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MPC4 200-510-075-114
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Die Maschinenschutzkarte MPC4 200-510-075-114 ist eine leistungsstarke Online-Überwachungs- und Schutzkernkomponente aus der Meggitt Sensing Systems Vibro-Meter-Produktlinie, die zum Maschinenschutzsystem (MPS) der VM600-Serie gehört. Diese Modellnummer gibt eine Firmware-Version von 075 und eine Hardware-Version von 114 an. Im Vergleich zu früheren Modellen (z. B. 113) handelt es sich bei dieser Version um ein verbessertes, späteres Modell mit wichtigen Upgrades: Sie ist RoHS-konform und verfügt über eine optimierte gepufferte dynamische Signalausgangsimpedanz von 50 Ω, was eine bessere Signalübertragungsanpassung und Kompatibilität mit Standardtestinstrumenten (z. B. Oszilloskope) bietet.
Diese Karte fungiert als „Gehirn“ des Maschinenschutzsystems und wurde für anspruchsvolle Industrieumgebungen entwickelt, um den sicheren, kontinuierlichen und effizienten Betrieb großer rotierender Maschinen (wie Dampfturbinen, Gasturbinen, Kompressoren, Pumpen, Lüfter und Generatoren) zu gewährleisten. Es ermöglicht eine kontinuierliche Online-Schutzüberwachung durch die Erfassung, Verarbeitung und Analyse dynamischer Signale (Vibration, Weg, Druck usw.) und Geschwindigkeitssignale verschiedener Sensoren in Echtzeit. Wenn überwachte Parameter voreingestellte Sicherheitsgrenzen überschreiten, löst die Karte sofort mehrstufige Alarme (Alarm, Gefahr) aus und steuert Relaisaktionen, die wichtige Eingaben für das Sicherheitsverriegelungssystem der Anlage liefern. Dies verhindert effektiv katastrophale Schäden an der Ausrüstung, vermeidet ungeplante Ausfallzeiten, senkt die Wartungskosten und gewährleistet die Sicherheit des Personals.
Die MPC4-Karte muss als Paar mit einer entsprechenden IOC4T-Eingabe-/Ausgabekarte verwendet werden, um eine vollständige Überwachungs- und Verarbeitungseinheit zu bilden. Mehrere solcher Kartenpaare können in einem VM600-Standard-Rack installiert werden, um ein zentrales, modulares und erweiterbares anlagenweites Maschinenschutz- und Überwachungsnetzwerk aufzubauen.
Leistungsstarke Mehrkanal-Parallelverarbeitung: Integriert einen fortschrittlichen Hochgeschwindigkeits-Digitalsignalprozessor (DSP), der 4 dynamische Signalkanäle und 2 Geschwindigkeits-/Keyphasor-Signalkanäle gleichzeitig und unabhängig verarbeiten kann. Alle Kanalparameter (Bereich, Filterung, Alarmwerte usw.) sind unabhängig voneinander programmierbar und bieten so eine äußerst flexible Konfiguration.
Fortschrittliche und umfassende Signalverarbeitungsalgorithmen:
Programmierbare Filterung: Bietet Hochpass-, Tiefpass-, Bandpass-Breitbandfilterung und Schmalband-(Ordnungs-)Tracking-Filterung für eine präzise Fehlerdiagnose (konstantes Q, Q=28).
Mehrere Gleichrichtungsmethoden: Unterstützt True RMS-, Mittelwert-, True Peak- und True Peak-to-Peak-Gleichrichtung und erfüllt die Messanforderungen verschiedener Standards (z. B. API 670) und verschiedener physikalischer Größen (Beschleunigung, Geschwindigkeit, Verschiebung).
Auftragsverfolgungsanalyse: Erfasst sich bei Geschwindigkeitsänderungen an der Laufgeschwindigkeitsfrequenz oder deren Harmonischen/Subharmonischen und extrahiert gleichzeitig Amplituden- und Phaseninformationen, die für die Analyse von Fehlern wie Unwucht, Fehlausrichtung und Lockerheit von entscheidender Bedeutung sind.
Intelligente und flexible Schutzlogik und Alarmverwaltung:
Mehrere programmierbare Sollwerte: Jeder Messkanal verfügt über unabhängige Alarm- und Gefahrensollwerte (einschließlich Ober-/Untergrenzen) mit individuell konfigurierbaren Verzögerungs-, Hysterese- und Verriegelungsfunktionen, um Fehlalarme durch Signalflattern zu verhindern.
Adaptive Überwachung: Alarm- und Gefahrengrenzen können automatisch basierend auf der Maschinengeschwindigkeit oder anderen Prozessparametern angepasst werden (über Konvertierung). Beispielsweise können Schwellenwerte beim Überschreiten kritischer Geschwindigkeiten beim An- und Abfahren automatisch angehoben werden, um unnötige Fahrten zu vermeiden.
Direct Trip Multiply: Ermöglicht die schnelle Multiplikation von Alarmgrenzen mit einem Koeffizienten (0,1–5,0) über ein externes diskretes Signal (TM), wodurch ein schnelles Umschalten der Schutzlogik ermöglicht wird.
Erweiterte Logikkombination: Bietet bis zu 8 Basic Logic- und 4 Advanced Logic-Funktionsblöcke. Bedingungen von beliebigen Kanälen (Alarme, Gefahren, Sensor-OK-Status, externe Eingänge) können mithilfe von UND, ODER, Mehrheitsentscheidung usw. kombiniert werden, um komplexe „Abstimmungs“- oder Verriegelungsschutzstrategien zu erstellen.
Integrierte Sensorstromversorgung und Diagnose:
Die Karte integriert verschiedene Netzteile (+27,2 V, -27,2 V, +15 V), um Sensoren wie IEPE-Beschleunigungsmesser, Wirbelstromsonden und magnetische Geschwindigkeitssensoren direkt mit Strom zu versorgen und so die Systemverkabelung zu vereinfachen.
Das integrierte „OK-System“ überwacht kontinuierlich den Zustand jedes Sensors und seines Kabels und diagnostiziert Fehler wie offene Schaltkreise, Kurzschlüsse und Signal außerhalb des Bereichs in Echtzeit. Unabhängige und gemeinsame OK-Alarmausgänge gewährleisten die Zuverlässigkeit der Überwachungskette.
Hervorragender technischer und Wartungskomfort:
Rohsignalzugriff auf der Vorderseite: Bietet 6 BNC-Anschlüsse (4 dynamische + 2 Geschwindigkeitsanschlüsse) für den direkten Anschluss an Oszilloskope oder Datensammler und erleichtert so die Online-Signalanalyse, Fehlerdiagnose und System-Debugging.
Umfangreiche visuelle Statusanzeige: Das Bedienfeld verfügt über mehrfarbige LED-Anzeigen, die den Gesamtkartenstatus (DIAG/STATUS), den Sensor-OK-Status, den Alarm-/Gefahrenstatus und den Kanalsperrstatus für jeden Kanal in Echtzeit anzeigen und so einen klaren Einblick in den Betrieb bieten.
Hot-Swap-fähig: Ermöglicht die Installation oder den Austausch von Karten ohne Systemabschaltung, was die Systemverfügbarkeit und Wartungseffizienz erheblich verbessert.
Diversifizierte Ergebnisse und nahtlose Integration:
Analogausgänge: Bietet 4 isolierte 0-10-V- oder 4-20-mA-Analogausgänge über die IOC4T-Karte und sendet verarbeitete Werte (Vibration, Lücke usw.) an DCS, SPS oder Rekorder.
Relaisansteuerung: Alarmsignale können die vier lokalen Relais auf der IOC4T-Karte direkt ansteuern oder über den Open Collector (OC)-Bus des VM600-Racks erweiterte Relaiskarten (RLC16, IRC4) ansteuern, um Sicherheitsabschaltungen einzuleiten.
Duale Konfigurationsschnittstelle: Unterstützt die lokale Konfiguration über den seriellen RS-232-Anschluss an der Vorderseite und die Netzwerkkonfiguration/-kommunikation über den VME-Bus (erfordert eine CPUx-Karte im Rack) und erleichtert so die Integration in Anlagenüberwachungssysteme. (Hinweis: Dies ist eine Funktion der Standardversion; die Sicherheitsversion MPC4SIL unterstützt nur RS-232).
Einhaltung strenger Sicherheits- und Qualitätsstandards: Die MPC4-Karte in der „Standard“-Version ist in Übereinstimmung mit den Normen IEC 61508 und ISO 13849 konzipiert, für funktionale Sicherheitsanwendungen bis SIL 1 / PL c geeignet und verfügt über die entsprechenden Zertifizierungen.
Das MPC4-Kartenpaar ist ein wichtiges Sicherheitsgerät in der Schwerindustrie wie Öl und Gas, Energieerzeugung, Chemie, Metallurgie und Schifffahrt und wird häufig verwendet für:
Kraftwerke: Dampfturbinen, Gasturbinen, Generatoren, Erreger, Speisewasserpumpen, Kühlventilatoren.
Öl und Gas: Pipeline-Kompressoren, Offshore-Plattform-Gasturbinen, Kolbenkompressoren, Hochgeschwindigkeitspumpen.
Prozessindustrie: Große Zentrifugalkompressoren, Turboexpander, Hochofengebläse, kritische Transferpumpen.
Schiffsantrieb: Hauptantriebsturbinen, Untersetzungsgetriebe, Turbogeneratorsätze.
Seine Hauptaufgabe besteht darin, einen kontinuierlichen, unabhängigen und zuverlässigen Maschinenschutz bereitzustellen und gleichzeitig grundlegende Zustandsüberwachungsdaten für die vorausschauende Wartung bereitzustellen.
Die MPC4-Karte arbeitet nach einem präzisen Echtzeit-Verarbeitungszyklus:
Signalerfassung und primäre Aufbereitung: Analoge Signale (Spannung oder Strom) von Sensoren werden über die IOC4T-Karte empfangen. Stromsignale werden über einen Präzisions-Abtastwiderstand (324,5 Ω) in Spannung umgewandelt. Das Signal durchläuft dann eine programmierbare Verstärkung/Dämpfung und wird in zwei Pfade aufgeteilt: Wechselstrom (AC, repräsentiert dynamische Größen wie Vibration) und Gleichstrom (DC, repräsentiert statische Größen wie Lücke, Position).
Analog-Digital-Wandlung und digitale Verarbeitung:
AC-Pfad: Das Signal durchläuft eine Anti-Aliasing-Filterung und wird von einem Hochgeschwindigkeits-ADC digitalisiert. Der DSP führt je nach Konfiguration die digitale Integration/Differenzierung, programmierbare Breitband- oder Schmalbandfilterung und die vorgegebene Gleichrichtung (RMS, Peak usw.) durch.
DC-Pfad: Das Signal wird tiefpassgefiltert, abgetastet und der statische Wert (z. B. Lückenspannung) wird vom DSP berechnet.
Überwachung, Vergleich und logische Entscheidung: Der verarbeitete AC-Wert (z. B. Vibrationsamplitude) und der DC-Wert (z. B. Lücke) werden mit vom Benutzer voreingestellten Alarm-/Gefahrengrenzen verglichen. Gleichzeitig wird der Gleichstromwert kontinuierlich vom „OK-System“ überwacht, um die Integrität der Sensorkette sicherzustellen. Alle Vergleichsergebnisse (Alarm, Gefahr, OK-Status) werden aktualisiert.
Logikkombination und Ausgangsgenerierung: Die Rohalarmstatus einzelner Kanäle können zur Kombination in programmierbare Logikfunktionsblöcke eingespeist werden, wodurch die endgültige zusammengesetzte Schutzlogik erzeugt wird. Basierend auf diesen logischen Ergebnissen:
Angesteuert werden Relais auf der IOC4T-Karte oder externe Relais über den OC-Bus.
Verarbeitete Werte werden als Standard-Analogsignale (4-20 mA oder 0-10 V) über den D/A-Wandler auf der IOC4T-Karte ausgegeben.
Der Status aller LED-Anzeigen auf der Vorderseite wird aktualisiert.
Die MPC4-Karte bietet außergewöhnlich umfangreiche visuelle Diagnoseinformationen über LEDs auf der Vorderseite:
DIAG/STATUS (Globale Diagnose-LED): Mehrfarbige LED, die den Gesamtzustand des Kartenpaars anzeigt. Seine Farbe und sein Blinkmuster zeigen Folgendes an: Grün kontinuierlich (Normalbetrieb), Gelb kontinuierlich (Trip Multiply aktiv), Rot kontinuierlich (Gefahrenumgehung aktiv), Grün blinkend (Konfigurations- oder Signalfehler), Gelb/Rot blinkend (Konfigurationsfehler oder Hardware-/Softwarefehler). Die höchste Priorität hat Red Blink.
Kanalstatusanzeigen (RAW OUT 1-4, TACHO OUT 1-2): Eine mehrfarbige LED pro Kanal.
Messkanäle: Grün kontinuierlich (Normal); Grün blinkend (Sensor-OK-Fehler); Gelb kontinuierlich/blinkt (Alarmalarm); Rot kontinuierlich/Blinkend (Gefahrenalarm); Langsames grünes Blinken (Kanal gesperrt).
Geschwindigkeitskanäle: Grün kontinuierlich (Normal); Grün blinkend (Sensor OK-Fehler oder ungültiges Signal); Dauerhaft gelb (Alarmalarm); Langsames grünes Blinken (Kanal gesperrt).
Der MPC4 200-510-075-114 wird als „Standard“-Version typischerweise wie folgt integriert:
Kerneinheit: Eine MPC4-Karte + eine IOC4T-Karte (z. B. PNR 200-560-000-114 oder höher) bilden ein untrennbares Kartenpaar.
Installationsplattform: Das Kartenpaar wird in einem Rack der VM600-Serie (z. B. ABE04x) im vorderen Kartenkäfig (MPC4) und im hinteren Kartenkäfig (IOC4T) installiert.
Erweiterung und Schnittstellen:
Relaiserweiterung: RLC16- (16 Relais) oder IRC4-Karten (8 intelligente Relais) können hinzugefügt werden, um zusätzliche Abschalt- oder Alarmausgangsanforderungen zu erfüllen.
Systemintegration: Über eine Kommunikationscontrollerkarte der CPUx-Serie im Rack kann das gesamte VM600 MPS-System mit dem DCS, der SPS oder dem übergeordneten Überwachungsnetzwerk der Anlage verbunden werden (unterstützt Modbus TCP, PROFIBUS, Ethernet usw.).
Softwarekonfiguration: Alle Parameter des Kartenpaars werden mit der speziellen VM600 MPSx-Konfigurationssoftware von Meggitt über RS-232 oder eine Netzwerkverbindung eingestellt, in Betrieb genommen und überwacht.
Versionskennzeichnung: Die Standardversion MPC4 verfügt über ein Etikett am unteren Griff mit weißem Text „MPC 4“ auf blauem Hintergrund. In der VM600 MPSx-Software (v2.6.x und höher) wird diese Karte als Typ „MPC4“ identifiziert.
| Spezifikationskategorie | Parameterdetails | Beschreibung und Hinweise |
|---|---|---|
| Dynamische Signaleingänge (CH1-CH4) | ||
| Anzahl der Eingänge | 4 Kanäle/Karte | Völlig unabhängig. Akzeptiert Beschleunigungs-, Geschwindigkeits-, Verschiebungs- (Näherungs-) oder dynamische Drucksignale. |
| Eingabetyp | Spannung oder Strom | Per Software konfigurierbar. Unterstützt AC+DC-gekoppelte Signale. |
| Spannungseingangsbereich (DC) | 0 bis +20 V oder 0 bis -20 V | |
| Spannungseingangsbereich (AC) | ±10 V (Spitze, max.) | |
| Gleichtaktspannungsbereich | -50 V bis +50 V | |
| Gleichtaktunterdrückungsverhältnis (CMRR) | ≥ 60 dB bei 50 Hz | |
| Eingangsimpedanz (Spannungseingang) | 200 kΩ | |
| Stromeingangsbereich (DC) | 0 bis 25 mA | |
| Stromeingangsbereich (AC) | ±8 mA (max.) | |
| Analoger Frequenzgang | DC bis 60 kHz (-3 dB) | Gilt, wenn Raw Bus gemeinsam genutzt wird. |
| AC-Frequenzbereich (keine Integration) | 0,1 Hz bis 10 kHz | ZB zur direkten Geschwindigkeits- oder Wegmessung. |
| AC-Frequenzbereich (mit Integration) | 2,5 Hz bis 10 kHz | ZB zur Integration der Beschleunigung in die Geschwindigkeit. |
| Strommesswiderstand | 324,5 Ω | Wird verwendet, um den Stromeingang zur Messung in Spannung umzuwandeln. |
| Geschwindigkeits-/Keyphasor-Eingänge (TACHO 1, 2) | (Funktion Standard-/Trennkreise) | Wird von der Safety-Version (MPC4SIL) nicht unterstützt |
| Anzahl der Eingänge | 2 Kanäle/Karte | |
| Auslösemethode | Schwellenwertüberschreitung bei steigender/fallender Flanke | Software wählbar. |
| Triggerschwellen (dynamisch) | Steigend = 2/3 von Vpp, Abfall = 1/3 von Vpp | Wird automatisch basierend auf der Amplitude des Eingangssignals berechnet. |
| Drehzahlmesserbereich | Eingang: 0,016 Hz bis 50 kHz Verarbeitet: 0,016 Hz bis 1092 Hz (1 bis 65.535 U/min) |
Unterstützt den Multipuls-Zahnradeingang. |
| Eingangsspannungsbereich | 0,3 Hz – 10 kHz: 0,4 – 500 Vpp. 10 kHz – 50 kHz: 2,0 – 500 Vpp |
Kompatibel mit verschiedenen Geschwindigkeitssonden. |
| Min. Zuverlässige Triggerspannung | Rechteckwelle: 0,8 Vpp (10 Hz-10 kHz) Sinuswelle: 2,0 Vpp (1 Hz-10 Hz) |
Spezifische Werte hängen vom Frequenzband ab. |
| Gepufferte Signalausgänge | ||
| Ausgabeinhalt | Sensor-Rohsignale (Dynamik und Geschwindigkeit) | Zur externen Analyse. |
| Ausgabeschnittstelle | BNC auf der Vorderseite (MPC4) + Schraubklemmen auf der Rückseite (IOC4T) | An beiden Standorten zugänglich. |
| Ausgangsimpedanz | 50 Ω | Wesentliche Verbesserung des Modells 200-510-075-114 gegenüber früheren 2000-Ω-Modellen, die eine bessere Anpassung bietet. |
| Dynamisches Kanalübertragungsverhältnis | Spannungseingang: 1 V/V Stromeingang: 0,3245 V/mA |
Der Ausgang ist eine präzise gepufferte Kopie des Eingangssignals. |
| Geschwindigkeitskanal-Ausgabe | 0 bis 5 V, TTL-kompatibler Pegel | BNC-Ausgang auf der Vorderseite. |
| Analoge Ausgänge (IOC4T) | ||
| Anzahl der Ausgänge | 4 Kanäle (DC OUT 1-4) | Stellen Sie verarbeitete Werte dar (z. B. Gesamtschwingung, Spaltspannung). |
| Ausgabetyp und -bereich | 4 bis 20 mA oder 0 bis 10 V | Unabhängig pro Kanal über Jumper auf der IOC4T-Karte wählbar. |
| Erweiterter linearer Ausgangsbereich | Unterstützt lineare Ausgabe über den Nennbereich hinaus | Strom: ~0 - 23,1 mA; Spannung: ~-2,5 - 11,9 V. |
| Signalverarbeitungsfunktionen | ||
| Filterung der Breitbandverarbeitung | Hochpass, Tiefpass, Bandpass wählbar | Flankensteilheit: 6 - 60 dB/Okt. (programmierbar), Durchlassbandwelligkeit: ±0,3 dB. |
| Schmalband-Tracking-Verarbeitung | (Funktion Standard-/Trennkreise) | Wird von der Safety-Version (MPC4SIL) nicht unterstützt |
| Konstanter Q-Filter (Q = 28) | ||
| Frequenzbereich: 0,15 Hz bis 10 kHz | ||
| Bestellextraktion: 1/3X, 1/2X, 1X, 2X, 3X, 4X | ||
| Phasenfehler: ≤ ±6° (max.), ≤ ±1° (typ., 1X-Reihenfolge) | ||
| Relativer Wellenvibrationsproz. | Freq. Bereich: Vibration 0,1 Hz – 10 kHz; Lücke/Position DC – 1 Hz | Bietet eine anfängliche Kompensation der elektrischen Lücke. |
| Amplitudengenauigkeit | ±1 % des Skalenendwerts (typisch, Breitband) | |
| Linearitätsfehler | ≤ ±1 % | |
| Alarm- und Logiksteuerung | ||
| Alarmstufen (Messkanäle) | Alarm+ (hoher Alarm), Alarm- (niedriger Alarm) Gefahr+ (hohe Gefahr), Gefahr- (niedrige Gefahr) |
Völlig unabhängig programmierbar. |
| Alarmstufen (Geschwindigkeitskanäle) | Alarm+, Alarm- | |
| Programmierbare Parameter | Sollwert, Verzögerung, Hysterese, Selbsthaltung | |
| Adaptive Überwachung | Unterstützt | Passt Alarmgrenzen automatisch basierend auf Geschwindigkeit oder anderen Parametern an (über V/F-Wandler). |
| Direct Trip Multiply (TM) | Unterstützt | Multiplikatorkoeffizient (0,1–5,0), umgeschaltet über externes DSI (TM)-Signal. Nicht bei der Safety-Version. |
| Gefahrenumgehung (DB) | Unterstützt | Hemmt vorübergehend die Aktion des Gefahrenrelais über ein externes DSI-Signal (DB). Nicht bei der Safety-Version. |
| Kanalsperre | Unterstützt | Softwaregesteuerte temporäre Maskierung des Schutzausgangs eines Kanals für Wartungszwecke. Nicht bei der Safety-Version. |
| Logische Kombinationsfunktionen | 8 grundlegende Logik + 4 erweiterte Logik | Unterstützt UND, ODER, „M aus N“-Mehrheitsentscheidungen und andere komplexe Logik. |
| OK Systemdiagnose | ||
| Überwachtes Subjekt | Zustand der Sensoren und Übertragungsleitungen | |
| Diagnosetyp | Doppelschwellenprüfung (oberer und unterer) | |
| Spannungseingang OK-Bereich | ±20 V DC | |
| Aktueller Eingangs-OK-Bereich | 0 bis 23 mA | |
| Fehlerbestätigungszeit | 250 ms | Verhindert Fehlauslösungen durch Rauschspitzen. |
| Systemreaktionszeit | < 100 ms | Zeit von der Fehlerbestätigung bis zur Alarmausgabe. |
| Elektrische Eigenschaften | ||
| Kartenstromeingang | +5 VDC, ±12 VDC | Wird von der VM600-Rack-Backplane geliefert. |
| Typischer Stromverbrauch | +5V: 12,5W (typ.) + ~1W pro Sensor ±12V: Max. 2,5W |
|
| Sensor-Stromversorgungsausgang | +27,2 V (±5 %), -27,2 V (±5 %), +15,0 V (±5 %) | Maximaler Ausgangsstrom pro Kanal: 25 mA. |
| Überstromschutz | +5 V Leitung: 11,0 A | |
| Umweltspezifikationen | ||
| Betriebstemperatur | -25°C bis +65°C | |
| Lagertemperatur | -40°C bis +85°C | |
| Betriebsfeuchtigkeit | 0 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend | |
| Kommunikation und Konfiguration | ||
| Konfigurationsschnittstelle | Serieller RS-232-Anschluss (MPC4-Frontplatte) VME-Bus (über CPUx-Karte) |
200-510-075-114 unterstützt duale Konfigurationsmethoden. Die Sicherheitsversion unterstützt nur RS-232. |
| MPC4 ↔ IOC4T-Bus | Dedizierter paralleler Bus ähnlich dem Industry Pack (IP) | |
| Netzwerkkommunikation | Unterstützt Ethernet und verschiedene Feldbusse (Modbus, Profibus usw.) über die CPUx-Karte im VM600-Rack | |
| Physikalisch und mechanisch | ||
| Abmessungen (H x B x T) | 6 HE x 20 mm x 187 mm | Entspricht den VME-Standardkartenabmessungen. |
| Gewicht | Ca. 0,40 kg | |
| Compliance und Zulassungen | ||
| Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) | IEC/EN 61000-6-2 (Industrielle Störfestigkeit), IEC/EN 61000-6-4 (Industrielle Emissionen) | |
| Elektrische Sicherheit | IEC/EN 61010-1 | |
| Funktionale Sicherheit | Konform mit IEC 61508 (SIL 1) und ISO 13849-1 (PL c) | Zertifizierung für die „Standard“-Version. |
| Umweltfreundlich | RoHS-konform | Hauptmerkmal des Modells 200-510-075-114. |
| Andere | CE-Kennzeichnung, EAC-Kennzeichnung (Eurasische Union) |