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GE IS200VTURH2B VTUR Hauptsteuerplatine

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  • IS200VTURH2B

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Die IS200VTURH2B ist eine leistungsstarke primäre Auslösesteuerplatine mit zwei Steckplätzen innerhalb des Turbinensteuerungssystems GE Mark VI. Als weiterentwickelte Version der VTUR-Produktlinie ist es speziell für komplexe oder große Turbineneinheiten (wie bestimmte große Gas- oder Dampfturbinen) konzipiert, die eine höhere Redundanz und eine größere Auslösekapazität erfordern. Der IS200VTURH2B übernimmt alle Kernschutzfunktionen der VTUR-Serie, einschließlich primärem Überdrehzahlschutz, automatischer Synchronisierung, Wellenüberwachung und Flammenerkennung. Sein Hauptvorteil liegt in der Fähigkeit, bis zu sechs Notauslösemagnetventile (ETDs) über zwei unabhängige TRPx-Klemmenplatinen anzusteuern, was eine vollständigere Signalisolierung und Abstimmung innerhalb einer Triple Modular Redundant (TMR)-Architektur unterstützt und die ultimative Schutzbarriere für kritische Anlagen bietet.

2. Kernfunktionen und detaillierte Prinzipien

Der IS200VTURH2B teilt die gleichen grundlegenden Funktionsprinzipien wie der IS200VTURH1B, aber seine verbesserte Hardware-Architektur erweitert seine Fähigkeiten. Im Folgenden werden seine Funktionen und Prinzipien erläutert und gegebenenfalls auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum H1B hingewiesen.

2.1 Primärer Übergeschwindigkeitsschutz und Geschwindigkeitsmessung
Dies ist die Kernaufgabe aller VTUR-Boards. Das Messprinzip des IS200VTURH2B ist identisch mit dem H1B, bietet jedoch Vorteile auf Systemebene.

  • Technisches Prinzip:

    • Signalerfassung und -verarbeitung: Wie der H1B empfängt der IS200VTURH2B über seine angeschlossene Klemmenplatine (z. B. TTURH1B) Signale von vier passiven magnetischen Geschwindigkeitsaufnehmern. Diese Sensoren überwachen ein Drehzahlrad mit 60 Zähnen auf der Turbinenwelle. Die Drehung des Rades verursacht Änderungen des magnetischen Flusses und erzeugt ein Wechselspannungssignal mit einer Frequenz, die streng proportional zur Geschwindigkeit ist. Das Signal wird über die Klemmenplatine an den VTURH2B gesendet und durchläuft einen identischen Prozess der Filterung, Klemmung, AC-Kopplung und Impulsformung, um schließlich in eine saubere Rechteckwelle für die digitale Verarbeitung umgewandelt zu werden.

    • Geschwindigkeitsberechnung und Abstimmung (TMR-Vorteil): In einem TMR-System ist jedes der drei Controller-Racks (R, S, T) mit einer VTUR-Karte ausgestattet (bei der es sich um eine IS200VTURH1B oder IS200VTURH2B handeln kann). Jedes VTUR-Board sendet seine vier verarbeiteten Geschwindigkeitssignale über den VME-Bus an den entsprechenden Controller (VCMI). Die drei Controller berechnen unabhängig voneinander die Geschwindigkeit und führen eine Mittelwertauswahl durch, um die endgültig gültige Geschwindigkeit mit der höchsten Systemzuverlässigkeit zu ermitteln. Das Dual-Slot-Design des VTURH2B ermöglicht eine natürlichere Integration in TMR-Systeme und bietet leistungsstarke und gleichwertige Schnittstellenunterstützung für alle drei Racks.

    • Übergeschwindigkeitsauslöselogik: Die primäre Entscheidungslogik für die Übergeschwindigkeitsauslösung wird von der Steuerungssoftware ausgeführt. Wenn die gewählte Geschwindigkeit den voreingestellten Übergeschwindigkeits-Auslösesollwert überschreitet, erzeugt die Steuerung ein Auslösesignal. Dieses Signal wird an die VTUR-Platine zurückgesendet, die dann die Relais auf den zugehörigen TRPx-Auslöseklemmenplatinen ansteuert. Dies ist der erste wesentliche Unterschied zwischen VTURH2B und H1B: Der VTURH1B kann nur eine Verbindung zu einer TRPx-Karte herstellen und drei ETDs ansteuern; wohingegen der VTURH2B eine Verbindung zu zwei TRPx-Karten herstellen kann (z. B. eine an der J4-Schnittstelle und eine an der J4A-Schnittstelle) und so bis zu sechs ETDs ansteuern kann. Dies bietet eine direkte Schnittstellenunterstützung für komplexe Hydrauliksysteme mit mehreren unabhängigen Auslösekreisen und erhöht so die Redundanz und Zuverlässigkeit des Auslösesystems erheblich.

2.2 Schnelle Übergeschwindigkeitsauslösung
Um den extremen Anforderungen an die Reaktionsgeschwindigkeit von Anwendungen wie Gasturbinen gerecht zu werden, verfügt der VTURH2B auch über hardwarebasierte Algorithmen für die schnelle Übergeschwindigkeitsauslösung.

  • Technisches Prinzip:

    • Algorithmusoptionen: Der IS200VTURH2B unterstützt die gleichen zwei Schnellauslösealgorithmen wie der H1B: PR_Single und PR_Max. Die Betriebsdetails dieser Algorithmen, einschließlich der Redundanz auf Sensor-/Platinenebene von PR_Single und des Anti-Störungs-/Failure-to-Trip-Designs von PR_Max, sind auf beiden Platinen konsistent.

    • Hardware-Verriegelung und erweiterte Funktionalität: Das Schnellauslösesignal wird innerhalb der VTUR-Karte erzeugt und über dedizierte Ausgangspunkte (PTR1 bis PTR6) ausgegeben. Ein wesentlicher Vorteil des VTURH2B ist seine native Unterstützung für alle sechs PTR-Ausgänge. Diese Ausgänge können den beiden TRPx-Boards flexibel zugewiesen werden. Beispielsweise können PTR1-PTR3 den drei ETDs zugewiesen werden, die von der ersten TRPx-Karte gesteuert werden, und PTR4-PTR6 den anderen drei ETDs, die von der zweiten TRPx-Karte gesteuert werden. Diese Architektur ermöglicht es Systementwicklern, die Schnellauslösefunktion auf verschiedene Hydraulikkreise oder Schutzzonen zu verteilen und so eine physische Isolierung und Redundanz der Auslösepfade zu erreichen, eine Fähigkeit, die beim einpfadigen VTURH1B unerreicht ist.

2.3 Wellenspannungs- und Stromüberwachung
Der IS200VTURH2B ist hinsichtlich des Überwachungsprinzips, der Testmethoden (AC- und DC-Tests) und der Parameterspezifikationen für diese Funktion identisch mit dem IS200VTURH1B. Wellenspannungs- und Stromeingangssignale werden über die Klemmenleiste angeschlossen und vom VTURH2B zur Beurteilung mit hoher Präzision gemessen, um vor möglichen Schäden an Lagern durch elektrische Erosion zu warnen. Seine Selbstdiagnosetests werden ebenfalls vom R-Controller geleitet und stellen so die Integrität des Überwachungsschaltkreises sicher.

2.4 Flammenerkennung

  • Technisches Prinzip: Der IS200VTURH2B arbeitet mit der TRPG-Karte zusammen, um den Status von Geiger-Müller-Flammenmeldern zu überwachen. Die Lade-/Entladefrequenz der Detektoren spiegelt die Flammenintensität wider. Dies ist jedoch ein bemerkenswerter Unterschied zwischen IS200VTURH2B und H1B: Obwohl es sich um eine leistungsstärkere Dual-Slot-Karte handelt, unterstützt die IS200VTURH2B immer noch nur den Anschluss an eine einzelne TRPG-Karte, also maximal acht Flammenmelder. In der Dokumentation wird ausdrücklich „VTURH2...“ angegeben, es werden jedoch nur acht Flammendetektoren akzeptiert. Das bedeutet, dass der IS200VTURH2B bei Anwendungen, die mehr als acht Flammendetektoren für sehr große Brennkammern erfordern, keine erweiterten Funktionen bietet und mit dem VTURH1B konsistent bleibt. Die Impulssignale aller Flammenmelder werden gleichermaßen auf die drei Steuerungsmodule verteilt, um eine Schutzredundanz zu gewährleisten.

2.5 Automatische Synchronisierung
Die Implementierung der automatischen Synchronisierungsfunktion im VTURH2B ist völlig identisch mit der des IS200VTURH1B, ohne Unterschiede.

  • Technisches Prinzip: Generator- und Busspannungen werden über Potenzialtransformatoren (PTs) an die TTUR-Klemmenplatine herangeführt. Der IS200VTURH2B ist für die genaue Messung der Größe, Frequenz und Phasendifferenz dieser Spannungen verantwortlich. Im automatischen Modus koordiniert es sich mit der Steuerung und dem Erregersystem (EX2000) und sendet Befehle über den Unit Data Highway (UDH), um die Geschwindigkeit und Spannung der Einheit anzupassen, bis die Synchronisierungsbedingungen erfüllt sind. Der endgültige Schließbefehl erfordert die gemeinsame Erlaubnis von drei unabhängigen Funktionen: K25P (Synchronizing Sequence Permissive), K25 (Auto Sync Relay) und K25A (Sync Check Relay). Nach dem Schließen verwendet das System den 52G/a-Kontakt des Leistungsschalters, um die tatsächliche Schließzeit für die Algorithmusoptimierung zu ermitteln. Die gesamte Synchronisationslogik und die Genauigkeitsanforderungen sind auf beiden Platinen einheitlich.

3. Detaillierter Vergleich: IS200VTURH2B vs. IS200VTURH1B

Die folgende Tabelle fasst die Kernunterschiede zwischen den beiden Boards übersichtlich zusammen:

Vergleichsdimension IS200VTURH1B IS200VTURH2B Analyse der Unterschiede und Auswirkungen
Board-Version und physische Größe Single-Slot-Version Dual-Slot-Version Der IS200VTURH2B belegt zwei Steckplätze im VME-Rack und benötigt mehr physischen Platz.
Antriebskapazität des Auslösemagneten (ETD). Treibt bis zu 3 ETDs (über 1 TRPx-Karte) Treibt bis zu 6 ETDs (über 2 TRPx-Karten) Dies ist der grundlegendste Unterschied. Der H2B bietet die doppelte Auslöseausgangskapazität und eignet sich für Systeme, die mehr Auslösemagnete oder eine vollständige physische Isolierung der Auslösekreise für eine hohe Redundanz erfordern.
Menge der Flammenmelderunterstützung Bis zu 8 (über 1 TRPG-Karte) Bis zu 8 (über 1 TRPG-Karte) Obwohl der H2B leistungsstärker ist, wird die Fähigkeit zur Flammenerkennung nicht verbessert. Für Anwendungen, die mehr als 8 Flammenmelder erfordern, sind für beide Platinen zusätzliche Lösungen erforderlich.
Systemarchitektur und Redundanz Geeignet für Simplex- und TMR-Systeme und bietet Standardredundanz. Stärkerer Fokus auf der Verbesserung der Ausgaberedundanz und -fähigkeit innerhalb von TMR-Systemen. Die duale TRPx-Unterstützung des H2B ermöglicht den Aufbau komplexerer und zuverlässigerer Trip-Architekturen innerhalb von TMR-Systemen, z. B. Bereitstellung einer ausgewogeneren Lastkapazität für die drei Controller-Racks.
Zielanwendung Geeignet für die meisten mittleren, kleinen oder standardmäßig konfigurierten Gas-/Dampfturbinen. Geeignet für große, komplexe oder besonders zuverlässige Turbineneinheiten, insbesondere solche mit Hydrauliksystemen, die mit mehreren unabhängigen Auslösemagneten ausgestattet sind. Die Auswahl hängt von den spezifischen Anwendungsanforderungen und der erforderlichen Redundanzstufe des Auslösesystems ab.

Zusammenfassung der Unterschiede: Der IS200VTURH2B ist im Wesentlichen eine verbesserte Version des IS200VTURH1B hinsichtlich der Auslöseleistungskapazität und der Systemerweiterbarkeit. Durch den Verzicht auf einen zusätzlichen Rack-Steckplatz erhält es die Möglichkeit, mehr Auslösemagnete anzusteuern, was eine beispiellose Schutzredundanz für Turbineneinheiten der Spitzenklasse bietet. Bei Eingangsfunktionen wie der Flammenerkennung behält es jedoch das gleiche Niveau wie H1B.

4. Hardwareschnittstelle und Installation

  • IS200VTURH2B Hauptsteuerplatine: Da es sich um eine Dual-Slot-Karte handelt, sind für die Installation zwei aufeinanderfolgende Steckplätze im VME-Rack erforderlich. Zu den Anschlüssen gehören J3 und J5 für den Anschluss der Klemmenplatine (z. B. TTURH1B) und J4 und J4A für den Anschluss der Auslöse-Klemmenplatinen (TRPx). Das Vorhandensein von J4A ist der Schlüssel zur Unterstützung des zweiten TRPx-Boards.

  • Installation: Der Installationsprozess ähnelt dem einer Single-Slot-Karte, erfordert jedoch Platz für zwei Slots. Ebenso muss das Rack ausgeschaltet, die Platine eingesetzt und die Hebel und unverlierbaren Schrauben festgezogen werden.

5. Diagnose und Wartung

Der IS200VTURH2B verfügt über identische umfassende Diagnosefunktionen wie der IS200VTURH1B.

  • LED-Anzeige auf der Vorderseite: RUN (grün blinkend), FAIL (durchgehend rot), STATUS (durchgehend orange zeigt einen Diagnosealarm an).

  • Diagnoseumfang: Deckt Nichtübereinstimmung von Relaistreiber/Feedback, Magnetstromverlust, Spannungsanomalie des Flammendetektors, Synchronisierungsrelaisfehler, Fehler bei der Erkennung der Klemmenbrett-ID usw. ab.

  • Verbesserte Diagnosezuordnung: Aufgrund der Unterstützung von zwei TRPx-Karten können die Diagnoseinformationen des VTURH2B die Fehlerquelle genauer lokalisieren. Es kann beispielsweise deutlich anzeigen, ob es sich um ein Stromversorgungsproblem bei der ersten TRPx-Platine (zugeordnet zu den ETDs 1–3) oder um einen Relaisrückführungsfehler bei der zweiten TRPx-Platine (zugeordnet zu den ETDs 4–6) handelt.


Artikel VTURH2B Spezifikation
Geschwindigkeitseingabe 4 Kanäle, passiver magnetischer Tonabnehmer, Bereich 2 Hz – 20 kHz
Reiseausgang 6 Kanäle (über 2 TRPx-Klemmenplatinen)
Flammenerkennung 8 Kanäle, Geiger-Müller-Detektoren
Messung synchronisieren Phasengenauigkeit ±1°, Frequenzgenauigkeit ±0,05 %
Schnelle Reaktion auf die Reise ≤30 ms
Schacht-V/I-Überwachung Unterstützt AC/DC-Tests, spezifische Parameter wie bei H1B
Stromversorgung 18 - 30 VDC


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