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ABB SC520 3BSE003816R1 Submodulträger

  • ABB

  • SC520 3BSE003816R1

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Der SC520 ist eine wichtige Komponente des ABB Advant® OCS (Open Control System) innerhalb der Advant Controller 450-Serie. Es handelt sich um einen intelligenten Submodulträger, der mit einer lokalen Zentraleinheit (CPU) ausgestattet ist und durch die Modellnummer 3BSE003816R1 gekennzeichnet ist. Dieses Modul dient als wichtige Hardwareplattform innerhalb der Advant Controller 450-Architektur und wurde speziell für die Unterbringung und den Betrieb verschiedener Kommunikationssubmodule entwickelt, wodurch die Kommunikationsfähigkeiten und der Systemintegrationsumfang des Controllers erheblich erweitert werden.


Innerhalb des modularen Systems des Advant Controller 450 fungiert der Submodulträger als Brücke, die den Controller-Kern (Prozessormodul PM511) mit der Außenwelt (z. B. anderen Steuerungssystemen, Bedienstationen, Feldbusgeräten und Geräten von Drittanbietern) verbindet. Der SC520 ist nicht nur ein passiver mechanischer Träger, sondern eine intelligente Plattform mit unabhängigen Verarbeitungsfunktionen. Seine integrierte lokale CPU kann Kommunikationsverarbeitungsaufgaben vom Hauptprozessor entlasten und bestimmte Kommunikationsprotokolle und Datenaustauschfunktionen ausführen. Dies verbessert die Leistung, Echtzeit-Reaktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit des gesamten Steuerungssystems erheblich.


Der SC520 wird normalerweise im Controller-Subrack des Advant Controller 450 installiert. Er bietet Strom, Datenbusverbindungen, mechanische Unterstützung und eine kooperative Verarbeitungsumgebung für verschiedene Kommunikationsschnittstellen-Submodule (z. B. C1531, C1532Vxx, C1543, C1570). Es unterstützt die „Hot-Swap“-Funktionalität und erleichtert so die Wartung und den Modulaustausch während des Systembetriebs. Sein Design entspricht den strengen Anforderungen industrieller Umgebungen und zeichnet sich durch hohe Zuverlässigkeit, hervorragende elektromagnetische Verträglichkeit sowie einfache Diagnose und Wartung aus.

II. Hauptfunktionen

Der Submodulträger SC520 verfügt über umfangreiche und leistungsstarke Funktionalitäten, die sich vor allem in den folgenden Aspekten zeigen:

1. Hardware-Unterstützung und Carrier-Funktionalität:

  • Modularer Träger: Die Kernfunktion des SC520 besteht darin, physische Montagesteckplätze und elektrische Verbindungen für bis zu zwei Kommunikationssubmodule bereitzustellen. Die Verbindung zum Hauptprozessormodul (PM511) der Steuerung erfolgt über einen Rückwandbus (z. B. Futurebus+).

  • Energieverwaltung und -verteilung: Das Modul ist dafür verantwortlich, +5 V und +24 V Gleichstrom von der Systemversorgung zu empfangen und ihn stabil und zuverlässig an seine eigenen Schaltkreise und die von ihm gehosteten Submodule zu verteilen. Sein Design berücksichtigt den unterschiedlichen Stromverbrauch verschiedener Submodule und gewährleistet so eine stabile Stromversorgung.

  • Hot-Swap-Unterstützung: In Konfigurationen, in denen das Design dies zulässt, wird die Installation oder Entfernung von Submodulen und in einigen Fällen des Trägers selbst unterstützt, ohne dass die Systemstromversorgung abgeschaltet werden muss. Dies verbessert die Wartbarkeit und Verfügbarkeit des Systems erheblich.

  • Thermisches Design: Die Konstruktion des Moduls berücksichtigt die Wärmeableitungsanforderungen und gewährleistet einen stabilen Betrieb für sich selbst und seine gehosteten Submodule innerhalb der Nenntemperaturbereiche.


2. Kommunikationserweiterung und Protokollverarbeitung:

  • Multiprotokoll-Kommunikationshub: Durch das Einfügen verschiedener Kommunikationssubmodule ermöglicht der SC520 dem Advant Controller 450 die Unterstützung Dutzender industrieller Kommunikationsnetzwerke und -protokolle, einschließlich, aber nicht beschränkt auf:

    • Steuerungsnetzwerk: MasterBus 300/300E (über CS513-Submodul) für den Echtzeit-Datenaustausch zwischen der Steuerung und übergeordneten Knoten wie Advant Station-Bedienerstationen und Informationsmanagementstationen.

    • Feldbus: MasterFieldbus (über C1570-Submodul) zum Anschluss von S400-I/O-Einheiten oder anderen kompatiblen Geräten; Advant Fieldbus 100 (erfordert andere Schnittstellen); PROFIBUS-DP (über Submodul C1541V1); LONWORKS-Netzwerk (über C1572/C1573-Submodule).

    • Serielle Kommunikation: Bietet RS-232-C/V.24-Schnittstellen (über C1531-Submodul) zum Anschluss von Druckern, lokalen Bedienstationen (MasterView 320) oder zur Kommunikation mit externen Computern über das EXCOM-Protokoll.

    • Multi-Vendor-Schnittstelle (MVI): Unterstützt verschiedene Standard-Industrieprotokolle wie RCOM, MODBUS, Siemens 3964(R) usw. (über C1532Vxx- oder C1534Vxx-Submodule) sowie eine frei programmierbare Schnittstelle für benutzerdefinierte Protokolle (über C1535/C1538-Submodule).

  • Lastverteilung über lokale CPU: Dies ist der Hauptvorteil des SC520. Für bestimmte hochbelastete oder sehr zeitkritische Kommunikationsaufgaben (z. B. MasterBus 300/300E-Netzwerkkommunikation) besteht die Möglichkeit, die Verarbeitung des Kommunikationsprotokollstapels auf der lokalen CPU des SC520 statt auf der Hauptcontroller-CPU (PM511) auszuführen. Dieser „im Slave-CPU-Modus ausgeführte“ Modus kann die Belastung der Haupt-CPU erheblich reduzieren (die Dokumentation zeigt eine geringere Haupt-CPU-Auslastung für das Senden/Empfangen von Daten bei Verwendung des SC520 im Vergleich zum SC510-Träger ohne lokale CPU). Dadurch werden Haupt-CPU-Ressourcen für die Ausführung kritischer Steuerlogik, Algorithmen und Prozess-E/A-Verarbeitung freigesetzt, wodurch die Gesamtsystemleistung optimiert wird.

  • Redundante Kommunikationsunterstützung: Der SC520 und seine Submodule können als Teil redundanter Kommunikationsverbindungen konfiguriert werden, beispielsweise zum Aufbau redundanter MasterBus 300-Netzwerke oder Advant Fieldbus 100-Netzwerke, wodurch die Zuverlässigkeit der Systemkommunikation erhöht wird.


3. Systemintegration und Diagnosefunktionen:

  • Nahtlose Systemintegration: Als Teil der standardmäßigen Advant OCS-Architektur ist der SC520 vollständig kompatibel mit Systemsoftware (z. B. Programmmodulen wie QC07-BAS41). Seine gehosteten Submodule werden automatisch im System erkannt und konfiguriert. Kommunikationsfunktionen können einfach über entsprechende PC-Elemente in AMPL (ABB Master Programming Language) programmiert und abgerufen werden, wie z. B. COM-STAT , DSP-R , DSP-S , MFB-IN , MFB-OUT usw.

  • Statusüberwachung und Diagnose: Das Modul verfügt über umfassende Diagnosefunktionen. Der Status der Kommunikationsverbindungen oder des Submoduls selbst kann schnell über die Systemstatusanzeige (sichtbar auf Engineering- oder Bedienstationen) und LED-Anzeigen auf der Vorderseite des Moduls (z. B. Betriebs-/Fehlerleuchten) ermittelt werden. Systemmeldungen liefern detaillierte Berichte über Hardwarefehler (z. B. Initialisierungsfehler, Prüfsummenfehler, fehlendes Modul) und unterstützen das Wartungspersonal bei der Fehlerbehebung.

  • Konfigurationsflexibilität: Je nach Bedarf können mehrere SC520-Träger in einem Controller-Subrack installiert werden, wobei jeder unterschiedliche Kombinationen von Kommunikations-Submodulen beherbergt. Dies ermöglicht den Aufbau von Kommunikationstopologien, die den Anforderungen komplexer Projektanforderungen gerecht werden.

III. Funktionsprinzip und Architektur

Das Funktionsprinzip des SC520 basiert auf einer fortschrittlichen verteilten Verarbeitungsarchitektur und einer modularen Designphilosophie. Der Arbeitsablauf und der interne Mechanismus für die Zusammenarbeit sind wie folgt:

1. Hardwarearchitektur und Businteraktion:
Der SC520 selbst ist eine komplexe Leiterplatte, deren Kern der integrierte lokale Mikroprozessor (CPU) ist. Dieser Prozessor ist über einen Hochgeschwindigkeits-Parallelbus (basierend auf dem Futurebus+-Standard im Advant Controller 450) eng mit dem Hauptprozessormodul PM511 verbunden. Dieser Bus ist die „Autobahn“ für den Daten- und Befehlsaustausch.

  • Datenaustausch: Über diesen Bus schreibt die Haupt-CPU (PM511) Datenpakete, Steuerbefehle oder Konfigurationsparameter, die für externe Netzwerke bestimmt sind, in den gemeinsamen Speicherbereich des SC520 und seiner Submodule. Umgekehrt schreibt die lokale CPU auf dem SC520 von externen Netzwerken empfangene Daten, Statusinformationen oder Ereignisberichte in Speicherbereiche, auf die die Haupt-CPU über denselben Bus zugreifen kann.

  • Unterbrechungen und Koordination: Über Unterbrechungsmechanismen können sich beide Parteien gegenseitig über neue Aufgaben oder anstehende Daten informieren und so eine effiziente Zusammenarbeit ermöglichen.


2. Rolle der lokalen CPU und das Prinzip der „Lastverteilung“:
Die lokale CPU des SC520 fungiert als „Kommunikations-Coprozessor“ oder „intelligentes Gateway“. Ihr Betriebsmodus hängt hauptsächlich von der Art des installierten Kommunikationssubmoduls und der Systemkonfiguration ab:

  • Protokollverarbeitungsmodus: Bei bestimmten Kommunikationssubmodulen (z. B. einem CS513 MasterBus 300-Modul, das für den Modus „Ausführung im Slave-CPU“ konfiguriert ist) wird die Verarbeitung der unteren bis mittleren Schichten des Kommunikationsprotokollstapels (z. B. Rahmenkapselung/-entkapselung, Verbindungsverwaltung, Fehlererkennung, Medienzugriffskontrolle) vollständig von der lokalen CPU des SC520 übernommen. Die lokale CPU verwaltet selbstständig die Netzwerkschnittstelle, verarbeitet den Rohdatenstrom im Netzwerk und leitet nur die extrahierten gültigen Daten (oder Ereignisse) der Anwendungsschicht über den Rückwandbus an die Haupt-CPU weiter. Umgekehrt verpackt es die von der Haupt-CPU empfangenen Anwendungsdaten in netzwerkprotokollkonforme Frames und überträgt diese. Die Vorteile dieses Modus sind:

    • Reduzierte Haupt-CPU-Last: Entlastet die Haupt-CPU von zeitaufwändigen und regelmäßigen Kommunikationsprotokollverarbeitungsaufgaben, sodass sie sich auf Steuerungsaufgabenzyklen mit höheren Determinismusanforderungen konzentrieren kann.

    • Verbesserte Echtzeitleistung: Die lokale CPU kann schneller auf Netzwerkereignisse reagieren, wodurch Kommunikationsverzögerungen durch Überlastung der Haupt-CPU-Aufgaben reduziert werden.

    • Verbesserte Systemleistung: Ermöglicht dem System die Bewältigung eines dichteren Netzwerkkommunikationsverkehrs ohne Beeinträchtigung der Steuerungsleistung.

  • Schnittstellenverwaltung/Pass-Through-Modus: Bei anderen Submodulen (z. B. C1531 RS-232-Schnittstelle) übernimmt die lokale CPU möglicherweise hauptsächlich die Schnittstelleninitialisierung, Parameterkonfiguration, Datenpufferung und Flusskontrolle. Das Parsen des Dateninhalts kann durch Software (z. B. EXCOM-Treiber) erfolgen, die auf der Haupt-CPU ausgeführt wird. Dennoch verringert das Vorhandensein der lokalen CPU die Treiberbelastung der Haupt-CPU.


3. Zusammenarbeit mit Submodulen:
Der SC520 bietet eine standardisierte elektrische und logische Schnittstelle für jeden Submodulsteckplatz. Die lokale CPU kommuniziert mit jedem Submodul über einen internen Bus oder eine dedizierte Schnittstelle zur Initialisierung, Steuerung und Statusüberwachung.

  • Initialisierung und Konfiguration: Während des Systemstarts weist die Haupt-CPU die lokale CPU des SC520 über den Rückwandbus an, sich einzuschalten, Selbsttests durchzuführen und Parameter für jedes Submodul zu konfigurieren.

  • Aufgabenverteilung und Datenweiterleitung: Die lokale CPU leitet Daten basierend auf dem Kommunikationsziel an das richtige Submodul weiter. Beispielsweise werden Daten, die für das MasterBus 300-Netzwerk bestimmt sind, an das CS513-Submodul übergeben, während Daten für einen seriellen Drucker an das C1531-Submodul gesendet werden.

  • Fehlerisolierung: Wenn ein Submodul ausfällt, kann die lokale CPU des SC520 es erkennen und isolieren, um zu verhindern, dass sich der Fehler auf andere Submodule oder den Rückwandbus auswirkt, und ihn über Diagnosemechanismen an die Haupt-CPU melden.


4. Rolle bei der Systemredundanz:
In Systemen, die mit redundanten Advant Controller 450-Einheiten (zwei PM511) oder redundanten Kommunikationsnetzwerken konfiguriert sind, kann der SC520 Redundanz für kritische Kommunikationspfade unterstützen.

  • Redundante Kommunikationsschnittstellen: Es können zwei identische Kommunikationssubmodule installiert werden (z. B. zwei C1522A für redundanten Advant Fieldbus 100), die jeweils mit unabhängigen physischen Netzwerken verbunden sind. Die lokale CPU des SC520 kann den Status beider Schnittstellen verwalten und automatisch oder manuell auf die Backup-Verbindung umschalten, wenn die primäre Schnittstelle ausfällt.

  • Koordination mit redundanten CPUs: In redundanten Prozessorkonfigurationen teilen sich die beiden PM511-Haupt-CPUs typischerweise kritische Kommunikationsressourcen. Der SC520 und seine Submodule müssen für beide Haupt-CPUs zugänglich und verwaltbar sein, um sicherzustellen, dass alle externen Kommunikationsverbindungen während einer Primär-/Backup-Umschaltung nahtlos übertragen oder schnell wiederhergestellt werden können.


5. Software- und Firmware-Integration:
Der Betrieb des SC520 und seiner lokalen CPU ist auf Firmware- und Systemsoftware-Unterstützung angewiesen. Diese Software ist normalerweise in das grundlegende Systemprogrammmodul (QC07-BAS41) des Advant Controller 450 integriert. Während des Systemstarts lädt die Haupt-CPU beim Laden ihrer eigenen Systemsoftware auch die erforderliche Firmware und Treiber in die lokale CPU des SC520. Auf der Ebene der Anwendungsprogrammierung programmieren Ingenieure den SC520 nicht direkt. Stattdessen nutzen sie die leistungsstarken Kommunikationsfunktionen des SC520 indirekt durch die Konfiguration der Controller-Systemdaten und die Programmierung der entsprechenden Kommunikations-PC-Elemente.


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