sicherheitsmerkmale

Kanalisolierung (Sensor-/Monitorseite) 4 kV RMS (1 Minute)
Interne Isolierung (Stromversorgung/Ausgang) 50 V RMS

2. Physikalische und Umgebungsspezifikationen

Artikelspezifikation
Betriebstemperaturbereich 0 bis +70°C
Lagertemperaturbereich -40 bis +85°C
Betriebs-/Lagerfeuchtigkeit ≤90 %/≤95 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend (IEC 60068-2-30)
Vibrationsfestigkeit 1 g Spitze (5–35 Hz, 90 Min./Achse, IEC 60068-2-6)
Schockfestigkeit 6 g Spitze, 11 ms Halbsinus, 3 Stöße/Achse (IEC 60068-2-27)
Gehäusematerial und Farbe Polyamid (PA 66 GF 30). A1-Version: Gehäuse grau, Anschlüsse oben (sensorseitig) blau
Montagemethode Standard-TH 35-DIN-Schiene
Terminalverbindungen Oben und unten je ein steckbarer Schraubklemmenblock (je 4 Kontakte).
Kabelspezifikationen IEC: 0,2 – 2,5 mm²; UL: 26 – 12 AWG
Gewicht Ca. 140 Gramm

3. Konformität und Zertifizierungen (ausschließlich explosionsgeschützte A1-Version)

Artikelzertifizierung Details zur
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) EN 61000-6-2:2005, EN 61000-6-4:2007+A1:2011
Elektrische Sicherheit EN 61010-1:2010
Umweltfreundlich Konform mit RoHS (2011/65/EU).
Marktzugang CE-, UKCA- und EAC-Konformitätserklärungen
Explosionsgeschützte Zertifizierung (Kernvorteil) ATEX: II 3 (1) G Ex nA [ia Ga] IIC T4 Gc
IECEx: Ex nA [ia Ga] IIC T4 Gc
cCSAus: Klasse I, Div. 2, Gr. A, B, C, D und Zone 2 AEx nA [ia Ga] IIC T4 Gc
KGS: Ex nA [ia] IIC T4
EAC: Ex nA [ia Ga] IIC T4 Gc
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