ABB
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Der PM511V16 ist die hochspezifizierte Version der Central Processing Unit (CPU) für das Advant Controller 450-System. Als „Gehirn“ des gesamten Controllers ist er für die Ausführung der Systemsoftware, Controller-Konfiguration und Anwendungsprogramme verantwortlich und dient als Plattform für alle Echtzeit-Steuerungs- und Rechenaufgaben. Die „16“ in der Modellbezeichnung bedeutet, dass es mit 16 MByte dynamischem Direktzugriffsspeicher (RAM) ausgestattet ist. Im Vergleich zur Standardversion (PM511V08, 8 MByte) bietet es eine größere Speicherkapazität und ermöglicht die Unterstützung komplexerer, größerer Steuerungsanwendungen und Datenverarbeitungsaufgaben.
ABB Advant OCS (Open Control System) ist ein umfassendes System für die industrielle Automatisierung, das aus einer Familie computerbasierter Einheiten und einem lokalen Netzwerk für die Kommunikation besteht. Innerhalb dieser Architektur ist der Controller die zentrale Computereinheit, in der Steuerungsanwendungen ausgeführt werden.
Der Advant Controller 450 ist ein Großcontroller der Advant OCS-Serie, der für gemischte binäre, regulatorische und überwachende Steuerung konzipiert ist. Es kann als eigenständiges System betrieben oder als Controller in ein verteiltes Steuerungssystem integriert werden und mit anderen Advant OCS-Geräten (z. B. anderen Controllern, Bedienstationen und Engineering-Stationen) kommunizieren, um ein fortschrittliches Automatisierungsnetzwerk zu bilden. Das System kann Tausende von Ein-/Ausgangssignalen verarbeiten, die direkt oder remote angeschlossen sind, und kann über Feldbusse mit verteilten E/A-Einheiten, SPS-Steuerungen und Gleichstrommotorantrieben verbunden werden.
Das PM511V16-Modul basiert auf einem Motorola 68040-Mikroprozessor. Dies ist ein 32-Bit-Mikroprozessor mit virtuellem Speicher und einer Kernbetriebsfrequenz von 25 MHz. Zu seinen Hauptmerkmalen gehören:
Integrierte Gleitkommaeinheit (FPU): Kann komplexe mathematische Operationen und Regelalgorithmen effizient verarbeiten, ohne dass ein zusätzlicher Coprozessor erforderlich ist.
Unabhängige Speicherverwaltungseinheiten (MMUs): Enthält zwei unabhängige Speicherverwaltungseinheiten mit Befehls- und Datenanforderungsseite und unterstützt die virtuelle Speicherverwaltung, was die Multitasking-Effizienz und den Speicherschutz verbessert.
Dual-Channel-Cache: Verfügt über separate 4-kB-Befehls- und 4-kB-Datencaches, wodurch die Speicherzugriffslatenz für den Prozessor effektiv reduziert und die Geschwindigkeit der Befehlsausführung erheblich gesteigert wird.
Einer der Hauptvorteile des PM511V16 liegt in seiner leistungsstarken und äußerst zuverlässigen Speicherkonfiguration:
Kapazität: Bietet 16 MB dynamischen RAM zum Speichern des Laufzeitsystemprogramms, der Controller-Systemkonfiguration und der Benutzeranwendungsprogramme.
Organisation und Prüfung: Der Speicher ist in einer 64-Bit-Struktur organisiert und mit einer 8-Bit-Funktionalität für zyklische Redundanzprüfung (CRC) und Fehlerkorrekturcode (ECC) ausgestattet. ECC kann Einzelbitfehler erkennen und korrigieren sowie Doppelbitfehler erkennen. Dies ist von entscheidender Bedeutung, um die Datenintegrität und langfristige Systemstabilität in industriellen Steuerungsumgebungen sicherzustellen und Steuerungsanomalien oder Ausfallzeiten aufgrund von Speicher-Soft-Fehlern zu verhindern.
Zweck: Dieser RAM dient während der Controller-Laufzeit als aktiver Arbeitsbereich für die gesamte Software, vom Betriebssystem bis zur vom Benutzer geschriebenen Steuerlogik.
Futurebus+-Schnittstelle: Das Modul nutzt eine fortschrittliche Futurebus+-Schnittstelle auf Platinenebene, die 32-Bit-Adress-/Datenleitungen unterstützt und einen erzwungenen Übertragungsmodus verwendet. Es verwendet einen verteilten Arbitrierungsmechanismus, der Arbitrierungsnachrichten unterstützt und so einen schnellen und zuverlässigen Datenaustausch mit anderen Modulen (z. B. Kommunikationssubmodulen) auf der Controller-Backplane gewährleistet.
S100-E/A-Schnittstelle: Bietet eine dedizierte Schnittstelle zum S100-E/A-Erweiterungsbus. Über diese Schnittstelle kann der PM511V16 eine Verbindung zu Buserweiterungskarten (z. B. DSBC 174 oder DSBC 176) herstellen, die sich in S100-E/A-Racks befinden, und so eine große Anzahl von Prozess-E/A-Karten der S100-Serie verwalten und steuern, die möglicherweise über mehrere Schränke verteilt sind.
PCMCIA-Steckplatz: Auf der Vorderseite des Moduls befindet sich ein PCMCIA-Steckplatz, der speziell zum Einsetzen einer Flash-Speicherkarte ausgelegt ist. Diese Karte dient zur Sicherung der Systemsoftware (Basis-Systemprogrammmodul und optionale Funktionsbibliotheken). Beim Systemstart wird die Software automatisch von der Flash-Karte in den RAM geladen und bildet so die Grundlage für die Systemwiederherstellung.
Service-Tool-Anschluss: Das Frontpanel verfügt außerdem über einen Anschluss für Service-Tools, der dem Wartungspersonal den Anschluss von Engineering-Stationen (z. B. Advant Station 100 Series Engineering Stations) für Konfiguration, Diagnose, Programm-Upload/-Download und andere Vorgänge erleichtert.
Der PM511V16 wurde unter Berücksichtigung hoher Verfügbarkeitsanforderungen entwickelt und verfügt über integrierte Hardwareunterstützung für die Prozessorredundanzkonfiguration:
Hot-Standby-Mechanismus: Bei Konfiguration in einem redundanten System mit zwei Prozessoren (ein Primärprozessor, ein Backup-Prozessor) ermöglicht die Logikschaltung im PM511V16 das Kopieren aller „Schreibvorgänge“ in Echtzeit vom Primärprozessor auf den Backup-Prozessor.
Nahtlose Umschaltung: Dadurch wird sichergestellt, dass der Speicher des Backup-Prozessors immer ein vollständiges, aktuelles Spiegelbild der Daten des Primärprozessors bereithält. Wenn ein Fehler im Primärprozessor erkannt wird, kann der Backup-Prozessor sofort die Kontrolle übernehmen und den Betrieb ab der Unterbrechungsstelle wieder aufnehmen, wodurch eine stoßfreie Umschaltung im Millisekundenbereich erreicht wird. Dies erhöht die Verfügbarkeit und Fehlertoleranz des gesamten Steuerungssystems erheblich und erfüllt die Anforderungen an einen kontinuierlichen Betrieb in kritischen Prozesssteuerungsanwendungen.
Die Frontplatte des Moduls bietet umfangreiche Mensch-Maschine-Schnittstellenelemente für eine einfache Überwachung und Wartung vor Ort:
LED-Anzeigen:
F (Rot): Modulfehleranzeige.
RUN (Grün): Anzeige, dass das Modul normal läuft.
HLT (Rot): Anzeige für CPU-Stopp.
TO (Gelb): Bus-Timeout-Anzeige.
BC (Grün): Backup-Spannung für RAM-Verbindungsanzeige.
DUAL (Grün): Redundanter Prozessor-Bereitschaftsindikator (in redundanten Konfigurationen).
Startmodus-Wahlschalter: Ein Drehschalter mit vier Positionen zur Auswahl der Start- und Betriebsmodi des Controllers (z. B. CLEAR, STOP, AUTO, OFF LINE). Dies ist ein wichtiger Einstellpunkt für die Steuerung des Systemstartverhaltens.
ENTER-Drucktaste: Wird zum manuellen Initialisieren des Controllers verwendet.
Leistungsbedarf:
5 V DC: Typisch 4900 mA, maximal 6000 mA.
24 V DC: Typisch 200 mA, maximal 280 mA.
Verlustleistung (Wärme): Typisch 25 W.
Mechanische Daten:
Modulgröße: Entspricht dem Standard 12 SU (Subrack Unit), 6 MP (Montageposition).
Modulgewicht: ca. 0,8 kg.
Der 16 MB RAM des PM511V16 hostet die gesamte laufende Software für den Advant Controller 450:
Systemprogramm: Umfasst das Echtzeitbetriebssystem, Kommunikationsprotokollstapel, Diagnoseprogramme, PC-Element-Interpreter usw., die normalerweise werkseitig auf der PCMCIA-Flash-Karte installiert und beim Start geladen werden.
Controller-Systemkonfiguration: Definiert die Hardwarestruktur des Systems (z. B. Anzahl, Typ, Adressen der I/O-Karten, Kommunikationsverbindungen usw.), generiert über die Konfiguration auf einer Engineering-Station.
Anwendungsprogramm (PC-Programm): Vom Benutzer geschriebene Steuerlogik unter Verwendung von AMPL (ABB Master Programming Language). AMPL ist eine grafische Funktionsblocksprache, in der Benutzer komplexe Steuerungsstrategien erstellen, indem sie Standard-PC-Elemente wie AND, PID, Timer, Zähler usw. kombinieren. Der PM511V16 ist für die Interpretation und Ausführung dieser Programme verantwortlich.
Der Advant Controller 450 unterstützt die zyklische Multitasking-Ausführung. Anwender können verschiedenen Steuerfunktionsblöcken (Ausführungseinheiten) unterschiedliche Zykluszeiten im Bereich von 5 ms bis 32 s zuweisen. Die leistungsstarke 68040-CPU und der große Speicher des PM511V16 stellen sicher, dass selbst bei einer hohen Anzahl von E/A-Punkten und komplexen Steueralgorithmen strenge Echtzeitanforderungen erfüllt werden können, indem der gesamte Prozess der Eingangssignalabtastung, der Steuerberechnungen und der Aktualisierung des Ausgangssignals in jedem Zyklus präzise abgeschlossen wird.
Als Steuerkern verwaltet der PM511V16 die gesamte interne und externe Kommunikation des Advant Controller 450 über verschiedene Kommunikations-Submodule in seinem Controller-Baugruppenträger:
Aufwärtsverbindung: Tauscht Daten mit Bedienstationen und Informationsmanagementsystemen (IMS) der Advant Station 500-Serie über Steuernetzwerke wie MasterBus 300/300E aus, empfängt Bedienerbefehle und lädt Prozessdaten und Alarme hoch.
Abwärtsverbindung: Kommuniziert mit einer Vielzahl von Feldgeräten (Sensoren, Aktoren, verteilte E/A, intelligente Instrumente, Antriebe) über Feldbusse wie Advant Fieldbus 100, PROFIBUS-DP, LONWORKS und über die S100-E/A-Buserweiterung.
Laterale Verbindung: Führt eine Peer-to-Peer-Kommunikation mit anderen Advant Controllern durch, um komplexe verteilte Steuerungsstrategien zu implementieren.
Externe Schnittstellen: Unterstützt EXCOM (Kommunikation mit externen Computern), Multi-Vendor-Schnittstellen (MVI, z. B. Modbus, Siemens 3964(R)) usw. und erleichtert so die Integration mit Systemen von Drittanbietern.
ECC-Speicher: Schützt effektiv vor zufälligen Speicherfehlern und erhöht die Datenzuverlässigkeit.
Hardware-Redundanzunterstützung: Bietet eine solide Grundlage für den Aufbau redundanter CPU-Systeme ohne Single Points of Failure, besonders geeignet für Branchen wie Chemie, Öl und Gas sowie Energieerzeugung mit extrem hohen Kontinuitätsanforderungen.
Umfassende Diagnose: LEDs auf der Vorderseite und detaillierte Informationen zum Systemstatus, auf die über Engineering-Stationen zugegriffen werden kann, erleichtern die schnelle Fehlerlokalisierung.
25 MHz 68040 CPU + 16 MB RAM: Stellte eine High-End-Konfiguration für Industriesteuerungen seiner Zeit dar und war in der Lage, umfangreiche, hochdynamische gemischte Steuerungsaufgaben, einschließlich umfangreicher Logikoperationen, analoger Regelung und Advanced Process Control (APC)-Algorithmen, problemlos zu bewältigen.
Modulares Design: Als steckbares Modul im Advant Controller 450 erleichtert es Upgrades und Wartung. Sein großer Speicher bietet zudem Platz für zukünftige Funktionserweiterungen und komplexere Anwendungen.
Der PM511V16 als „Gehirn“ des Advant Controller 450 ermöglicht den breiten Einsatz dieses Controllers in:
Prozessindustrie: Kontinuierliche und Batch-Prozesssteuerung in Branchen wie Petrochemie, Chemie, Pharmazie sowie Lebensmittel und Getränke.
Fertigung: Komplexe Produktionslinien- und Maschinensteuerung in Branchen wie der Automobil-, Stahl- und Zellstoff- und Papierindustrie.
Energie und Versorgung: Kraftwerkssteuerung (einschließlich Kohlehandhabung, Wasseraufbereitung, Hilfssysteme), Wasser-/Abwasseraufbereitung, Fernwärmesysteme usw.
Infrastruktur: Gebäudeautomation, Verkehrsüberwachung usw.
Durch die Nutzung der ABB Advant OCS-Plattform kann der Controller mit dem PM511V16 nahtlos in das umfangreiche Advant-Ökosystem integriert werden. Es kann die reichhaltigen vorhandenen Software-Funktionsbibliotheken (z. B. PIDCON, PIDCONA-Selbstoptimierungsregler, Funktionseinheiten), Engineering-Tools und Bedienerschnittstellenlösungen nutzen und so die Komplexität und Kosten der Engineering-Implementierung und der anschließenden Wartung reduzieren.
| Kategoriespezifikationsdetails | / | Beschreibung |
|---|---|---|
| Allgemeine Informationen | Produktname | PM511V16 Prozessormodul |
| Teil des Systems | ABB Advant Controller 450 (innerhalb von Advant OCS) | |
| Kernfunktion | Zentraleinheit (CPU) für groß angelegte, gemischte binäre/regulierende/überwachende Steuerung. | |
| Hauptunterscheidungsmerkmal | Speicherstarke Variante mit 16 MByte RAM. (Basismodell ist PM511V08 mit 8 MB). | |
| Prozessor & Leistung | Mikroprozessor | Motorola 68040 |
| Taktfrequenz | 25 MHz | |
| Architektur | 32-Bit-Mikroprozessor mit virtuellem Speicher. | |
| Integrierte Funktionen | Gleitkommaeinheit (FPU); Duale unabhängige Befehls- und Daten-MMUs (Memory Management Units). | |
| Cache | Separater 4-KByte-Befehlscache und 4-KByte-Datencache. | |
| Erinnerung | Typ und Kapazität | 16 MB dynamischer RAM. |
| Organisation & Schutz | 64-Bit-Organisation mit 8-Bit-zyklischer Redundanzprüfung (CRC) und Fehlerkorrekturcode (ECC). Erkennt und korrigiert Einzelbitfehler; erkennt Doppelbitfehler. | |
| Zweck | Enthält die Laufzeitsystemsoftware, die Controller-Konfiguration und die Benutzeranwendung (PC-Programm). | |
| System-SW-Sicherung | Über PCMCIA-Flash-Speicherkarte im vorderen Steckplatz (z. B. QC07-BAS41, QC07-LIB41 usw.). | |
| Anwendungssicherung | Optional über separate Flash-Karte in der MB510-Schnittstelle (DUAP – Dump of Application Programs). | |
| Speicher-Power-Backup | Mindestens 4 Stunden (2 Stunden für redundante CPUs) über System-Notstromversorgung (SB510/SB511) und Batterie. | |
| Schnittstellen & Konnektivität | Rückwandbus | Futurebus+-Schnittstelle. 32-Bit-Adresse/Daten, erzwungene Übertragungen, verteilte Arbitrierung. |
| I/O-Erweiterungsbus | Dedizierte Schnittstelle für den S100 I/O-Erweiterungsbus. Verbindet sich mit Bus-Extendern (z. B. DSBC 174/176) in Remote-I/O-Racks. | |
| System-SW-Schnittstelle | PCMCIA (PC-Karte) Steckplatz auf der Vorderseite für System-Flash-Karte. | |
| Service/Wartung | Frontplattenanschluss für Engineering-/Programmiertool (z. B. Advant Station 100 Series ES). | |
| Funktionen auf der Vorderseite | LED-Anzeigen | F (Rot): Modulfehler RUN (Grün): Normaler Betrieb HLT (Rot): CPU angehalten TO (Gelb): Bus-Timeout BC (Grün): RAM-Backup-Spannung OK DUAL (Grün): Redundanter Prozessor bereit (in Dual-Konfiguration) |
| Bedienelemente | Drehschalter mit 4 Positionen: Zur Auswahl des Start-/Arbeitsmodus (CLEAR, STOP, AUTO, OFF LINE). ENTER-Taste: Zur manuellen Controller-Initialisierung. |
|
| Anzeige | Zeichenanzeige für allgemeine Systemdiagnosen und Statusmeldungen. | |
| Elektrische Spezifikationen | Versorgungsspannung | +5 V DC und +24 V DC von der Baugruppenträger-Backplane. |
| Aktueller Verbrauch | +5 V: Typisch 4900 mA, maximal 6000 mA. +24 V: Typisch 200 mA, maximal 280 mA. |
|
| Verlustleistung (Wärme) | Typische 25 Watt. | |
| Mechanische Spezifikationen | Formfaktor | Entwickelt für Controller-Subracks der RF533-Serie. |
| Größe | 12 SU (Subrack Units) und belegt 6 Montagepositionen (MP). | |
| Gewicht | Ungefähr 0,8 kg (1,8 Pfund). | |
| Umwelt und Compliance | System EMV | Das Advant Controller 450-Produkt erfüllt die EMV-Richtlinie 89/336/EWG und die Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG (CE-Kennzeichnung). |
| Handhabungswarnung | Das Modul enthält ESD-empfindliche (elektrostatische Entladung) Komponenten. Es sind ordnungsgemäße Handhabungsverfahren erforderlich. | |
| Hauptmerkmale und Fähigkeiten | Redundanzunterstützung | Vollständige Hardwareunterstützung für Hot Standby. Die Logik kopiert alle Schreibvorgänge des Primärprozessors in das Backup und ermöglicht so eine nahtlose, stoßfreie Umschaltung bei Ausfall des Primärprozessors. |
| Ausführung in Echtzeit | Führt PC-Programme mit konfigurierbaren Zykluszeiten aus (typischerweise 10 ms – 2 s, 5 ms – 32 s nach der Neukonfiguration). Verwaltet E/A-Scanning, Steueralgorithmen und Kommunikationsaufgaben. | |
| Systemintegration | Fungiert als zentraler Hub und koordiniert die Kommunikation über Submodule für MasterBus 300, Feldbusse (Advant Fieldbus 100, PROFIBUS-DP, LONWORKS), MVI, EXCOM und lokale Stationen. | |
| Diagnose | Umfassende Diagnose über LEDs/Displays auf der Vorderseite und detaillierte Systemstatusmeldungen, die über die Engineering-Station abrufbar sind. |