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MPC4 200-510-076-115 Maschinenschutzkarte

  • VM

  • MPC4 200-510-076-115

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Die MPC4 200-510-076-115 ist eine Kernkomponente – die Standardversion der Maschinenschutzkarte – innerhalb des Maschinenschutzsystems der Meggitt Sensing Systems Vibro-Meter VM600-Serie. Der Produktcode gibt seine Attribute genau an: Firmware-Version 076 und Hardware-Version 115. Dieses Modell stellt die nächste Generation in der fortlaufenden Weiterentwicklung des VM600-Systems dar, wobei die Erhöhung der Hardware-Version (der „H“-Wert wurde im Vergleich zur Version 114 von 4 auf 5 erhöht) Optimierungen und Verbesserungen im internen Schaltkreisdesign, bei der Komponentenauswahl oder bei Herstellungsprozessen mit dem Ziel einer Verbesserung der Zuverlässigkeit und Langzeitstabilität bedeutet. Es übernimmt alle wichtigen Vorteile der Modelle der späteren Generation nach den Verbesserungen von 2017: vollständige Konformität mit der RoHS-Umweltrichtlinie und ein optimiertes Schaltungsdesign, das eine niedrige Ausgangsimpedanz von 50 Ω liefert und so eine hervorragende Ansteuerfähigkeit am Signalausgang und Kompatibilität mit Testgeräten gewährleistet.


Als Referenzprodukt im Bereich des industriellen rotierenden Maschinenschutzes fungiert die MPC4-Karte als „Schutzengel“ für die Gerätesicherheit. Mithilfe seiner leistungsstarken Echtzeitverarbeitungsfunktionen führt es eine kontinuierliche Erfassung, präzise Analyse und intelligente Beurteilung von Signalen verschiedener Sensoren durch (z. B. Vibrationssonden, Wegsensoren, dynamische Drucktransmitter, Tachometersonden). Das System kann gleichzeitig und unabhängig vier dynamische Signalkanäle und zwei Geschwindigkeits-/Keyphasor-Signalkanäle überwachen und dabei fortschrittliche digitale Signalverarbeitungsalgorithmen nutzen, um den gesamten Prozess vom Rohsignal bis zur Schutzentscheidung innerhalb von Millisekunden abzuschließen. Wenn die überwachten Parameter vom Normalbereich abweichen oder voreingestellte rote Sicherheitslinien erreichen, wird sofort ein mehrstufiges Alarmsystem aktiviert und über Relaisausgänge vorgegebene Schutzmaßnahmen ausgeführt, wodurch Geräteschäden wirksam verhindert, die Produktionssicherheit gewährleistet und die Betriebseffizienz verbessert wird.


Diese Karte muss in Verbindung mit einer IOC4T-Eingangs-/Ausgangskarte verwendet werden und bildet eine funktionell vollständige Überwachungskanaleinheit. Mehrere solcher Einheiten können in ein VM600-Standard-Rack integriert werden, um ein modulares, skalierbares, zentralisiertes Maschinenschutzsystem aufzubauen, das internationalen Standards wie API 670 entspricht und eine äußerst zuverlässige Sicherheitsbarriere für die kritische rotierende Ausrüstung einer Anlage bietet.

2. Kernfunktionen und Vorteile

  • Hochleistungsfähige Mehrkanal-Parallelverarbeitungsarchitektur: Ausgestattet mit einem leistungsstarken digitalen Signalprozessor, der eine echte Parallelverarbeitung von 4 dynamischen Messkanälen und 2 Geschwindigkeitskanälen ermöglicht. Parameter für jeden Kanal (Signaltyp, Bereich, Filtereigenschaften, Alarmwerte usw.) können unabhängig und flexibel per Software konfiguriert werden und erfüllen so vielfältige Anwendungsanforderungen von der einfachen Vibrationsüberwachung bis hin zur komplexen Wellenstranganalyse.

  • Professionelles Signalverarbeitungs- und Analyse-Toolkit:

    • Programmierbare Filterbank: Bietet Breitbandfilter wie Hochpass, Tiefpass und Bandpass sowie Schmalband-(Ordnungs-)Tracking-Filter für eine präzise Fehlerdiagnose (mit Constant-Q-Technologie, Q=28). Durch die Schmalbandverfolgung werden asynchrone Vibrationen effektiv unterdrückt, die Laufgeschwindigkeit und ihre harmonischen Komponenten werden präzise ermittelt, was sie zu einem leistungsstarken Werkzeug zur Diagnose von Fehlern wie Unwucht, Fehlausrichtung und Blattdurchlauffrequenz macht.

    • Industriestandard-Gleichrichtungsalgorithmen: Unterstützt True RMS-, Mean-, True Peak- und True Peak-to-Peak-Gleichrichtung. Echte Peak- und Peak-to-Peak-Messungen sind für die Erfassung transienter Ereignisse wie Stöße und Reibung von entscheidender Bedeutung und erfüllen die strengsten Maschinenschutzstandards.

    • Simultane Amplituden- und Phasenmessung: Bei Geschwindigkeitsänderungen können Vibrationskomponenten bestimmter Ordnungen erfasst und extrahiert werden (z. B. 1X, 2X), wobei gleichzeitig die Amplitude und der Phasenwinkel relativ zum Keyphasor für diese Komponente bereitgestellt werden, was direkte Daten für die dynamische Auswuchtkorrektur vor Ort und die Fehlerquellenlokalisierung liefert.

  • Intelligente, konfigurierbare Schutzlogik-Engine:

    • Vierstufige Alarmschwellenverwaltung: Jeder dynamische Kanal kann unabhängig mit den Schwellenwerten „Alarm+“ (hoher Alarm), „Alarm-“ (niedriger Alarm), „Gefahr+“ (hohe Gefahr) und „Gefahr-“ (niedrige Gefahr) konfiguriert werden, jeweils mit unabhängigen Verzögerungs-, Hysterese- und Verriegelungsfunktionen, um durch Signalschwankungen verursachte Fehlalarme wirksam zu verhindern und die Systemzuverlässigkeit zu verbessern.

    • Adaptive Überwachungsstrategie: Ermöglicht die automatische Anpassung von Alarm- und Gefahrengrenzen basierend auf der Betriebsgeschwindigkeit der Maschine (oder anderen Prozessparametern über Spannungs-Frequenz-Umwandlung). Diese Funktion ist insbesondere beim An- und Abfahren des Geräts wichtig, da sie eine automatische Anpassung an kritische Geschwindigkeitsbereiche ermöglicht und unnötige Schutzmaßnahmen vermeidet.

    • Externe Steuerschnittstellen: Bietet Direktauslösungsmultiplikations- und Gefahrenbypass-Funktionen, die eine schnelle Anpassung von Schutzschwellenwerten oder die vorübergehende Maskierung von Gefahrenausgängen über externe diskrete Signale ermöglichen und so große Flexibilität bei Betrieb und Wartung bieten.

    • Leistungsstarke Logikkombinationsfunktionen: Verfügt über eine integrierte programmierbare Logikeinheit, die bis zu 8 Basic Logic-Blöcke und 4 Advanced Logic-Blöcke bereitstellt. Benutzer können „UND“, „ODER“, „M aus N“ und andere logische Operationen an Signalen wie Alarmen, Gefahren, Sensor-OK-Status und externen digitalen Eingängen von jedem Kanal ausführen, um komplexe redundante Schutz-, Abstimmungs-Abschalt- oder Prozessverriegelungslogiken zu erstellen und so die Anforderungen von Hochsicherheitsanwendungen zu erfüllen.

  • Integriertes Stromversorgungs- und Gesundheitsdiagnosesystem:

    • Die Karte integriert isolierte Gleichstromversorgungen wie +27,2 V, -27,2 V, +15 V, die Sensoren wie IEPE-Beschleunigungsmesser, Wirbelstromsonden und magnetische Geschwindigkeitssensoren direkt mit Strom versorgen können, wodurch die Konfiguration und Verkabelung der externen Stromversorgung vereinfacht wird.

    • Das einzigartige „OK-System“ führt kontinuierlich eine Online-Diagnose über den Zustand jeder Sensorsignalkette durch und erkennt zuverlässig Fehler wie Sensorunterbrechungen, Kurzschlüsse, Kabelschäden und Stromversorgungsanomalien. Es meldet diese umgehend über unabhängige Kanal-OK-Alarme und einen globalen Karten-OK-Alarm, wodurch die Integrität des Überwachungssystems selbst sichergestellt und eine „Selbstüberwachung“ erreicht wird.

  • Engineering- und wartungsfreundliches Design:

    • Praktische Diagnoseanschlüsse auf der Vorderseite: Ausgestattet mit 6 Standard-BNC-Anschlüssen (4 dynamische + 2 Geschwindigkeitsanschlüsse) für den direkten Anschluss an tragbare Geräte wie Oszilloskope und Spektrumanalysatoren. Dies erleichtert die Online-Signalüberprüfung, eine detaillierte Fehleranalyse und Systemleistungstests ohne Unterbrechung der Schutzfunktion.

    • Intuitive Statusvisualisierung auf mehreren Ebenen: Auf der Vorderseite befindet sich ein kompletter Satz farbiger LED-Anzeigen. Eine globale DIAG/STATUS-Leuchte spiegelt den Gesamtbetriebsstatus der Karte in Echtzeit wider, während sechs unabhängige Kanalstatusleuchten deutlich die Sensorgültigkeit, den Alarm-/Gefahrenstatus und den Kanalsperrstatus für jeden Kanal anzeigen und so auf einen Blick klare Informationen vor Ort liefern.

    • Hot-Swap-fähiger Betrieb: Ermöglicht die Installation oder den Austausch von Karten in einem eingeschalteten VM600-System, verbessert die Systemverfügbarkeit erheblich, unterstützt Online-Wartung und schnelle Fehlerbehebung und reduziert ungeplante Ausfallzeiten.

  • Umfangreiche Schnittstellen und leistungsstarke Systemintegrationsfunktionen:

    • Analogausgänge: Über die gepaarte IOC4T-Karte werden vier isolierte 0-10-V- oder 4-20-mA-Analogausgänge bereitgestellt, die kontinuierlich wichtige verarbeitete Parameter wie Gesamtvibration und Wellenposition an das DCS, die SPS oder das Asset-Management-System der Anlage zur Prozessüberwachung, Trendanalyse und historischen Datenaufzeichnung senden.

    • Relaissteuerausgänge: Erzeugte Alarm- und Gefahrensignale können die vier Relais auf der IOC4T-Karte direkt ansteuern oder über den Open Collector Bus der Rückwandplatine des Racks Erweiterungsrelaiskarten (z. B. RLC16 oder IRC4) ansteuern und so flexible und zuverlässige Abschalt-, Alarm- und Voralarmausgänge ermöglichen.

    • Flexible Konfiguration und Kommunikationspfade: Unterstützt die lokale Konfiguration und das Debugging über den seriellen RS-232-Anschluss an der Vorderseite und unterstützt gleichzeitig die Remote-Netzwerkkonfiguration, die Echtzeit-Datenüberwachung und die Kommunikation über den VME-Bus (erfordert die Installation einer Controller-Karte der CPUx-Serie im Rack) und lässt sich problemlos in ein anlagenweites digitales Überwachungsnetzwerk integrieren.

  • Strikte Einhaltung internationaler Sicherheits- und Qualitätsstandards: Das Design und die Herstellung dieser MPC4-Karte in der „Standard“-Version entsprechen den internationalen Standards IEC 61508 (Funktionale Sicherheit) und ISO 13849 (Maschinensicherheit), wodurch sie für Anwendungen geeignet ist, die Sicherheitsintegritätsstufen bis zu SIL 1 / PL c erfordern. Es verfügt über entsprechende Zertifizierungen und bietet den kritischen Vermögenswerten der Benutzer eine nachweisbare Sicherheitsgarantie.

3. Typische Anwendungsbereiche

Das MPC4-Kartenpaar ist eine unverzichtbare Kernsicherheitskomponente in den Bereichen Energie, Schwerindustrie und kritische Infrastruktur und wird häufig eingesetzt in:

  • Energiewirtschaft: Verschiedene Dampfturbinen, Gasturbinen, Kombikraftwerke, Wasserkraftgeneratorsätze, wichtige Hilfsgeräte (z. B. Speisewasserpumpen, Ventilatoren).

  • Öl, Gas und Petrochemie: Kompressoren für Langstreckenpipelines, Turbomaschinen für Offshore-Plattformen, große Kompressorsätze für Raffinerien, Hochgeschwindigkeits-Kolbenkompressoren.

  • Grundstoffindustrien: Große industrielle Luftkompressoren, metallurgische Hochofengebläse, Kompressoren für chemische Prozesse, Turboexpander.

  • Schiffs- und Offshore-Technik: Hauptantriebsturbinen von Schiffen, Antriebsmaschinen an Bord für die Stromerzeugung, Untersetzungsgetriebe und Antriebswellen.

Seine Hauptaufgabe besteht darin, einen unabhängigen, kontinuierlichen und äußerst zuverlässigen Maschinenschutz bereitzustellen und gleichzeitig als solide Datengrundlage für die Implementierung von Zustandsfrühwarnung und vorausschauender Wartung zu dienen.

4. Funktionsprinzip und Arbeitsablauf

Die MPC4-Karte arbeitet nach einer effizienten, deterministischen Echtzeit-Signalverarbeitungskette:

  1. Signalerfassung und -vorverarbeitung: Analoge Signale von Feldsensoren werden über die IOC4T-Karte empfangen. Stromsignale werden über einen Präzisions-Abtastwiderstand in Spannungssignale umgewandelt. Alle Signale durchlaufen eine programmierbare Verstärkungs-/Dämpfungsanpassung und werden dann in zwei Verarbeitungszweige aufgeteilt: Wechselstrom (Wechselstrom, der dynamische Größen wie Vibration darstellt) und Gleichstrom (Gleichstrom, der statische Größen wie Spalt oder Position darstellt).

  2. Digitalisierung & Kernberechnung:

    • AC-Pfad: Das Signal durchläuft eine Anti-Aliasing-Filterung und wird von einem Hochgeschwindigkeits-Analog-Digital-Wandler digitalisiert. Der DSP führt je nach Benutzerkonfiguration die erforderliche digitale Integration oder Differenzierung durch, wendet optionale Breitband- oder Schmalband-Digitalfilter an und führt schließlich die angegebene Gleichrichtungsberechnung durch (z. B. RMS, Peak).

    • DC-Pfad: Das Signal wird einer Tiefpassfilterung und Abtastung unterzogen, woraufhin der statische technische Wert vom DSP berechnet wird.

  3. Überwachungsvergleich und Statusentscheidung: Der verarbeitete dynamische AC-Wert (z. B. Gesamtvibration) und der statische DC-Wert werden in Echtzeit mit vom Benutzer voreingestellten mehrstufigen Alarm- und Gefahrengrenzen verglichen. Gleichzeitig wird die Gleichstromkomponente des Signals kontinuierlich vom „OK-System“ überwacht, um die Integrität der Sensorkette zu überprüfen. Alle Vergleichsergebnisse werden in Echtzeit aktualisiert.

  4. Logiksynthese und endgültige Ausführung: Die Rohalarm-, Gefahren- und OK-Status einzelner Kanäle werden in programmierbare Logikfunktionsblöcke eingespeist, wo sie anhand voreingestellter komplexer Strategien synthetisch beurteilt werden, um endgültige Schutzbefehle zu generieren. Basierend auf diesen Befehlen:

    • Es werden Relaiskontakte auf der IOC4T-Karte oder den Erweiterungsrelaiskarten gesteuert.

    • Verarbeitete technische Normwerte werden über Digital-Analog-Wandler als analoge Signale ausgegeben.

    • Alle LED-Anzeigen auf der Vorderseite werden in Echtzeit angesteuert und sorgen für eine klare lokale Statusanzeige.

5. Beschreibung der Statusanzeige

Die LEDs auf der Vorderseite der MPC4-Karte dienen als wichtige Mensch-Maschine-Schnittstelle:

  • DIAG/STATUS (Kartendiagnoseleuchte): Mehrfarbige Anzeige. Grün kontinuierlich = Normalbetrieb; Gelb kontinuierlich = Trip Multiply (TM)-Funktion aktiv; Rotes Dauerlicht = Danger Bypass (DB)-Funktion aktiv; Grün blinkend = Konfiguration oder Kanal weist einen Eingangssignalfehler auf; Gelbes oder rotes Blinken = Zeigt einen Konfigurationsfehler oder einen internen Hardware-/Firmware-Fehler der Karte an (rotes Blinken zeigt den Fehler mit der höchsten Priorität an).

  • Kanalstatusanzeigen (RAW OUT 1–4, TACHO OUT 1–2): Ein mehrfarbiges Licht pro Kanal.

    • Messkanäle: Grün kontinuierlich = Kanal normal konfiguriert und Signal gültig; Grün blinkend = Sensor OK, System hat einen Fehler erkannt; Gelbes Dauerlicht/Blinken = Alarmstatus aktiv; Rot Dauerlicht/Blinkend = Gefahrenstatus aktiv; Langsames grünes Blinken (~1 Hz) = Kanal ist „gesperrt“.

    • Geschwindigkeitskanäle: Grün kontinuierlich = Normal; Grün blinkend = Sensor-OK-Fehler oder ungültiges Eingangssignal; Dauerhaft gelb = Alarmstatus aktiv; Langsames grünes Blinken = Kanal ist „gesperrt“.

6. Systemintegration und Auswahlhilfe

Als derzeit beworbenes „Standard“-Versionsmodell ist die typische Systemkonfiguration für den MPC4 200-510-076-115 wie folgt:

  1. Kerneinheit: Eine MPC4-Karte muss mit einer IOC4T-Karte der entsprechenden Version gepaart werden (es wird empfohlen, PNR 200-560-000-115 oder eine kompatible Version zu bestellen).

  2. Systemplattform: Das Kartenpaar muss in den dafür vorgesehenen Steckplätzen eines Standard-Racks der VM600-Serie installiert werden (z. B. ABE04x).

  3. Funktionserweiterung:

    • Wenn mehr Relaisausgangspunkte benötigt werden, fügen Sie die Erweiterungskarten RLC16 (16 Relais) oder IRC4 (8 intelligente Relais) hinzu.

    • Zur Verbindung mit dem Anlagennetzwerk und zur zentralen Konfigurationsverwaltung muss eine Kommunikations- und Controllerkarte der CPUx-Serie im Rack installiert werden.

  4. Software-Tool: Verwenden Sie die offizielle Engineering-Software der Meggitt VM600 MPSx-Serie, um eine umfassende Parameterkonfiguration, Online-Überwachung und Datenanalyse für das Kartenpaar über die serielle Schnittstelle oder das Netzwerk durchzuführen.

Versionskennzeichnung: Auf dem unteren Griffetikett auf der Vorderseite der MPC4-Karte der Standardversion befindet sich weißer Text „MPC 4“ auf blauem Hintergrund. In der VM600 MPSx-Konfigurationssoftware (v2.6.x und höher) erscheint diese Karte als Typ „MPC4“ in der Geräteliste.


Wichtiger Hinweis: Der MPC4 200-510-076-115 ist ein empfohlenes Modell mit voller Funktionalität, RoHS-Konformität und einer Ausgangsimpedanz von 50 Ω, das für die überwiegende Mehrheit neuer und modernisierter Maschinenschutzprojekte geeignet ist. Für spezielle Anwendungen mit strengen Zertifizierungsanforderungen für die funktionale Sicherheit (SIL), die den Einsatz von Sicherheitsschutzkarten und erweiterten Zustandsüberwachungskarten (z. B. XMx16) im selben Rack planen, sollte die speziell entwickelte und zertifizierte MPC4SIL-Karte (Sicherheitsversion) ausgewählt werden. Sehen Sie sich vor der endgültigen Auswahl immer die neueste offizielle technische Dokumentation an und wenden Sie sich an das technische Support-Team von Meggitt, um eine genaue Anleitung zu erhalten.


Spezifikationskategorie Parameterdetails Beschreibung und Hinweise
Dynamische Signaleingänge
Anzahl der Kanäle: 4, vollständig isoliert und unabhängig programmierbar
Signaltyp Spannung oder Strom Per Software wählbar, unterstützt AC+DC-gekoppelten Signaleingang.
Gleichspannungsbereich 0 bis +20 V oder 0 bis -20 V
Wechselspannungsbereich ±10 V (Spitze, Maximum)
Gleichtaktspannungsbereich -50 V bis +50 V
Gleichtaktunterdrückungsverhältnis ≥ 60 dB bei 50 Hz
Eingangsimpedanz 200 kΩ (für Spannungseingang)
DC-Strombereich 0 bis 25 mA
Wechselstrombereich ±8 mA (maximal)
Analoge Bandbreite (-3 dB) Gleichstrom bis 60 kHz Anwendbar im Raw-Bus-Sharing-Modus.
AC-Frequenzgang (keine Integration) 0,1 Hz bis 10 kHz Für Geschwindigkeits- oder Wegsensoren.
AC-Frequenzgang (mit Integration) 2,5 Hz bis 10 kHz Zur Integration der Beschleunigung von Beschleunigungsmessern in die Geschwindigkeit.
Strommesswiderstand 324,5 Ω Zur Strom-Spannungs-Signalumwandlung.
Geschwindigkeits-/Keyphasor-Eingaben*
Anzahl der Kanäle: 2
Auslösemethode Schwellenwertauslöser für steigende/fallende Flanke Per Software konfigurierbar.
Dynamische Triggerschwellenwerte Steigend = (2/3) × Spitze-zu-Spitze, Fallend = (1/3) × Spitze-zu-Spitze Wird automatisch basierend auf der Amplitude des Eingangssignals berechnet.
Drehzahlmesserbereich Roheingang: 0,016 Hz bis 50 kHz
Angezeigter Ausgang: 0,016 Hz bis 1092 Hz (1 bis 65.535 U/min)
Unterstützt den Multipuls-Zahnradeingang.
Eingangsspannungsbereich 0,3 Hz – 10 kHz: 0,4 – 500 Vpp.
10 kHz – 50 kHz: 2,0 – 500 Vpp
Kompatibel mit Wirbelstrom-, magnetischen, fotoelektrischen und TTL-Signalquellen.
Min. Zuverlässige Triggerspannung Rechteckwelle (10 Hz–10 kHz): 0,8 Vpp
Sinuswelle (1 Hz–10 Hz): 2,0 Vpp

Gepufferte Signalausgänge

Ausgabeinhalt Sensor-„Rohsignale“ (Analog/Digital) Für externe erweiterte Diagnose und Aufzeichnung.
Ausgabeschnittstelle MPC4 BNC auf der Vorderseite, IOC4T Schraubklemmen auf der Rückseite Zwei Zugangspunkte für eine bequeme Verbindung.
Ausgangsimpedanz 50 Ω Standardkonfiguration für Modell 076-115, die eine hervorragende Signaltreue und Antriebsfähigkeit bietet.
Dynamisches Kanalübertragungsverhältnis Spannungseingang: 1 V/V
Stromeingang: 0,3245 ​​V/mA
Der Ausgang ist ein gepufferter Spiegel des Eingangssignals.
Geschwindigkeitskanal-Ausgabe 0 bis 5 V, TTL-kompatibler Pegel BNC-Ausgang auf der Vorderseite.
Analoge Ausgänge (IOC4T)

Ausgabekanäle 4 Kanäle (DC OUT 1 bis 4) Entsprechen den verarbeiteten technischen Werten (z. B. Vibrationsstärke, Position).
Ausgabetyp und -bereich 4 bis 20 mA oder 0 bis 10 V Über Jumper auf der IOC4T-Karte pro Kanal unabhängig wählbar.
Linearität außerhalb des Bereichs Unterstützt lineare Ausgabe über den Nennbereich hinaus Strom: ~0-23,1 mA; Spannung: ~-2,5-11,9 V.
Signalverarbeitungsfunktionen

Breitbandverarbeitung Hochpass-, Tiefpass- und Bandpassfilter wählbar Dämpfungssteilheit: 6 bis 60 dB/Oktave (programmierbar).
Schmalband-Tracking-Verarbeitung* Konstanter Q-Filter (Q = 28) Frequenzbereich: 0,15 Hz bis 10 kHz

Extrahierbare Bestellungen: 1/3X, 1/2X, 1X, 2X, 3X, 4X

Phasenfehler: ≤ ±6° (max), ≤ ±1° (typisch, 1X-Reihenfolge)
Relativer Wellenvibrationsproz. Vibrationsfrequenz: 0,1 Hz – 10 kHz; Abstand/Position: Gleichstrom – 1 Hz Verfügt über eine anfängliche elektrische Lückenkompensation.
Genauigkeit der Amplitudenmessung ±1 % des Skalenendwerts (typisch, Breitbandverarbeitung)
Linearitätsfehler ≤ ±1 %
Alarm- und Logiksteuerung

Messkanal-Sollwerte Alarm+ (Hoch), Alarm- (Niedrig), Gefahr+ (Hoch), Gefahr- (Niedrig) Jeder Punkt ist unabhängig programmierbar.
Geschwindigkeitskanal-Sollwerte Alarm+ (Hoch), Alarm- (Niedrig)
Einstellbare Parameter Grenzwert, Verzögerungszeit, Hysteresewert, Verriegelungsmodus
Adaptive Überwachung Unterstützt Passt die Alarmgrenzen automatisch basierend auf der Geschwindigkeit oder anderen externen Parametern an.
Direct Trip Multiply (TM)* Unterstützt Externe TM-Signalsteuerungen begrenzen die Umschaltung des Multiplikatorkoeffizienten (0,1–5,0).
Gefahrenbypass (DB)* Unterstützt Das externe DB-Signal unterbindet vorübergehend die Aktion des Gefahrenrelais.
Kanalsperre* Unterstützt Softwaregesteuerte temporäre Maskierung des Schutzausgangs eines bestimmten Kanals.
Logische Kombinationsfunktionen 8 grundlegende Logik + 4 erweiterte Logik Unterstützt komplexe Logik wie UND, ODER, „M aus N“-Abstimmungen.
OK Systemdiagnose

Überwachungsprinzip Überwacht die Sensorkette über eine DC-Signalkomponente
Diagnoseschwellenwerte Vom Benutzer konfigurierbare Ober- und Untergrenzen
Spannungseingang OK-Bereich ±20 V DC
Aktueller Eingangs-OK-Bereich 0 bis 23 mA
Fehlerbestätigungszeit 250 ms (Firmware-Set) Verhindert Fehlalarme durch Rauschen oder vorübergehende Störungen.
Systemreaktionszeit < 100 ms Zeit von der Fehlerbestätigung bis zur Generierung der Alarmausgabe.
Elektrische Eigenschaften

Betriebsleistung der Karte +5 VDC, ±12 VDC Wird von der VM600-Rack-Backplane geliefert.
Typischer Stromverbrauch +5 V: 12,5 W (typisch) + ~1 W pro Sensor
±12 V: Max. 2,5 W

Sensor-Stromversorgungsausgang +27,2 V (±5 %), -27,2 V (±5 %), +15,0 V (±5 %) Maximaler Ausgangsstrom pro Kanal: 25 mA.
Überstromschutz +5 V Leitung: 11,0 A
Umweltspezifikationen

Betriebstemperatur -25°C bis +65°C
Lagertemperatur -40°C bis +85°C
Betriebsfeuchtigkeit 0 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend
Kommunikation und Konfiguration

Konfigurationsschnittstelle Serieller RS-232-Anschluss (MPC4-Frontplatte)
VME-Bus (über CPUx-Karte im Rack)
076-115 unterstützt duale Konfigurationsmodi.
MPC4 ↔ IOC4T Interner Bus Dedizierter Hochgeschwindigkeits-Parallelbus ähnlich dem Industry Pack (IP)
Host-Kommunikation Unterstützt Ethernet und gängige Feldbusprotokolle (z. B. Modbus TCP, PROFIBUS) über die CPUx-Karte
Physische Eigenschaften

Abmessungen (H x B x T) 6 HE x 20 mm x 187 mm Entspricht dem VME-Eurocard-Standard.
Gewicht Ca. 0,40 kg
Zertifizierungen und Compliance

EMV IEC/EN 61000-6-2, IEC/EN 61000-6-4
Elektrische Sicherheit IEC/EN 61010-1
Funktionale Sicherheit Konform mit IEC 61508 (SIL 1) und ISO 13849-1 (PL c) Produktzertifizierung der „Standard“-Version.
Umweltfreundlich RoHS-konform Kernkonformität für Version 076-115.
Andere Zertifizierungen CE-Kennzeichnung, EAC-Konformitätskennzeichnung (Eurasische Wirtschaftsunion).
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