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GSI127 244-127-000-017-A1-B05
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GSI127 244-127-000-017-A1-B05 ist eine galvanische Trenneinheit im Spannungsmodus mit Signalinvertierungsfähigkeit. Als Sonderkonfiguration innerhalb der GSI127-Produktfamilie übernimmt das Modell B05 nicht nur die hervorragende elektrische Isolierung, Störfestigkeit und explosionsgeschützte Sicherheitsfunktionen der Serie, sondern integriert auch eine präzise invertierende Übertragungsfunktion mit einer Verstärkung von -1 V/V. Es wurde speziell für industrielle Überwachungsanwendungen entwickelt, die eine elektrische Isolierung von Spannungssignalen bei gleichzeitiger Polaritätsumkehr oder Phasenkompensation erfordern.
In vielen komplexen Überwachungssystemen stimmt die Ausgangssignalpolarität eines Sensors oder Front-End-Signalaufbereiters möglicherweise nicht mit der erwarteten Eingangspolarität des Überwachungssystems überein. Eine direkte Verbindung kann zu einer verwirrten Messlogik und sogar zu Fehlalarmen führen. Herkömmliche Lösungen erfordern das Hinzufügen zusätzlicher Umkehrschaltungen oder einer komplexen Softwarekompensation, was zusätzliche Fehlerquellen mit sich bringt und die Systemkomplexität erhöht. Die Einheit GSI127 B05 vereint Sicherheitsisolierung und präzise Inversion in einem und bietet so eine einfache, zuverlässige und hochpräzise Einzelgerätelösung. Es eignet sich besonders für den Anschluss bestimmter Spannungsausgangssensoren und -aufbereiter, deren Ausgangssignalpolarität negativ ist oder eine Umkehrung erfordert, um sicherzustellen, dass Amplitude und Phase des Signals den Designanforderungen entsprechen, bevor es an das Überwachungssystem gesendet wird. Wenn Sie sich für B05 entscheiden, entscheiden Sie sich für eine intelligente Schnittstelle, die die Herausforderungen bei der Polaritätsanpassung löst und gleichzeitig ein Höchstmaß an elektrischer Sicherheit und Signalintegrität bietet.
Die Modellnummer 244-127-000-017-A1-B05 offenbart präzise seine einzigartigen Signalverarbeitungsfähigkeiten:
GSI127: Basisproduktplattform, die die Galvanische Trenneinheit darstellt.
A1: Umwelt- und Sicherheitskennung. Zeigt an, dass es sich bei dem Gerät um eine explosionsgeschützte, zertifizierte Version handelt, die für Zone 2/Div geeignet ist. 2 Gefahrenbereiche. Der ikonische blaue sensorseitige Klemmenblock ist auf dem grauen Gehäuse deutlich sichtbar und entspricht den explosionsgeschützten Installationsstandards.
B05: Kernfunktions- und Leistungscode. Dies ist die exklusive Kennung für den invertierenden Spannungsübertragungsmodus, der seine Hauptmerkmale definiert:
Betriebsmodus: Spannungseingangs-, Spannungsausgangsmodus (V/V). Seine Sensorseite ist wie B04 eine hochohmige Spannungseingangsschnittstelle, die keine externe Stromversorgung benötigt.
Übertragungsfunktion: -1 V/V ±1 % invertierende, verstärkte, isolierte Übertragung. Das ist die Seele von B05. Diese Funktion bedeutet: Das Ausgangssignal hat die gleiche Amplitude wie das Eingangssignal, aber eine entgegengesetzte Polarität (Phase). Das heißt, V_out = -1 * V_in + V_offset , wobei V_offset die Ausgangs-Offsetspannung (Nullpunkt) ist. Dadurch wird eine präzise 180°-Phasenumkehr erreicht.
Eingangs-/Ausgangsbereich: Der sensorseitige Eingangsspannungsbereich beträgt 0 bis 20 VDC, entsprechend einem monitorseitigen Ausgang im invertierten Bereich von 20 bis 0 VDC (Einzelheiten hängen von Nullpunkt und Verstärkung ab).
Nullpunktreferenz: Die Ausgangs-Offsetspannung ist auf 10,00 VDC ±200 mV voreingestellt. Dieser Nullpunkt entspricht einer statischen Spannung von 10 V DC auf der sensorseitigen Eingangsleitung. Das heißt, wenn der Eingang 10 V beträgt, wird der Ausgang präzise invertiert und auf 10 V vorgespannt, wodurch ein symmetrischer Referenzmittelpunkt für den bidirektionalen Signalhub bereitgestellt wird.
Das GSI127-Modell 244-127-000-017-A1-B05 löst spezielle Probleme bei der Signalpolaritätsanpassung in Spannungsüberwachungsketten. Die Hauptanwendungsszenarien sind wie folgt:
Anwendungsszenario 1: Sensorsysteme mit negativem Spannungsausgang (z. B. bestimmte Näherungsmesssysteme)
Hintergrund: Einige Wirbelstrom-Näherungssondensysteme (z. B. bestimmte IQSxxx-Konditioniererkonfigurationen) geben eine negative Gleichspannung aus, die umgekehrt proportional zur Lücke ist (z. B. nimmt die Lücke ab, die Ausgangsspannung ändert sich von -2 V auf -18 V). Viele Überwachungssysteme (z. B. SPS/DCS-Analogeingangskarten) akzeptieren nur positive Spannungseingänge (z. B. 0–10 V oder ±10 V).
Traditionelles Dilemma: Eine direkte Verbindung würde dazu führen, dass das Signal den negativen Eingangsbereich der Karte überschreitet (falls verfügbar) oder eine logische Umkehrung verursacht (wenn die Karte nur positive Spannungen akzeptiert).
B05-Lösung:
Verbinden Sie den negativen Spannungsausgang des IQSxxx (z. B. -10 V entsprechend der Nennlücke) mit dem GSI127 B05.
Der B05 führt die Operation V_out = -1 * (-10V) + 10V = 20V aus (vereinfachtes Verständnis; tatsächlich handelt es sich um eine lineare Invertierung mit Offset). Durch präzise -1 V/V-Invertierung und 10 V Nullpunktvorspannung gibt es ein positives Spannungssignal proportional zur ursprünglichen physikalischen Größe (Lücke) aus (z. B. 20 V für minimale Lücke, 0 V für maximale Lücke, 10 V für nominale Lücke).
Das Überwachungssystem empfängt dieses positive Spannungssignal zur korrekten Kalibrierung und Anzeige. B05 sorgt gleichzeitig für eine 4-kV-Sicherheitsisolierung.
Anwendungsszenario 2: Spezifische Überwachungslogik, die eine Phasenumkehr erfordert
Hintergrund: In einigen angepassten oder älteren Systemen kann die Ausgangssignalphase eines Sensors oder Konditionierers entgegengesetzt zur „positiven Richtung“ sein, die durch die Überwachungslogik definiert wird. Beispielsweise könnte ein Sensor, der als „positive Verschiebung stellt eine Wegbewegung dar“ definiert, eine abnehmende Spannung ausgeben, wenn er sich wegbewegt, was im Widerspruch zur internen Logik des Überwachungssystems steht, dass „eine höhere Spannung eine größere Verschiebung darstellt“.
Lösung: Verwenden Sie die B05-Einheit, um das Signal umzukehren und die Ausgangscharakteristik des Sensors so zu „drehen“, dass sie mit der internen Logikdefinition des Überwachungssystems übereinstimmt, ohne komplexe zugrunde liegende Software oder Sensorausrichtung zu ändern.
Anwendungsszenario 3: Bildung von Differential- oder Push-Pull-Eingabestrukturen mit anderen Geräten
Bei Präzisionsmessungen, die hohe Gleichtaktunterdrückungsverhältnisse erfordern, werden manchmal Differenzsignale verwendet. Der B05 kann eine präzise invertierte Version für einen Signalpfad bereitstellen und mit dem anderen Originalsignal ein Differenzpaar für die Eingabe in einen nachfolgenden Instrumentenverstärker bilden.
Hauptunterschiede zwischen B05 und B04 (In-Phase-Spannungstrenner) und Auswahlkriterien:
Funktionelle Essenz: B04 ist ein „Follower“, der den Input reproduziert; B05 ist ein „Wechselrichter“, der die entgegengesetzte Polarität des Eingangs ausgibt.
Übertragungskurve: Auf einem Diagramm der Eingangsspannung (X-Achse) gegenüber der Ausgangsspannung (Y-Achse) ist B04 eine Linie mit einer Steigung von +1 (die durch den 10-V-Nullpunkt verläuft); B05 ist eine Linie mit einer Steigung von -1 (die auch durch den 10-V-Nullpunkt verläuft).
Auswahlprinzip:
Wenn der Sensor eine positive Spannung ausgibt und das Überwachungssystem eine positive Spannung erwartet -> wählen Sie B04.
Wenn der Sensor eine negative Spannung ausgibt und in eine positive Spannung umgewandelt werden muss -> wählen Sie B05.
Wenn der Sensor eine positive Spannung ausgibt, die Systemlogik jedoch ein invertiertes Signal benötigt -> wählen Sie B05.
Es ist absolut verboten, B05 für Szenarien mit Stromschleife (B01/B02/B03) oder gleichphasiger Spannung (B04) zu verwenden, die eine originalgetreue Signalwiedergabe erfordern, da dies zu einer völlig fehlerhaften Signallogik führt.
Installation: Standard-DIN-Schienenmontage in einem Schaltschrank im sicheren Bereich.
Stromverkabelung: Schließen Sie die 18-30 VDC-Betriebsstromversorgung für den GSI127 an (an die unteren Anschlüsse auf der Monitorseite).
Sensorseitige kritische Verkabelung:
Signalpolarität bestätigen: Verwenden Sie immer ein Multimeter, um die Polarität (positiv/negativ) und den statischen Spannungswert des Ausgangssignals des vorgeschalteten Geräts zu überprüfen.
Verbinden Sie den Spannungsausgang des vorgeschalteten Geräts mit dem oberen (blauen) Eingang des GSI127 B05. Achten Sie auf die Klemmendefinitionen, um sicherzustellen, dass Signal- und Rückleitungen korrekt aufeinander abgestimmt sind.
Handhabung der Abschirmung: Erden Sie die Kabelabschirmung an einem einzigen Punkt am Ende der Signalquelle. Lassen Sie den Schirm am B05-Ende erdfrei und isoliert.
Monitorseitige Verkabelung: Verbinden Sie den unteren Ausgang B05 mit dem Überwachungssystem. Besonderer Hinweis: Da die B05-Ausgangskennlinie invertiert ist, muss eine entsprechende Bereichskalibrierung in der Software des Überwachungssystems durchgeführt werden, um die korrekte positive/negative Beziehung zwischen der physikalischen Größe (z. B. Lücke, Verschiebung) und dem Messwert sicherzustellen.
Inbetriebnahme und Kalibrierung des Systems:
Nullpunktüberprüfung: Wenn das vorgeschaltete Gerät seine definierte „Null“- oder „Nenn“-Spannung ausgibt (z. B. -10 V für einen IQSxxx), messen Sie den B05-Ausgang. Der theoretische Wert sollte 10 VDC ±0,2 V betragen. Dies ist der Schlüssel zur Überprüfung der korrekten Systembasislinie.
Vollständige Überprüfung: Veranlassen Sie, dass das Upstream-Gerät seine maximalen und minimalen Signalwerte ausgibt, messen Sie jeweils den B05-Ausgang und stellen Sie sicher, dass sie innerhalb des gültigen Eingangsbereichs der Überwachungskarte (z. B. 0–20 VDC) liegen und dass die Richtung der Änderung wie erwartet ist.
Systemkalibrierung: Stellen Sie in der Überwachungssoftware die richtigen Umrechnungsfaktoren für technische Einheiten ein, basierend auf der Eingabe-Ausgabe-Inversionsbeziehung des B05 ( V_out = -1 * V_in + 10 V ) und der eigenen Eingabe-Ausgabe-Beziehung des Sensors.
| Hinweise Artikelspezifikationen | zu | und eingehende Analyse des B05-Modells |
|---|---|---|
| Allgemeine Leistungsaufnahme | ||
| Eingangsspannungsbereich | 18 bis 30 VDC | Betriebsstrom für den GSI127 selbst. |
| Stromverbrauch im Leerlauf | ≤ 80 mA bei 24 VDC | |
| Sensorseitige Schnittstelle (ausschließlich B05-Spannungsinvertierungsmodus) | ||
| Versorgungsleistung | Nicht bereitgestellt | Die Sensorseite ist ein reiner Spannungseingang; Externe Geräte benötigen eine eigene Stromversorgung. |
| Eingangssignaltyp | Spannungseingang | |
| Eingangsimpedanz | Hohe Impedanz (typisch ≥50 kΩ) | Eine hohe Eingangsimpedanz sorgt für minimale Auswirkungen auf die Signalquelle. |
| Eingangsdynamikbereich | 0 bis 20 VDC | Akzeptabler unipolarer positiver Spannungsbereich. |
| Eingangsüberlastschutz | 22 VDC | |
| Monitorseitige Ausgabeschnittstelle | ||
| Ausgangsspannungsbereich | 0 bis 20 VDC (Last ≥10 kΩ) | Ausgabefähigkeit. Hinweis: Aufgrund der Invertierung nimmt der Output ab, wenn der Input steigt. |
| Ausgangsimpedanz | 20 Ω (kurzschlussfest) | |
| Netzteil-Unterdrückungsverhältnis (PSRR) | ≥60 dB (10-400 Hz); ≥30 dB (400 Hz-100 kHz) | |
| Ausgangs-Offset-Drift vs. Temperatur. | ≤ 2 mV/°C | Temperaturstabilität des Nullpunkts (10 VDC). |
| Ausgangsempfindlichkeitsdrift vs. Temperatur. | ≤ 50 ppm/°C | Bezieht sich auf den absoluten Temperaturdrift der invertierenden Verstärkung (-1 V/V). |
| Restrauschen ausgeben | ≤ 3,5 μV RMS/√Hz | |
| B05 Kernumwandlungseigenschaften | ||
| Übertragungsempfindlichkeit (Gewinn) | -1 V/V ±1 % | Kernparameter. Das negative Vorzeichen zeigt die Inversion an. Eine Eingangsänderung von +1 V führt zu einer Ausgangsänderung von -1 V. |
| Ausgangsoffsetspannung (Nullpunkt) | 10 VDC ±200 mVDC | Entspricht einem 10 V DC Eingang auf der Sensorseite. Zu diesem Zeitpunkt sind Eingabe und Ausgabe numerisch gleich. |
| Bandbreite (innerhalb von ±0,5 dB) | Gleichstrom bis 20 kHz | |
| Typische Grenzfrequenz -3 dB | 30 kHz | |
| Linearitätsfehler | < 0,2 % des FS | Behält eine hohe Linearität über die gesamte invertierende Übertragung bei. |
| Isolations- und Sicherheitsmerkmale | ||
| Kanalisolierung (Sensor-/Monitorseite) | 4 kV RMS (1 Minute) | Kernwert: sorgt für eine sichere Isolierung des invertierten Signals. |
| Interne Isolierung (Stromversorgung/Ausgang) | 50 V RMS |
| Artikelspezifikation | |
|---|---|
| Betriebstemperaturbereich | 0 bis +70°C |
| Lagertemperaturbereich | -40 bis +85°C |
| Betriebs-/Lagerfeuchtigkeit | ≤90 %/≤95 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend (IEC 60068-2-30) |
| Vibrationsfestigkeit | 1 g Spitze (5–35 Hz, 90 Min./Achse, IEC 60068-2-6) |
| Schockfestigkeit | 6 g Spitze, 11 ms Halbsinus, 3 Stöße/Achse (IEC 60068-2-27) |
| Gehäusematerial und Farbe | Polyamid (PA 66 GF 30). A1-Version: Gehäuse grau, Anschlüsse oben (sensorseitig) blau |
| Montagemethode | Standard-TH 35-DIN-Schiene |
| Terminalverbindungen | Oben und unten je ein steckbarer Schraubklemmenblock (je 4 Kontakte). |
| Kabelspezifikationen | IEC: 0,2 – 2,5 mm²; UL: 26 – 12 AWG |
| Gewicht | Ca. 140 Gramm |
| Artikelzertifizierung | Details zur |
|---|---|
| Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) | EN 61000-6-2:2005, EN 61000-6-4:2007+A1:2011 |
| Elektrische Sicherheit | EN 61010-1:2010 |
| Umweltfreundlich | Konform mit RoHS (2011/65/EU). |
| Marktzugang | CE-, UKCA- und EAC-Konformitätserklärungen |
| Explosionsgeschützte Zertifizierung | ATEX: II 3 (1) G Ex nA [ia Ga] IIC T4 Gc IECEx: Ex nA [ia Ga] IIC T4 Gc cCSAus: Klasse I, Div. 2, Gr. A, B, C, D und Zone 2 AEx nA [ia Ga] IIC T4 Gc KGS: Ex nA [ia] IIC T4 EAC: Ex nA [ia Ga] IIC T4 Gc |