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DI880 3BSE028586R1
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Das DI880 ist ein leistungsstarkes, hochintegriertes digitales Eingangsmodul innerhalb der Hardwareplattform ABB Ability™ System 800xA®. Es wurde für anspruchsvolle Anwendungsszenarien entwickelt, die eine hohe Zuverlässigkeit, Sicherheit und präzise Ereignisabfolge in industriellen Automatisierungssteuerungssystemen erfordern, und eignet sich ideal für kritische Industriesektoren wie Energieerzeugung, Öl und Gas, Petrochemie, Schienenverkehr und Schifffahrt.
Der Kernwert des DI880 liegt in seiner „hohen Integrität“, die sich nicht nur in der Einhaltung hochrangiger funktionaler Sicherheitsstandards wie SIL3 (IEC 61508) und Kategorie 4 (EN 954-1) widerspiegelt, sondern auch in seiner umfassenden Diagnose, der präzisen SOE-Aufzeichnungsfunktion (Sequence of Events) und den flexiblen Redundanzkonfigurationsoptionen. Das Modul bietet 16 unabhängige 24-V-DC-Eingangskanäle mit Stromsenken-Eingangsmodus und integriert fortschrittliche integrierte Diagnose- und Kanalisolationstechnologie, um die Genauigkeit der Signalerfassung und die Betriebsstabilität des Systems sicherzustellen und so das Risiko von Systemstörungen oder Ausfallzeiten aufgrund von Eingangsausfällen zu minimieren.
Als integraler Bestandteil des verteilten Steuerungssystems System 800xA ermöglicht der DI880 eine nahtlose Integration und bietet Benutzern eine robuste Grundlage für die Überwachung und Steuerung des Prozesszustands. Es ist eine Schlüsselkomponente für einen intelligenten und äußerst zuverlässigen Anlagenbetrieb.
1. Hochzuverlässige Eingangskanäle:
Kanalkonfiguration: 16 Kanäle, 24-V-DC-Eingang, stromsenkend.
Eingangseigenschaften: Großer Eingangsspannungsbereich („1“-Signal: 11–30 V; „0“-Signal: -30 bis +5 V), bietet starke Störfestigkeit.
Elektrische Isolierung: Alle 16 Kanäle sind optisch von der Erde isoliert, wodurch Erdschleifenstörungen effektiv unterdrückt und die elektromagnetische Immunität verbessert werden.
Eingangsanzeige: Jeder Kanal verfügt über eine unabhängige LED-Statusanzeige für eine schnelle Fehlerbehebung vor Ort.
2. Erweiterte Onboard-Diagnose und Selbsttest:
Das Modul führt eine umfassende zyklische Selbstdiagnose durch, wobei Fehler wie folgt kategorisiert und gemeldet werden:
Modulfehler: Meldet Fehler in internen Netzteilen, Mikrocontrollern, FPGAs, Speicher und anderen Kernkomponenten.
Interner Kanalfehler: Meldet Fehler, die bestimmte Kanäle betreffen, z. B. Kurzschlüsse, offene Schaltkreise oder Stuck-at-Fehler.
Externer Fehler: Meldet Fehler in der externen Stromversorgung.
Eine intuitive lokale Statusanzeige erfolgt über LEDs auf der Vorderseite: F(ault), R(un), W(arning), P(rimary) und einzelne Kanalstatusleuchten.
3. Sequence of Events (SOE)-Aufzeichnung:
Hochpräzises SOE: Entwickelt für kritische Anwendungen, die eine präzise Analyse der Ereignisreihenfolge erfordern. Die Auflösung der Ereignisaufzeichnung beträgt 1 Millisekunde, mit einer Warteschlangenkapazität von bis zu 512 x 16 Ereignissen.
Präzise Zeitstempelung: Die Genauigkeit der Ereignisaufzeichnung beträgt -0 ms / +1,3 ms und liefert zuverlässige Daten für die Vorfallanalyse und Systemoptimierung.
Intelligente Filterung: Verfügt über einen „Shutter-Filter“, der so konfiguriert werden kann, dass er unerwünschte Aufzeichnungen vorübergehender Ereignisse während bestimmter Zeiträume oder nach einer definierten Anzahl von Änderungen unterdrückt und so verhindert, dass die Warteschlange mit irrelevanten Daten gefüllt wird.
4. Flexible Signalverarbeitung:
Programmierbarer Digitalfilter: Die Filterzeit ist von 0 bis 127 Millisekunden wählbar und filtert kurzzeitige Impulsstörungen effektiv heraus, um sicherzustellen, dass nur stabile, gültige Signale vom System erkannt werden.
5. Integrierte Sensorstromversorgung:
Jeder Eingangskanal stellt einen strombegrenzten Sensorleistungsausgang bereit (max. 32 mA, Spannung entspricht ungefähr der Prozessversorgungsspannung minus 4,2 V). Dies ermöglicht die direkte Stromversorgung von Feldsensoren mit zwei oder drei Drähten, was die Verkabelung vereinfacht und die Sicherheit der Stromversorgung erhöht.
6. Hohe Sicherheit und Zertifizierungen:
Funktionale Sicherheit: Zertifiziert für IEC 61508 SIL 3, geeignet für sicherheitsinstrumentierte Systeme.
Mechanische Sicherheit: Zertifiziert für EN 954-1 Kategorie 4.
Umweltkonformität: Verfügt über CE-, ATEX Zone 2-, cULus Class I Div 2- und ABS/BV/DNV/LR-Marinezertifizierungen und ist somit für verschiedene industrielle und maritime Umgebungen geeignet.
7. Konfigurationsflexibilität:
Einzel-/redundante Konfiguration: Unterstützt den Betrieb als einzelnes Modul oder als Teil eines redundanten Paares, um unterschiedliche Anforderungen an die Anwendungsverfügbarkeit zu erfüllen.
Breite MTU-Kompatibilität: Kompatibel mit verschiedenen Arten von Montageabschlusseinheiten (Mounting Termination Units, MTUs), einschließlich kompakter, erweiterter und redundanter Ausführung, zur Anpassung an unterschiedliche Schranklayouts und Verkabelungsanforderungen.
Das DI880-Modul selbst lässt sich nicht direkt an Feldkabel anschließen; Die Verkabelung muss über spezielle Montage-Terminierungseinheiten (MTUs) erfolgen. Dieses Design verbessert die Modularität, Wartbarkeit und Sicherheit des Systems.
1. Wichtigste kompatible MTU-Typen:
Kompakte MTUs: zB TU810, TU812 (mit D-Sub 25-Schnittstelle), TU814, TU818 (ausgelegt für Zweidrahtsensoren). Geeignet für platzbeschränkte Anwendungen.
Erweiterte MTUs: z. B. TU830, TU833. Verfügen in der Regel über mehr Anschlüsse und eine integrierte Stromverteilung, was den Anschluss von Dreileiter-Sensoren ohne zusätzliche Anschlüsse erleichtert.
Redundante MTUs: z. B. TU842 (horizontale Montage), TU843 (vertikale Montage), TU852. Speziell für die Aufnahme von zwei DI880-Modulen entwickelt, wodurch redundante Eingangskanäle aufgebaut werden.
2. Verkabelungs- und Abschirmungsempfehlungen:
Um die Signalintegrität zu gewährleisten und EMV-Anforderungen zu erfüllen, müssen für Prozessanschlüsse geschirmte Kabel verwendet werden. Wenn ein mehradriges Kabel sortierte Signalarten enthält, ist in der Regel eine Gesamtschirmung ausreichend.
Es wird dringend empfohlen, alle an den DI880 angeschlossenen Sensoren über die strombegrenzten Sensorversorgungen des DI880-Moduls selbst mit Strom zu versorgen, um die integrierten Schutzfunktionen vollständig nutzen zu können. Zu diesem Zweck wird die Verwendung von MTUs wie TU830, TU833, TU842, TU843 oder TU852 empfohlen. Wenn einzelne Compact MTUs verwendet werden, muss die Konfiguration der externen Stromversorgung der technischen Beschreibung 3BSE050455 entsprechen.
Dank seiner hohen Integrität, Zuverlässigkeit und leistungsstarken Diagnose eignet sich der DI880 für Industriebereiche mit hohen Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen:
Energiewirtschaft: Statusüberwachung digitaler Signale, Erfassung von Schutzsignalen und SOE für die Störfallanalyse in Kraftwerken (Wärme-, Wasser-, Kernkraftwerke).
Öl, Gas und Petrochemie: Sicherheitsinstrumentierte Systeme (SIS), Notabschaltsysteme (ESD), Statusüberwachung kritischer Ventile und Pumpen in vorgelagerten Produktionsanlagen, Raffinerien und Chemieanlagen.
Schienenverkehr: Eisenbahnsignalsysteme, U-Bahn-Umweltüberwachung und Gerätesteuerung.
Marine und Schiffbau: Schiffsantriebssteuerungssysteme, Maschinenraumautomatisierung und Alarmsysteme.
Kritische Infrastruktur: Überwachung und Steuerung in Wasseraufbereitungsanlagen, Rechenzentren, pharmazeutischen Einrichtungen und anderen Standorten, die eine ununterbrochene Überwachung erfordern.
Große Prozessindustrien: Verteilte Steuerungssysteme in der Papier-, Metall-, Zement- und anderen Prozessfertigungsbranche.
| Kategorieparameter | der | Spezifikation |
|---|---|---|
| Grundparameter | Produktmodell | DI880 |
| Produkttyp | Hochintegriertes digitales Eingangsmodul | |
| Anzahl der Kanäle | 16 Kanäle | |
| Signaltyp | 24 V DC, Strom ziehend | |
| Konfiguration | Unterstützt Einzel- oder Redundanzkonfiguration | |
| HART-Unterstützung | NEIN | |
| Abfolge von Ereignissen (SOE) | Ja | |
| Elektrische Eigenschaften – Eingabe | Nennspannung (Prozessversorgungsbereich) | 24 V DC (19,2 bis 30 V) |
| Eingangsspannungsbereich, logisch „1“ | 11 bis 30 V | |
| Eingangsspannungsbereich, logisch „0“ | -30 bis +5 V | |
| Nenneingangsstrom bei 24 V DC | 7mA | |
| Eingangsstrom, logisch „1“ | > 3mA | |
| Eingangsstrom, logisch „0“ | < 1,5 mA | |
| Eingangsimpedanz | 3,1 kΩ | |
| Isolierung | Opto-Isolation (Gruppe zu Erde) | |
| Signalverarbeitung | Digitale Filterzeit | Einstellbar, 0 bis 127 ms |
| Auflösung der Ereignisaufzeichnung | 1 ms | |
| Genauigkeit der Ereignisaufzeichnung | -0 ms / +1,3 ms | |
| Sensor-Stromversorgung | Ausgabetyp | Pro Kanal unabhängig, strombegrenzt |
| Ausgangsstrom | 32 mA (±10 %) | |
| Ausgangsspannung | Prozessversorgungsspannung – max. 4,2 V Abfall | |
| Elektrische Eigenschaften – Leistung | Modulbus (+5V) Stromverbrauch | Typisch 125 mA, maximal 150 mA |
| Externe Versorgung (+24V UPx) Stromverbrauch | Maximal 527 mA (15 mA + gesamter Sensorstrom) | |
| Verlustleistung | 2,4 W | |
| Mechanik und Umwelt | Montagebreite | 45 mm |
| Abmessungen (H x T) | 119 mm x 102 mm (ohne Stecker) | |
| Gewicht | Ca. 0,15 kg | |
| Betriebstemperaturbereich | 0 bis +55 °C (zertifizierter Bereich: +5 bis +55 °C) Max. 40 °C bei vertikaler Montage in Compact MTU |
|
| Lagertemperaturbereich | -40 bis +70 °C | |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 5 % bis 95 %, nicht kondensierend | |
| Verschmutzungsgrad | Grad 2 (IEC 60664-1) | |
| Schutzklasse | IP20 (IEC 60529) | |
| Korrosionsschutzniveau | ISA-71.04-2013 G3 | |
| Verbindung und Kompatibilität | Maximale Feldkabellänge | 600 Meter |
| Kompatible MTU-Typen | TU810, TU812, TU814, TU818, TU830, TU833, TU842, TU843, TU852 | |
| MTU-Schlüsselcode | FF | |
| Isolierung und Sicherheit | Bemessungsisolationsspannung | 50 V |
| Dielektrische Prüfspannung | 500 V Wechselstrom | |
| Ausrüstungsklasse | Geräte der Klasse I (mit Schutzerde, IEC 61140) | |
| Zertifizierung der funktionalen Sicherheit | IEC 61508 SIL 3 | |
| Mechanische Sicherheitszertifizierung | EN 954-1 Kategorie 4 | |
| Elektrische Sicherheitsstandards | EN/UL 61010-1, EN/UL 61010-2-201 | |
| EMV-Standards | EN 61000-6-2 (Immunität), EN 61000-6-4 (Emission) |