GE
IS200VSVOH1B
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Die Servosteuerplatine IS200VSVOH1B ist eine Kernkomponente des Gasturbinensteuersystems GE Mark VI und wurde für hochpräzise und zuverlässige industrielle Steueranwendungen entwickelt. Als Steuerkern elektrohydraulischer Servoventile ist der IS200VSVOH1B für die präzise Regelung der Öffnung von Dampf- und Brennstoffventilen verantwortlich und ermöglicht so eine genaue Steuerung der Leistung, Geschwindigkeit und Prozessparameter der Gasturbine.
Dieses System verfügt über ein modulares, hochintegriertes Platinendesign, ist in ein Standard-VME-Rack integriert und wird über TSVO- (oder DSVO-) Klemmenplatinen mit Feldsensoren und Aktoren verbunden. Der Kern des VSVO liegt in seinem fortschrittlichen digitalen Servoregelungsalgorithmus und der leistungsstarken Hardwareunterstützung. Es kann bis zu vier unabhängige Servosteuerkanäle gleichzeitig verwalten und unterstützt verschiedene Systemarchitekturen von Simplex bis Triple Modular Redundancy (TMR) und erfüllt Anwendungsanforderungen von konventionell bis hin zu extrem hohen Sicherheitsniveaus.
Die Servosteuerplatine IS200VSVOH1B verfügt über eine Reihe leistungsstarker Funktionen und Designmerkmale, die einen stabilen, präzisen und sicheren Betrieb in rauen Industrieumgebungen gewährleisten.
1. Unabhängige Mehrkanalsteuerung:
Die IS200VSVOH1B-Karte kann gleichzeitig vier unabhängige Servosteuerkanäle steuern. Jeder Kanal verfügt über einen bidirektionalen Servostromausgang, eine LVDT-Positionsrückmeldungssignalverarbeitung, eine LVDT-Erregerquelle und einen Impulsraten-Durchflusseingang. Dies bedeutet, dass eine einzige Platine mehrere kritische Ventile verwalten kann, was die Systemintegration und die Raumnutzung im Schaltschrank verbessert.
2. Hochpräzise Positionsrückmeldung und -anregung:
LVDT/LVDR-Unterstützung: Das System verwendet linear variable Differentialtransformatoren (LVDT) oder linear variable Differential-Reluktanzsensoren (LVDR) als primäre Rückmeldungsgeräte für die Ventilposition und ermöglicht so eine berührungslose, äußerst zuverlässige Positionsmessung. Jede TSVO-Klemmenplatine kann bis zu 6 LVDT-Wicklungssignale anschließen und verarbeiten.
Integrierte Anregungsquelle: Der VSVO liefert ein isoliertes Sinuswellen-Anregungssignal mit 3,2 kHz und 7 Vrms speziell für die Stromversorgung von LVDTs. Diese Erregerquelle zeichnet sich durch eine geringe harmonische Verzerrung (<1 %) aus und kann mit Gleichtaktspannungen von bis zu 35 V DC oder RMS betrieben werden, was eine starke Entstörungsfähigkeit bietet.
Flexible Konfiguration: Der Regelkreis kann flexibel konfiguriert werden, um je nach Anwendungsanforderungen 1, 2, 3 oder 4 LVDTs als Rückmeldung zu verwenden. In TMR-Systemen werden LVDT-Signale über Klemmenbretter (JR1, JS1, JT1) an drei unabhängige Steuerracks verteilt, was eine redundante Eingabe ermöglicht.
3. Überwachung des Pulsfrequenzeingangs:
Ein dedizierter J5-Anschluss auf der Vorderseite der IS200VSVOH1B-Karte bietet zwei Impulsfrequenz-Eingangskanäle für den Anschluss aktiver Sonden oder passiver Magnetaufnehmer (MPU) in Gasturbinen-Durchflussmessanwendungen.
Unterstützt einen Hochfrequenzbereich (2 Hz – 30 kHz). Hochgeschwindigkeitszählungen werden über das integrierte FPGA durchgeführt und in Durchfluss- oder Geschwindigkeitssignale umgewandelt, die als Rückmeldung für Durchflussregelkreise oder zur Überwachung dienen.
4. Leistungsstarker und konfigurierbarer Servoausgangsantrieb:
Jeder Servoausgangskanal kann Einzelspulen- (Simplex-Anwendungen) oder bis zu drei Spulen-Servoventile (TMR-Anwendungen) ansteuern.
Durch die Konfiguration von Jumpern (JP1, JP2, JP3 usw.) auf der TSVO-Klemmenplatine können verschiedene Standardausgangsbereiche für bidirektionale Stromquellen (z. B. ±10 mA, ±20 mA, ±40 mA, ±80 mA, ±120 mA) ausgewählt werden, um sie an Servospulen mit unterschiedlichen Impedanzen (z. B. 22 Ω, 89 Ω, 1 kΩ) anzupassen.
Unterstützt die Übertragung über große Entfernungen mit Servokabellängen von bis zu 300 Metern (maximaler Zweidrahtwiderstand von 15 Ω).
5. Umfassender Ausfall- und Diagnoseschutz:
Selbstmordrelais: Jeder Servoausgang ist mit einem Firmware-gesteuerten „Selbstmord“-Relais ausgestattet. Wenn ein schwerwiegender Fehler erkannt wird (z. B. Verlust der Stromsteuerung, Rückführung überschreitet die Grenzwerte), wird das Relais aktiviert, wodurch der Servoausgang mit der Signalmasse kurzgeschlossen wird und das Ventil in eine sichere Position (normalerweise geschlossen) gezwungen wird. Zur Wiederherstellung ist ein manueller Reset-Befehl erforderlich.
Externer Auslöseschutz: Empfängt externe Auslösesignale vom Schutzmodul (
) über die JD1/JD2-Anschlüsse auf der Klemmenplatine. In Notfällen wie Übergeschwindigkeit aktiviert sich das K1-Relais auf der Klemmenleiste, trennt den IS200VSVOH1B-Ausgang und legt eine Schließvorspannung an das Ventil an, was eine zusätzliche Hardware-Schutzebene bietet (hauptsächlich für Simplex-Systeme).
Online-Diagnose: Das System überwacht kontinuierlich wichtige Parameter wie Servo-Ausgangsspannung, Strom, Suizid-Relaisstatus, LVDT-Erregerspannung und A/D-Kalibrierungsspannung. Verfügt über eine Unterbrechungs-/Kurzschlusserkennung, um offene Stromkreise oder hochohmige Fehler in der Servospulenverkabelung zu erkennen.
TMR-Differenzvergleich: In TMR-Systemen werden Eingangssignale von drei Racks verglichen. Wenn die Differenz den eingestellten Grenzwert überschreitet, wird eine Fehlermeldung generiert, die bei der Lokalisierung von Sensor- oder Kanalproblemen hilft.
6. Digitaler Servoregler:
Der Kern des IS200VSVOH1B ist die Firmware des digitalen Servoreglers. Es unterteilt den Regelkreis in Software- (im Controller) und Hardware-Teile (auf der VSVO-Karte) und unterstützt mehrere Reglertypen (RegType). Benutzer können basierend auf dem Steuerobjekt (Position, Fluss) und den Redundanzanforderungen eine Auswahl treffen, z. B. eine einzelne LVDT-Positionsschleife, eine Dual-LVDT-Min/Max-Auswahl, eine Drei-LVDT-Medianauswahl und den speziellen 4_LV_LM-Modus für bestimmte Maschinen.
Das Servosteuerungssystem IS200VSVOH1B stellt einen vollständigen Regelkreis mit geschlossenem Regelkreis dar. Sein Funktionsprinzip lässt sich als zyklischer Prozess aus „Messung – Vergleich – Berechnung – Antrieb – Rückmeldung“ zusammenfassen.
1. Signaleingabe und -erfassung:
Positionsrückmeldung: Der am Ventilantrieb montierte LVDT gibt ein 3,2-kHz-Wechselspannungssignal (Vrms) aus, das proportional zur Verschiebung seines Kerns ist, der sich mit dem Ventilschaft bewegt. Dieses Signal wird über die TSVO-Klemmenplatine eingespeist, einer Rauschunterdrückung und Konditionierung unterzogen und an die VSVO-Platine gesendet.
Pulsfrequenz-Feedback (optional): Pulssignale von Durchflussmessern oder Geschwindigkeitssensoren werden direkt an den J5-Anschluss an der VSVO-Frontplatte angeschlossen. Der integrierte FPGA führt Hochgeschwindigkeitszählungen und Frequenzberechnungen durch und wandelt diese in Durchfluss- oder Geschwindigkeitswerte in technischen Einheiten (z. B. GPM, RPM) um.
2. Feedbackverarbeitung und -auswahl:
Für Positionsschleifen: Basierend auf dem konfigurierten RegType verarbeitet das System die LVDT-Eingangssignale. Beispielsweise vergleicht das System im 2_LVposMIN- Modus die Rückmeldungswerte von zwei LVDTs und wählt den kleineren als gültiges Positionssignal aus, wodurch eine „Fail-Small“-Sicherheitslogik implementiert wird (z. B. um eine übermäßige Ventilöffnung zu verhindern). Das System führt außerdem Grenzprüfungen und Kalibrierungen an der LVDT-Rohspannung durch und wandelt diese in einen technischen Wert um, der die tatsächliche physische Position (0–100 %) darstellt.
Kalibrierungsfunktion: Während der Wartung kann der Kalibrierungsmodus über die Toolbox gestartet werden. Indem das Ventil bis zu seinen minimalen und maximalen mechanischen Anschlägen gefahren wird, zeichnet das System automatisch die entsprechenden MnLVDTx_Vrms- und MxLVDTx_Vrms -Werte für jeden LVDT auf und berechnet interne Skalierungs- und Offset-Parameter, um eine genaue Positionsmessung sicherzustellen.
3. Ausführung des Steueralgorithmus:
Der Controller (VCMI) generiert den Ventilpositionssollwert ( Regn_Ref ) basierend auf der Steuerstrategie und sendet ihn über das IONet an den VSVO.
Der digitale Servoregler des VSVO vergleicht den empfangenen Positionssollwert mit der verarbeiteten tatsächlichen Positionsrückmeldung ( Regn_Fdbk ), um den Positionsfehler ( Regn_Error ) zu berechnen.
Das Fehlersignal wird durch eine konfigurierbare Proportionalverstärkung ( RegGain ) verstärkt und eine Nullvorspannung ( RegNullBias ) zum Ausgleich der Ventilfederkraft wird hinzugefügt. In einigen komplexen Modi (z. B. 4_LV_LM ) kann es auch einer dynamischen Kompensation wie der Lead-Lag-Filterung unterzogen werden.
Schließlich wird ein Servostrombefehl ( mA_cmdn ) generiert, der die Größe und Richtung des Stroms darstellt, der in die Servospule eingespeist werden muss, um die Zielposition zu erreichen.
4. Aktueller Antrieb und Ausgang:
Der Strombefehl wird an den Hardware-Stromregler (D/A-Wandler und Leistungsverstärkerschaltung) auf der VSVO-Platine gesendet.
Der Stromregler erzeugt einen präzisen bidirektionalen Analogstrom, der über die TSVO-Klemmenplatine an die Spule des elektrohydraulischen Servoventils ausgegeben wird.
Basierend auf der Stärke und Richtung des Stroms reguliert das Servoventil die Richtung und den Fluss der Hydraulikflüssigkeit und treibt dadurch den hydraulischen Aktuator an, um das Ventil in Richtung der Zielposition zu bewegen.
5. Echtzeitüberwachung und -schutz:
Servostromüberwachung: Das System überwacht kontinuierlich die Ausgangsstromrückmeldung ( IMFBKn ) und vergleicht sie mit dem aktuellen Befehl. Wenn der Fehler dauerhaft den überschreitet Sui_Margin- Sollwert , gilt die Stromschleife als außer Kontrolle geraten und löst die „Selbstmord“-Logik aus.
Positionsrückmeldungsüberwachung: Überprüft kontinuierlich, ob der Positionsrückmeldungswert innerhalb des durch MinPOSvalue und MaxPOSvalue definierten angemessenen Bereichs liegt (mit einer zusätzlichen Fdbk_suicide_margin ). Sicherheitsmarge Bei Überschreitung der Grenzwerte wird ebenfalls ein Servo-Selbstmord ausgelöst oder ein Diagnosealarm generiert.
Hardware-Selbsttest: Das VSVO-Board überprüft regelmäßig den Status seiner wichtigsten Hardware, wie z. B. die Kalibrierungsspannung des A/D-Wandlers und die Spannung der LVDT-Erregungsquelle. Alle Anomalien werden in integrierten Diagnosevariablen aufgezeichnet und über die LED-Anzeigen auf der Vorderseite (RUN grün blinkend, FAIL dauerhaft rot, STATUS dauerhaft orange) und das L3DIAG_VSVO ) gemeldet.an die Steuerung gesendete zusammengesetzte Diagnosesignal (
Typische Anwendungen:
Das VSVO-Servosteuerungssystem wird hauptsächlich in Gasturbinen und Dampfturbinen der GE Frame-Serie zur Steuerung von Kraftstoffventilen (Gasventilen, Heizölventilen) und Dampfventilen (Einlasssteuerventile, Bypassventile usw.) eingesetzt. Es handelt sich um eine Steuereinheit für die Tastenbetätigung, die einen sicheren, effizienten und flexiblen Betrieb des Geräts gewährleistet.
Konfiguration und Wartung:
Konfiguration: Mit der speziellen Toolbox-Software können Ingenieure den Reglertyp (RegType), die Verstärkung, die Grenzwerte, die Alarmparameter, die Redundanzstrategie usw. jedes Kanals flexibel konfigurieren, um sie an unterschiedliche Ventileigenschaften und Steuerungsanforderungen anzupassen.
Installation: Die Platine verwendet die Standard-VME-Installation mit Steckverbindern, die über Verriegelungsmechanismen für eine zuverlässige Verbindung verfügen.
Diagnose: Umfangreiche Diagnosefunktionen ermöglichen eine schnelle Fehlerlokalisierung, einschließlich einer detaillierten Fehlercodetabelle (z. B. Flash-CRC-Fehler, nicht übereinstimmende Platinen-ID, LVDT-Spannung außerhalb der Grenzwerte, Servostromanomalie), wodurch die mittlere Reparaturzeit (MTTR) erheblich verkürzt wird.
| des Artikels | Detaillierte Spezifikationen |
|---|---|
| Anzahl der Steuerkanäle | Jede VSVO-Karte bietet 4 unabhängige digitale Servosteuerkanäle. |
| Unterstützung der Systemarchitektur | Unterstützt Simplex- und Triple Modular Redundancy (TMR)-Systemkonfigurationen. In TMR sind drei VSVO-Boards (in
|
| Interne Verarbeitungsrate | Ausführungsfrequenz des Servoregelkreises: 200 Hz. Frequenz der Pulsfrequenzberechnung wählbar: 10 ms oder 20 ms. |
| Mikroprozessor | Integrierter dedizierter Mikroprozessor und Field Programmable Gate Array (FPGA) für digitale Hochgeschwindigkeitsregelung, Impulszählung und Hardware-Logiksteuerung. |
| Servoausgangsregelung | Jeder Kanal ist ein bidirektionaler Stromausgang, der als Befehlssignal für das Servoventil dient. Verfügt über einstellbare Verstärkung, Nullvorspannung (zum Ausgleich der Federkraft) und Dither-Signal (zur Reduzierung der Hysterese). |
| des Artikels | Detaillierte Spezifikationen |
|---|---|
| Sensortyp | Unterstützt Vierleiter-LVDT-Sensoren (Linear Variable Differential Transformers) oder LVDR-Sensoren (Linear Variable Differential Reluctance) mit Dreileitern. |
| Eingabekapazität | An jede zugehörige TSVO-Klemmenplatine können bis zu 6 LVDT-Wicklungssignale angeschlossen werden. Normalerweise verbindet sich ein VSVO mit zwei TSVOs und unterstützt insgesamt bis zu 12 LVDT-Eingänge. |
| Signalverarbeitung | - Auflösung: 14-Bit-Analog-Digital-Wandlung (A/D) für hochpräzise Messungen. - Genauigkeit: Besser als 1 % des Skalenendwerts. - Filterung: Ausgestattet mit einem Tiefpassfilter, Eckfrequenz 50 rad/s (≈8Hz), Toleranz ±15 %. - Gleichtaktunterdrückungsverhältnis (CMRR): Besser als 60 dB bei 50/60 Hz für 1 V Gleichtaktspannung. |
| Redundanzkonfiguration | Jeder Regelkreis kann per Software so konfiguriert werden, dass er 1, 2, 3 oder 4 LVDTs als Positionsrückmeldung verwendet. Zu den Auswahlalgorithmen gehören: - 1_LVposition: Einzelnes LVDT-Feedback. - 2_LVposMIN/MAX: Dualer LVDT, minimaler oder maximaler Wert auswählen. - 3_LVposMID: Dreifach-LVDT, Medianwert auswählen. - 4_LV_LM: Spezieller Algorithmus, der vier LVDTs verwendet, um eine einzelne Rückmeldung zu berechnen (für bestimmte Maschinen). |
| Kabelanforderungen | Sensoren können bis zu 300 Meter (984 Fuß) vom Schaltschrank entfernt installiert werden. Erfordert einen Gesamtwiderstand des Zweidrahtkabels von nicht mehr als 15 Ω. |
| Ausgang der Anregungsquelle | - Frequenz: 3,2 kHz ± 0,2 kHz. - Spannung: 7,00 Veff ± 0,14 Veff. - Verzerrung: Gesamte harmonische Verzerrung unter 1 % bei Belastung. - Isolierung und Toleranz: Die Erregerquelle ist von der Signalerde isoliert (erdfrei) und kann einer Gleichtaktspannung von bis zu 35 V DC oder 35 Veff (50/60 Hz) standhalten. - Kapazität: Jede TSVO-Anschlussplatine bietet 2 Erregerquellen (Simplex) oder 4 Erregerquellen (TMR) zur Versorgung aller angeschlossenen LVDTs. |
| des Artikels | Detaillierte Spezifikationen |
|---|---|
| Eingangskanäle | Jede VSVO-Karte bietet zwei unabhängige Impulsfrequenz-Eingangskanäle über den dedizierten J5-Anschluss auf der Vorderseite (Impulssignale sind nur auf einem der beiden angeschlossenen TSVOs verfügbar). |
| Sensorkompatibilität | Unterstützt passive magnetische Tonabnehmer (MPU) und aktive Transistor-Transistor-Logik (TTL)-Impulswandler, austauschbar ohne Konfigurationsänderungen. |
| Signaleigenschaften | - Frequenzbereich: 2 Hz bis 30 kHz. - Messgenauigkeit: 0,05 % des Messwerts bei einer Aktualisierungsrate von 50 Hz (16-Bit-Auflösung). - Beschleunigungsrauschen: Weniger als ±50 Hz/Sek. für ein 10-kHz-Signal, das mit 10 ms abgetastet wird. - Minimale Eingangsspannung: - Bei 2 Hz: 70 mVpk. - Bei 12 kHz: 827 mVpk. |
| Ausgabefähigkeit | - MPU-Sondenerregung: Stellt eine 24-V-Gleichstromversorgung mit hochselektierter Diode und Strombegrenzung zur Verfügung, um aktive Sonden mit Strom zu versorgen. - Maximaler Kurzschlussstrom: ca. 100 mA, maximale Ausgangsleistung 1 W. |
| Kabelanforderungen | Es können abgeschirmte Twisted-Pair-Kabel mit einer Länge von bis zu 300 Metern verwendet werden. Typische Kabelparameter: Single-Ended-Kapazität 70 nF, Differenzkapazität 35 nF, Widerstand 15 Ω. |
| Sondenparameter | - Magnetischer Tonabnehmer (MPU): Typischer Ausgangswiderstand 200 Ω, Induktivität 85 mH (ohne Kabel). Eigensicher, Energie reicht nicht aus, um einen Funken zu erzeugen. |
| des Artikels | Detaillierte Spezifikationen |
|---|---|
| Ausgabetyp | Bidirektionaler analoger Stromausgang mit konfigurierbarem Bereich, der die Servoventilspulen direkt antreibt. |
| Standardstrombereiche (über Jumper ausgewählt) | ±10 mA, ±20 mA, ±40 mA, ±80 mA, ±120 mA (Typ A), ±120 mA (Typ B). Detaillierte Informationen finden Sie in der Tabelle „Servospulen-Nennwerte“. |
| Ausgabegenauigkeit | 2 % des Skalenendwerts (basierend auf dem 12-Bit-Digital-Analog-Wandler D/A). |
| Spulenkompatibilität | Unterstützt verschiedene Standardspulenimpedanzen. Durch die Jumper-Auswahl (JP1, JP2, JP3) auf der TSVO-Klemmenplatine wird der entsprechende interne Messwiderstand für verschiedene Spulen ausgewählt: - ±10 mA -> 1 kΩ-Spule - ±20 mA -> 125 Ω-Spule (Simplex) - ±40 mA -> 62 Ω (Simplex) oder 89 Ω (TMR)-Spule - ±80 mA -> 22 Ω-Spule - ±120 mA(A) -> 40 Ω-Spule - ±120 mA(B) -> 75-Ω-Spule *Hinweis: Nicht standardmäßige Spulen können auch mit nicht standardmäßigen Jumper-Einstellungen angesteuert werden (z. B. verwenden Sie die Einstellung 120B, um eine 80-mA/125-Ω-Spule anzusteuern).* |
| Antriebsfähigkeit | - Simplex-Anwendungen: Jeder Kanal kann Servoventile mit 1 oder 2 Spulen ansteuern. - TMR-Anwendungen: Jeder Kanal kann Servoventile mit 2 oder 3 Spulen ansteuern (in 200#-Ölsystemen treiben zwei Module jeweils eine Spule an, das dritte Modul ist eine Schnittstelle). - Kabellänge: Unterstützt bis zu 300 Meter (984 Fuß), maximaler bidirektionaler Kabelwiderstand 15 Ω. |
| Dither-Signal | Amplitude und Frequenz einstellbar, um Hystereseeffekte des Servoventils zu minimieren. |
| des Artikels | Detaillierte Spezifikationen |
|---|---|
| Anforderungen an die Stromversorgung | Nennspannung: +24 V DC. Versorgung über VME-Backplane und Klemmbretter. |
| VME-Buskompatibilität | Konform mit VME 6U-Standardplatinenabmessungen, Slot-betrieben. |
| Betriebstemperatur | Geeignet für standardmäßige industrielle Schaltschrankumgebungen (spezifischer Bereich siehe GEH-6421M-Haupthandbuch). |
| Anzeigen auf der Vorderseite | Drei LED-Statusanzeigen: 1. RUN: Grün blinkend – Normaler Online-Status. 2. FEHLER: Rot leuchtet dauerhaft – Platinenhardware- oder kritischer Firmware-Fehler. 3. STATUS: Orange leuchtet dauerhaft – Alarmbedingung auf Platinenebene liegt vor (z. B. Diagnose ausgelöst); Im Normalzustand ausgeschaltet. |
| Anschlüsse | - J5: Befindet sich auf der Vorderseite, 37-poliger „D“-Stecker mit Rastverschluss, speziell für Impulsfrequenzeingänge zur Minimierung der Rauschempfindlichkeit. - J3, J4: Befindet sich auf der Rückseite der Platine (VME-Rack-Schnittstelle) zum Anschluss von TSVO-Klemmenplatinenkabeln. - Terminal-Identifizierung: Steckverbinder wie JR1, JS1 und JT1 verfügen über integrierte schreibgeschützte ID-Chips, die die Seriennummer, den Typ, die Revision und die Steckplatzposition des Terminal-Boards speichern und zur Überprüfung der Hardware-Kompatibilität dienen. |
| des Artikels | Detaillierte Spezifikationen |
|---|---|
| Servo-Selbstmordschutz | Auslösebedingungen: 1. Kontrollverlust der Stromschleife: Der absolute Fehler zwischen der Servostromrückführung und dem Befehl überschreitet ständig den konfigurierbaren Sui_Margin -Parameter. 2. Positionsrückmeldung außerhalb der Grenzen: Der Positionsrückmeldungswert überschreitet den durch MinPOSvalue und MaxPOSvalue festgelegten Software-Sicherheitsbereich (einschließlich Marge). Aktion: Beim Auslösen wird das „Selbstmordrelais“ des entsprechenden Kanals aktiviert, wodurch der Servoausgang mit Masse kurzgeschlossen wird und das Ventil in einen sicheren Zustand (normalerweise geschlossen) gezwungen wird. Manuell über den Befehl „Master_Reset“ oder „Suicide_Reset“ gelöscht . |
| Erkennung von Unterbrechungen/Kurzschlüssen | - Erkennung offener Schaltkreise: Wird ausgelöst, wenn die Servoantriebsspannung 5 V überschreitet und der gemessene Strom weniger als 10 % beträgt, wodurch der Alarm „Msg_Servo_Open“ generiert wird . - Kurzschlusserkennung: Logik vorhanden, aber derzeit in PSVO deaktiviert. |
| Überprüfung der Systemgrenzen | Konfigurierbare obere/untere Systemgrenzen ( SysLimit ) für Impulsfrequenzeingänge (Durchfluss/Geschwindigkeit). Kann als selbsthaltender oder nicht selbsthaltender Alarm eingestellt werden. |
| TMR-Differenzialfehler | Wenn in TMR-Systemen die Differenz zwischen einem lokalen Eingangssignal (LVDT oder Pulsfrequenz) und dem abgestimmten Wert (2 von 3) den konfigurierbaren TMR_DiffLimit überschreitet , wird eine Fehleranzeige generiert, die das spezifische Sensor- oder Eingangskanalproblem identifiziert. |
| Zusammengesetztes Diagnosesignal | Alle Diagnosen auf Platinenebene werden in einem zusammengesetzten Alarmsignal L3DIAG_VSVO zusammengefasst , das an die Steuerung gesendet wird. Detaillierte individuelle Diagnoseinformationen sind über die Toolbox-Software sichtbar und können individuell gespeichert oder zurückgesetzt werden. |
| Kalibrierungsüberwachung | Überwacht kontinuierlich die interne Kalibrierungsspannung des integrierten A/D-Wandlers. Wenn der Wert außerhalb des Bereichs liegt, werden Standardwerte verwendet und ein Fehleralarm (Code 72) wird generiert. |
| des Artikels | Detaillierte Spezifikationen |
|---|---|
| Konfigurationstool | Konfiguriert mit der systemspezifischen Toolbox-Anwendungssoftware von GE Mark VI. |
| Wichtige Konfigurationsparameter | - RegType (Reglertyp): Wählt den Steueralgorithmus aus (z. B. 1_PulseRate, 1_LVposition, 4_LV_LM). - RegGain (Loop Gain): -200 % bis 200 %. - RegNullBias (Null Bias): -100 % bis 100 %. - DitherAmpl (Dither-Amplitude): 0 % bis 10 %. - MinPOSvalue / MaxPOSvalue (Positionstechnische Werte): -15 bis 150. - Sui_Margin (Suicide Margin): 0 % bis 100 %. - Servo_MA_Out (Servostrombereich): Wählen Sie 10, 20, 40, 80, 120 mA. |
| Signalschnittstelle | Alle Eingaben/Ausgaben mit dem Controller (VCMI) erfolgen über Signalraumvariablen, identifiziert als: - si (Systemeingabe): Signal, das vom Controller aus VSVO gelesen wird (z. B. Regn_Fdbk , ServoOutnNV ). - so (Systemausgabe): Vom Controller an VSVO geschriebenes Signal (z. B. Regn_Ref , CalibEnabn ). |
