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MPC4 200-510-063-034 Maschinenschutzkarte

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  • MPC4 200-510-063-034

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Die MPC4 200-510-063-034 ist eine leistungsstarke Standard-Edition-Maschinenschutzkarte innerhalb des Maschinenschutzsystems (MPS) der Meggitt Vibro-Meter VM600-Serie. Diese Modellkennung gibt die Firmware-Version als 063 und die Hardware-Version als 034 an. Als Kernkomponente der VM600-Serie repräsentiert diese Karte den fortschrittlichen technologischen Stand der MPC4-Produktlinie nach dem Upgrade von 2017 und integriert ausgereifte digitale Signalverarbeitungstechnologie (DSP) mit verbesserter Firmware-Funktionalität. Es wurde entwickelt, um einen kontinuierlichen, unabhängigen und äußerst zuverlässigen Online-Schutz und eine Überwachung kritischer rotierender Maschinen zu bieten.


Diese Karte wurde entwickelt, um den Zustand des Gerätezustands in Echtzeit zu erfassen und zu analysieren und so katastrophale Ausfälle und ungeplante Ausfallzeiten wirksam zu verhindern. Es kann gleichzeitig 4 voll programmierbare dynamische Signalkanäle (für Vibration, Weg, dynamischer Druck usw.) und 2 Geschwindigkeits-/Keyphasor-Signalkanäle verarbeiten. Durch die schnelle, präzise digitale Verarbeitung von Rohdaten (einschließlich Filterung, Integration/Differenzierung, Demodulation) und eine vom Benutzer programmierbare komplexe Schutzlogik kann die Karte umgehend Warnungen auslösen oder Abschaltbefehle ausführen und so die Anlagensicherheit und Produktionskontinuität maximieren.


Der MPC4 200-510-063-034 muss mit einer entsprechenden Version der IOC4T-Eingabe-/Ausgabekarte gepaart werden, um eine vollständige Überwachungs- und Schutzeinheit zu bilden, die in einem VM600-Standard-Rack installiert wird. Da es sich um ein Produkt handelt, das den aktuellen Umwelt- und Technikstandards entspricht, beträgt die Ausgangsimpedanz des gepufferten dynamischen Signals 50 Ω und es entspricht der RoHS-Umweltrichtlinie. Es eignet sich für neue Projekte, System-Upgrades und die Modernisierung bestehender Systeme weltweit. Es unterstützt die Konfiguration über den seriellen RS-232-Anschluss an der Vorderseite oder die Netzwerkkommunikation über den VME-Bus über eine CPUx-Karte im Rack und bietet so eine hervorragende Flexibilität bei der Systemintegration.

2. Kernfunktionen und Vorteile

  • Leistungsstarke integrierte Mehrkanal-Verarbeitungsplattform: Basierend auf fortschrittlicher DSP-Hardware und verbesserter Firmware der Version 063 bietet sie eine stabile Parallelverarbeitungsfähigkeit für 4 dynamische Kanäle und 2 Geschwindigkeitskanäle. Jeder Kanal ist unabhängig programmierbar und unterstützt Anwendungen von der einfachen Vibrationsüberwachung bis hin zur komplexen Wellenstranganalyse.

  • Erweiterte Signalverarbeitungs- und Analysefunktionen:

    • Programmierbare Breitbandfilternetzwerke: Bietet Hochpass-, Tiefpass- und Bandpassfilteroptionen mit einer programmierbaren Dämpfungssteilheit von 6 bis 60 dB/Oktave und extrahiert effektiv Signale im interessierenden Frequenzband.

    • Präzise Schmalband-Tracking-Verarbeitung (Ordnung): Verwendet einen Filter mit konstantem Q (Q=28), der in der Lage ist, Vibrationskomponenten bestimmter Ordnungen (z. B. 1X, 2X) bei Geschwindigkeitsänderungen präzise zu erfassen und zu extrahieren und gleichzeitig Amplitude und Phasenwinkel relativ zum Keyphasor bereitzustellen. Dies ist ein wichtiges Werkzeug zur Diagnose von Unwucht und Fehlausrichtung und zur Durchführung des Auswuchtens vor Ort.

    • Umfassende Demodulationsalgorithmen: Unterstützt echte RMS-, Durchschnitts-, echte Spitzen- (True Peak) und echte Spitze-zu-Spitze-Demodulation (True Peak-to-Peak). Echte Peak- und Peak-to-Peak-Messungen sind entscheidend für die Erfassung transienter Ereignisse wie Stöße oder Reibungen und erfüllen die strengsten Maschinenschutzstandards.

  • Intelligente und flexible Schutzlogik-Engine:

    • Vierstufige Alarmschwellenverwaltung: Jeder dynamische Kanal kann unabhängig die Schwellenwerte „Alarm+“ (hoher Alarm), „Alarm-“ (niedriger Alarm), „Gefahr+“ (hohe Gefahr) und „Gefahr-“ (niedrige Gefahr) festlegen. Jede Ebene verfügt über unabhängig einstellbare Verzögerungs-, Hysterese- und Verriegelungsfunktionen, die Fehlalarme wirksam unterdrücken und genaue, zuverlässige Schutzmaßnahmen gewährleisten.

    • Adaptive Überwachung: Alarm- und Gefahrengrenzen können automatisch an die Betriebsgeschwindigkeit der Maschine oder andere Prozessparameter (z. B. Last) angepasst werden und bieten so intelligenten Schutz bei transienten Prozessen wie An- und Abfahren oder Überschreiten kritischer Geschwindigkeiten.

    • Externe Steuerschnittstellen: Unterstützt die Funktionen „Direct Trip Multiply“ (TM) und „Danger Bypass“ (DB), die eine schnelle Änderung der Schutzschwellenwerte oder die vorübergehende Unterdrückung von Gefahrenausgängen über externe diskrete Signale ermöglichen und so eine erhebliche Betriebs- und Wartungsflexibilität bieten.

    • Erweiterte Logikkombinationsfunktionen: Die integrierte programmierbare Logikeinheit bietet 8 grundlegende Logikfunktionsblöcke und 4 erweiterte Logikfunktionsblöcke. Benutzer können komplexe Logikoperationen wie „UND“, „ODER“ und „Mehrheitsabstimmung“ für Signale wie Alarme, Gefahren und OK-Status aus verschiedenen Kanälen durchführen, um hochzuverlässige redundante oder verriegelte Schutzsysteme aufzubauen.

  • Integriertes Sensorstromversorgungs- und Gesundheitsdiagnosesystem:

    • Auf der Karte integrierte, isolierte Gleichstromversorgungen mit +27,2 V, -27,2 V und +15,0 V, die jeweils bis zu 25 mA liefern können, können verschiedene Industriesensoren wie IEPE-Beschleunigungsmesser, Wirbelstromsonden und Magnetaufnehmer direkt mit Strom versorgen.

    • Ein zuverlässiges „OK-System“ überwacht kontinuierlich den Zustand jeder Sensorsignalkette. Durch den Vergleich der Gleichstromkomponente des Signals mit vom Benutzer eingestellten Ober- und Untergrenzen können Fehler wie Sensorunterbrechung, Kurzschluss oder Kabelschäden diagnostiziert und diese umgehend über unabhängige Kanal-OK-Alarme und einen gemeinsamen Karten-OK-Alarm gemeldet werden, wodurch die Integrität des Überwachungssystems selbst sichergestellt wird.

  • Praktisches Engineering- und Wartungsdesign:

    • Diagnoseanschlüsse an der Vorderseite: Ausgestattet mit 6 Standard-BNC-Anschlüssen (4 für dynamische Signale RAW OUT, 2 für Geschwindigkeitssignale TACHO OUT), die eine Online-Signalüberprüfung und eine detaillierte Fehlerbehebung mit Oszilloskopen oder Analysatoren erleichtern.

    • Intuitive Statusvisualisierung: Die Vorderseite verfügt über ein mehrfarbiges LED-Anzeigesystem, einschließlich einer globalen DIAG/STATUS-Leuchte und einer unabhängigen Statusleuchte für jeden Kanal, die den Gesamtkartenstatus, die Sensorgültigkeit, den Echtzeit-Alarm-/Gefahrenstatus und den Kanaldeaktivierungsstatus deutlich anzeigt.

    • Hot-Swap-Unterstützung (Live Insertion): Ermöglicht die sichere Installation oder den sicheren Austausch von Karten, während das VM600-System mit Strom versorgt bleibt, was die Systemverfügbarkeit und Wartungseffizienz erheblich verbessert und Ausfallzeiten reduziert.

  • Vollständige Ausgabe- und Systemintegrationsschnittstellen:

    • Analogausgänge: Bietet 4 Kanäle mit isolierten, konfigurierbaren 0-10-V- oder 4-20-mA-Analogausgängen über die gepaarte IOC4T-Karte für den Anschluss an Anlagen-DCS, SPS, Rekorder oder Systeme von Drittanbietern.

    • Relaissteuerung: Alarm- und Gefahrensignale können direkt die 4 lokalen Relais auf der IOC4T-Karte oder erweiterte Relaiskarten (wie RLC16 oder IRC4) über den Open Collector (OC)-Bus des Racks ansteuern und so komplexe Verriegelungsanforderungen erfüllen.

    • Flexible Konfigurationskommunikation: Unterstützt die lokale Konfiguration über den seriellen RS-232-Anschluss an der Vorderseite; Wenn eine CPUx-Karte im Rack installiert ist, sind über den VME-Bus eine Remote-Netzwerkkonfiguration, -Überwachung und -Datenerfassung möglich, die Ethernet- oder Feldbus-Kommunikation unterstützt.

3. Typische Anwendungsfelder

Die MPC4 200-510-063-034 als voll ausgestattete, technologisch fortschrittliche Maschinenschutzkarte wird häufig in verschiedenen Schwerindustrien mit extrem hohen Anforderungen an die Gerätesicherheit eingesetzt:

  • Energieindustrie: Kontinuierlicher Schutz von großen Dampfturbinengeneratorsätzen, Gasturbinen, Wasserkraftgeneratorsätzen und ihren kritischen Hilfsaggregaten (z. B. Speisewasserpumpen, Saugzugventilatoren, Zwangszugventilatoren).

  • Öl, Gas und Petrochemie: Schutz von Zentrifugal- und Kolbenkompressoren, von Gasturbinen angetriebenen Geräten, Hochgeschwindigkeitspumpen und Reaktorspeisepumpen auf Offshore-Plattformen und Onshore-Pipelines.

  • Grundstoffindustrien: Überwachung und Schutz von großen industriellen Luftkompressoren, Prozessgaskompressoren, Hochofengebläsen, Turboexpandern und kritischen Materialhandhabungssystemen.

  • Schifffahrt und Schwermaschinen: Schutz kritischer rotierender Ausrüstung wie Schiffshauptantriebsturbinen, Diesel- oder Gasturbinen zur Stromerzeugung und großer Walzwerksantriebssysteme.

Sein Kernwert liegt in der Bereitstellung eines unabhängigen, kontinuierlichen und hochzuverlässigen Sicherheitsschutzes für kritische Produktionsanlagen, der vom Steuerungssystem (CMS) getrennt und durch logische Redundanz erweitert ist und die Unabhängigkeitsanforderungen für Maschinenschutzsysteme (MPS) gemäß internationalen Standards wie API 670 vollständig erfüllt.

4. Kurze Beschreibung des Funktionsprinzips

Der MPC4 200-510-063-034 folgt einem leistungsstarken Echtzeit-Signalverarbeitungs- und Schutzlogik-Ausführungsablauf:

  1. Signalerfassung und Primäraufbereitung: Sensorsignale werden über die gekoppelte IOC4T-Karte erfasst. Stromsignale werden über einen 324,5-Ω-Präzisionswiderstand in Spannung umgewandelt. Die Signale gelangen dann zur Verstärkung/Dämpfung in Aufbereitungskreise und werden in AC-Komponenten (dynamisch) und DC-Komponenten (statisch) getrennt.

  2. Digitalisierung und Kernverarbeitung: Die getrennten AC- und DC-Signale werden von einem Hochgeschwindigkeits-Analog-Digital-Wandler (ADC) digitalisiert. Der digitale Signalprozessor (DSP) führt je nach Benutzerkonfiguration komplexe mathematische Operationen am Wechselstromsignal aus: einschließlich optionaler digitaler Integration/Differenzierung, programmierbarer Breitbandfilterung oder hochpräziser schmalbandiger Ordnungsverfolgungsfilterung, die in der ausgewählten Demodulationsberechnung (RMS, True Peak usw.) gipfelt. Das Gleichstromsignal wird zur Berechnung statischer Parameter (z. B. Wellenposition, Spalt) verwendet und zur kontinuierlichen Gesundheitsdiagnose in das „OK-System“ eingespeist.

  3. Echtzeitüberwachung und logische Entscheidungsfindung: Die verarbeiteten dynamischen Werte werden in Echtzeit mit vom Benutzer festgelegten mehrstufigen Alarm-/Gefahrenschwellenwerten verglichen. Gleichzeitig wertet das „OK-System“ kontinuierlich den Sensorverbindungsstatus aus. Alle Kanalstatus (Alarm, Gefahr, OK) werden in Echtzeit aktualisiert und in die programmierbare Logikkombinationseinheit eingespeist. Vom Benutzer voreingestellte Basis- und erweiterte Logikfunktionsblöcke verarbeiten diese Statussignale, um endgültige Relaisantriebsbefehle zu generieren.

  4. Ausgangs- und Statusanzeige: Basierend auf den logischen Entscheidungsergebnissen steuert die Karte Relais und Analogausgänge auf der IOC4T-Karte über den Rückwandbus. Gleichzeitig bietet das mehrfarbige LED-Anzeigesystem auf der Vorderseite eine intuitive Echtzeitanzeige des globalen Status der Karte und des detaillierten Status jedes Kanals (Normal, Alarm, Gefahr, Sensorfehler, Kanal gesperrt usw.).

5. Details zur Statusanzeige

Die LEDs auf der Vorderseite liefern eine umfassende und klare Statusrückmeldung, die für eine schnelle Diagnose durch das Wartungspersonal von entscheidender Bedeutung ist:

  • DIAG/STATUS (Globale Diagnose-LED): Mehrfarbige LED, die den Gesamtbetriebsstatus der Karte anzeigt.

    • Grün dauerhaft: Normaler Betrieb, Konfiguration korrekt, keine Alarme oder Fehler.

    • Gelb kontinuierlich: Direct Trip Multiply (TM)-Funktion aktiv.

    • Rotes Dauerlicht: Danger Bypass (DB)-Funktion aktiv.

    • Grün blinkend: Karte befindet sich nach der Konfiguration in der Stabilisierungsphase oder bei mindestens einem Kanal liegt ein Eingangssignalfehler vor (z. B. Sättigung).

    • Gelbes Blinken: Konfigurationsfehler oder mindestens ein Kanal weist einen Verarbeitungsfehler auf (z. B. Spurverlust, DSP-Überlastung).

    • Rot blinkend: Hardwarefehler der Karte (z. B. Strom- oder Speicherfehler) oder nicht konfiguriert.

  • Kanalstatus-LEDs (Dynamische Kanäle 1–4): Eine mehrfarbige LED pro Kanal.

    • Aus: Kanal nicht konfiguriert oder Kartenkonfiguration läuft nicht.

    • Grün blinkend: Sensorsignal ungültig (überschreitet den OK-Pegelbereich).

    • Langsames grünes Blinken (~1 Hz): Die Funktion „Kanalsperre“ ist für diesen Kanal aktiv.

    • Rot kontinuierlich/blinkend: Zeigt den Gefahrenalarmstatus (D+ oder D-) an (kontinuierlich für Einzelkanalverarbeitung, blinkend für Zweikanalverarbeitung).

    • Gelb, kontinuierlich/blinkend: Zeigt den Alarmstatus „Alarm (A+ oder A-)“ an (kontinuierlich für Einzelkanalverarbeitung, blinkend für Zweikanalverarbeitung).

    • Dauerhaft grün: Kanal arbeitet normal, Signal gültig, keine Alarme.

  • Kanalstatus-LEDs (Geschwindigkeitskanäle 1–2): Eine zweifarbige (grün/gelb) LED pro Kanal.

    • Aus: Kanal nicht konfiguriert oder Kartenkonfiguration läuft nicht.

    • Grün blinkend: Sensorsignal ungültig (überschreitet den OK-Pegelbereich).

    • Langsames grünes Blinken (~1 Hz): Die Funktion „Kanalsperre“ ist für diesen Kanal aktiv.

    • Dauerhaft gelb: Zeigt den Alarmstatus des Geschwindigkeitsalarms (A+ oder A-) an.

    • Dauerhaft grün: Kanal arbeitet normal, Signal gültig, keine Alarme.

6. Systemintegration und wichtige Hinweise

Anforderungen an die Systemzusammensetzung:

  1. Kernpaarung: Muss mit einer mit der Hardwareversion kompatiblen IOC4T-Eingabe-/Ausgabekarte gekoppelt werden (empfohlen wird die Verwendung moderner oder neuerer Modelle, z. B. PNR 200-560-000-114 oder höher), um einen vollständigen Überwachungskanal zu bilden.

  2. Installationsplattform: Muss in einem Rack der VM600-Serie installiert werden (z. B. ABE04x).

  3. Software Companion: Erfordert VM600 MPSx-Software (Version 2.6.x oder höher), kompatibel mit Firmware 063 für Konfiguration, Überwachung und Diagnose.

Wichtige Anwendungsrichtlinien:

  • Version und Kompatibilität:

    • Das Modell 200-510-063-034 bezieht sich explizit auf die Standard Edition MPC4-Karte mit Firmware 063, Hardware 034.

    • Seine Ausgangsimpedanz von 50 Ω ist Standard für Produkte der neueren Generation; Beim Anschluss an externe Testgeräte, die für die älteren 2000-Ω-Modelle entwickelt wurden, sollte eine Impedanzanpassung berücksichtigt werden.

    • Für optimale Leistung und Kompatibilität sollte es mit einer neuen, RoHS-konformen IOC4T-Karte gekoppelt werden.

  • Funktionsauswahl:

    • Die Standard Edition MPC4 unterstützt alle Verarbeitungsmodi, einschließlich Geschwindigkeitsmessung und Schmalbandverfolgung, und eignet sich für die überwiegende Mehrheit der Maschinenschutzszenarien.

    • Wenn das System die Sicherheitsstufen SIL 1/PL c erfüllen muss und plant, Zustandsüberwachungskarten (CMS) (z. B. XMx16) im selben Rack zu mischen, sollte die Safety Edition (MPC4SIL) ausgewählt werden. Die Safety Edition entfernt den VME-Bus und wird nur über RS-232 konfiguriert, wodurch eine physische Isolierung vom CMS erreicht wird, aber Geschwindigkeitskanäle und Schmalband-Tracking werden nicht unterstützt.

  • Bestellinformationen: Bei der Bestellung muss der Modellcode eindeutig angegeben werden. Für Anwendungen mit besonderen Anforderungen an den Umweltschutz (gegen Chemikalien, Staub, Feuchtigkeit) können Ausführungen mit „Conformal Coating“ angefragt werden.


Spezifikationskategorie Parameterdetails Beschreibung und Hinweise
Produktmodell und Identifikation

Modellcode 200-510-063-034 Die erste Ziffer „2“ gibt die Standardausgabe an; „063“ ist die Firmware-Version; „034“ ist die Hardwareversion.
Etikett auf der Vorderseite Text „MPC 4“, weiße Buchstaben auf blauem Hintergrund Wird zur visuellen Identifizierung der Standard-Edition-Karte verwendet.
Software-Identifikation MPC4 Wird in der VM600 MPSx-Software unter diesem Namen identifiziert.
Dynamischer Signaleingang
Kanäle: 4, elektrisch isoliert, unabhängig programmierbar
Eingabetyp Spannung oder Strom Per Software konfigurierbar. Unterstützt AC+DC-gekoppelte Signale.
Gleichspannungsbereich 0 bis +20 V oder 0 bis -20 V
Wechselspannungsbereich ±10 V (Spitze, Maximum)
Gleichtaktspannungsbereich -50 V bis +50 V
Gleichtaktunterdrückungsverhältnis (CMRR) ≥ 60 dB bei 50 Hz
Eingangsimpedanz 200 kΩ (bei Spannungseingang)
DC-Strombereich 0 bis 25 mA
Wechselstrombereich ±8 mA (maximal)
Analoge Bandbreite (-3 dB) Gleichstrom bis 60 kHz Anwendbar, wenn dynamische Signalausgänge über den RAW-Bus gemeinsam genutzt werden.
AC-Freq. Bereich (keine Integration) 0,1 Hz bis 10 kHz
AC-Freq. Bereich (mit Integration) 2,5 Hz bis 10 kHz
Strommesswiderstand 324,5 Ω Wird zur Strom-Spannungs-Umwandlung verwendet.
Geschwindigkeits-/Keyphasor-Eingabe
Kanäle: 2 (unterstützt von der Standard Edition)
Triggermodus Schwellenwertauslöser für steigende/fallende Flanke Per Software konfigurierbar.
Dynamische Triggerschwellenwerte Steigende Flanke = (2/3) × Vpp, fallende Flanke = (1/3) × Vpp Wird automatisch basierend auf der Spitze-zu-Spitze-Amplitude des Signals berechnet.
Geschwindigkeitsmessbereich Eingabe: 0,016 Hz bis 50 kHz
Anzeige: 0,016 Hz bis 1092 Hz (1 bis 65.535 U/min)

Eingangsspannungsbereich 0,3 Hz – 10 kHz: 0,4 – 500 Vpp.
10 kHz – 50 kHz: 2,0 – 500 Vpp

Gepufferte Signalausgänge
Merkmale des Post-Upgrade-Modells
Ausgangssignal Analoges/digitales „Rohsignal“ des Sensors Dynamische Kanäle: analog; Geschwindigkeitskanäle: digital.
Ausgabeschnittstelle MPC4-Frontplatten-BNC, IOC4T-Rückplatten-Klemmenblock
Ausgangsimpedanz 50 Ω Charakteristische Impedanz des Modells 063-034, konform mit dem Design-Upgrade nach 2017 für einfachen Anschluss an Standard-Testgeräte.
Dynamisches Kanalübertragungsverhältnis Spannungseingang: 1 V/V
Stromeingang: 0,3245 ​​V/mA

Geschwindigkeitskanal-Ausgabe 0 bis 5 V, TTL-kompatibler Pegel
Analoge Ausgänge (IOC4T)

Ausgabekanäle 4 Kanäle (DC OUT 1 bis 4)
Ausgabetyp und -bereich 4 bis 20 mA oder 0 bis 10 V Auswählbar über IOC4T-Karten-Jumper.
Signalverarbeitungsfunktionen
Von Firmware 063 (Standard Edition) unterstützter Funktionsumfang
Breitbandverarbeitung Wählbare Hochpass-, Tiefpass- und Bandpassfilter Dämpfungssteilheit: 6 bis 60 dB/Oktave (programmierbar).
Schmalband-Tracking-Verarbeitung Konstant-Q-Filter (Q = 28) Frequenzbereich: 0,15 Hz bis 10 kHz; Unterstützt die Auftragsextraktion für 1/3X, 1/2X, 1X, 2X, 3X, 4X; Phasenfehler ≤ ±6° (max), typischerweise ±1° (für 1X-Bestellung).
Relative Wellenschwingungsverarbeitung Vibration: 0,1 Hz – 10 kHz; Abstand/Position: Gleichstrom – 1 Hz
Amplitudengenauigkeit ±1 % des Skalenendwerts (typisch)
Alarm- und Logiksteuerung

Messkanal-Sollwerte Alarm+, Alarm-, Gefahr+, Gefahr- Vierstufige Schwellenwerte.
Geschwindigkeitskanal-Sollwerte Alarm+, Alarm- Zweistufige Schwellenwerte.
Einstellbare Parameter Grenzwerte, Verzögerungen, Hysterese, Selbsthaltung Alles vom Benutzer programmierbar.
Adaptive Überwachung Unterstützt Alarmgrenzen können automatisch basierend auf der Geschwindigkeit oder anderen Parametern angepasst werden.
Direct Trip Multiply (TM) Unterstützt Schnelle Vervielfachung der Alarmgrenzen über externes DSI-Signal.
Gefahrenumgehung (DB) Unterstützt Vorübergehende Sperrung der Gefahrenrelaisausgänge über ein externes DSI-Signal.
Kanalsperre Unterstützt Vorübergehende Deaktivierung der Schutzfunktion eines einzelnen Kanals für Wartungszwecke.
Logische Kombination 8 grundlegende Logik-Funktionsblöcke + 4 erweiterte Logik-Funktionsblöcke Unterstützt UND, ODER, Mehrheitsentscheidung usw.
OK Systemdiagnose

Diagnosemechanismus Überwacht die Gleichstromkomponente der Sensorsignalkette Verglichen mit vom Benutzer festgelegten Ober-/Untergrenzen.
Fehlerbestätigungszeit 250 ms
Ansprechzeit < 100 ms Maximale Zeit von der Fehlerbestätigung bis zur Alarmausgabe.
Elektrische Eigenschaften

Kartenstromeingang +5 VDC, ±12 VDC Wird vom VM600-Rack geliefert.
Sensorleistungsausgang +27,2 V (±5 %), -27,2 V (±5 %), +15,0 V (±5 %) Max. 25 mA pro Kanal.
Umweltspezifikationen

Betriebstemperatur -25°C bis +65°C
Lagertemperatur -40°C bis +85°C
Betriebsfeuchtigkeit 0 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend
Kommunikation & Konfiguration

Konfigurationsschnittstelle Serieller RS-232-Anschluss (Vorderseite)
VME-Bus (über CPUx-Karte)
Die Standard Edition unterstützt die VME-Busschnittstelle für die Fernkonfiguration über das Netzwerk.
Physische Eigenschaften

Abmessungen (H x B x T) 6U (262 mm) x 20 mm x 187 mm
Gewicht Ca. 0,40 kg
Compliance- und Zertifizierungsstatus
Wichtige Identifikationsinformationen
Umweltrichtlinie RoHS-konform Modell nach dem Compliance-Upgrade 2017.
Ausgangsimpedanz 50 Ω Gepufferte Ausgangsimpedanz zur einfachen Anpassung an standardmäßige 50-Ω-Eingangsgeräte.
Sicherheitszertifizierungen Zertifiziert nach IEC 61508 (SIL 1) / ISO 13849-1 (PL c) (bei Einsatz in sicherheitsrelevanten Systemen) Sowohl die „Standard“- als auch die „Safety“-Edition sind zertifiziert, für Sicherheitsfunktionen müssen jedoch bestimmte Konfigurationsregeln befolgt werden.
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