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Die VM600 CPUM ist eine leistungsstarke modulare CPU-Karte aus der VM-Produktlinie, die speziell für VM600-Rack-basierte Überwachungssysteme entwickelt wurde. Als zentrale Steuer- und Kommunikationseinheit des Systems übernimmt das CPUM entscheidende Rollen bei der Rackverwaltung, dem Datenaustausch und der Kommunikationskoordination. Es eignet sich für mittlere bis große Schutz- und Zustandsüberwachungssysteme rotierender Maschinen, die häufig in der Energieerzeugung, Öl und Gas, Metallurgie und anderen Industriezweigen eingesetzt werden, und bietet zuverlässige Echtzeitüberwachung und Schutz für kritische Geräte.
Die CPUM-Karte nimmt eine zentrale Position in der Steuerungsschicht des VM600-Systems ein. Zu seinen Hauptfunktionen gehören Rack-Management, Datenerfassung, Protokollkonvertierung und Kommunikationskoordination. Es tauscht Daten mit anderen Überwachungskarten im Rack (z. B. MPC4- und AMC8-Schutzkarten) über den VME-Bus aus und kommuniziert gleichzeitig mit externen Computern (auf denen die VM600 MPSx-Software ausgeführt wird) oder Drittsystemen (z. B. DCS oder SPS) über Ethernet oder serielle Schnittstellen. Das CPUM kann unabhängig betrieben oder mit einer IOCN-Eingabe-/Ausgabekarte gekoppelt werden, um Kommunikationsschnittstellen zu erweitern und die Anti-Interferenz-Fähigkeit des Systems zu verbessern.
Zentralisierte Konfiguration und Hot-Swapping-Unterstützung
Das CPUM unterstützt die einheitliche Konfiguration und Verwaltung aller Überwachungskarten im Rack über die VM600 MPSx-Software und vereinfacht so die Inbetriebnahme und Wartung des Systems erheblich. In Verbindung mit der VM600-Backplane-Busstruktur kann das CPUM neu eingesetzte Überwachungskarten automatisch erkennen und entsprechende Konfigurationen laden, was einen echten Hot-Swapping-Betrieb ermöglicht und die Systemverfügbarkeit und Wartbarkeit erheblich verbessert.
Leistungsstarke Kommunikations-Gateway-Funktionalität
Das CPUM bietet mehrere Kommunikationsschnittstellen nach Industriestandard:
2 Ethernet-Schnittstellen (10/100BASE-TX), die die proprietären Protokolle Modbus TCP, PROFINET und Meggitt unterstützen
2 serielle Schnittstellen, die die Standards RS-232/RS-422/RS-485 und das Modbus-RTU-Protokoll unterstützen
Unterstützung für redundante Kommunikationskonfiguration, wodurch die Systemzuverlässigkeit durch primäre/Backup-Kommunikationsverbindungen verbessert wird.
Diese Schnittstellen ermöglichen es dem CPUM, als Datengateway zu fungieren und Überwachungsdaten vom Rack in Echtzeit an übergeordnete Überwachungssysteme zu übertragen.
Frontplattenanzeige und Bedienoberfläche
Das CPUM verfügt über eine LCD-Anzeige und Bedientasten auf der Vorderseite, die eine Echtzeitanzeige von Folgendem ermöglichen:
Messwerte und Alarmstatus der aktuell ausgewählten Kanäle
Systembetriebsstatus und Kommunikationsstatus
Alarmgrenzwerte und Balkendiagrammanzeigen
Mit den Tasten SLOT± und OUT± auf der Vorderseite können Bediener problemlos Informationen aus verschiedenen Steckplätzen und Kanälen durchsuchen. Eine spezielle ALARM-RESET-Taste ermöglicht das Zurücksetzen aller gespeicherten Alarmzustände der Schutzkarten im Rack mit nur einem Tastendruck.
Systemsicherheit und Ereignisprotokollierung
Das CPUM bietet mehrstufige Sicherheitsschutzmechanismen:
Die Hardware-Zugriffssperre (CPUM-Zugriffssperre) verhindert unbefugte physische Vorgänge
Die Software-Passwortvalidierung (MPSx-Passwortvalidierung) schränkt die Rechte zur Konfigurationsänderung ein.
Das System protokolliert automatisch Betriebsereignisse und Messereignisse, speichert bis zu 10.000 Ereignisaufzeichnungen und stellt vollständige historische Daten für die Systemwartung und Fehlerdiagnose bereit.
Hochzuverlässiges Design
Verwendet den 500-MHz-Prozessor AMD Geode™ LX800 in Industriequalität
Ausgestattet mit 256 MB DRAM-Speicher
Läuft auf dem Echtzeitbetriebssystem QNX
Betriebstemperaturbereich: -20 °C bis 65 °C
Unterstützt duale Ethernet-Redundanz und serielle Kommunikationsredundanz
Das CPUM verfügt über ein fortschrittliches modulares Designkonzept. Sein Kern ist ein eingebettetes System, das auf der PC/104-Architektur basiert. Der Hauptkörper der Karte ist eine Trägerplatine mit zwei PC/104-Erweiterungssteckplätzen. Der erste Steckplatz bietet Platz für ein Standard-CPU-Modul, während der zweite Steckplatz optional ein serielles Kommunikationsmodul aufnehmen kann, um zusätzliche serielle Ports zu erweitern.
Datenverarbeitungsmechanismus:
Das CPUM tauscht über den VME-Bus Daten mit anderen Überwachungskarten im Rack aus. Es liest regelmäßig Ausgangsdaten von verschiedenen Überwachungskarten (einschließlich Vibrationswerten, Temperatur, Druck und anderen Parametern) und führt die erforderliche Formatkonvertierung und Alarmbeurteilung durch. Bei Überwachungskarten der XMx16-Serie, die über Ethernet verbunden sind, erhält das CPUM Daten über das TCP/IP-Protokoll.
Kommunikationsprotokollverarbeitung:
Als Kommunikationsknotenpunkt des Systems implementiert das CPUM mehrstufige Protokollkonvertierungsfunktionen. Es konvertiert interne Datenformate in standardmäßige Industrieprotokollformate (z. B. Modbus-Registerzuordnung) und ermöglicht externen Systemen den Zugriff auf Daten auf vertraute Weise. Beispielsweise werden Vibrationsgeschwindigkeitswerte bestimmten Modbus-Halteregistern zugeordnet, sodass DCS-Systeme durch regelmäßiges Lesen dieser Register Echtzeitdaten erhalten können.
Echtzeit-Steuerungsfunktion:
Das CPUM läuft auf dem QNX-Echtzeitbetriebssystem und gewährleistet so eine schnelle Reaktion auf Systemereignisse. Es überwacht kontinuierlich den Status jeder Überwachungskarte und alle abnormalen Zustände (wie Kartenfehler, Kommunikations-Timeout oder Alarmauslösung) werden sofort erkannt und verarbeitet. Die Mensch-Maschine-Interaktionsfunktionen auf der Vorderseite (Tastenabtastung, Ansteuerung des LCD-Displays, LED-Statusanzeige) werden ebenfalls in Echtzeit vom CPUM verarbeitet, wodurch eine zeitnahe Betriebsreaktion gewährleistet wird.
Systemverwaltungsfunktion:
Das CPUM ist für das Konfigurationsmanagement und die Betriebsüberwachung des gesamten Racks verantwortlich. Es speichert Konfigurationsinformationen für alle Überwachungskarten und lädt die entsprechenden Konfigurationen automatisch beim Systemstart oder beim Kartenaustausch. Das Ereignismanagementsystem zeichnet kontinuierlich den Betriebsstatus des Systems auf und stellt dem Wartungspersonal den vollständigen Betriebsverlauf des Systems zur Verfügung.
Redundanz- und Fehlertoleranzmechanismen:
Das CPUM unterstützt mehrere redundante Konfigurationsmethoden. In Bezug auf die Kommunikation unterstützt es die automatische Umschaltung zwischen primären und Backup-Ethernet- und seriellen Verbindungen. Im Hinblick auf die Systemsicherheit sorgen doppelte Schutzmechanismen durch Hardware und Software für die Sicherheit der Systemkonfiguration.
Prozessorsystem:
Hauptprozessor: AMD Geode™ LX800, 500 MHz
Speicher: 256 MB DRAM
Speicher: Integrierter Flash-Speicher für Systemprogramme und Konfigurationsspeicher
Betriebssystem: QNX-Echtzeitbetriebssystem
Kommunikationsschnittstellen:
Primäre Ethernet-Schnittstelle: 10/100BASE-TX, unterstützt Modbus TCP, PROFINET
Sekundäre Ethernet-Schnittstelle: 10/100BASE-TX, unterstützt Modbus TCP
Primäre serielle Schnittstelle: RS-232, bis zu 115,2 kbps
Sekundäre serielle Schnittstelle: RS-232/RS-485, bis zu 115,2 kbps
Physikalische Eigenschaften:
Kartenabmessungen: 6U Höhe (262 mm) × 40 mm Breite × 187 mm Tiefe
Gewicht: ca. 0,40 kg
Leistungsbedarf: 5 VDC, <10 W
Installationsmethode: Vorderer Steckplatz des VM600-Racks (belegt zwei Steckplätze)
Überwachung von Kraftwerksturbineneinheiten
In großen Kraftwerken dient das CPUM als Kern des VM600-Systems, überwacht kontinuierlich kritische Parameter von Turbinen wie Vibration, Verschiebung und Geschwindigkeit und überträgt Daten über Modbus TCP an das Hauptsteuerungssystem der Anlage.
Überwachung von Öl- und Gaskompressoren
In Kompressorstationsanwendungen lädt das CPUM Vibrationstrends und Spektrumsdaten über PROFINET- oder Modbus-RTU-Netzwerke in das Steuerungssystem hoch und bietet so Datenunterstützung für die vorausschauende Wartung.
Schutz großer Wasserpumpeneinheiten
Wird für große Wasserpumpeneinheiten in Wasserbauprojekten verwendet und ermöglicht eine Echtzeitüberwachung des Betriebsstatus, um die Gerätesicherheit zu gewährleisten.













