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SR511 3BSE000863R0001
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Das SR511 ist ein leistungsstarkes 24-V-/5-V-Schaltnetzteil-Spannungsreglermodul (SMPS), das speziell für das Controller-Subsystem (Controller-Subrack) der industriellen Steuerungssysteme der Serien Advant® Controller 450 und Advant Controller 400 von ABB entwickelt wurde. Dieses Modul ist eine wichtige Komponente im Kernstromverteilungsnetzwerk des Steuerungssystems und für die Umwandlung der instabilen 24-V-Gleichstrom-Eingangsspannung in hochstabile und saubere 5-V- und 2,1-V-Gleichspannungen verantwortlich. Dadurch wird eine zuverlässige, hochwertige Betriebsspannung für alle elektronischen Module innerhalb des Steuerungssubsystems (z. B. Prozessormodule, Kommunikationsmodule) bereitgestellt.
Der SR511 verkörpert die hohen Standards des Netzteildesigns in Industriequalität und zeichnet sich durch Kernmerkmale wie hohe Ausgangsleistung (35 A), hocheffiziente Wandlung, N+1-Redundanzunterstützung, umfassende Statusüberwachung und Diagnose sowie Unterstützung für Online-Hot-Swap-Wartung aus. Sein Design zielt darauf ab, die strengen industriellen Umgebungsanforderungen an hohe Zuverlässigkeit, hohe Verfügbarkeit und einfache Wartung von Stromversorgungssystemen zu erfüllen, was es zu einem Eckpfeiler für den Aufbau stabiler und robuster Advant OCS-Steuerungssysteme macht.
Die Kernfunktion des SR511 besteht in der effizienten Umwandlung von 24-V-Gleichstrom aus der Hauptstromversorgung des Systems (bereitgestellt über Stromverteilereinheiten) in die von elektronischen Schaltkreisen benötigten Standardspannungen.
5-V-Hauptausgang: Bietet eine stabile Nennspannung von 5,15 V (einstellbar) mit einem maximalen Dauerausgangsstrom von bis zu 35 A (ohne Strom vom 2,1-V-Ausgang), ausreichend für die Stromversorgung aller leistungsstarken digitalen Schaltkreise, Prozessoren und Speichermodule im Controller-Subsystem.
2,1-V-Hilfsausgang: Bietet eine stabile Nennspannung von 2,1 V, die speziell für die Bereitstellung einer Abschlussvorspannung für den Parallelbus (Futurebus+) auf der Rückwandplatine des Controller-Subsystems entwickelt wurde und so die Integrität und Stabilität der Hochgeschwindigkeits-Bussignalübertragung gewährleistet.
Hocheffiziente Umwandlung: Verwendet Schaltnetzteiltechnologie mit einem typischen Wirkungsgrad von bis zu 70 %, wodurch Energieverluste und die eigene Wärmeerzeugung des Moduls wirksam reduziert werden, wodurch die Gesamtenergieeffizienz und die Wärmemanagementleistung des Systems verbessert werden.
Der SR511 wurde speziell für den Aufbau redundanter Stromversorgungssysteme entwickelt und ist der Schlüssel zum Erreichen einer hohen Verfügbarkeit in Steuerungssystemen.
Paralleler Stromverteilungsbetrieb: Die Ausgänge (5 V und 2,1 V) mehrerer SR511-Module können direkt parallel geschaltet werden, um den Rückwandbus gemeinsam mit Strom zu versorgen. Der Laststrom wird automatisch auf alle parallel geschalteten Module aufgeteilt.
Erreichen von n+1-Redundanz: In einer typischen Advant Controller 450-Konfiguration ist das Controller-Subsystem mit zwei SR511-Modulen ausgestattet. Im Normalbetrieb teilen sich beide Module die Last (n=1). Fällt ein Modul aus, kann das andere sofort die Volllast (+1) übernehmen und so eine unterbrechungsfreie Stromversorgung des Subsystems und einen kontinuierlichen Systembetrieb gewährleisten.
Duale 24-V-Eingänge: Das Modul unterstützt den Anschluss an zwei unabhängige 24-V-Stromversorgungsnetze (24 VA und 24 VB) und sorgt so für Redundanz auf der Eingangsseite, was die Zuverlässigkeit der Stromversorgungskette weiter erhöht.
Die Vorderseite des Moduls bietet klare und intuitive LED-Anzeigen, mit denen das Wartungspersonal den Betriebsstatus schnell beurteilen kann:
5 V (grün): Leuchtet, wenn die 5-V-Ausgangsspannung normal ist oder sich in einem Überspannungszustand befindet (aber keine Unterspannung). Dies ist der Hauptindikator für den normalen Modulbetrieb.
2 V (grün): Leuchtet, wenn die 2,1-V-Ausgangsspannung normal ist oder sich in einem Überspannungszustand befindet (aber keine Unterspannung).
F (Rot, Fehler): Leuchtet, wenn das Modul einen Unterspannungs- oder Überspannungsfehler erkennt. Dies ist ein Alarmsignal, das sofortige Aufmerksamkeit erfordert.
Integrierte Überwachungslogik: Das Modul enthält Überwachungslogikschaltungen. Wenn das Modul normal arbeitet, erdet es einen Signalausgangsanschluss über einen 100-Ohm-Widerstand und einen Halbleiterschalter. Bei Ausfall oder Fehlen des Moduls bleibt dieser Signalanschluss offen. Dieses Signal kann von übergeordneten Systemüberwachungsmodulen (z. B. TC520) zur zentralen Alarmierung und Systemstatusanzeige gelesen werden.
Um die Systemsicherheit zu gewährleisten und Schäden am Modul selbst zu verhindern, verfügt der SR511 über mehrere Schutzmechanismen:
Ausgangsüberspannungsschutz (OVP): Wird aktiviert, wenn die 5-V-Ausgangsspannung einen sicheren Schwellenwert überschreitet (typischerweise 6,3 V über elektronische Schaltkreise; mit einem zusätzlichen Zener-Klemmenschutz von ~7 V als Backup), um zu verhindern, dass die Hochspannung nachfolgend angeschlossene teure Elektronikmodule beschädigt.
Ausgangsüberstrom-/Strombegrenzungsschutz: Der 5-V-Ausgang verfügt über eine Strombegrenzung (typischer Wert 43 A, einschließlich der 2,1-V-Last). Im Falle eines anormalen Kurzschlusses oder einer Überlast begrenzt das Modul den Ausgangsstrom, um Schäden durch Überlastung zu verhindern.
Eingangsüberstromschutz: Es wird empfohlen, jede 24-V-Eingangsklemme extern durch eine Sicherung mit maximal 30 A zu schützen.
Übertemperaturschutz: Der 2,1-V-Ausgangskreis verfügt über einen linearen Temperaturschutz. Wenn die Modultemperatur zu hoch ist, verringert sich der 2,1-V-Ausgangsstrom automatisch linear, um dauerhafte Schäden durch Überhitzung zu vermeiden.
Dies ist ein wesentlicher Konstruktionsvorteil des SR511, der die Systemwartung erheblich erleichtert und ungeplante Ausfallzeiten reduziert.
Wenn in einer redundanten Konfiguration ein SR511-Modul ausfällt oder eine vorbeugende Wartung erfordert, kann das Wartungspersonal das fehlerhafte Modul direkt aus dem Baugruppenträger entfernen, ohne die Stromversorgung zu unterbrechen oder den normalen Betrieb des Controllers zu beeinträchtigen.
Austauschvorgang: Beim Einsetzen eines neuen Moduls muss dieses langsam hineingeschoben werden. Sobald das Modul mit der Initialisierung beginnt (zu erkennen daran, dass die grünen „5V“- und „2V“-LEDs aufleuchten und die rote „F“-LED ausgeschaltet bleibt), halten Sie kurz inne, setzen Sie es dann vollständig ein und sichern Sie es. Während dieses Vorgangs trägt das andere normalerweise arbeitende Modul die gesamte Last, sodass die Stromversorgung der Module innerhalb des Controllers nicht unterbrochen wird.
Diese Funktion vermeidet die Notwendigkeit, den gesamten Controller oder einen Teil des Systems herunterzufahren, um ein einzelnes Leistungsmodul auszutauschen, was für industrielle Prozesse, die einen Dauerbetrieb rund um die Uhr erfordern, von entscheidender Bedeutung ist.
Standard-Subrack-Installation: Der SR511 ist als standardmäßiges steckbares Modul mit einer Höhe von 6 SU (Subrack Unit) und einer Breite von 12 MP (Montagepunkt) konzipiert. Es wird direkt in einen dafür vorgesehenen Steckplatz an der Vorderseite des Controller-Subracks (z. B. RF533) eingesetzt und über die Backplane-Anschlüsse des Subracks mit dem Energiebus verbunden und überwacht Signalleitungen.
Einheitliche Verwaltung: Als Teil des Advant OCS-Hardwaremodul-Ökosystems kann sein Status über die Systemsoftware überwacht werden, und seine Austauschverfahren folgen den einheitlichen Wartungsprotokollen für Controller-Hardware.
Der SR511 nutzt Hochfrequenz-Schaltregelungstechnologie und bietet im Vergleich zu herkömmlichen Linearreglern Vorteile wie hohe Effizienz, geringe Größe und geringe Wärmeentwicklung. Der Kernarbeitsablauf ist wie folgt:
Eingangsfilterung: 24 V DC von der Subrack-Backplane (24 VA und/oder 24 VB) gelangen zunächst in den Eingangsfilterkreis, um Rauschen und Interferenzen von der vorgeschalteten Stromquelle zu entfernen.
Hochfrequenzschaltung und -transformation: Der Kern ist ein Leistungsschalter (z. B. MOSFET), der von einer Steuerschaltung angesteuert wird. Die Steuerschaltung schaltet diesen Schalter schnell und zyklisch mit hoher Frequenz (typischerweise einige zehn bis Hunderte von kHz) ein und aus.
Energiespeicherung und -übertragung: Wenn der Schalter eingeschaltet ist, wird die Eingangsspannung an eine Induktivität (und/oder einen Transformator) angelegt, wodurch elektrische Energie in Form eines Magnetfelds gespeichert wird, wodurch der Strom linear ansteigt. Wenn der Schalter ausschaltet, kehrt sich die Polarität des Induktors um, um den Strom aufrechtzuerhalten, und die gespeicherte magnetische Energie wird über eine Freilaufdiode an den Ausgangskondensator abgegeben und wieder in elektrische Energie umgewandelt.
Pulsweitenmodulation (PWM): Die Steuerschaltung überwacht die Ausgangsspannung und vergleicht sie mit einer internen präzisen Referenzspannung. Wenn die Ausgangsspannung niedrig ist, erhöht sich die Einschaltzeit des Schalters innerhalb eines Zyklus (d. h. das „Arbeitsverhältnis“), wodurch mehr Energie in der Induktivität gespeichert wird, um die durchschnittliche Ausgangsspannung zu erhöhen; umgekehrt verringert es die Einschaltdauer. Diese Methode zur Stabilisierung der Ausgangsspannung durch Anpassen der Impulsbreite wird als PWM-Steuerung bezeichnet.
Ausgangsfilterung und -regelung: Die pulsierende Spannung nach der Schalttransformation wird dann durch einen LC-Filter aus Induktivitäten und Kondensatoren geglättet, was letztendlich zu stabilen 5-V- und 2,1-V-DC-Ausgängen mit sehr geringer Welligkeitsspannung (typischerweise <10 mV) führt.
„OR“-Logik-Stromversorgung: Die beiden 24-V-Eingänge sind intern in einer „OR“-Logikkonfiguration verbunden; Das Modul kann betrieben werden, solange ein Eingang normal ist.
Direkte Ausgangsparallelverbindung: Die 5-V- und 2,1-V-Ausgangsklemmen aller SR511-Module sind über die Stromversorgungsebene der Subrack-Backplane direkt miteinander verbunden. Da die Ausgangsspannung jedes Moduls gemäß dem Ohmschen Gesetz präzise auf nahezu denselben Wert (z. B. 5,15 V) geregelt wird, teilen sie sich automatisch den gesamten an diese Leistungsebene angeschlossenen Laststrom.
Lastausgleich: Die interne Rückkopplungsregelschleife des Moduls verleiht ihm eine leichte „Droop“-Charakteristik, was bedeutet, dass die Ausgangsspannung leicht abnimmt, wenn der Ausgangsstrom steigt. Diese Eigenschaft trägt dazu bei, einen natürlichen Stromausgleich zwischen parallelen Modulen zu erreichen und zu verhindern, dass ein einzelnes Modul eine übermäßige Last trägt.
Fehlerisolierung: Wenn ein Modul ausfällt (z. B. kein Ausgang oder stark anormale Ausgangsspannung), verhindern seine internen Schutzschaltungen und rückwärts sperrenden Dioden (oder Steuermechanismen), dass es Strom vom Bus zieht oder die Busspannung senkt, wodurch es effektiv vom System „isoliert“ wird, ohne den Betrieb anderer normaler Module zu beeinträchtigen.
Präzisionsreferenzquelle: Das Modul verwendet eine äußerst temperaturstabile Spannungsreferenzquelle (z. B. Bandlückenreferenz) als Regelungsziel.
Feedback-Abtastnetzwerk: Ein hochpräzises Widerstandsteilernetzwerk tastet die tatsächliche 5-V-Ausgangsspannung ab und erzeugt ein Niederspannungssignal proportional zum Ausgang.
Fehlerverstärker: Das abgetastete Signal wird mit der Referenzspannung verglichen und deren Differenz (Fehlerspannung) verstärkt.
PWM-Controller: Der Ausgang des Fehlerverstärkers wird in einen PWM-Controllerchip eingespeist, der die Impulsbreite, die den Leistungsschalter antreibt, basierend auf der Größe des Fehlersignals anpasst und so ein negatives Rückkopplungsregelsystem mit geschlossenem Regelkreis bildet, das letztendlich die Ausgangsspannung auf dem eingestellten Wert hält.
Überwachungslogik: Ein unabhängiger Überwachungsschaltkreis überwacht kontinuierlich die Eingangsspannung, die Ausgangsspannung und die interne Modultemperatur. Wenn ein Parameter ein voreingestelltes sicheres Fenster überschreitet, ändert die Logikschaltung den Zustand des Signalausgangs „Fehler“ (offen) und lässt die rote LED „F“ aufleuchten. Gleichzeitig werden Unter- oder Überspannungsereignisse an den PWM-Controller zurückgemeldet und so Schutzmaßnahmen ausgelöst.
Hoher Wirkungsgrad reduziert die Wärmeerzeugung: Ein hoher Umwandlungswirkungsgrad von 70 % bedeutet, dass nur ein kleiner Teil der Eingangsleistung (~30 %) als Wärme abgegeben wird, wodurch der Temperaturanstieg grundlegend reduziert wird.
Aluminiumgehäuse zur Wärmeableitung: Das Metallgehäuse des Moduls fungiert als Kühlkörper und leitet die Wärme von internen Leistungshalbleiterbauelementen an die Oberfläche.
Zwangsluftkonvektion: Im Steuerungsschrank sorgt eine Lüftereinheit (z. B. RCS27) normalerweise für einen kontinuierlichen, erzwungenen Kühlluftstrom über die Oberflächen des SR511 und anderer Module und transportiert die Wärme aus dem Schrank, um den Betrieb innerhalb des Nennumgebungstemperaturbereichs sicherzustellen.
Linearer thermischer Schutz für 2,1-V-Ausgang: Dieser Ausgang kann eine lineare Regelung oder Nachregelung nutzen. Wenn eine zu hohe Temperatur erkannt wird, wird die Antriebsleistung aktiv reduziert, ein Selbstschutzmechanismus, der ein thermisches Durchgehen verhindert.
Der SR511 arbeitet nicht isoliert, sondern ist tief in die Leistungsarchitektur des Controllers integriert:
Stromkette: Externer Wechsel- oder Gleichstrom wird über Netzschalter/Verteilereinheiten (SX5xx) und Netzteile (SA1xx oder SD150) in 24 V Gleichstrom umgewandelt und dann über 24 V-Verteilereinheiten (SX554) an den Controller-Subrack verteilt.
Stromversorgung der Rückwandplatine: 24-V-Strom wird in die Stromebene der Rückwandplatine des Subracks eingespeist. Wenn das SR511-Modul eingesetzt wird, werden seine Eingangsanschlüsse mit der 24-V-Schicht der Rückwandplatine und seine Ausgangsanschlüsse mit den 5-V- und 2,1-V-Leistungsschichten der Rückwandplatine verbunden.
Lastanschluss: Alle Module innerhalb des Baugruppenträgers – das Prozessormodul (PM511), Kommunikationsmodule (z. B. CI531, CI541), Submodulträger (SC520) usw. – beziehen Strom über ihre Backplane-Anschlüsse direkt von den 5-V-/2,1-V-Leistungsschichten der Backplane.
Systemüberwachung: Das „Fehler“-Signal des SR511 wird über den Überwachungsbus der Rückwandplatine mit dem Systemstatus-Überwachungsmodul (TC520) verbunden. Der TC520 aggregiert den Status aller kritischen Komponenten (Stromversorgung, Lüfter usw.) und bietet Bedienern und Wartungspersonal über das „Run/Alarm“-Relais und die Systemstatusanzeigebildschirme eine globale Zustandsansicht.
Der SR511 wird in einem dafür vorgesehenen Steckplatz an der Vorderseite des Controller-Subracks installiert (z. B. 12-Slot-Subrack RF533). Richten Sie das Modul während der Installation an den Führungen des Baugruppenträgers aus, schieben Sie es sanft hinein, bis es vollständig in den Rückwandplatinenanschlüssen einrastet, und befestigen Sie es dann mit den Schrauben an der Frontplatte des Moduls am Baugruppenträger.
Vorbereitung: Stellen Sie sicher, dass sich das System im Redundanzbetrieb befindet und beide SR511-Module normal funktionieren (grüne LEDs leuchten).
Entfernen des defekten Moduls: Lösen Sie die Befestigungsschrauben an den Griffen des auszutauschenden Moduls. Fassen Sie beide Griffe fest an und ziehen Sie das Modul entschlossen und gleichmäßig aus dem Baugruppenträger heraus.
Überprüfen des neuen Moduls: Bestätigen Sie, dass die Versionsnummer des neuen Moduls die Systemanforderungen erfüllt oder übertrifft.
Installieren des neuen Moduls: Setzen Sie das neue Modul vorsichtig entlang der Führungen ein. Kritischer Schritt: Langsam drücken. Wenn das Modul mit der Einschaltinitialisierung beginnt (zu erkennen daran, dass die grünen „5V“- und „2V“-LEDs aufleuchten und die rote „F“-LED aus bleibt), halten Sie kurz inne und schieben Sie es dann weiter vollständig hinein, bis es fest mit der Rückwandplatine verbunden ist.
Sicherung: Befestigungsschrauben an den Griffen festziehen.
Überprüfung: Überprüfen Sie, ob alle Anzeigeleuchten am neuen Modul den normalen Status anzeigen (5 V grün, 2 V grün, F aus). Auf dem Systemüberwachungsbildschirm sollten keine zugehörigen Alarme angezeigt werden.
Regelmäßige Inspektion: Überprüfen Sie während der routinemäßigen Systemwartung visuell den LED-Status der SR511-Module.
Reinigung: Verwenden Sie bei ausgeschaltetem Gerät trockene Druckluft, um Staubansammlungen von den Kühlrippen des Moduls zu entfernen.
Ersatzteile: Stellen Sie sicher, dass Ersatzteile desselben Modells in einer antistatischen Verpackung aufbewahrt werden.
Das Spannungsreglermodul SR511 wird speziell in den folgenden Szenarien eingesetzt:
Die Standardkonfiguration des ABB Advant Controller 450-Controllers dient als Kernstromversorgung für das Controller-Subsystem.
Plattformen der Advant Controller 400-Serie, die ein gleichwertiges Leistungs- und Zuverlässigkeitsniveau erfordern.
Jedes industrielle Steuerungs- oder Automatisierungsprojekt, das die Advant-Controller-Subrack-Architektur nutzt und äußerst zuverlässige, redundante, Hot-Swap-fähige 5-V-/2,1-V-Netzteile erfordert.
| Parameterkategoriespezifische | Parameterspezifikationswertbedingungen | und | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Eingang | Nenneingangsspannung | 24 V DC | |
| Eingangsspannungsbereich | 16 V DC bis 32 V DC | dh 24V ±8V | |
| Eingabekonfiguration | Dualer Eingang, redundantes Design | 24 VA und 24 VB, gemeinsam negativ | |
| Maximale Eingangsleistung | 350 W | Wenn die Strombegrenzung aktiv ist | |
| Nenneingangsleistung | 310 W | Bei Volllast (5V & 2,1V) | |
| Empfohlene externe Sicherung | ≤ 30 A (flink) | Pro 24-V-Eingangsleitung | |
| Ausgang (5V) | Nennausgangsspannung | 5,15 V Gleichstrom | Einstellbar bei 25 A Last |
| Ausgangsspannungsbereich | 5,0 V DC (min.) bis 5,3 V DC (max.) | Min. bei 40 A Last, Max. bei 0 A Last | |
| Nennausgangsstrom | 35 A (kontinuierlich max.) | Ohne 2,1 V Ausgangsstrom | |
| Ausgangswelligkeitsspannung | < 10 mV (typisch) | Bei 40 A Lastzustand | |
| Aktueller Grenzwert | 43 A ± 3 A | Beinhaltet 2,1 V Laststrom bei 24 V Eingang | |
| Ausgang (2,1 V) | Nennausgangsspannung | 2,1 V Gleichstrom | Bei 1,5 A Last |
| Ausgangsspannungsbereich | 2,0 V DC (min.) bis 2,2 V DC (max.) | Min. bei 6A Last, Max. bei 0A Last | |
| Nennausgangsstrom | 1,3 A (durchschnittlich) | ||
| Ausgangswelligkeitsspannung | < 10 mV (typisch) | Bei <8 A Lastzustand | |
| Aktueller Grenzwert | ≥ 8 A (mindestens) | Typisch 9,5 A | |
| Allgemeine Leistung | Umwandlungseffizienz | 70 % (typisch) | Im Volllastzustand |
| Betriebstemperaturbereich | Konform mit dem Systemstandard Advant Controller 450 | Typischerweise 0 °C bis +55 °C (im Betrieb) | |
| Lagertemperaturbereich | Entspricht den Standards für industrielle elektronische Komponenten | Typischerweise -40 °C bis +85 °C |
| Schutztyp- | Auslösebedingung/Schwellenwert. | zu Schutzmaßnahmen | Hinweise |
|---|---|---|---|
| 5-V-Ausgangsüberspannungsschutz (OVP) | Ausgangsspannung ≥ 6,3 V | Elektronische Schaltung, schaltet den Ausgang ab oder begrenzt ihn | Primärer Schutzmechanismus |
| Ausgangsspannung ≥ 7,0 V (typisch) | Zenerdiodenklemme | Sekundärer Backup-Schutz | |
| 5-V-Ausgangsüberstrom-/Strombegrenzungsschutz | Gesamtausgangsstrom ≥ 43 A (±3A) | Begrenzt den Ausgangsstrom nahe dem Schwellenwert | Verhindert Schäden durch Kurzschluss oder Überlastung |
| 2,1-V-Ausgangsübertemperaturschutz | Überhöhte interne Modultemperatur | Reduziert den Ausgangsstrom von 2,1 V linear | Verhindert ein thermisches Durchgehen und nicht eine vollständige Abschaltung |
| Eingangsunterspannungsschutz | Eingangsspannung liegt unter dem normalen Betriebsbereich | Kann zum Abschalten des Moduls oder zur Fehleranzeige führen (F-LED) | Von der Überwachungslogik erkannt |
| Eingangs-Verpolungsschutz | Verlässt sich auf externe Sicherung und Systemdesign | Externe Sicherung brennt durch |
| Artikelbeschreibung | |
|---|---|
| Visuelle Anzeige (LEDs) | 5 V (grün): EIN = 5-V-Ausgang normal oder Überspannung (keine Unterspannung) |
| 2 V (grün): EIN = 2,1 V Ausgang normal oder Überspannung (keine Unterspannung) | |
| F (Rot, Fehler): EIN = Unterspannungs- oder Überspannungsfehler erkannt | |
| Fernüberwachungssignal | NORM-N (Normalsignal): Wenn das Modul normal arbeitet, erdet es diesen Anschluss über einen internen 100-Ω-Widerstand. Wenn das Modul ausfällt oder fehlt, ist dieser Signalanschluss offen. Wird für den Anschluss an Systemüberwachungsmodule (z. B. TC520) verwendet. |
| Einhaltung | Das Design entspricht der Advant OCS-Systemüberwachungsarchitektur. |
| Parameterspezifikation | |
|---|---|
| Modulabmessungen (B x H) | 12 mp (Montagepunktbreite) x 6 SU (Baugruppenträgerhöhe) |
| Montagemethode | Standard-Advant-Baugruppenträger (z. B. RF533), frontsteckbares Modul |
| Verbindungsmethode | Über Subrack-Backplane-Anschlüsse an Strom- und Signalbusse |
| Gewicht | Ca. 1,6 kg (ca. 3,5 Pfund) |
| Kühlmethode | Natürliche Konvektion + forcierte Luftkühlung (abhängig vom Gehäuselüftersystem) |
| Artikelbeschreibung | |
|---|---|
| Typische Anwendung | Kernstromversorgung für das Controller-Subsystem ABB Advant Controller 450. |
| Redundanzkonfiguration | Unterstützt n+1-Redundanz. Die typische Konfiguration besteht aus 2 SR511 parallel (1+1-Redundanz). |
| Hot-Swap-Unterstützung | Unterstützt in redundanter Konfiguration den Online-Austausch, ohne den Systembetrieb zu beeinträchtigen. |
| Parallele Anforderungen | Für eine ordnungsgemäße Stromaufteilung müssen die Ausgangsspannungen genau auf den gleichen Sollwert eingestellt werden. |
| Zugehöriges System | ABB Advant OCS (Open Control System) mit Master-Software. |
Prinzip der redundanten Stromversorgung eines Advant Controller 450 (AC-Netzversorgung)
