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MPC4 200-510-076-114
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Der MPC4 200-510-076-114 ist die Kernverarbeitungseinheit – die Maschinenschutzkarte in der Standardversion – innerhalb des Maschinenschutzsystems der VM600-Serie der Marke Meggitt Vibro-Meter. Diese Modellnummer identifiziert die Firmware-Version als 076 und die Hardware-Version als 114. Diese Version gehört zur späteren Generation der VM600-Produkte, nachdem im Jahr 2017 erhebliche Verbesserungen vorgenommen wurden. Zu den charakteristischen Verbesserungen gehören die vollständige Einhaltung der RoHS-Umweltrichtlinie und eine Neugestaltung wichtiger Schaltkreise, die die gepufferte dynamische Signalausgangsimpedanz auf der Vorderseite von 2000 Ω bei früheren Modellen auf 50 Ω optimierte. Dies verbessert die Fähigkeit zur Signalausgabe und die Kompatibilität mit Standardmessgeräten erheblich, reduziert Signalreflexion und -dämpfung und ermöglicht eine präzisere Online-Diagnose.
Als Online-Schutzkern für kritische rotierende Maschinen übernimmt die MPC4-Karte die Verantwortung für die kontinuierliche Sicherheitsüberwachung in Echtzeit. Es verarbeitet gleichzeitig bis zu 4 dynamische Signalkanäle (z. B. Vibration, Verschiebung, dynamischer Druck) und 2 Geschwindigkeits-/Keyphasor-Signalkanäle und nutzt fortschrittliche digitale Signalverarbeitungstechnologie (DSP), um den Maschinenzustand im Millisekundenbereich zu überwachen und zu bewerten. Wenn ein anormaler Trend erkannt wird oder ein Parameter einen Sicherheitsschwellenwert überschreitet, kann es sofort mehrstufige Alarme (Alarm, Gefahr) auslösen und Relais ansteuern, um Schutzmaßnahmen (z. B. akustische/visuelle Alarme, Verriegelungsabschaltung) auszuführen, wodurch katastrophale Ausfälle effektiv verhindert, eine kontinuierliche Produktion sichergestellt, die Lebensdauer der Ausrüstung verlängert und Wartungsstrategien optimiert werden.
Diese Karte muss mit einer entsprechenden IOC4T-Eingabe-/Ausgabekarte gepaart werden, um eine vollständige „Erkennungs-, Verarbeitungs- und Ausführungseinheit“ zu bilden. Mehrere solcher Kartenpaare können in ein VM600-Standard-Rack integriert werden, um ein modulares, skalierbares und äußerst zuverlässiges anlagenweites Maschinenschutznetzwerk aufzubauen, das die strengen Anforderungen internationaler Standards wie API 670 für die Unabhängigkeit und Zuverlässigkeit eines Maschinenschutzsystems (MPS) erfüllt.
Außergewöhnliche unabhängige Mehrkanalverarbeitung: Ausgestattet mit einem Hochleistungs-DSP verarbeitet es unabhängig und gleichzeitig 4 universelle dynamische Kanäle und 2 dedizierte Geschwindigkeitskanäle. Kanaltyp (Beschleunigung/Geschwindigkeit/Verschiebung), Bereich, Filterung, Alarmwerte usw. sind für jeden Kanal unabhängig über Software konfigurierbar und bieten beispiellose Flexibilität zur Anpassung an verschiedene Sensoren und Überwachungsanforderungen.
Umfassende Suite zur intelligenten Signalverarbeitung:
Programmierbares Filternetzwerk: Bietet Breitbandfilterung von Hochpass, Tiefpass bis Bandpass sowie Schmalband-(Ordnungs-)Tracking-Filterung (Constant-Q-Technologie) für eine präzise Extraktion von Fehlermerkmalen. Schmalband-Tracking isoliert effektiv Hintergrundgeräusche und konzentriert sich auf die Laufgeschwindigkeit und deren Harmonische, was es äußerst effektiv für die Diagnose typischer Fehler wie Unwucht, Fehlausrichtung und Lockerheit macht.
Mehrere branchenübliche Gleichrichtungsmethoden: Unterstützt die Gleichrichtung True RMS, Mean, True Peak und True Peak-to-Peak. Echte Spitzen- und echte Spitze-zu-Spitze-Messungen sind für die Überwachung von hin- und hergehenden Maschinen oder stoßartigen Fehlern von entscheidender Bedeutung und erfüllen die strengsten Maschinenschutznormen.
Simultane Ordnungsamplituden- und Phasenanalyse: Bei Geschwindigkeitsänderungen kann es sich auf eine bestimmte Ordnung (z. B. 1X, 2X) einstellen und gleichzeitig die Schwingungsamplitude und den Phasenwinkel relativ zum Keyphasor für diese Ordnung liefern und so Schlüsseldaten für die dynamische Gleichgewichtskorrektur und präzise Fehlerlokalisierung liefern.
Flexibles und leistungsstarkes Schutzlogik- und Alarmmanagementsystem:
Vierstufige Alarmsollwerte: Jeder dynamische Kanal kann mit unabhängigen Alarm-Sollwerten „Alarm+“ (hoher Alarm), „Alarm-“ (niedriger Alarm), „Gefahr+“ (hohe Gefahr) und „Gefahr-“ (niedrige Gefahr) konfiguriert werden, jeweils mit unabhängig einstellbaren Verzögerungs-, Hysterese- und Verriegelungsfunktionen, um Störungen effektiv zu filtern und Fehlauslösungen zu verhindern.
Adaptive Überwachung: Alarm- und Gefahrengrenzen können automatisch basierend auf der Maschinengeschwindigkeit (oder anderen externen Prozessparametern über einen V/F-Wandler) angepasst werden. Besonders wichtig ist diese Funktion beim An- und Abfahren, da sie in kritischen Geschwindigkeitsbereichen automatisch Alarmschwellen anheben kann, um unnötige Schutzmaßnahmen zu vermeiden.
Direct Trip Multiply (TM) und Gefahrenbypass (DB): Über externe diskrete Signale können Schutzgrenzwerte schnell mit einem Koeffizienten (TM) multipliziert oder Gefahrenrelaisausgänge vorübergehend gesperrt werden (DB), was eine flexible Steuerung von Betrieb und Wartung ermöglicht.
Erweiterte Logik-Kombinationsfunktionen: Verfügt über leistungsstarke integrierte programmierbare Logik und bietet bis zu 8 Basic Logic- und 4 Advanced Logic-Funktionsblöcke. Benutzer können Bedingungen von jedem Kanal (Alarme, Gefahren, Sensor-OK-Status, externe Eingänge) mithilfe von „UND“, „ODER“, „M aus N“-Abstimmungen und anderen logischen Operationen kombinieren, um komplexe redundante Schutz- oder Abstimmungs-Abschaltlogiken zu erstellen und so die Anforderungen von Hochsicherheitsanwendungen zu erfüllen.
Integrierte Stromversorgung und aktives Diagnosesystem:
Die Karte integriert isolierte Mehrkanal-Stromversorgungen mit +27,2 V, -27,2 V und +15 V, um verschiedene Industriesensoren wie IEPE-Beschleunigungsmesser, Wirbelstromsonden und magnetische Geschwindigkeitssensoren direkt mit Strom zu versorgen und so die externe Verkabelung und das Energiemanagement zu vereinfachen.
Das einzigartige „OK-System“ überwacht kontinuierlich jede Sensorsignalkette und diagnostiziert Fehler wie offene Sensorkreise, Kurzschlüsse, defekte Signalleitungen oder Stromversorgungsanomalien zuverlässig. Es meldet diese umgehend über unabhängige Kanal-OK-Alarme und einen gemeinsamen Karten-OK-Alarm und stellt so die Zuverlässigkeit des Überwachungssystems selbst sicher.
Praktische technische Implementierungs- und Wartungsfunktionen:
Diagnoseschnittstelle auf der Vorderseite: Bietet 6 hochwertige BNC-Anschlüsse (4 dynamische + 2 Geschwindigkeitsanschlüsse) für den direkten Anschluss an ein Oszilloskop oder einen tragbaren Datensammler, sodass Ingenieure eine Online-Signalüberprüfung, Fehlerdiagnose und Systemleistungstests durchführen können, ohne die Schutzfunktion zu unterbrechen.
Intuitive mehrstufige Statusanzeige: Die Frontplatte ist mit einem kompletten Satz farbiger LED-Anzeigen ausgestattet. Eine globale DIAG/STATUS-Leuchte zeigt den Gesamtzustand des Kartenpaars an, während sechs Kanalstatusleuchten die Signalgültigkeit, den Alarmstatus und den Kanalsperrstatus für jeden entsprechenden Kanal anzeigen und so auf einen Blick einen klaren Betriebsstatus vor Ort liefern.
Hot-Swap-fähig: Ermöglicht die Installation oder den Austausch der Karte in einem eingeschalteten VM600-System, wodurch die Systemverfügbarkeit erheblich verbessert und Online-Wartung und schnelle Wiederherstellung unterstützt werden.
Umfangreiche Ausgabeschnittstellen und Systemintegrationsfunktionen:
Analogausgänge: Über die gepaarte IOC4T-Karte werden vier isolierte 0-10-V- oder 4-20-mA-Analogausgänge bereitgestellt, die verarbeitete kontinuierliche Signale wie Vibrationswerte oder Lückenspannung an das DCS, die SPS oder die historische Datenbank der Anlage zur Trendanalyse und Prozessüberwachung senden.
Relaissteuerung: Die Alarmlogik kann die 4 Form-C-Relais auf der IOC4T-Karte direkt ansteuern oder über den Backplane-Open-Collector-Bus (OC) des Racks Erweiterungsrelaiskarten ansteuern (z. B. den 16-Kanal-RLC16 oder den 8-Kanal-IRC4), was eine flexible Abschalt- und Alarmlogik ermöglicht.
Dual-Path-Konfiguration: Unterstützt die lokale Konfiguration über den seriellen RS-232-Anschluss an der Vorderseite sowie die Remote-Netzwerkkonfiguration, -Überwachung und -Datenkommunikation über den VME-Bus (erfordert eine im Rack installierte CPUx-Controllerkarte) und lässt sich problemlos in das anlagenweite Überwachungsnetzwerk integrieren.
Strikte Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards: Das Design und die Herstellung dieser MPC4-Karte in der „Standard“-Version entsprechen den internationalen Standards IEC 61508 (Funktionale Sicherheit) und ISO 13849 (Maschinensicherheit), wodurch sie für Anwendungen geeignet ist, die Sicherheitsintegritätsstufen bis zu SIL 1 / PL c erfordern. Das Unternehmen verfügt über die entsprechenden Zertifizierungen und bietet vertrauenswürdige Sicherheitsgarantien für kritische Geräte.
Das MPC4-Kartenpaar ist eine unverzichtbare Schlüsselsicherheitskomponente in der Energie-, Prozessindustrie und Großausrüstungsbranche und wird häufig eingesetzt in:
Energiewirtschaft: Kohle-/gasbefeuerte Dampfturbinen, Turbogeneratoren, Hydrogeneratoren, große Speisewasserpumpen, Zwangs-/Saugzugventilatoren.
Öl, Gas und Chemikalien: Radialkompressoren für Erdgaspipelines, Nassgaskompressoren für Raffinerien, Gasturbinen für Offshore-Plattformen, Hochgeschwindigkeits-Kolbenkompressoren.
Grundstoffindustrie und Fertigung: Große Luftkompressoren, Sinterventilatoren, Hochofengebläse, Turboexpander, Pumpen für kritische Prozesse.
Schiffs- und Offshore-Technik: Hauptantriebsturbinensätze für Schiffe, Schiffsdiesel- oder Gasturbinengeneratoren, Untersetzungsgetriebe.
Seine Kernfunktion besteht darin, einen unabhängigen, kontinuierlichen und ausfallsicheren Maschinenschutz bereitzustellen und gleichzeitig als zuverlässige Datenquelle für die Umsetzung vorausschauender Wartung zu dienen.
Die MPC4-Karte folgt einer präzisen Echtzeit-Verarbeitungspipeline:
Signalerfassung und primäre Aufbereitung: Analoge Signale von Feldsensoren (über IOC4T) werden empfangen. Stromsignale werden über einen Präzisions-Abtastwiderstand in Spannung umgewandelt. Das Signal durchläuft dann eine programmierbare Verstärkung/Dämpfung und wird in AC-Pfade (dynamische Variable) und DC-Pfade (statischer Offset) aufgeteilt.
Digitalisierung & Kernverarbeitung:
AC-Pfad: Das Signal durchläuft eine Anti-Aliasing-Filterung und wird von einem Hochgeschwindigkeits-ADC digitalisiert. Der DSP führt je nach Benutzerkonfiguration die digitale Integration/Differenzierung, optionale Breitband- oder Schmalband-Digitalfilterung und die angegebene Gleichrichtungsoperation (z. B. Berechnung des RMS-Werts) durch.
DC-Pfad: Das Signal wird einer Tiefpassfilterung und ADC-Abtastung unterzogen, woraufhin der statische Wert (z. B. Sondenlückenspannung) vom DSP berechnet wird.
Überwachungsvergleich und logische Entscheidung: Der verarbeitete dynamische Wechselstromwert (z. B. Gesamtvibration) und der statische Gleichstromwert werden in Echtzeit mit vom Benutzer voreingestellten mehrstufigen Alarm-/Gefahrengrenzen verglichen. Gleichzeitig wird der Gleichstromwert kontinuierlich vom „OK-System“ überwacht, um die Integrität der Sensorkette sicherzustellen. Alle Vergleichsergebnisse (Alarm, Gefahr, OK-Status) werden in Echtzeit aktualisiert.
Logikkombination und endgültige Ausgabe: Die Rohstatus einzelner Kanäle werden in die programmierbare Logikeinheit eingespeist und gemäß voreingestellten Strategien (z. B. 1-von-2-Abschaltlogik) kombiniert, wodurch der endgültige Schutzbefehl generiert wird. Basierend auf diesen Befehlen:
Angesteuert werden Relaiskontakte am IOC4T oder externen Relaiskarten.
Verarbeitete technische Werte werden zur Ausgabe über DAC in Standard-Analogsignale umgewandelt.
Der Status aller LEDs auf der Vorderseite wird in Echtzeit aktualisiert und bietet so eine intuitive lokale Anzeige.
Die MPC4-Frontplatten-LEDs dienen als wichtiges lokales HMI:
DIAG/STATUS (Kartendiagnoseleuchte): Mehrfarbiges Licht. Grün kontinuierlich = Normalbetrieb; Gelb Dauerlicht = TM-Funktion aktiv; Rot Dauerlicht = DB-Funktion aktiv; Grün blinkend = Konfiguration oder Kanal weist einen Eingangssignalfehler auf; Gelbes/rotes Blinken = Konfigurationsfehler oder Karten-Hardware-/Firmware-Fehler (rotes Blinken hat höchste Priorität).
Kanalstatusleuchten (RAW OUT 1–4, TACHO OUT 1–2): Ein mehrfarbiges Licht pro Kanal.
Messkanäle: Grün kontinuierlich = Normal; Grün blinkend = Sensor-OK-Fehler; Gelbes Dauerlicht/Blinkend = Alarmalarm aktiv; Rot Dauerlicht/Blinkend = Gefahrenalarm aktiv; Langsames grünes Blinken (~1 Hz) = Kanal ist „gesperrt“.
Geschwindigkeitskanäle: Grün kontinuierlich = Normal; Grün blinkend = Sensor-OK-Fehler oder ungültiges Signal; Dauerhaft gelb = Warnalarm aktiv; Langsames grünes Blinken = Kanal ist „gesperrt“.
Als Mainstream-„Standard“-Version ist die typische Systemkonfiguration für den MPC4 200-510-076-114 wie folgt:
Essential Core: 1 x MPC4-Karte + 1 x passende IOC4T-Karte (empfohlen PNR 200-560-000-114 oder neuer), die ein Kartenpaar bilden.
Installationsträger: Das Kartenpaar wird in den dafür vorgesehenen Steckplätzen eines Racks der VM600-Serie installiert (z. B. ABE04x).
Funktionserweiterung:
Wenn mehr Relaisausgänge benötigt werden, fügen Sie RLC16- oder IRC4-Relaiskarten hinzu.
Für Netzwerkkonnektivität und erweiterte Datenverarbeitung muss eine Kommunikationscontrollerkarte der CPUx-Serie (z. B. CPUUR, CPUUM) im Rack installiert werden.
Software-Tool: Verwenden Sie die offizielle Konfigurationssoftware der Meggitt VM600 MPSx-Serie, um alle Parameter des Kartenpaars über RS-232 oder Ethernet einzustellen, in Betrieb zu nehmen und zu überwachen.
Versionskennzeichnung: Auf dem unteren Griffetikett auf der Vorderseite der MPC4-Karte der Standardversion befindet sich weißer Text „MPC 4“ auf blauem Hintergrund. Im Projektbaum der VM600 MPSx-Software (v2.6.x und höher) erscheint diese Karte als „MPC4“-Geräteknoten.
Wichtiger Hinweis: Der MPC4 200-510-076-114 ist ein empfohlenes Modell mit voller Funktionalität, RoHS-Konformität und einer Ausgangsimpedanz von 50 Ω, das für die meisten Neu- und Nachrüstprojekte geeignet ist. Für Szenarien, die eine Mischung aus Sicherheitsschutzkarten und erweiterten Diagnosekarten (z. B. Beziehen Sie sich für eine spezifische Auswahl immer auf die neueste offizielle Dokumentation und wenden Sie sich an den technischen Support von Meggitt.
| Spezifikationskategorie | Detaillierte Parameter | Detaillierte Beschreibung und Hinweise |
|---|---|---|
| Dynamische Signaleingänge | Kanäle: 4 (CH1-CH4), vollständig isoliert und programmierbar | |
| Eingabetyp | Spannung oder Strom | Per Software wählbar, unterstützt AC+DC-gekoppelte Signale. |
| Spannungsbereich (DC) | 0 bis +20 V oder 0 bis -20 V | |
| Spannungsbereich (AC) | ±10 V (Spitze, Maximum) | |
| Gleichtaktspannungsbereich | -50 V bis +50 V | |
| Gleichtaktunterdrückungsverhältnis | ≥ 60 dB bei 50 Hz | |
| Eingangsimpedanz | 200 kΩ (für Spannungseingang) | |
| Stromeingangsbereich (DC) | 0 bis 25 mA | |
| Stromeingangsbereich (AC) | ±8 mA (maximal) | |
| Analoge Bandbreite (-3 dB) | Gleichstrom bis 60 kHz | Anwendbar im Raw-Bus-Sharing-Modus. |
| AC-Freq. Bereich (keine Integration) | 0,1 Hz bis 10 kHz | Zur direkten Geschwindigkeits- oder Wegmessung. |
| AC-Freq. Bereich (mit Integration) | 2,5 Hz bis 10 kHz | Zur Integration der Beschleunigung in die Geschwindigkeit. |
| Strommesswiderstand | 324,5 Ω | Zur Strom-Spannungs-Umwandlung. |
| Geschwindigkeits-/Keyphasor-Eingaben* | Kanäle: 2 (TACHO 1, 2) | |
| Auslösemethode | Schwellenwertauslöser für steigende/fallende Flanke | Per Software konfigurierbar. |
| Dynamische Triggerschwellenwerte | Steigend = (2/3) × Vpp, Fallend = (1/3) × Vpp | Passt sich automatisch an die Signalamplitude an. |
| Drehzahlmesserbereich | Roheingang: 0,016 Hz bis 50 kHz Verarbeiteter Ausgang: 0,016 Hz bis 1092 Hz (1 bis 65.535 U/min) |
Unterstützt den Zahnradimpulseingang. |
| Eingangsspannungsbereich | 0,3 Hz – 10 kHz: 0,4 – 500 Vpp. 10 kHz – 50 kHz: 2,0 – 500 Vpp |
Kompatibel mit Näherungsschaltern, magnetischen Tonabnehmern und TTL-Signalquellen. |
| Min. Zuverlässige Triggerspannung | Rechteckwelle (10 Hz–10 kHz): 0,8 Vpp Sinuswelle (1 Hz–10 Hz): 2,0 Vpp |
|
| Gepufferte Signalausgänge | ||
| Ausgangssignale | Analoge/digitale „Rohsignale“ des Sensors | Zur externen Diagnostik und Analyse. |
| Ausgabeschnittstelle | MPC4 BNC auf der Vorderseite, IOC4T Schraubklemmen auf der Rückseite | Doppelter Zugriff, bequem und flexibel. |
| Ausgangsimpedanz | 50 Ω | Wichtiges Merkmal des Modells 076-114 und höher, das eine hervorragende Signalintegrität gewährleistet. |
| Dynamisches Kanalübertragungsverhältnis | Spannungseingang: 1 V/V Stromeingang: 0,3245 V/mA |
Der Ausgang ist ein gepufferter Spiegel des Eingangssignals. |
| Geschwindigkeitskanal-Ausgabe | 0 bis 5 V, TTL-kompatibler Pegel | BNC-Ausgang auf der Vorderseite. |
| Analoge Ausgänge (IOC4T) | ||
| Ausgabekanäle | 4 Kanäle (DC OUT 1-4) | Stellt endgültig verarbeitete technische Werte dar. |
| Ausgabetyp und -bereich | 4 bis 20 mA oder 0 bis 10 V | Unabhängig pro Kanal über IOC4T-Jumper wählbar. |
| Linearer Ausgang außerhalb des Bereichs | Unterstützt den linearen Ausgang über den Bereich von 4–20 mA/0–10 V hinaus | Strom: ~0-23,1 mA; Spannung: ~-2,5-11,9 V. |
| Signalverarbeitungsfunktionen | ||
| Breitbandverarbeitung | Hochpass-, Tiefpass- und Bandpassfilter wählbar | Dämpfungssteilheit: 6 bis 60 dB/Oktave (programmierbar). |
| Schmalband-Tracking-Verarbeitung* | Konstanter Q-Filter (Q = 28) | Frequenzbereich: 0,15 Hz bis 10 kHz |
| Bestellextraktion: 1/3X, 1/2X, 1X, 2X, 3X, 4X | ||
| Phasenfehler: ≤ ±6° (max), ≤ ±1° (typisch, 1X-Reihenfolge) | ||
| Relativer Wellenvibrationsproz. | Vibrationsfrequenz: 0,1 Hz – 10 kHz; Abstand/Position: Gleichstrom – 1 Hz | Verfügt über eine anfängliche elektrische Lückenkompensation. |
| Amplitudengenauigkeit | ±1 % des Skalenendwerts (typisch, Breitbandverarbeitung) | |
| Linearitätsfehler | ≤ ±1 % | |
| Alarm & Logik | ||
| Alarmsollwerte (Messung) | Alarm+, Alarm-, Gefahr+, Gefahr- | Jeder Punkt ist unabhängig programmierbar. |
| Alarmsollwerte (Geschwindigkeit) | Alarm+, Alarm- | |
| Einstellbare Parameter | Grenzwert, Verzögerung, Hysterese, Selbsthaltung | |
| Adaptive Überwachung | Unterstützt | Passt die Alarmgrenzen automatisch basierend auf der Geschwindigkeit oder anderen Parametern an. |
| Direct Trip Multiply (TM)* | Unterstützt | Das externe TM-Signal steuert die Koeffizientenumschaltung (0,1–5,0). |
| Gefahrenbypass (DB)* | Unterstützt | Das externe DB-Signal unterbindet vorübergehend die Aktion des Gefahrenrelais. |
| Kanalsperre* | Unterstützt | Softwaregesteuerte temporäre Maskierung des Schutzausgangs eines bestimmten Kanals. |
| Logische Kombinationen | 8 grundlegende Logik + 4 erweiterte Logik | Unterstützt UND, ODER, „M aus N“-Abstimmungen usw. |
| OK Systemdiagnose | ||
| Überwachungsprinzip | Überprüft den Gleichstrompegel der Sensorsignalkette | |
| Diagnoseschwellenwerte | Konfigurierbare Ober- und Untergrenzen | |
| Spannungseingang OK-Bereich | ±20 V DC | |
| Aktueller Eingangs-OK-Bereich | 0 bis 23 mA | |
| Fehlerbestätigungszeit | 250 ms (fest) | Verhindert Fehlalarme durch Lärm. |
| Systemreaktionszeit | < 100 ms | |
| Elektrische Eigenschaften | ||
| Betriebsleistung der Karte | +5 VDC, ±12 VDC | Wird vom VM600-Rack geliefert. |
| Typischer Stromverbrauch | +5 V: 12,5 W (typisch) + ~1 W pro Sensor ±12 V: Max. 2,5 W |
|
| Sensor-Stromversorgungsausgang | +27,2 V (±5 %), -27,2 V (±5 %), +15,0 V (±5 %) | Maximaler Ausgangsstrom pro Kanal: 25 mA. |
| Überstromschutz | +5 V Leitung: 11,0 A | |
| Umweltspezifikationen | ||
| Betriebstemperatur | -25°C bis +65°C | |
| Lagertemperatur | -40°C bis +85°C | |
| Betriebsfeuchtigkeit | 0 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend | |
| Kommunikation und Konfiguration | ||
| Konfigurationsschnittstelle | Serieller RS-232-Anschluss (MPC4-Frontplatte) VME-Bus (über CPUx-Karte) |
076-114 unterstützt duale Konfigurationsmodi. |
| MPC4 ↔ IOC4T-Bus | Dedizierter Hochgeschwindigkeits-Parallelbus ähnlich dem Industry Pack (IP) | |
| Host-Kommunikation | Unterstützt Ethernet- und gängige Feldbusprotokolle über die CPUx-Karte | |
| Physische Eigenschaften | ||
| Abmessungen (H x B x T) | 6 HE x 20 mm x 187 mm | Standard-VME-Eurokartenformat. |
| Gewicht | Ca. 0,40 kg | |
| Zertifizierungen und Compliance | ||
| EMV | IEC/EN 61000-6-2, IEC/EN 61000-6-4 | |
| Elektrische Sicherheit | IEC/EN 61010-1 | |
| Funktionale Sicherheit | Konform mit IEC 61508 (SIL 1) und ISO 13849-1 (PL c) | Zertifizierung der „Standard“-Version. |
| Umweltfreundlich | RoHS-konform | Kernkonformitätszeichen für Version 076-114. |
| Andere Zertifizierungen | CE, EAC (Eurasische Union) |