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CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10 Piezoelektrischer Beschleunigungsmesser

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Der CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10 ist ein erstklassiger, Ex-zertifizierter piezoelektrischer Beschleunigungsmesser mit integrierter Elektronik aus Meggitts renommierter Vibrometer®-Produktlinie, der speziell für die universelle Vibrationsüberwachung in potenziell explosiven Atmosphären entwickelt wurde, in denen Eigensicherheit erforderlich ist und eine lange, robuste, abgedichtete Kabelbaugruppe für eine zuverlässige Signalübertragung über große Entfernungen unerlässlich ist. Diese Ex-zertifizierte Version verfügt über eine Empfindlichkeit von 100 mV/g und wird mit einem werkseitig montierten integrierten Kabel von 10 Metern Länge geliefert, das durch ein Edelstahlgeflecht geschützt ist und mit freien Leitungen für die direkte Verkabelung abgeschlossen ist. Diese einbaufertige Konfiguration macht einen separaten Anschluss am Sensorende überflüssig und bietet eine kontinuierliche, hermetisch abgedichtete Verbindung, die sich ideal für dauerhafte Installationen in Gefahrenbereichen eignet, in denen sich die Überwachungselektronik in großer Entfernung vom Messpunkt befindet und wo langfristige Signalintegrität, Schutz vor Umwelteinflüssen und mechanische Haltbarkeit von entscheidender Bedeutung sind. Der Sensor liefert ein zur Beschleunigung proportionales Spannungsausgangssignal mit einem erweiterten Frequenzgang von 0,5 Hz bis 14 kHz, wodurch er für eine Vielzahl rotierender und hin- und hergehender Maschinen in Ölraffinerien, Chemieanlagen, Gasterminals, Offshore-Plattformen und Bergbaubetrieben geeignet ist, in denen explosives Gas, Staub oder Schlagwetter vorhanden sein kann.

Der CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10 ist ein Industriestandard-IEPE-Sensor (Integrated Electronics Piezo Electric), der eine Konstantstromversorgung (2 bis 10 mA) benötigt und mit einer 22 bis 28 VDC-Versorgung betrieben wird. Es bietet einen niederohmigen Spannungsausgang mit einer Nennvorspannung von 12 VDC, der das dem Gleichstrompegel überlagerte Wechselstrom-Vibrationssignal überträgt. Die integrierte Elektronik verfügt über eine interne Abschirmung und ist galvanisch vom Sensorgehäuse isoliert, was eine außergewöhnliche Störfestigkeit, reduzierte Erdschleifenstörungen und eine stabile Vorspannungsleistung auch in elektrisch verrauschten Industrieumgebungen gewährleistet. Bei Ex ia-Installationen muss der Sensor über eine zugelassene eigensichere Barriere oder galvanische Trenneinheit angeschlossen werden, die die Spannung, den Strom und die Energie auf Werte begrenzt, die die explosionsfähige Atmosphäre gemäß den in den Ex-Zertifikaten angegebenen Parametern nicht entzünden können. Die Kabellänge von 10 Metern liegt deutlich innerhalb der Möglichkeiten der IEPE-Stromschleifenübertragung, die Strecken von mehreren hundert Metern ohne Signalverschlechterung unterstützen kann, sofern die Kabelkapazität innerhalb der Grenzen der Stromversorgung und der Eigensicherheitsparameter liegt.

Der Sensor ist in einem hermetisch abgedichteten Edelstahlgehäuse (AISI 316L) mit Schutzart IP68 untergebracht und bietet umfassenden Schutz gegen Staub, längeres Eintauchen in Wasser und eine Vielzahl industrieller Verunreinigungen. Das integrierte Kabel ist ein abgeschirmtes Twisted-Pair-Kabel aus Teflon® FEP mit einer Umflechtung aus Edelstahl (AISI 316L), das einen hervorragenden mechanischen Schutz gegen Abrieb, Schnitte und chemische Angriffe bietet. Das Kabel ist mit freien Leitungen (rot für Plus, weiß für Masse) abgeschlossen und ermöglicht so den direkten Anschluss an das Überwachungssystem oder die Anschlussdose, ohne dass ein Zwischenstecker erforderlich ist. Dies vereinfacht die Installation, reduziert potenzielle Fehlerquellen und gewährleistet eine abgedichtete, leckagefreie Baugruppe vom Sensor bis zu den freien Leitungen. Die maximale Kabeltemperatur beträgt 200 °C und liegt damit über dem Betriebsbereich des Sensors, wodurch die Kompatibilität mit Umgebungen mit hohen Temperaturen gewährleistet ist. Die Länge von 10 Metern bietet eine große Reichweite und eignet sich daher ideal für Maschinen, bei denen der Sensor an einer schwer zugänglichen Stelle montiert werden muss, während die Überwachungsausrüstung in einem Schaltschrank oder einem sicheren Bereich installiert ist.

Mit einem erweiterten Frequenzgang von ±5 % von 0,5 Hz bis 14 kHz, einer Nennresonanzfrequenz von 40 kHz und einem Dynamikbereich von ±80 g erfasst der CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10 niederfrequente Strukturschwingungen und hochfrequente Getriebesignaturen mit gleicher Genauigkeit. Sein Temperaturbereich von –55 °C bis 120 °C, kombiniert mit ausgezeichneter Temperaturstabilität, gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb sowohl in kryogenen als auch in Hochtemperatur-Prozessumgebungen. Der Sensor verfügt über die Zertifizierungen ATEX (LCIE 20 ATEX 3039 Eine EA3C-Zertifizierung der Russischen Föderation ist ebenfalls verfügbar. Dies macht den CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10 zu einem der vielseitigsten Ex-zertifizierten Beschleunigungsmesser für den weltweiten Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen, mit dem zusätzlichen Vorteil eines werkseitig versiegelten 10-Meter-Integralkabels für maximale Zuverlässigkeit und Installationsflexibilität.

Diese Produkteinführung bietet eine umfassende Beschreibung des CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10, einschließlich wichtiger Funktionen, Anwendungen, detaillierter technischer Spezifikationen in Tabellenform, Installationsrichtlinien, Bestellinformationen und verfügbarem Zubehör. Alle Informationen stammen aus dem offiziellen Meggitt-Datenblatt (CE620, 2022) und spiegeln das Engagement des Unternehmens für technische Exzellenz und Sicherheit in extremen Umgebungen wider.

Hauptmerkmale und Vorteile

Ex-zertifiziert für explosionsgefährdete Bereiche – Der CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10 ist für den Einsatz in potenziell explosiven Atmosphären mit ATEX- (LCIE 20 ATEX 3039 Ex ia IIIC T135°C Da (Staubzonen 20, 21, 22) und Ex I M1 (Bergbau – Schlagwetter). Eine EA3C-Zertifizierung der Russischen Föderation ist ebenfalls verfügbar. Dies gewährleistet die weltweite Konformität für die Installation in den gefährlichsten Bereichen, einschließlich Zone 0 und Zone 20.

Integriertes Kabel mit Edelstahlumflechtung – 10 Meter Länge – Das werkseitig montierte 10 Meter lange Kabel (Teflon® FEP, Twisted-Pair-Abschirmung) mit einer Umflechtung aus Edelstahl (AISI 316L) bietet außergewöhnlichen mechanischen Schutz, chemische Beständigkeit und Haltbarkeit. Das abgedichtete, steckerlose Design eliminiert potenzielle Fehlerstellen an der Sensorschnittstelle und gewährleistet so eine langfristige Signalintegrität in rauen Umgebungen. Die Länge von 10 Metern bietet Flexibilität für Installationen, bei denen der Sensor weit von der Überwachungselektronik entfernt ist, ohne dass zusätzliche Verlängerungskabel und Verbindungen erforderlich sind, die potenzielle Kriechpfade in Ex-Zonen darstellen.

Hohe Empfindlichkeit und großer Dynamikbereich – Mit einer Empfindlichkeit von 100 mV/g ±5 % und einem Dynamikbereich von ±80 g erfasst der Sensor ein breites Spektrum an Schwingungsamplituden, von geringfügigem Lagerverschleiß bis hin zu schwerwiegenden Unwuchtereignissen, ohne Sättigung.

Erweiterter Frequenzgang – Der Sensor bietet einen flachen Frequenzgang von ±5 % von 0,5 Hz bis 14 kHz und deckt sehr niederfrequente Strukturbewegungen sowie hochfrequente Getriebe- und Schaufeldurchlauffrequenzen ab. Der –3-dB-Punkt am unteren Ende reicht noch tiefer und ermöglicht die Messung extrem langsamer Maschinen.

Geringes Rauschen und hohe Auflösung – Das elektrische Restrauschen ist außergewöhnlich gering, mit einer Spektraldichte von nur 5 μg/√Hz bei 100 Hz und mehr, was eine klare Erkennung schwacher Vibrationen gewährleistet. Durch die interne Abschirmung und die isolierte Elektronik werden elektromagnetische Störungen zusätzlich unterdrückt, was besonders bei längeren Kabelwegen wichtig ist.

Integrierte Elektronik (IEPE) – Der integrierte Ladungs-Spannungs-Wandler macht einen externen Ladungsverstärker überflüssig. Die 2-Draht-Schnittstelle überträgt sowohl Strom als auch Signale, was die Verkabelung vereinfacht und die Systemkosten senkt. Der Sensor arbeitet mit einem Konstantstrom von 2 bis 10 mA und einer Versorgungsspannung von 22 bis 28 VDC.

Erdungsisoliertes Gehäuse mit interner Abschirmung – Das Sensorgehäuse ist elektrisch von der Signalerde isoliert, mit einem minimalen Isolationswiderstand von 100 MΩ, wodurch Erdschleifen verhindert werden. Eine interne Abschirmung verbessert die Rauschunterdrückung weiter und sorgt so für eine saubere Signalübertragung, selbst bei der Montage auf geerdeten Metallstrukturen.

Robuste IP68-Edelstahlkonstruktion – Das hermetisch abgedichtete AISI 316L-Edelstahlgehäuse bietet IP68-Schutz und macht den Sensor unempfindlich gegen Staub, Eintauchen in Wasser und Korrosion. Dies gewährleistet langfristige Zuverlässigkeit in den rauesten Industrieumgebungen, einschließlich Offshore-, Chemie- und Außenanlagen.

Großer Betriebstemperaturbereich – Der CE620 444‑620‑000‑211‑A2‑B100‑C72‑L10 arbeitet kontinuierlich von –55 °C bis 120 °C, mit einer Temperaturempfindlichkeitsabweichung von –10 % bei –55 °C und +5 % bei 120 °C, bezogen auf 20 °C. Dadurch eignet es sich für Anwendungen von Kryopumpen bis hin zu heißen Turbinengehäusen in explosionsgefährdeten Bereichen.

Hohe Stoß- und Vibrationstoleranz – Mit einer kontinuierlichen Vibrationsgrenze von 500 g Spitze und einer Stoßgrenze von 5000 g Spitze übersteht der Sensor schwere mechanische Transienten ohne Beschädigung und gewährleistet so die Überlebensfähigkeit in anspruchsvollen Maschinenumgebungen.

Geringe Grunddehnungsempfindlichkeit – Die Grunddehnungsempfindlichkeit beträgt nur 0,0002 g Peak/με, wodurch Messfehler durch Verformung der Montageoberfläche, ein häufiges Problem bei dünnwandigen Strukturen, minimiert werden.

Werkseitig abgedichtete Baugruppe – Das integrierte Kabel ist werkseitig mit dem Sensor verschweißt und sorgt so für eine dichte, hermetisch abgedichtete Baugruppe, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert und langfristige Zuverlässigkeit garantiert. Die Umflechtung des Kabels aus Edelstahl bietet zusätzlichen mechanischen Schutz gegen Abrieb und Schnittverletzungen.

Einfache Installation – Die freien Leitungen (rot/weiß) ermöglichen den direkten Anschluss an Klemmenblöcke oder Anschlusskästen, sodass kein separater Stecker erforderlich ist und die Verkabelung vereinfacht wird. Der Sensor wird mit Adapterbolzen (1/4″-28UNF und M8×1,25) für eine vielseitige Montage geliefert.

Werkskalibrierung – Jede Einheit wird im Werk dynamisch kalibriert; Bei normalem Gebrauch ist keine nachträgliche Kalibrierung erforderlich, wodurch die Wartungskosten gesenkt werden.

CE-gekennzeichnet und RoHS-konform – Der Sensor erfüllt die EMV-Anforderungen (2014/30/EU) und RoHS-Anforderungen (2011/65/EU) der Europäischen Union und gewährleistet so weltweite Akzeptanz.

Anwendungen

Der CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10 ist ideal für die universelle Schwingungsüberwachung in explosionsgefährdeten Bereichen (Gas, Staub und Bergbau) geeignet, in denen Eigensicherheit erforderlich ist und ein langes, robustes integriertes Kabel für die Fernsignalübertragung bevorzugt wird, einschließlich:

  • Öl- und Gasindustrie – Überwachung von Kompressoren, Pumpen, Turbinen und Kolbenmaschinen in Raffinerien, Gasverarbeitungsanlagen und Offshore-Plattformen, auf denen brennbare Gase (IIC-Gruppe) vorhanden sind. Das 10 Meter lange Kabel ermöglicht die Verlegung von der Maschine zu einem sicheren, entfernt liegenden Anschlusskasten.

  • Chemie- und Petrochemieanlagen – Überwachung von Reaktoren, Mischern, Zentrifugen und Ventilatoren in Zonen 0, 1 und 2 klassifizierten Bereichen, in denen explosive Dämpfe oder Stäube auftreten können, wobei der Sensor in einer Gefahrenzone montiert und das Kabel zu einer Steuertafel außerhalb der Zone geführt wird.

  • Pharma- und Lebensmittelverarbeitung – Vibrationsüberwachung in Bereichen, in denen Lösungsmittel verarbeitet werden, und in staubexplosiven Umgebungen (z. B. Zucker, Mehl, Stärke), in denen Eigensicherheit zwingend erforderlich ist und das lange Kabel eine flexible Installation ermöglicht.

  • Bergbau – Überwachung von Brechern, Mühlen, Förderbändern und Ventilatoren in Kohlebergwerken und anderen Bergbauindustrien, in denen Schlagwetter (Methan) vorhanden sein kann (Ex I M1-Zertifizierung), wobei das Kabel durch sein Edelstahlgeflecht vor Abrieb geschützt ist und die 10-Meter-Länge die Platzierung des Sensors in schwer zugänglichen Bereichen ermöglicht.

  • Stromerzeugung – Schwingungsmessung an Gasturbinen, Generatoren und Hilfsgeräten in Kraft-Wärme-Kopplungs- und Wärmekraftwerken mit potenziell explosionsgefährdeten Atmosphären, wobei der Sensor am Turbinensockel montiert und das Kabel zum Schaltpult geführt wird.

  • Marine und Offshore – Antriebssysteme, Deckmaschinen und Ladepumpen auf Tankern und FPSO-Schiffen, die in Gefahrenzonen eingesetzt werden, wo die abgedichtete Kabelbaugruppe Salznebel und Feuchtigkeit standhält und die Länge von 10 Metern für typische Maschinenanordnungen geeignet ist.

  • Abwasser und Biogas – Überwachung von Pumpen, Gebläsen und Mischern in Biogasanlagen und Abwasseraufbereitungsanlagen, in denen Methan oder Schwefelwasserstoff vorhanden sein können, wobei das Kabel zu einem Fernüberwachungssystem geführt wird.

  • Prüfung und Messung in explosionsgefährdeten Bereichen – Permanente Installationen zur Leistungsvalidierung und vorausschauenden Wartung in Ex-klassifizierten Zonen, wo das integrierte Kabel die Installation vereinfacht und potenzielle Leckpfade reduziert.

Detaillierte Beschreibung der Ex-Integralkabelversion (444‑620‑000‑211‑A2‑B100‑C72‑L10)

Der CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10 ist die Ex-zertifizierte Variante mit integriertem Kabel der CE620-Familie und verfügt über eine Empfindlichkeit von 100 mV/g, einen Temperaturbereich von –55 °C bis 120 °C (Option A2) und ein werkseitig montiertes 10-Meter-Kabel mit Edelstahlummantelung. Es ist für die dauerhafte Installation in explosionsgefährdeten Bereichen konzipiert, in denen Eigensicherheit (Ex ia) erforderlich ist und eine robuste, abgedichtete, steckerlose Lösung mit größerer Reichweite erforderlich ist, um die Zuverlässigkeit zu maximieren und die Installationskomplexität zu minimieren. Der Sensor ist um ein piezoelektrisches Sensorelement herum aufgebaut, das eine elektrische Ladung proportional zur Beschleunigung erzeugt. Das im Sensorgehäuse untergebrachte integrierte Elektronikpaket wandelt diese Ladung in ein niederohmiges Spannungssignal um, das über das integrierte Kabel übertragen wird.

Der Ausgang des Sensors ist ein Spannungssignal, das aus einer DC-Vorspannung (nominal 12 V) und einer dieser überlagerten AC-Schwingungskomponente besteht. Die Vorspannung liefert einen Referenzpegel und versorgt auch die interne Elektronik mit Strom. Der Sensor benötigt eine externe Konstantstrom-Stromversorgung (IEPE-Conditioner), die eine Stromquelle zwischen 2 und 10 mA (typischerweise 4 mA) und eine Gleichspannung von 22 bis 28 V bereitstellt. Die Stromquelle ist in Reihe mit der Signalleitung geschaltet und das AC-Vibrationssignal wird über einen Lastwiderstand im Überwachungssystem gemessen, wobei die AC-Komponente typischerweise über einen Hochpassfilter extrahiert wird. Die Niederfrequenz-Grenzfrequenz wird durch die Zeitkonstante des Koppelkondensators und des Lastwiderstands bestimmt; Der Sensor selbst hat einen –3-dB-Punkt bei 0,5 Hz und eignet sich daher für Messungen mit sehr niedrigen Frequenzen.

Bei Ex ia-Installationen muss der Sensor über eine zugelassene eigensichere Barriere oder galvanische Trenneinheit angeschlossen werden, die Spannung, Strom und Energie auf Werte begrenzt, die die explosionsfähige Atmosphäre nicht entzünden können. Die Barriere muss den im Ex-Zertifikat angegebenen Parametern entsprechen (LCIE 20 ATEX 3039 X und IECEx LCIE 20.0026X). Der Sensor selbst ist mit einem internen Schutz ausgestattet, um sicherzustellen, dass die Energie unter Fehlerbedingungen unter den Zündschwellen bleibt. Die Eigensicherheitsparameter (z. B. maximale Spannung Ui, Strom Ii, Leistung Pi, Kapazität Ci, Induktivität Li) sind im Zertifikat angegeben und müssen beim Entwurf der Schleife berücksichtigt werden. Das 10 Meter lange Kabel fügt der Schleife Kapazität und Induktivität hinzu; Die Gesamtwerte müssen innerhalb der im Zertifikat angegebenen Grenzen liegen, um die Eigensicherheit zu gewährleisten. Die Teflon® FEP-Isolierung und die Twisted-Pair-Konstruktion sorgen für eine niedrige Kapazität pro Meter, typischerweise etwa 60 pF/m, sodass ein 10-Meter-Kabel etwa 600 pF hinzufügt, was deutlich innerhalb der Grenzen der meisten Ex-Barrieren liegt.

Das erdisolierte Design mit einer internen Abschirmung stellt sicher, dass das Sensorgehäuse und die Montagebasis mit einem Mindestisolationswiderstand von 100 MΩ elektrisch von der Signalerde isoliert sind. Dies ist in industriellen Umgebungen von entscheidender Bedeutung, wo mehrere Erdungspunkte Erdschleifen erzeugen können, die zu Messfehlern und Rauschen führen können. Die interne Abschirmung dämpft elektromagnetische Störungen zusätzlich und sorgt so für eine saubere Signalübertragung auch in Umgebungen mit starken elektrischen Feldern.

Die mechanische Konstruktion besteht aus einem hermetisch verschweißten Edelstahlgehäuse (AISI 316L), das IP68-Schutz gegen Staub und längeres Eintauchen in Wasser bietet. Das integrierte Kabel wird werkseitig mit dem Sensor verschweißt und sorgt so für eine durchgehende, dichte Abdichtung, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert und eine langfristige Zuverlässigkeit gewährleistet. Bei dem Kabel handelt es sich um ein abgeschirmtes Teflon® FEP-Twisted-Pair-Kabel mit 2×0,5 mm² Leitern, das eine hervorragende elektrische Isolierung und niedrige Kapazität bietet. Das Edelstahlgeflecht (AISI 316L) bietet robusten Schutz gegen Abrieb, Schnitte und chemische Angriffe und macht das Kabel für die Verlegung durch Kabeltrassen, Leitungen oder für raue Umgebungen geeignet. Das Kabel ist mit freien Leitungen (rot für Plus, weiß für Masse) abgeschlossen, was eine direkte Verkabelung mit Klemmenblöcken oder Anschlusskästen ermöglicht und die Notwendigkeit eines Zwischensteckers überflüssig macht, der eine potenzielle Fehlerstelle und eine Leckagequelle in Ex-Zonen darstellen könnte. Die Länge von 10 Metern ist ideal für Installationen, bei denen der Sensor an einer großen Maschine (z. B. einer Turbine oder einem Kompressor) montiert ist und sich die Überwachungselektronik in einiger Entfernung in einem Kontrollraum oder sicheren Bereich befindet.

Die Montageschnittstelle ist ein 1/4″-28 UNF-2A-Außengewinde, und der Sensor wird mit zwei Adapterbolzen geliefert: einem 1/4″-28UNF auf 1/4″-28UNF und einem 1/4″-28UNF auf M8×1,25. Diese ermöglichen eine direkte Montage auf gängige Maschinengewinde. Das empfohlene Montagedrehmoment für den Bolzen beträgt 2,4 N·m (1,8 lb-ft), um eine ordnungsgemäße Verbindung und einen optimalen Hochfrequenzgang zu gewährleisten.

Der CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10 ist werkseitig auf eine Referenzfrequenz und -amplitude kalibriert, wobei die Empfindlichkeit auf ±5 % der nominalen 100 mV/g überprüft wurde. Die Kalibrierung wird mit einem bekannten Beschleunigungsstandard durchgeführt und während der Lebensdauer des Sensors unter normalen Betriebsbedingungen ist keine weitere Kalibrierung erforderlich. Für kritische sicherheitsrelevante Anwendungen wird jedoch eine regelmäßige Überprüfung (z. B. alle 2–5 Jahre) empfohlen.

Diese Version mit integriertem Kabel und einer Länge von 10 Metern ist besonders vorteilhaft für Ex-Installationen, bei denen der Sensor weit entfernt von Signalaufbereitungs- oder Überwachungsgeräten angebracht werden muss, beispielsweise bei großen Maschinen, bei denen der Kontrollraum weit entfernt ist, oder wenn der Sensor in einem gefährlichen oder unzugänglichen Bereich montiert ist und das Kabel zu einem sicheren Anschlusskasten geführt werden muss. Die Länge von 10 Metern bietet eine ausreichende Reichweite für die meisten industriellen Anwendungen und reduziert den Bedarf an zusätzlichen Kabelverlängerungen und Anschlüssen, die zu Signalverlusten, potenziellen Fehlerstellen und zusätzlicher Kapazität führen können, die die Einhaltung der Eigensicherheit beeinträchtigen können.

Die Ex-Zertifizierung umfasst die Gasgruppen IIC (einschließlich Wasserstoff, Acetylen) und IIIC (leitfähige Stäube) sowie Bergbauanwendungen (Ex I M1 für Schlagwetter). Die Temperaturklasse T4 (135 °C) stellt sicher, dass die Sensoroberflächentemperatur unter Normal- und Fehlerbedingungen 135 °C nicht überschreitet und ist somit für Atmosphären mit Zündtemperaturen über 135 °C geeignet. Der Sensor eignet sich daher für die strengsten Gefahrenbereichsklassifizierungen, einschließlich Zone 0 (andauernd explosionsfähige Gasatmosphäre) und Zone 20 (andauernd explosionsfähige Staubatmosphäre).

Installations- und Montagerichtlinien

Eine ordnungsgemäße Installation ist unerlässlich, um die angegebene Leistung zu erreichen und die Ex-Zertifizierung des CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10 aufrechtzuerhalten. Die folgenden Richtlinien basieren auf den empfohlenen Vorgehensweisen von Meggitt und den Anforderungen der geltenden Ex-Zertifikate:

  • Vorbereitung der Montagefläche – Die Montagefläche sollte flach, glatt und sauber sein. Sämtliche Grate, Farbe oder Korrosion müssen entfernt werden, um einen vollständigen Kontakt zwischen der Sensorbasis (oder dem Adapterbolzen) und der Maschinenoberfläche sicherzustellen. Für eine optimale Hochfrequenzwiedergabe wird eine Oberflächengüte von 1,6 µm (63 µin) oder besser empfohlen.

  • Auswahl des Adapterbolzens – Der Sensor wird mit zwei Adapterbolzen geliefert: einem 1/4″-28UNF (gerade) und einem M8×1,25. Wählen Sie den Bolzen, der zum Gewindeloch in der Maschine oder dem Montageblock passt. Wenn ein anderes Gewinde benötigt wird (z. B. M6), sind optionale Montageadapter (MA122_012 oder MA122_021) erhältlich.

  • Drehmomentanwendung – Schrauben Sie den ausgewählten Bolzen in die Sensorbasis (mit dem 1/4″-28 UNF-2A-Gewinde) und ziehen Sie ihn mit dem empfohlenen Drehmoment von 2,4 N·m (1,8 lb-ft) fest. Montieren Sie dann den zusammengebauten Sensor auf der Maschinenoberfläche und wenden Sie dabei das für das Maschinengewinde geeignete Drehmoment an (z. B. 15-20 N·m für M8, beachten Sie jedoch die Empfehlungen des Maschinenherstellers). Nicht zu fest anziehen, da dies die Gewinde oder das Sensorgehäuse beschädigen kann.

  • Ausrichtung und Ausrichtung – Der Sensor ist entlang seiner Hauptachse (auf dem Gehäuse markiert) empfindlich. Richten Sie den Sensor so aus, dass die Hauptachse mit der Richtung der zu messenden Schwingung (axial, radial oder tangential) übereinstimmt. Detaillierte Ausrichtungsdiagramme finden Sie im Installationshandbuch.

  • Kabelführung und -abschluss – Ex-Anforderungen – Das integrierte Kabel verfügt über eine Umflechtung aus Edelstahl. Verlegen Sie das Kabel mit einem minimalen Biegeradius, um Spannungen und innere Beschädigungen zu vermeiden (empfohlen > 25 mm). Befestigen Sie das Kabel in regelmäßigen Abständen mit P-Clips oder Kabelbindern, aber vermeiden Sie ein zu starkes Anziehen, das das Umflechten verformen könnte. Stellen Sie bei einem 10-Meter-Kabel sicher, dass das Kabel keiner übermäßigen Spannung oder starken Biegungen ausgesetzt ist. Alle Kabelverschraubungen und Anschlusskästen im explosionsgefährdeten Bereich müssen Ex-zertifiziert sein und gemäß den örtlichen Vorschriften installiert werden. Die freien Leitungen (rot und weiß) sollten an die Konstantstromversorgung und den Signaleingang des Überwachungssystems angeschlossen werden, vorzugsweise über eine zertifizierte Anschlussdose. Schließen Sie Rot an die positive Versorgungs-/Signalleitung und Weiß an die Rückleitung/gemeinsame Leitung an. Der Kabelschirm sollte an einem Ende (typischerweise am Überwachungssystem) geerdet werden, um elektromagnetische Störungen zu minimieren.

  • Elektrische Anschlüsse – Eigensicherheit – Der Sensor muss über eine zugelassene eigensichere Barriere oder galvanische Trenneinheit (z. B. GSI127) angeschlossen werden, die Spannung, Strom und Leistung auf die im Ex-Zertifikat angegebenen Werte begrenzt (LCIE 20 ATEX 3039 X / IECEx LCIE 20.0026X). Die Barriere muss sich im sicheren Bereich befinden oder für die Installation im Gefahrenbereich zertifiziert sein. Die Versorgungsspannung muss zwischen 22 und 28 VDC liegen und der Strom muss zwischen 2 und 10 mA liegen. Das Signal wird als Wechselspannung auf der Bias-Ebene (typischerweise 12 V) über einen Entkopplungskondensator im Überwachungssystem gemessen. Stellen Sie sicher, dass das Überwachungssystem über die entsprechende Hochpassfilterung verfügt (normalerweise mit einer Grenzfrequenz von 0,5 Hz oder weniger). Die Gesamtkapazität des Kabels (ca. 600 pF für 10 m) und die Induktivität müssen innerhalb der zulässigen Grenzen liegen, um eine Funkenzündung zu vermeiden. Spezifische Parameter (Ui, Ii, Pi, Ci, Li) und besondere Bedingungen für die sichere Verwendung finden Sie im Zertifikat.

  • Erdung – Die Basis des Sensors ist von der Signalerde isoliert, sodass die Montagefläche jedes Potenzial haben kann, ohne das Signal zu beeinträchtigen. Allerdings sollte der Kabelschirm an einem Ende (normalerweise am Überwachungssystem) geerdet werden, um elektromagnetische Störungen zu minimieren. Befolgen Sie die im Installationshandbuch des Systems empfohlenen Erdungspraktiken und die Anforderungen des Ex-Zertifikats.

  • Thermische Überlegungen – Der Sensor ist für den Dauerbetrieb bis 120 °C ausgelegt, wodurch sichergestellt wird, dass die Oberflächentemperatur auch unter Fehlerbedingungen den T4-Wert (135 °C) nicht überschreitet. Das Kabel ist für Temperaturen bis 200 °C ausgelegt und überschreitet damit den Grenzwert des Sensors. Wenn die Montageoberfläche 120 °C übersteigt, verwenden Sie einen wärmeisolierenden Adapter (z. B. MA122_021) oder montieren Sie den Sensor entfernt mit einer Verlängerungsstange. Stellen Sie sicher, dass das Kabel nicht über heiße Oberflächen verlegt wird, deren Temperatur 200 °C überschreitet.

  • Schutz vor physischen Schäden – Schützen Sie das Kabel in rauen Umgebungen vor Stößen, Abrieb und chemischen Angriffen. Das Edelstahlgeflecht bietet erheblichen Schutz, unter extremen Bedingungen können jedoch zusätzliche Leitungen oder Schutzabdeckungen erforderlich sein. Die Schutzart IP68 stellt sicher, dass der Sensor staubdicht und vor dem Eintauchen in Wasser geschützt ist. Ein mechanischer Schutz wird jedoch dennoch empfohlen.

  • Vorsichtsmaßnahmen für explosionsgefährdete Bereiche – Die Installation muss von kompetentem Personal durchgeführt werden, das in Ex-Praktiken geschult ist. Alle Leitungen, Kabelverschraubungen und Anschlusskästen müssen den örtlichen Vorschriften und den relevanten Ex-Normen entsprechen. Der Sensor und die zugehörigen Kabel müssen vor mechanischer Beschädigung und chemischem Angriff geschützt werden. Regelmäßige Inspektionen und Wartungen gemäß den Sicherheitsverfahren der Anlage sind obligatorisch. Das Ex-Zertifikat enthält besondere Bedingungen für die sichere Verwendung (z. B. muss der Sensor mit einer zertifizierten Barriere verwendet werden und das Kabel muss gegen Zugbelastung gesichert sein).

  • Inbetriebnahme – Stellen Sie vor dem Einschalten sicher, dass alle Verbindungen korrekt sind, die Ex-Barriere ordnungsgemäß installiert ist und der Stecker durch die Kabelführung keiner übermäßigen Belastung ausgesetzt ist. Führen Sie einen Funktionstest mit einer bekannten Vibrationsquelle durch, um Empfindlichkeit und Vorspannung zu bestätigen. Notieren Sie die Vorspannung und die Signalpegel zur späteren Bezugnahme.

Inbetriebnahme und Überprüfung

Nach der Installation sollte der CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10 mit einer bekannten Vibrationsquelle (z. B. einem tragbaren Rüttler oder einem Referenzbeschleunigungsmesser) oder durch Vergleich mit einem bekanntermaßen guten Sensor überprüft werden. Die Vorspannung sollte gemessen werden, um sicherzustellen, dass sie etwa 12 V beträgt (innerhalb von ±1 V). Das Wechselstromsignal sollte auf ordnungsgemäße Empfindlichkeit überprüft werden; ein bekanntes Beschleunigungsniveau (z. B. 1 g bei 80 Hz) sollte die erwartete Ausgabe (100 mV/g) erzeugen. Stellen Sie außerdem sicher, dass das Signal frei von übermäßigem Rauschen ist und dass der Tieffrequenzgrenzwert für die beabsichtigte Messung geeignet ist. Stellen Sie bei Ex-Installationen sicher, dass die Barriere innerhalb der angegebenen Parameter arbeitet. Zur Langzeitüberwachung werden regelmäßige Systemprüfungen im Rahmen der routinemäßigen Wartung empfohlen. Achten Sie bei einem 10-Meter-Kabel auf eventuelle Signaldämpfung oder Rauschaufnahme; Die niedrige Ausgangsimpedanz (50 Ω) und die abgeschirmte Konstruktion sollten die Signalintegrität gewährleisten.

Zubehör

Zur Ergänzung des CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10 ist eine Reihe von Zubehörteilen erhältlich, darunter zusätzliche Adapterbolzen und Montageadapter. Der Sensor wird mit zwei Adapterbolzen geliefert; Optionale Artikel sind unten aufgeführt. Stellen Sie bei Ex-Installationen sicher, dass das zusätzliche Zubehör, das im explosionsgefährdeten Bereich verwendet wird, entsprechend zertifiziert ist.

ARTIKEL

TYP

BESCHREIBUNG

TEILENUMMER (PNR)

Mitgelieferte Adapterbolzen

1/4″-28UNF (bis 1/4″-28UNF) und M8×1,25 (bis 1/4″-28UNF)

809-601-000-011 und 809-601-000-021

Optionaler Adapterbolzen

1/4″-28UNF-2A auf M8×1

809-601-000-031

Montageadapter

MA122_012

1/4″-28UNF-2A auf M6, mit konischer Basis

809-122-000-012

MA122_021

1/4″-28UNF-2A auf M6, mit konischem Fuß (Isolierbolzen)

809-122-000-021

Galvanische Trenneinheiten

GSI127

Bietet galvanische Trennung und Eigensicherheitsbarriere für Ex ia-Installationen; Dieser Sensor darf nur in explosionsgefährdeten Bereichen verwendet werden

Siehe separates Datenblatt

Kabelschutz (falls erforderlich)

Zum weiteren Schutz des integrierten Kabels können zusätzliche Leitungen oder flexible Schläuche verwendet werden; Wenden Sie sich für Empfehlungen an Meggitt.

N / A

Hinweis: Da es sich um eine Version mit integriertem Kabel handelt, sind keine separaten Kabelbaugruppen erforderlich. Wenn jedoch eine Verlängerung über die 10-m-Länge hinaus erforderlich ist, kann eine Anschlussdose verwendet werden, um die freien Leitungen an eine längere Kabelstrecke anzuschließen. Dadurch wird sichergestellt, dass die gesamte Kabelkapazität und -induktivität innerhalb der im Ex-Zertifikat und in der Barriere angegebenen Grenzen bleibt.

Entsorgung und Umweltkonformität

Am Ende seiner Lebensdauer muss der CE620 444‑620‑000‑211‑A2‑B100‑C72‑L10 gemäß den örtlichen Umweltvorschriften entsorgt werden. Der Sensor enthält Edelstahl, elektronische Komponenten und piezoelektrische Materialien; Das Kabel enthält eine Fluorpolymer-Isolierung und Metallleiter. In der Europäischen Union gilt die Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) – getrennte Sammlung und Recycling sind Pflicht. Meggitt unterstützt eine umweltfreundliche Entsorgung und kann Hinweise zu geeigneten Recyclingkanälen geben.

Die folgende Tabelle enthält umfassende technische Spezifikationen für den CE620 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10. Sofern nicht anders angegeben, gelten alle Werte für eine typische Temperatur von 24 °C (75 °F).

SPEZIFIKATIONSKATEGORIE

PARAMETER

WERT/BESCHREIBUNG

ALLGEMEIN

Sensortyp

IEPE-Beschleunigungsmesser (Integrated Electronics Piezo Electric).

Ausgangssignal

Spannungsausgang (AC-Vibrationssignal auf DC-Vorspannung)

Anforderungen an die Stromversorgung

Konstantstromquelle: 2 bis 10 mA; Versorgungsspannung: 22 bis 28 VDC

LEISTUNG

Empfindlichkeit (bei Referenzbedingungen)

100 mV/g ±5 %

Dynamikbereich (linear)

±80 g Spitze

Querempfindlichkeit

<5 %

Linearität

<1 % bis zum Vollausschlag

Frequenzgang (0,5 Hz bis 14 kHz)

±5 %

Niederfrequenz-Grenzfrequenz (–3 dB)

0,5 Hz (nominal)

Resonanzfrequenz

40 kHz nominal

Temperaturverhalten (Empfindlichkeitsabweichung)

–55 °C: –10 % typisch; 120 °C: +5 % typisch (Referenz bei 20 °C)

ELEKTRISCH

Vorspannung (nominal, bei 4 mA Versorgung)

12 VDC

Ausgangsimpedanz

50 Ω nominal

Spektrale Restrauschdichte

30 μg/√Hz bei 1 Hz, 6 μg/√Hz bei 10 Hz, 5 μg/√Hz bei 100 Hz und höher

Elektromagnetische Empfindlichkeit

0,2 g (50 Hz, 0,03 T)

Erdung

Gehäuse von Signalmasse isoliert; interner Schild; Isolationswiderstand mindestens 100 MΩ

Verpolungsschutz

Geschützt

Überspannungsschutz

Geschützt

UMWELTSCHUTZ

Betriebstemperaturbereich

–55 bis 120 °C (–67 bis 248 °F)

Schutzklasse

IP68 (gemäß IEC 60529)

Kontinuierliche Vibrationsgrenze

500 g Spitze

Schockgrenze

5000 g Spitze

Basisdehnungsempfindlichkeit

0,0002 g Peak/με

ZERTIFIZIERUNG FÜR GEFAHRENBEREICHE – Ex ia

Europa (ATEX)

EG-Baumusterprüfbescheinigung LCIE 20 ATEX 3039 X; Ex I M1; Ex ia IIC T4 Ga; Ex ia IIIC T135°C Da

International (IECEx)

IECEx-Konformitätszertifikat IECEx LCIE 20.0026X; Ex ia I Ma; Ex ia IIC T4 Ga; Ex ia IIIC T135°C Da

Russische Föderation (EA3C)

Zertifikat EA3C RU C‑CH.AA07.B.03042/21 (nicht auf allen Produkten eingraviert)

KABELSPEZIFIKATIONEN

Kabeltyp

Teflon® FEP, Twisted-Pair abgeschirmt, 2×0,5 mm² Leiter

Kabelaußendurchmesser

4,8 ±0,2 mm (ohne Umflechtung); 5,2 ±0,3 mm (mit Umflechtung)

Übergeflochtenes Material

Edelstahl (AISI 316L)

Kabellänge

10 Meter (L10-Option)

Kabeltemperaturbewertung

Maximal 200 °C (392 °F)

Kabelgewicht

Ca. 60 g/m (0,04 lb/ft)

Beendigung

Freie Leitungen – rot (+) für Strom/Signal, weiß (–) für Masse

MECHANISCH

Gehäusematerial

Edelstahl (AISI 316L, DIN 1.4404)

Gewicht (Sensor + Kabel)

Ca. 85 g (Sensor) + 60 g/m (Kabel) – insgesamt ca. 685 g für 10 m

Montageschnittstelle

1/4″-28 UNF-2A Außengewinde

Mitgelieferte Adapterbolzen

1/4″-28UNF (bis 1/4″-28UNF) und M8×1,25 (bis 1/4″-28UNF) – jeweils eines

Empfohlenes Montagedrehmoment

2,4 N·m (1,8 lb-ft) für den Bolzen

ZERTIFIZIERUNGEN & COMPLIANCE

CE-Kennzeichnung

EU-Konformitätserklärung (2014/30/EU, 2011/65/EU)

EMV-Konformität

EN 61326-1

RoHS-Konformität

2011/65/EU

KALIBRIERUNG

Werkskalibrierung

Dynamische Kalibrierung im Werk; keine nachträgliche Kalibrierung notwendig

CE620 444‑620‑000‑211(2)CE620 444-620-000-211

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