VM
GSI127 244-127-000-017-A1-B04
1900 $
Auf Lager
T/T
Xiamen
| Verfügbarkeit: | |
|---|---|
| Menge: | |
GSI127 244-127-000-017-A1-B04 ist eine galvanische Trenneinheit im Spannungsmodus, die speziell für industrielle Überwachungsketten mit Spannungssignalübertragung über kurze Entfernungen entwickelt wurde. Im Gegensatz zu Stromeingangsmodellen wie B01, B02 und B03 besteht die Kernfunktion von B04 darin, eine präzise 1:1-Isolierung und Übertragung von Spannung zu Spannung (V/V) mit integrierten hochsicheren Isolationsbarrieren zu erreichen. Dieses Modell ist die ideale Schnittstelle zum Anschluss von Spannungsausgangssensoren, Signalkonditionierern (z. B. speziell konfigurierten IPC707, IQSxxx) oder Geschwindigkeitssensoren (VE210) an ein Überwachungssystem für den sicheren Bereich. Es eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen Sensoren relativ nahe am Schaltschrank angebracht sind (wobei die Störfestigkeitsvorteile der Stromübertragung über große Entfernungen nicht erforderlich sind), aber dennoch eine elektrische Isolierung und Sicherheitszertifizierung erforderlich ist.
In industriellen Umgebungen liefern viele ausgereifte Sensoren oder lokale Konditionierer direkt Spannungssignale (z. B. 0–10 VDC). Die direkte Einleitung solcher Signale in den Kontrollraum birgt das Risiko von Erdschleifenstörungen und Sicherheitsrisiken. Das GSI127 B04-Gerät bietet durch seine Isolationsfähigkeit von 4 kV RMS und die Explosionsschutzzertifizierung A1 einen sicheren und sauberen Übertragungskanal für diese Spannungssignale. Es unterdrückt nicht nur effektiv „Rahmenspannungsrauschen“, sondern sein integriertes Isolationsnetzteil kann auch externe Sicherheitsbarrieren ersetzen und so die Systemarchitektur vereinfachen. Es ist der Grundstein für den Aufbau einer kompakten, zuverlässigen und sicherheitskonformen Spannungsüberwachungskette. Wenn Sie sich für B04 entscheiden, wählen Sie das höchste Maß an elektrischer Sicherheit und Signalintegrität für Ihr Spannungssignalsystem.
Die Modellnummer 244-127-000-017-A1-B04 erklärt präzise den grundlegenden Unterschied zu aktuellen Modellen und seine Anwendungspositionierung:
GSI127: Kennung der Produktserie.
A1: Sicherheitszertifizierungscode. Zeigt an, dass das Gerät über eine vollständige Explosionsschutzzertifizierung verfügt und in Zone 2/Div. installiert werden kann. 2 Gefahrenbereiche. Der sensorseitige blaue Klemmenblock am grauen Gehäuse dient als optisches Erkennungsmerkmal im explosionsgeschützten Schrank.
B04: Kernfunktionscode. Dies ist das Kennzeichen des Spannungsübertragungsmodus, der seine einzigartige Funktionsweise definiert:
Sensorseitiger Schnittstellenmodus: Hochohmiger Spannungseingang. Im Gegensatz zum B0x-Strommodus, der eine 20-V-Gleichstromversorgung bereitstellt, ist die Sensorseite des B04 für den Empfang eines Spannungssignals von externen Geräten ausgelegt, mit einer Eingangsimpedanz von bis zu ≥50 kΩ (bei Bestelloption B21) oder angepasst an bestimmte Spannungsquellen, wodurch eine minimale Belastung der Signalquelle gewährleistet wird.
Übertragungsfunktion: 1:1 Spannung-zu-Spannung (V/V) isolierte Übertragung. Dies ist die Kernfunktion von B04. Er nimmt das Spannungssignal von der Sensorseite auf, leitet es durch einen hochpräzisen, linearen Verstärker und Isolator und gibt auf der Monitorseite ein Spannungssignal gleicher Amplitude (Verstärkung von 1 V/V) vollständig elektrisch isoliert aus.
Signaldynamikbereich: Der sensorseitige Eingangsspannungsbereich beträgt 0 bis 20 VDC, entsprechend einem monitorseitigen Ausgang von 2 bis 20 VDC (abhängig von Nullpunkt und Versorgung).
Nullpunktreferenz: Die Ausgangs-Offsetspannung ist auf 10,00 VDC ±200 mV voreingestellt. Dieser Nullpunkt entspricht einer statischen Spannung von 10 V DC auf der sensorseitigen Eingangsleitung. Diese Einstellung zielt darauf ab, mit verschiedenen Standard- oder kalibrierten Spannungsausgangsgeräten kompatibel zu sein und einen zentrierten Referenzpegel bereitzustellen.
Das GSI127-Modell 244-127-000-017-A1-B04 wird hauptsächlich in Szenarien verwendet, in denen eine elektrische Isolierung für die lokale oder kurze Spannungssignalübertragung erforderlich ist. Die typische Anwendungskette ist wie folgt:
Anwendungsszenario 1: Ladungsverstärker IPC707 mit Spannungsausgang (Kurzstreckenverbindung)
Konfiguration: Der IPC707 kann in einigen Anwendungen für den Spannungsausgangsmodus konfiguriert werden (z. B. Nennausgang von 7 VDC ohne Diagnose, 8 VDC mit Diagnose).
Verbindung: Der IPC707 (Spannungsausgangsversion) wird über ein abgeschirmtes Kabel über eine kurze Distanz (typischerweise mehrere zehn Meter) mit der GSI127 B04-Einheit verbunden.
Funktion:
Der IPC707 verfügt über eine eigene Stromversorgung und wandelt das Vibrationssignal in ein Spannungssignal um.
Der GSI127 B04 liefert keinen Strom; Es fungiert nur als hochohmige Last, die das Spannungssignal vom IPC707 empfängt.
Der 1:1-Trennverstärker im B04 isoliert und puffert die Eingangsspannung (z. B. 7 VDC Nullpunkt) und gibt ein identisches, aber masseisoliertes Spannungssignal (z. B. 7 VDC) an das Überwachungssystem aus.
Schlüsselrolle: Bietet eine 4-kV-Isolierung, unterbricht Erdschleifen zwischen der Sensorerde (möglicherweise bei großen Geräten installiert) und der Steuerungssystemerde und erfüllt die Installationssicherheitsanforderungen für Gefahrenbereiche.
Anwendungsszenario 2: Näherungsmesssystem (IQSxxx Signal Conditioner)
Konfiguration: Ein Wirbelstromsensor zur Überwachung der Wellenvibration ist mit einem IQSxxx-Signalaufbereiter verbunden, der ein zum Spalt proportionales Gleichspannungssignal ausgibt (z. B. -2 bis -18 VDC).
Anschluss: Der Spannungsausgang des IQSxxx wird an den GSI127 B04 angeschlossen.
Funktion: Der B04 isoliert und überträgt das negative Spannungssignal. Mit seiner Verstärkung von 1 V/V und einem Eingangsbereich, der auch negative Spannungen abdeckt, gibt er das Signal originalgetreu wieder. Seine 10-V-Gleichstrom-Nullpunkteinstellung muss mit der Systemkalibrierung koordiniert werden, um sicherzustellen, dass der gesamte Messbereich innerhalb des gültigen Eingangsbereichs der Überwachungskarte liegt.
Anwendungsszenario 3: Geschwindigkeitssensor (VE210) oder andere Spannungsausgangsgeräte
Der Geschwindigkeitssensor VE210 gibt ein Spannungssignal proportional zur Vibrationsgeschwindigkeit aus. Der B04 kann dafür eine sichere Isolationsschnittstelle bereitstellen und so verhindern, dass Feldstörungen in das Steuerungssystem gelangen.
Warum sollten Sie für diese Szenarien B04 anstelle des Strommodus (B01/B02/B03) oder einer einfacheren Direktverbindung wählen?
vs. Direktverbindung: Eine Direktverbindung kann Probleme mit Erdschleifenstörungen und Hochspannungsisolation nicht lösen. Die Signalqualität kann in komplexen Industrieumgebungen nicht garantiert werden und entspricht nicht den Sicherheitsvorschriften zur Signalisolierung in explosionsgefährdeten Bereichen.
vs. aktueller Modus (B0x): Grundsätzlich inkompatibel. Ein GSI127 im Strommodus würde 20 VDC an die Sensorseite ausgeben. Der Anschluss an ein Spannungsausgabegerät (z. B. die Spannungsversion IPC707) würde zu einem Spannungskonflikt führen und möglicherweise das Gerät beschädigen. Die hochohmige Spannungseingangscharakteristik von B04 ist speziell für den Empfang von Spannungssignalen ausgelegt.
Im Vergleich zu gewöhnlichen Isolatoren: Der GSI127 B04 integriert passende Designüberlegungen für die Produktkette von Vibrometern (z. B. Nullpunktkompatibilität) und umfassende internationale Explosionsschutzzertifizierungen. Es handelt sich um eine speziell für den industriellen Zustandsüberwachungsbereich optimierte Sicherheitskomponente.
Installation: Standard-DIN-Schienenmontage in einem Schaltschrank im sicheren Bereich.
Stromverkabelung: Schließen Sie die 18-30 VDC-Betriebsstromversorgung für den GSI127 selbst an (an die unteren Anschlüsse auf der Monitorseite).
Sensorseitige kritische Verkabelung:
Wichtiger Unterschied: Stellen Sie sicher, dass sich das vorgeschaltete Gerät (z. B. IPC707) im Spannungsausgabemodus befindet und bereits von einer anderen Stromquelle mit Strom versorgt wird und normal funktioniert.
Verwenden Sie ein abgeschirmtes Twisted-Pair-Kabel, um den Spannungsausgang des vorgeschalteten Geräts mit dem oberen (blauen) Eingang des GSI127 B04 zu verbinden.
Umgang mit Abschirmungen: Befolgen Sie das Prinzip der „Einpunkterdung“. Es wird empfohlen, die Kabelabschirmung auf der Seite der Signalquelle (IPC707-Seite) zu erden. Am GSI127 B04-Ende sollte die Abschirmung abgeschnitten und ordnungsgemäß isoliert werden; Es darf auf keinen Fall an die Klemmen angeschlossen werden oder das Gehäuse berühren.
Monitorseitige Verkabelung: Verbinden Sie den unteren Ausgang B04 mit dem analogen Eingangsmodul des Überwachungssystems.
Inbetriebnahme und Kalibrierung des Systems:
Nullpunktprüfung: Messen Sie bei einem Nulleingang zum vorgeschalteten Sensor (z. B. Maschine im Ruhezustand) die Ausgangsspannung des vorgeschalteten Geräts (V_sensor). Anschließend messen Sie die Ausgangsspannung des GSI127 B04 (V_gsi).
Theoretische Beziehung: V_gsi ≈ V_sensor + (10V – V_zero_ref). Hier ist V_zero_ref die sensorseitige Spannung, die dem „Nullsignal“ entspricht, das während des Systemdesigns erwartet wird (z. B. 7 V oder 8 V). Es ist eine Gesamtkalibrierung erforderlich, die auf den im Überwachungssystem programmierten Ober-/Untergrenzen der Skala sowie den Nullpunkten des Sensors und B04 basiert.
Überprüfung: Wenden Sie eine bekannte physikalische Größe an und prüfen Sie, ob der vom Überwachungssystem angezeigte Wert mit der theoretischen Übertragungsfunktion der gesamten Kette übereinstimmt (Sensorempfindlichkeit × Conditioner-Verstärkung × B04's 1 V/V).
| Hinweise Artikelspezifikationen | zu | und eingehende Analyse des B04-Modells |
|---|---|---|
| Allgemeine Leistungsaufnahme | ||
| Eingangsspannungsbereich | 18 bis 30 VDC | Betriebsstrom für den GSI127 selbst; 24 VDC empfohlen. |
| Stromverbrauch im Leerlauf | ≤ 80 mA bei 24 VDC | |
| Sensorseitige Schnittstelle (ausschließlich B04-Spannungsmodus) | ||
| Versorgungsleistung | Nicht bereitgestellt | Hauptunterschied zum aktuellen B0x-Modus. Die Sensorseite des B04 liefert keine externe Stromversorgung. Externe Geräte müssen über eine eigene Stromquelle verfügen. |
| Eingangssignaltyp | Spannungseingang | Empfängt Spannungssignale von Signalaufbereitern. |
| Eingangsimpedanz | Hohe Impedanz (≥50 kΩ für B21-Option) | Gewährleistet eine minimale Belastung der Signalquelle und verhindert eine Signaldämpfung. |
| Eingangsdynamikbereich | 0 bis 20 VDC | Großer Bereich zum Empfang von Standardspannungssignalen. |
| Eingangsüberlastschutz | 22 VDC | Schützt interne Eingangsschaltkreise. |
| Monitorseitige Ausgabeschnittstelle | ||
| Ausgangsspannungsbereich | 2 bis 20 VDC (Last ≥10 kΩ) | Ausgabefähigkeit; tatsächliche Reichweite, bestimmt durch Eingang und Verstärkung. |
| Ausgangsimpedanz | 20 Ω (kurzschlussfest) | |
| Netzteil-Unterdrückungsverhältnis (PSRR) | ≥60 dB (10-400 Hz); ≥30 dB (400 Hz-100 kHz) | Unterdrückt effektiv Rauschen aus der eigenen Stromversorgung des GSI127. |
| Ausgangs-Offset-Drift vs. Temperatur. | ≤ 2 mV/°C | |
| Ausgangsempfindlichkeitsdrift vs. Temperatur. | ≤ 50 ppm/°C | Bezieht sich auf die Temperaturdrift der Spannungsverstärkung (1 V/V). |
| Restrauschen ausgeben | ≤ 3,5 μV RMS/√Hz | |
| B04 Kernumwandlungseigenschaften | ||
| Übertragungsempfindlichkeit (Gewinn) | 1 V/V ±1 % | Kernparameter. Der Gerätespannungseingang erzeugt einen Gerätespannungsausgang. |
| Ausgangsoffsetspannung (Nullpunkt) | 10 VDC ±200 mVDC | Entspricht einem 10 V DC Eingang auf der Sensorseite. Dies ist die Nullpunktreferenz. |
| Bandbreite (innerhalb von ±0,5 dB) | Gleichstrom bis 20 kHz | Entspricht den aktuellen Modellen. |
| Typische Grenzfrequenz -3 dB | 30 kHz | |
| Linearitätsfehler | < 0,2 % des FS | Hohe Linearität zur Spannungsübertragung. |
| Isolations- und Sicherheitsmerkmale | ||
| Kanalisolierung (Sensor-/Monitorseite) | 4 kV RMS (1 Minute) | Kernwert: Bietet sichere Isolierung für Spannungssignale. |
| Interne Isolierung (Stromversorgung/Ausgang) | 50 V RMS | Das Ausgangssignal ist von der internen Stromversorgung des GSI127 isoliert. |
| Artikelspezifikation | |
|---|---|
| Betriebstemperaturbereich | 0 bis +70°C |
| Lagertemperaturbereich | -40 bis +85°C |
| Betriebs-/Lagerfeuchtigkeit | ≤90 %/≤95 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend (IEC 60068-2-30) |
| Vibrationsfestigkeit | 1 g Spitze (5–35 Hz, 90 Min./Achse, IEC 60068-2-6) |
| Schockfestigkeit | 6 g Spitze, 11 ms Halbsinus, 3 Stöße/Achse (IEC 60068-2-27) |
| Gehäusematerial und Farbe | Polyamid (PA 66 GF 30). A1-Version: Gehäuse grau, Anschlüsse oben (sensorseitig) blau |
| Montagemethode | Standard-TH 35-DIN-Schiene |
| Terminalverbindungen | Oben und unten je ein steckbarer Schraubklemmenblock (je 4 Kontakte). |
| Kabelspezifikationen | IEC: 0,2 – 2,5 mm²; UL: 26 – 12 AWG |
| Gewicht | Ca. 140 Gramm |
| Artikelzertifizierung | Details zur |
|---|---|
| Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) | EN 61000-6-2:2005, EN 61000-6-4:2007+A1:2011 |
| Elektrische Sicherheit | EN 61010-1:2010 |
| Umweltfreundlich | Konform mit RoHS (2011/65/EU). |
| Marktzugang | CE-, UKCA- und EAC-Konformitätserklärungen |
| Explosionsgeschützte Zertifizierung | ATEX: II 3 (1) G Ex nA [ia Ga] IIC T4 Gc IECEx: Ex nA [ia Ga] IIC T4 Gc cCSAus: Klasse I, Div. 2, Gr. A, B, C, D und Zone 2 AEx nA [ia Ga] IIC T4 Gc KGS: Ex nA [ia] IIC T4 EAC: Ex nA [ia Ga] IIC T4 Gc |