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ABB SC510 3BSE003832R1 Submodulträger ohne CPU

  • ABB

  • SC510 3BSE003832R1

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Der SC510 (Produkt-ID: 3BSE003832R1) ist eine zentrale Kommunikationsschnittstellenkomponente, die von ABB für seine Advant OCS-Serie (Open Control System) entwickelt wurde, insbesondere für den großen Advant Controller 450. Seine offizielle Bezeichnung lautet „Submodulträger ohne CPU“. Innerhalb der modularen Architektur des Advant-Steuerungssystems spielt der SC510 eine entscheidende Rolle – es handelt sich um eine standardisierte Hardwareplattform, die verschiedene Kommunikationssubmodule hosten kann. Es dient als physischer und logischer Knotenpunkt für den Datenaustausch zwischen der Steuerung und externen Netzwerken, Feldgeräten, Bedienstationen und anderen Steuerungssystemen.


Dem SC510 selbst fehlt die Fähigkeit zur unabhängigen Datenverarbeitung; Seine Funktionalität hängt von den spezifischen Kommunikations-Submodulen (z. B. CI531, CI522A, CI541V1) ab, die darin eingefügt sind. Dieses Design zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Skalierbarkeit aus und ermöglicht es Benutzern, verschiedene Kommunikationsprotokolle und Schnittstellen basierend auf den tatsächlichen Anwendungsanforderungen auszuwählen und zu konfigurieren und so maßgeschneiderte Kommunikationslösungen für Steuerungssysteme zu erstellen. Das Produkt entspricht strengen Industriestandards, entspricht der EU-RoHS-Richtlinie (2011/65/EU) und ist in die WEEE-Kategorie 5 (Kleingeräte) eingestuft.

2. Produktfunktionen und -merkmale

Als Kommunikationsrückgrat des Advant Controller 450 ermöglicht der SC510 durch das Hosten verschiedener Submodule eine breite Palette leistungsstarker Kommunikationsfunktionen. Seine Hauptfunktionen und Merkmale manifestieren sich in den folgenden Aspekten:

1. Modularität und Flexibilität
Der Kernwert des SC510 liegt in seinem modularen Design. Ein SC510-Träger verfügt normalerweise über mehrere Steckplätze, sodass mehrere verschiedene Arten von Kommunikationssubmodulen gleichzeitig installiert werden können. Dieses Design ermöglicht es Benutzern, mehrere Kommunikationsschnittstellen in einem kompakten physischen Raum zu integrieren. Beispielsweise kann ein einzelner Controller mit einem MasterBus 300-Netzwerk zum Anschluss übergeordneter Bedienstationen, einem Advant Fieldbus 100 zum Anschluss von Remote-I/O (wie S800 I/O) und einer PROFIBUS-DP- oder standardmäßigen seriellen Schnittstelle zum Anschluss von Geräten von Drittanbietern konfiguriert werden. Benutzer vermeiden den Kauf unabhängiger, möglicherweise strukturell unterschiedlicher Hardware für jeden Kommunikationstyp, wodurch Systemdesign, Bestandsverwaltung und Wartung erheblich vereinfacht werden.


2. Unterstützung für eine Vielzahl von Kommunikationsprotokollen und Netzwerken
Durch den Einbau entsprechender Submodule kann der SC510 nahezu alle Standard-Kommunikationsverbindungen innerhalb des ABB Advant OCS-Ökosystems unterstützen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf:

  • Steuerungsnetzwerkkommunikation: MasterBus 300 / 300E (Industrial Ethernet), wird zur Verbindung von Bedienstationen der Advant Station 500-Serie, Engineering-Stationen und anderen Advant-Controllern verwendet und bildet ein anlagenweites Überwachungs- und Verwaltungsnetzwerk.

  • Feldbuskommunikation:
    * Advant Fieldbus 100: Ein schneller, deterministischer proprietärer ABB-Bus, der zum Verbinden verteilter E/A-Stationen (z. B. S800 I/O), Antriebseinheiten (ACV/DCV 700) und anderer Advant-Controller verwendet wird und einen zuverlässigen Echtzeit-Datenaustausch zwischen dem Controller und Prozess-E/A ermöglicht. Unterstützt redundante Konfiguration für hohe Verfügbarkeit.
    * MasterFieldbus: Wird zum Anschluss von S400-E/A-Einheiten, MasterPiece 51 usw. verwendet.
    * PROFIBUS-DP: Ein offener Feldbus nach internationalem Standard für die nahtlose Integration zahlreicher Sensoren, Aktoren und Subsysteme von Drittanbietern, die dieses Protokoll unterstützen.
    * LONWORKS: Eine weitere offene Feldbustechnologie, die sich besonders für die Gebäudeautomation, intelligente Gerätesteuerung usw. eignet und auch im Advant-System unterstützt wird, z. B. zur Integration von Schaltgeräten des INSUM-Motorsteuerungssystems.

  • Punkt-zu-Punkt- und serielle Kommunikation:
    * EXCOM: Ermöglicht benutzerdefinierte datensatzbasierte Kommunikation mit externen Computern (z. B. PCs) über RS-232-C/V.24-Schnittstellen.
    * RCOM: Protokoll für Fernkommunikation.
    * MultiVendor Interface (MVI): Unterstützt verschiedene branchenübliche oder herstellerspezifische serielle Protokolle wie MODBUS, Siemens 3964(R), Schlüssel für Systeminteroperabilität.
    * Standardmäßige serielle Schnittstellen: Verbindet direkt lokale Bedienterminals (z. B. MasterView 320), Drucker und andere Peripheriegeräte.


3. Systemintegration und Datenaustausch
Der SC510 und seine Submodule sind auf Softwareebene des Advant Controller 450 tief integriert. Die Systemsoftware (z. B. das Basissystemprogrammmodul QC07-BAS41) unterstützt verschiedene Kommunikationsverbindungen. Bei der Konfiguration des Controllers können Anwendungstechniker mithilfe spezifischer PC-Elemente in AMPL (ABB Master Programming Language) (z. B. DSP-R /DSP-S für Advant Fieldbus 100, PB-R /PB-S für PROFIBUS-DP, LON-R /LON-S für LONWORKS) oder Datenkommunikationsfunktionen problemlos die Datenübertragung und den Datenempfang über die verschiedenen Kommunikationsanschlüsse des SC510 definieren. Dadurch können Informationen wie Prozessvariablen, Steuerbefehle und Alarmereignisse effizient und zuverlässig zwischen der Steuerung, den Bedienoberflächen und den Feldgeräten fließen.


4. Hohe Zuverlässigkeit und Wartbarkeit

  • Hot-Swap-Unterstützung (abhängig vom jeweiligen Submodul und der Systemkonfiguration): Unter geeigneten Systembedingungen unterstützen bestimmte Kommunikations-Submodule möglicherweise Hot-Swapping, was die Online-Systemwartung und -Erweiterung erheblich erleichtert und Ausfallzeiten reduziert.

  • Diagnose und Statusanzeige: Der SC510-Träger selbst und die meisten Submodule sind mit LED-Statusanzeigen ausgestattet (z. B. Run-Lampe „R“, Fehlerlampe „F“), die dem Wartungspersonal vor Ort intuitive Hardware-Statusinformationen liefern. Darüber hinaus kann die Systemdiagnose des Controllers den detaillierten Zustand der Kommunikationsverbindungen – einschließlich Verbindungsunterbrechungen, Konfigurationsfehlern und Hardwarefehlern – über die Engineering-Station melden und so eine schnelle Fehlerlokalisierung und -behebung ermöglichen.

  • Redundanzunterstützung (Systemebene): Während die SC510-Karte selbst nicht redundant ist, unterstützt das Advant Controller 450-System Prozessormodulredundanz. In einer redundanten Konfiguration ist die Zuverlässigkeit des Kommunikationspfads Teil des gesamten Hochverfügbarkeitsdesigns. Bestimmte kritische Kommunikationsverbindungen (z. B. Advant Fieldbus 100) selbst unterstützen auch die redundante Medienkonfiguration.


5. Mechanische und elektrische Eigenschaften

  • Der SC510 verfügt über ein Standard-Eurokartenformat und ist für den Einbau in den Controller-Subrack des Advant Controller 450 konzipiert. Seine Abmessungen sind: Länge 486 mm, Tiefe 288 mm, Höhe 22,5 mm, Nettogewicht 0,67 kg. Sein robustes Industriedesign gewährleistet einen stabilen Betrieb in rauen Industrieumgebungen mit Vibrationen, elektromagnetischen Störungen usw.

  • Die Verbindung zum Prozessormodul (PM511) erfolgt über eine interne Hochgeschwindigkeitsverbindung über den Subrack-Backplane-Bus, wobei die Betriebsspannung +5 V und +24 V DC von der Systemversorgung bezogen wird. Daten zum Stromverbrauch finden Sie in den technischen Anhängen (z. B. verbraucht der SC510 selbst etwa 0,7 W), was für die Berechnung der Wärmeableitung des Gehäuses und der Stromversorgungskapazität von entscheidender Bedeutung ist.

3. Funktionsprinzip und technische Theorie

Das Funktionsprinzip des SC510 lässt sich klar in die Hardwareplattformschicht und die Kommunikationsfunktionsimplementierungsschicht unterteilen.

1. Prinzip der Hardware-Plattformschicht
Der SC510 ist im Wesentlichen ein passives, intelligentes „Motherboard“ oder „Backplane-Expander“. Sein Kern ist eine hochentwickelte Leiterplatte (PCB), die die folgenden Schlüsselkomponenten integriert:

  • Futurebus+-Schnittstellencontroller: Dies ist der Kern, der den SC510 mit dem Advant Controller 450-Hostsystem verbindet. Es implementiert ein Hochgeschwindigkeits-Parallelbusprotokoll (Futurebus+) und bietet einen Kanal für den Austausch großer Mengen und geringer Latenz mit dem Hauptprozessormodul (PM511). Über diesen gemeinsamen Hochgeschwindigkeitskanal kommunizieren alle im SC510 eingesetzten Submodule mit der Controller-CPU.

  • Submodulsteckplätze und Schnittstellenschaltungen: Jeder Steckplatz bietet eine standardisierte elektrische und mechanische Schnittstelle, einschließlich Datenleitungen, Adressleitungen, Steuerleitungen und Stromleitungen (+5 V, +24 V). Die Schnittstellenschaltung ist für die Signalpufferung, Pegelumwandlung und Isolierung verantwortlich und stellt sicher, dass verschiedene Submodule stabil und kompatibel arbeiten können.

  • Lokale Verwaltungs- und Diagnoseschaltkreise: Der SC510 enthält eine einfache Verwaltungslogik für die Identifizierung von Submodulen, die grundlegende Energieverwaltung und die Statuserfassung. Es kann die Anwesenheit des Trägers, den Status des Einsetzens/Entfernens des Submoduls und grundlegende Gesundheitsinformationen an die Haupt-CPU melden.

Arbeitsablauf: Wenn das System hochfährt oder zurückgesetzt wird, zählt das Prozessormodul (PM511) alle angeschlossenen Submodulträger (wie SC510) über Futurebus+ auf. Die CPU liest dann die Typkennung jedes auf jedem SC510 installierten Submoduls (über Firmware- oder Hardware-Codierung auf dem Submodul). Basierend auf den erkannten Submodultypen lädt das System die entsprechenden Gerätetreiber (in der Systemsoftware enthalten). Der Treiber initialisiert das Submodul, stellt seine Betriebsparameter ein (z. B. Baudrate, Netzwerkadresse) und richtet einen Kommunikationsendpunkt dafür innerhalb des Betriebssystems ein. An diesem Punkt werden der SC510 und seine Submodule zu Standardkommunikationsressourcen, die der Steuerung zur Verfügung stehen.


2. Prinzip der Kommunikationsfunktions-Implementierungsschicht
Spezifische Kommunikationsfunktionen werden durch die verschiedenen Kommunikations-Submodule implementiert, die in den SC510 eingefügt sind. Beispiele für typische Submodule:

  • CI531 (RS-232-C-Schnittstelle): Dieses Submodul enthält einen UART-Chip (Universal Asynchronous Receiver-Transmitter) und RS-232-Pegelwandler. Wenn die Controller-Anwendung Daten über die serielle Schnittstelle senden muss, schreibt die CPU die Daten über Futurebus+ und die SC510-Schnittstelle in den Sendepuffer des CI531. Der UART des CI531 wandelt parallele Daten automatisch in einen seriellen Bitstrom um, und der Pegelwandler verschiebt TTL-Pegel auf etwa ±12 V RS-232-Pegel für die Übertragung über den DB9-Anschluss. Der Empfangsvorgang ist umgekehrt. Alle Einstellungen für Baudrate, Datenbits, Stoppbits und Parität werden von der CPU über den Treiber gesteuert.

  • CS513 (MasterBus 300-Schnittstelle): Dies ist ein komplexeres Submodul, das einen Netzwerkcontroller (z. B. einen Ethernet-MAC-Chip) und einen Physical Layer Transceiver (PHY) integriert. Es führt vollständige Funktionen der OSI-Modell-Datenverbindung und der physikalischen Schicht aus. Die Controller-CPU liefert Netzwerknachrichten (z. B. Datensätze), die an den CS513 gesendet werden. Der CS513 ist für das Hinzufügen von Frame-Headern/-Trailern, die Berechnung von CRC-Prüfsummen und deren Übertragung im Ethernet-Netzwerk mithilfe von CSMA/CD-Mechanismen verantwortlich. Beim Empfang filtert es an sich selbst adressierte Frames, führt CRC-Prüfungen durch und übermittelt gültige Nutzdaten an die CPU. Es unterstützt den Betrieb entweder im Modus „Ausführung in der Haupt-CPU“ oder „Ausführung in der Slave-CPU“. Letzteres nutzt eine größere Rechenleistung des Submoduls, um die Netzwerkprotokollverarbeitung zu entlasten und so die Haupt-CPU-Last deutlich zu reduzieren.

  • CI522A (Advant Fieldbus 100 Interface): Dies ist eine dedizierte Schnittstelle für einen deterministischen Feldbus. Es enthält wahrscheinlich einen Prozessor, der auf die Verarbeitung des ABB-eigenen AF100-Protokolls und der Bustreiber spezialisiert ist. Es übernimmt den präzisen zyklischen Datenaustausch und die ereignisgesteuerte Kommunikation und gewährleistet so eine Echtzeitleistung für I/O-Daten. Die CPU aktualisiert regelmäßig den Prozessabbildbereich (Eingänge) und den Ausgangsbefehlsbereich (Ausgänge), wobei die Zeitsteuerung und Synchronisierung der Kommunikation streng von diesem Submodul verwaltet wird.

Datenflusspfad: Der typische Pfad für einen analogen Eingangswert von einer S800-E/A-Station ist: S800-E/A-Modul -> S800-E/A-Stationsbus -> Advant Fieldbus 100-Medien -> CI522A-Submodul -> Lokaler Bus des SC510-Trägers -> Futurebus+-Systemrückwandplatine -> Prozessabbildbereich im RAM des Prozessormoduls (PM511) -> Von der Controller-Anwendung gelesen und verarbeitet -> Möglicherweise über das Netzwerk über das CS513-Submodul gesendet -> MasterBus 300 -> Zur Bedienstation zur Anzeige.


3. Position innerhalb der Systemarchitektur
Innerhalb der modularen Architektur des Advant Controller 450 befindet sich der SC510 auf der Ebene der „Kommunikationseinheit“. Es ist nach oben über den Hochgeschwindigkeits-Rückwandbus eng an die „Computing Unit“ (Prozessormodul) und nach unten über standardisierte Submodulschnittstellen an die „Network Access Units“ (verschiedene Kommunikationssubmodule) gekoppelt. Dieses geschichtete, entkoppelte Designprinzip ermöglicht die unabhängige Weiterentwicklung und Aktualisierung des Rechenkerns, der Kommunikationsplattform und der Netzwerkschnittstellen. Wenn beispielsweise Unterstützung für eine neue Netzwerktechnologie benötigt wird, muss nur ein neues Submodul für den Einsatz in vorhandenen SC510-Trägern entwickelt werden, ohne dass der Prozessor oder Träger ausgetauscht werden muss, wodurch die Investition des Benutzers geschützt und der Systemlebenszyklus verlängert wird.


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