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CE620 444-620-000-211-A1-B100-C72-L10 Piezoelektrischer Beschleunigungsmesser

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Der CE620 444-620-000-211-A1-B100-C72-L10 ist ein leistungsstarker piezoelektrischer Beschleunigungsmesser mit integrierter Elektronik aus Meggitts renommierter Vibrometer®-Produktlinie, der speziell für die universelle Vibrationsüberwachung in rauen Industrieumgebungen entwickelt wurde, in denen eine lange, robuste und abgedichtete Kabelbaugruppe für eine zuverlässige Signalübertragung unerlässlich ist. Diese standardmäßige Nicht-Ex-Version verfügt über eine Empfindlichkeit von 100 mV/g und wird mit einem werkseitig montierten integrierten Kabel von 10 Metern Länge geliefert, das durch ein Edelstahlgeflecht geschützt ist. Diese einbaufertige Konfiguration macht einen separaten Anschluss am Sensorende überflüssig und bietet eine kontinuierliche, hermetisch abgedichtete Verbindung, die sich ideal für dauerhafte Installationen eignet, bei denen langfristige Signalintegrität, Schutz vor Umwelteinflüssen und mechanische Haltbarkeit von entscheidender Bedeutung sind. Der Sensor liefert ein zur Beschleunigung proportionales Spannungsausgangssignal mit einem erweiterten Frequenzgang von 0,5 Hz bis 14 kHz, wodurch er für eine Vielzahl rotierender und hin- und hergehender Maschinen geeignet ist, von langsam laufenden Turbinen bis hin zu Hochgeschwindigkeitsgetrieben, insbesondere wenn die Überwachungselektronik weit vom Messpunkt entfernt ist.

Der CE620 444-620-000-211-A1-B100-C72-L10 ist ein Industriestandard-IEPE-Sensor (Integrated Electronics Piezo Electric), der eine Konstantstromversorgung (2 bis 10 mA) benötigt und mit einer 22 bis 28 VDC-Versorgung betrieben wird. Es bietet einen niederohmigen Spannungsausgang mit einer Nennvorspannung von 12 VDC, der das dem Gleichstrompegel überlagerte Wechselstrom-Vibrationssignal überträgt. Die integrierte Elektronik verfügt über eine interne Abschirmung und ist galvanisch vom Sensorgehäuse isoliert. Dies gewährleistet eine außergewöhnliche Störfestigkeit, reduzierte Erdschleifenstörungen und eine stabile Vorspannungsleistung auch in elektrisch verrauschten Industrieumgebungen – ein entscheidender Vorteil bei der Verwendung langer Kabelstrecken.

Der Sensor ist in einem hermetisch abgedichteten Edelstahlgehäuse (AISI 316L) mit Schutzart IP68 untergebracht und bietet umfassenden Schutz gegen Staub, längeres Eintauchen in Wasser und eine Vielzahl industrieller Verunreinigungen. Das integrierte Kabel ist ein abgeschirmtes Twisted-Pair-Kabel aus Teflon® FEP mit einer Umflechtung aus Edelstahl (AISI 316L), das einen hervorragenden mechanischen Schutz gegen Abrieb, Schnitte und chemische Angriffe bietet. Das Kabel ist mit freien Leitungen (rot für Plus, weiß für Masse) abgeschlossen und ermöglicht so den direkten Anschluss an das Überwachungssystem oder die Anschlussdose, ohne dass ein Zwischenstecker erforderlich ist. Dies vereinfacht die Installation, reduziert potenzielle Fehlerquellen und gewährleistet eine abgedichtete, leckagefreie Baugruppe vom Sensor bis zu den freien Leitungen. Die Länge von 10 Metern (Option L10) bietet eine beträchtliche Reichweite und eignet sich daher ideal für Maschinen, bei denen der Sensor an einer schwer zugänglichen Stelle montiert werden muss, während die Überwachungsausrüstung in einem Schaltschrank oder einem sicheren Bereich installiert ist.

Mit einem erweiterten Frequenzgang von ±5 % von 0,5 Hz bis 14 kHz, einer Nennresonanzfrequenz von 40 kHz und einem Dynamikbereich von ±80 g erfasst der CE620 444-620-000-211-A1-B100-C72-L10 niederfrequente Strukturschwingungen und hochfrequente Getriebesignaturen mit gleicher Genauigkeit. Sein Temperaturbereich von –55 °C bis 120 °C in Kombination mit einer hervorragenden Temperaturstabilität (typischerweise ±5 % über den gesamten Bereich) gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb sowohl in kryogenen als auch in Hochtemperatur-Prozessumgebungen. Das geringe Grundrauschen des Sensors (bis zu 5 μg/√Hz bei höheren Frequenzen) und die hervorragende elektromagnetische Immunität (0,2 g bei 50 Hz, 0,03 T) machen ihn ideal für präzise Zustandsüberwachung und vorausschauende Wartungsprogramme, selbst wenn Signale über ein 10 Meter langes Kabel übertragen werden.

Diese Produkteinführung bietet eine umfassende Beschreibung des CE620 444-620-000-211-A1-B100-C72-L10, einschließlich wichtiger Funktionen, Anwendungen, detaillierter technischer Spezifikationen in Tabellenform, Installationsrichtlinien, Bestellinformationen und verfügbarem Zubehör. Alle Informationen stammen aus dem offiziellen Meggitt-Datenblatt (CE620, 2022) und spiegeln das Engagement des Unternehmens für technische Exzellenz und Kundensupport wider.

Hauptmerkmale und Vorteile

Integriertes Kabel mit Edelstahlumflechtung – 10 Meter Länge – Das werkseitig montierte 10 Meter lange Kabel (Teflon® FEP, Twisted-Pair-Abschirmung) mit einer Umflechtung aus Edelstahl (AISI 316L) bietet außergewöhnlichen mechanischen Schutz, chemische Beständigkeit und Haltbarkeit. Das abgedichtete, steckerlose Design eliminiert potenzielle Fehlerstellen an der Sensorschnittstelle und gewährleistet so eine langfristige Signalintegrität in rauen Umgebungen. Die Länge von 10 Metern bietet Flexibilität für Installationen, bei denen der Sensor weit von der Überwachungselektronik entfernt ist, ohne dass zusätzliche Verlängerungskabel und Verbindungen erforderlich sind.

Hohe Empfindlichkeit und großer Dynamikbereich – Mit einer Empfindlichkeit von 100 mV/g ±5 % und einem Dynamikbereich von ±80 g erfasst der Sensor ein breites Spektrum an Schwingungsamplituden, von geringfügigem Lagerverschleiß bis hin zu schwerwiegenden Unwuchtereignissen, ohne Sättigung.

Erweiterter Frequenzgang – Der Sensor bietet einen flachen Frequenzgang von ±5 % von 0,5 Hz bis 14 kHz und deckt sehr niederfrequente Strukturbewegungen sowie hochfrequente Getriebe- und Schaufeldurchlauffrequenzen ab. Der –3-dB-Punkt am unteren Ende reicht noch tiefer und ermöglicht die Messung extrem langsamer Maschinen.

Geringes Rauschen und hohe Auflösung – Das elektrische Restrauschen ist außergewöhnlich gering, mit einer Spektraldichte von nur 5 μg/√Hz bei 100 Hz und mehr, was eine klare Erkennung schwacher Vibrationen gewährleistet. Durch die interne Abschirmung und die isolierte Elektronik werden elektromagnetische Störungen zusätzlich unterdrückt, was besonders bei längeren Kabelwegen wichtig ist.

Integrierte Elektronik (IEPE) – Der integrierte Ladungs-Spannungs-Wandler macht einen externen Ladungsverstärker überflüssig. Die 2-Draht-Schnittstelle überträgt sowohl Strom als auch Signale, was die Verkabelung vereinfacht und die Systemkosten senkt. Der Sensor arbeitet mit einem Konstantstrom von 2 bis 10 mA und einer Versorgungsspannung von 22 bis 28 VDC.

Erdungsisoliertes Gehäuse mit interner Abschirmung – Das Sensorgehäuse ist elektrisch von der Signalerde isoliert, mit einem minimalen Isolationswiderstand von 100 MΩ, wodurch Erdschleifen verhindert werden. Eine interne Abschirmung verbessert die Rauschunterdrückung weiter und sorgt so für eine saubere Signalübertragung, selbst bei der Montage auf geerdeten Metallstrukturen.

Robuste IP68-Edelstahlkonstruktion – Das hermetisch abgedichtete AISI 316L-Edelstahlgehäuse bietet IP68-Schutz und macht den Sensor unempfindlich gegen Staub, Eintauchen in Wasser und Korrosion. Dies gewährleistet langfristige Zuverlässigkeit in den rauesten Industrieumgebungen, einschließlich Offshore-, Chemie- und Außenanlagen.

Großer Betriebstemperaturbereich – Der CE620 444‑620‑000‑211‑A1‑B100‑C72‑L10 arbeitet kontinuierlich von –55 °C bis 120 °C, mit einer Temperaturempfindlichkeitsabweichung von –10 % bei –55 °C und +5 % bei 120 °C, bezogen auf 20 °C. Dadurch eignet es sich für Anwendungen von Kryopumpen bis hin zu heißen Turbinengehäusen.

Hohe Stoß- und Vibrationstoleranz – Mit einer kontinuierlichen Vibrationsgrenze von 500 g Spitze und einer Stoßgrenze von 5000 g Spitze übersteht der Sensor schwere mechanische Transienten ohne Beschädigung und gewährleistet so die Überlebensfähigkeit in anspruchsvollen Maschinenumgebungen.

Geringe Grunddehnungsempfindlichkeit – Die Grunddehnungsempfindlichkeit beträgt nur 0,0002 g Peak/με, wodurch Messfehler durch Verformung der Montageoberfläche, ein häufiges Problem bei dünnwandigen Strukturen, minimiert werden.

Werkseitig abgedichtete Baugruppe – Das integrierte Kabel ist werkseitig mit dem Sensor verschweißt und sorgt so für eine dichte, hermetisch abgedichtete Baugruppe, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert und langfristige Zuverlässigkeit garantiert. Die Umflechtung des Kabels aus Edelstahl bietet zusätzlichen mechanischen Schutz gegen Abrieb und Schnittverletzungen.

Einfache Installation – Die freien Leitungen (rot/weiß) ermöglichen den direkten Anschluss an Klemmenblöcke oder Anschlusskästen, sodass kein separater Stecker erforderlich ist und die Verkabelung vereinfacht wird. Der Sensor wird mit Adapterbolzen (1/4″-28UNF und M8×1,25) für eine vielseitige Montage geliefert.

Werkskalibrierung – Jede Einheit wird im Werk dynamisch kalibriert; Bei normalem Gebrauch ist keine nachträgliche Kalibrierung erforderlich, wodurch die Wartungskosten gesenkt werden.

CE-gekennzeichnet und RoHS-konform – Der Sensor erfüllt die EMV-Anforderungen (2014/30/EU) und RoHS-Anforderungen (2011/65/EU) der Europäischen Union und gewährleistet so weltweite Akzeptanz.

Anwendungen

Der CE620 444-620-000-211-A1-B100-C72-L10 eignet sich ideal für eine Vielzahl allgemeiner industrieller Schwingungsüberwachungsanwendungen in ungefährlichen Bereichen, in denen eine längere Kabelführung von Vorteil ist, darunter:

  • Pumpen und Kompressoren – Kontinuierliche Überwachung von Zentrifugal-, Kolben- und Axialmaschinen auf Unwucht, Kavitation, Lagerverschleiß und Druckstoßerkennung, insbesondere wenn der Sensor an der Maschine montiert ist und sich der Monitor in einem Kontrollraum befindet.

  • Ventilatoren und Gebläse – Zustandsüberwachung von HLK-Systemen, Kühltürmen und Prozesslüftungsventilatoren in großer Höhe oder in abgelegenen Gebieten.

  • Motoren und Generatoren – Vibrationsanalyse von Elektromotoren, Dieselgeneratoren und Turbinengeneratorsätzen zur Erkennung von Rotorunwucht, Fehlausrichtung und Lagerdefekten, wobei der Monitor aus Platz- oder Sicherheitsgründen entfernt von der Maschine angebracht werden muss.

  • Getriebe und Zahnradantriebe – Hochfrequenzmessung zur Erkennung von Zahneingriffen und Lagerfehlern in Industriegetrieben, wobei der Sensor auf engstem Raum montiert und das Kabel zu einem geeigneten Endpunkt verlegt werden kann.

  • Turbinen (Gas, Dampf, Wasserkraft) – Überwachung von Lagergehäuse- und Gehäusevibrationen bei Stromerzeugungs- und mechanischen Antriebsanwendungen, die oft lange Kabelwege vom Turbinensockel zum Schaltpult erfordern.

  • Werkzeugmaschinen und Spindeln – Vibrationsüberwachung von Hochgeschwindigkeitsspindeln und CNC-Geräten für die vorausschauende Wartung, bei der der Sensor am Werkzeugkopf montiert und die Elektronik in einem Schrank untergebracht ist.

  • Test und Messung – Permanente oder temporäre Installationen zur Leistungsvalidierung, Modalanalyse und Fehlerbehebung, bei denen Flexibilität bei der Sensorplatzierung erforderlich ist.

  • Papier-, Stahl- und Zementfabriken – Überwachung von Walzen, Brechern, Förderbändern und Stranggussmaschinen in rauen Umgebungen, wo Sensoren häufig in staubigen, heißen Bereichen montiert werden und das Kabel zu einem sauberen, zugänglichen Anschlusskasten verlegt werden muss.

  • Marine und Offshore – Vibrationsmessung an Antriebssystemen, Decksmaschinen und Hilfsgeräten, bei denen lange Kabelwege zwischen den Maschinenräumen und der Brücke oder dem Maschinenkontrollraum üblich sind.

  • Allgemeine industrielle Zustandsüberwachung – Alle rotierenden oder hin- und hergehenden Maschinen in Fabriken, Kraftwerken und Verarbeitungsanlagen, die zuverlässige, kostengünstige Schwingungsdaten mit flexibler Kabelführung erfordern.

Detaillierte Beschreibung der Integralkabel-Standardversion (444‑620‑000‑211‑A1‑B100‑C72‑L10)

Der CE620 444-620-000-211-A1-B100-C72-L10 ist die standardmäßige Nicht-Ex-Variante mit integriertem Kabel der CE620-Familie und verfügt über eine Empfindlichkeit von 100 mV/g, einen weiten Temperaturbereich von –55 °C bis 120 °C (Option A1) und ein werkseitig montiertes 10-Meter-Kabel mit Edelstahlummantelung. Es ist für die dauerhafte Installation in gewöhnlichen Industrieumgebungen konzipiert, in denen eine robuste, abgedichtete, steckerlose Lösung erforderlich ist, um die Zuverlässigkeit zu maximieren und die Installationskomplexität zu minimieren, und in denen der Abstand zwischen dem Sensor und der Überwachungselektronik 5 Meter überschreitet. Der Sensor ist um ein piezoelektrisches Sensorelement herum aufgebaut, das eine elektrische Ladung proportional zur Beschleunigung erzeugt. Das im Sensorgehäuse untergebrachte integrierte Elektronikpaket wandelt diese Ladung in ein niederohmiges Spannungssignal um, das über das integrierte Kabel übertragen wird.

Der Ausgang des Sensors ist ein Spannungssignal, das aus einer DC-Vorspannung (nominal 12 V) und einer dieser überlagerten AC-Schwingungskomponente besteht. Die Vorspannung liefert einen Referenzpegel und versorgt auch die interne Elektronik mit Strom. Der Sensor benötigt eine externe Konstantstrom-Stromversorgung (IEPE-Conditioner), die eine Stromquelle zwischen 2 und 10 mA (typischerweise 4 mA) und eine Gleichspannung von 22 bis 28 V bereitstellt. Die Stromquelle ist in Reihe mit der Signalleitung geschaltet und das AC-Vibrationssignal wird über einen Lastwiderstand im Überwachungssystem gemessen, wobei die AC-Komponente typischerweise über einen Hochpassfilter extrahiert wird. Die Niederfrequenz-Grenzfrequenz wird durch die Zeitkonstante des Koppelkondensators und des Lastwiderstands bestimmt; Der Sensor selbst hat einen –3-dB-Punkt bei 0,5 Hz und eignet sich daher für Messungen mit sehr niedrigen Frequenzen.

Das erdisolierte Design mit einer internen Abschirmung stellt sicher, dass das Sensorgehäuse und die Montagebasis mit einem Mindestisolationswiderstand von 100 MΩ elektrisch von der Signalerde isoliert sind. Dies ist in industriellen Umgebungen von entscheidender Bedeutung, wo mehrere Erdungspunkte Erdschleifen erzeugen können, die zu Messfehlern und Rauschen führen können. Die interne Abschirmung dämpft elektromagnetische Störungen zusätzlich und sorgt so für eine saubere Signalübertragung auch in Umgebungen mit starken elektrischen Feldern. Die Kabellänge von 10 Metern liegt deutlich innerhalb der Möglichkeiten der IEPE-Stromschleifenübertragung, die Strecken von mehreren hundert Metern ohne Signalverschlechterung unterstützen kann, sofern die Kabelkapazität innerhalb der Grenzen der Stromversorgung liegt. Die Isolierung und Abschirmung aus Teflon® FEP sorgen für niedrige Kapazität und hohe Signalintegrität.

Die mechanische Konstruktion besteht aus einem hermetisch verschweißten Edelstahlgehäuse (AISI 316L), das IP68-Schutz gegen Staub und längeres Eintauchen in Wasser bietet. Das integrierte Kabel wird werkseitig mit dem Sensor verschweißt und sorgt so für eine durchgehende, dichte Abdichtung, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert und eine langfristige Zuverlässigkeit gewährleistet. Bei dem Kabel handelt es sich um ein abgeschirmtes Teflon® FEP-Twisted-Pair-Kabel mit 2×0,5 mm² Leitern, das eine hervorragende elektrische Isolierung und niedrige Kapazität bietet. Das Edelstahlgeflecht (AISI 316L) bietet robusten Schutz gegen Abrieb, Schnitte und chemische Angriffe und macht das Kabel für die Verlegung durch Kabeltrassen, Leitungen oder für raue Umgebungen geeignet. Das Kabel ist mit freien Leitungen abgeschlossen (rot für Plus, weiß für Masse), was eine direkte Verkabelung mit Klemmenblöcken oder Anschlusskästen ermöglicht und die Notwendigkeit eines Zwischensteckers, der eine potenzielle Fehlerstelle darstellen könnte, überflüssig macht.

Die Montageschnittstelle ist ein 1/4″-28 UNF-2A-Außengewinde, und der Sensor wird mit zwei Adapterbolzen geliefert: einem 1/4″-28UNF auf 1/4″-28UNF und einem 1/4″-28UNF auf M8×1,25. Diese ermöglichen eine direkte Montage auf gängige Maschinengewinde. Das empfohlene Montagedrehmoment für den Bolzen beträgt 2,4 N·m (1,8 lb-ft), um eine ordnungsgemäße Verbindung und einen optimalen Hochfrequenzgang zu gewährleisten.

Der CE620 444-620-000-211-A1-B100-C72-L10 ist werkseitig auf eine Referenzfrequenz und -amplitude kalibriert, wobei die Empfindlichkeit auf ±5 % der nominalen 100 mV/g überprüft wurde. Die Kalibrierung wird mit einem bekannten Beschleunigungsstandard durchgeführt und während der Lebensdauer des Sensors unter normalen Betriebsbedingungen ist keine weitere Kalibrierung erforderlich. Für kritische sicherheitsrelevante Anwendungen wird jedoch eine regelmäßige Überprüfung (z. B. alle 2–5 Jahre) empfohlen.

Diese Version mit integriertem Kabel und einer Länge von 10 Metern ist besonders vorteilhaft für Installationen, bei denen der Sensor weit entfernt von Signalaufbereitungs- oder Überwachungsgeräten angebracht werden muss, beispielsweise bei großen Maschinen, bei denen der Kontrollraum weit entfernt ist, oder wenn der Sensor in einem gefährlichen oder unzugänglichen Bereich montiert ist und das Kabel zu einem sicheren Anschlusskasten geführt werden muss. Die Länge von 10 Metern bietet eine ausreichende Reichweite für die meisten industriellen Anwendungen und reduziert den Bedarf an zusätzlichen Kabelverlängerungen und Anschlüssen, die zu Signalverlusten und potenziellen Fehlerquellen führen können.

Es ist zu beachten, dass diese Standardversion (A1) nicht Ex-zertifiziert ist und nicht in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden darf. Für solche Anwendungen steht die Ex-zertifizierte Variante mit integriertem Kabel (z. B. 444-620-000-211-A2-B100-C72-L10) mit Eigensicherheit (Ex ia) und gleicher mechanischer und elektrischer Leistung, aber entsprechender Zertifizierung zur Verfügung.

Installations- und Montagerichtlinien

Eine ordnungsgemäße Installation ist unerlässlich, um die angegebene Leistung des CE620 444-620-000-211-A1-B100-C72-L10 zu erreichen. Die folgenden Richtlinien basieren auf den empfohlenen Praktiken von Meggitt:

  • Vorbereitung der Montagefläche – Die Montagefläche sollte flach, glatt und sauber sein. Sämtliche Grate, Farbe oder Korrosion müssen entfernt werden, um einen vollständigen Kontakt zwischen der Sensorbasis (oder dem Adapterbolzen) und der Maschinenoberfläche sicherzustellen. Für eine optimale Hochfrequenzwiedergabe wird eine Oberflächengüte von 1,6 µm (63 µin) oder besser empfohlen.

  • Auswahl des Adapterbolzens – Der Sensor wird mit zwei Adapterbolzen geliefert: einem 1/4″-28UNF (gerade) und einem M8×1,25. Wählen Sie den Bolzen, der zum Gewindeloch in der Maschine oder dem Montageblock passt. Wenn ein anderes Gewinde benötigt wird (z. B. M6), sind optionale Montageadapter (MA122_012 oder MA122_021) erhältlich.

  • Drehmomentanwendung – Schrauben Sie den ausgewählten Bolzen in die Sensorbasis (mit dem 1/4″-28 UNF-2A-Gewinde) und ziehen Sie ihn mit dem empfohlenen Drehmoment von 2,4 N·m (1,8 lb-ft) fest. Montieren Sie dann den zusammengebauten Sensor auf der Maschinenoberfläche und wenden Sie dabei das für das Maschinengewinde geeignete Drehmoment an (z. B. 15-20 N·m für M8, beachten Sie jedoch die Empfehlungen des Maschinenherstellers). Nicht zu fest anziehen, da dies die Gewinde oder das Sensorgehäuse beschädigen kann.

  • Ausrichtung und Ausrichtung – Der Sensor ist entlang seiner Hauptachse (auf dem Gehäuse markiert) empfindlich. Richten Sie den Sensor so aus, dass die Hauptachse mit der Richtung der zu messenden Schwingung (axial, radial oder tangential) übereinstimmt. Detaillierte Ausrichtungsdiagramme finden Sie im Installationshandbuch.

  • Kabelführung und -abschluss – Das integrierte Kabel verfügt über ein Edelstahlgeflecht. Verlegen Sie das Kabel mit einem minimalen Biegeradius, um Spannungen und innere Beschädigungen zu vermeiden (empfohlen > 25 mm). Befestigen Sie das Kabel in regelmäßigen Abständen mit P-Clips oder Kabelbindern, aber vermeiden Sie ein zu starkes Anziehen, das das Umflechten verformen könnte. Stellen Sie bei einem 10-Meter-Kabel sicher, dass das Kabel keiner übermäßigen Spannung oder starken Biegungen ausgesetzt ist. Die freien Leitungen (rot und weiß) sollten an die Konstantstromversorgung und den Signaleingang des Überwachungssystems angeschlossen werden. Schließen Sie Rot an die positive Versorgungs-/Signalleitung und Weiß an die Rückleitung/gemeinsame Leitung an. Der Kabelschirm sollte an einem Ende (typischerweise am Überwachungssystem) geerdet werden, um elektromagnetische Störungen zu minimieren. Stellen Sie sicher, dass die Anschlüsse in einer für die Umgebungsbedingungen geeigneten Anschlussdose oder Klemmleiste erfolgen.

  • Elektrische Anschlüsse – Der Sensor benötigt eine Konstantstromversorgung. Die Versorgungsspannung muss zwischen 22 und 28 VDC liegen und der Strom muss zwischen 2 und 10 mA liegen. Das Signal wird als Wechselspannung auf der Bias-Ebene (typischerweise 12 V) über einen Entkopplungskondensator im Überwachungssystem gemessen. Stellen Sie sicher, dass das Überwachungssystem die entsprechende Hochpassfilterung bereitstellt (normalerweise mit einer Grenzfrequenz von oder unter 0,5 Hz für die spezifizierte Reaktion des Sensors). Der Kabelschirm sollte an einem Ende geerdet sein, um elektromagnetische Störungen zu minimieren. Bei einem 10-Meter-Kabel liegt die Kabelkapazität (ca. 60 pF/m typisch für abgeschirmtes Twisted-Pair) deutlich innerhalb der Antriebskapazität der meisten IEPE-Konditionierer, es wird jedoch empfohlen, die Gesamtkapazität anhand der Spezifikationen des Konditionierers zu überprüfen.

  • Erdung – Die Basis des Sensors ist von der Signalerde isoliert, sodass die Montagefläche jedes Potenzial haben kann, ohne das Signal zu beeinträchtigen. Der Kabelschirm sollte jedoch an einem Ende geerdet sein, um elektromagnetische Störungen zu minimieren. Befolgen Sie die im Installationshandbuch des Systems empfohlenen Erdungspraktiken.

  • Thermische Überlegungen – Der Sensor ist für den Dauerbetrieb bis 120 °C ausgelegt. Das Kabel ist für Temperaturen bis 200 °C ausgelegt und überschreitet damit den Grenzwert des Sensors. Wenn die Montageoberfläche 120 °C übersteigt, verwenden Sie einen wärmeisolierenden Adapter (z. B. MA122_021) oder montieren Sie den Sensor entfernt mit einer Verlängerungsstange. Stellen Sie sicher, dass das Kabel nicht über heiße Oberflächen verlegt wird, deren Temperatur 200 °C überschreitet.

  • Schutz vor physischen Schäden – Schützen Sie das Kabel in rauen Umgebungen vor Stößen, Abrieb und chemischen Angriffen. Das Edelstahlgeflecht bietet erheblichen Schutz, unter extremen Bedingungen können jedoch zusätzliche Leitungen oder Schutzabdeckungen erforderlich sein. Die Schutzart IP68 stellt sicher, dass der Sensor staubdicht und vor dem Eintauchen in Wasser geschützt ist. Ein mechanischer Schutz wird jedoch dennoch empfohlen.

  • Vorsichtsmaßnahmen für explosionsgefährdete Bereiche – Diese Standardversion (A1) ist nicht Ex-zertifiziert; Daher darf es nicht in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden. Verwenden Sie für solche Bereiche die Ex-zertifizierten Versionen (Option A2) und befolgen Sie die spezifischen Installationsanforderungen der Ex-Zertifikate.

Inbetriebnahme und Überprüfung

Nach der Installation sollte der CE620 444-620-000-211-A1-B100-C72-L10 mit einer bekannten Vibrationsquelle (z. B. einem tragbaren Rüttler oder einem Referenzbeschleunigungsmesser) oder durch Vergleich mit einem bekanntermaßen guten Sensor überprüft werden. Die Vorspannung sollte gemessen werden, um sicherzustellen, dass sie etwa 12 V beträgt (innerhalb von ±1 V). Das Wechselstromsignal sollte auf ordnungsgemäße Empfindlichkeit überprüft werden; ein bekanntes Beschleunigungsniveau (z. B. 1 g bei 80 Hz) sollte die erwartete Ausgabe (100 mV/g) erzeugen. Stellen Sie außerdem sicher, dass das Signal frei von übermäßigem Rauschen ist und dass der Tieffrequenzgrenzwert für die beabsichtigte Messung geeignet ist. Zur Langzeitüberwachung werden regelmäßige Systemprüfungen im Rahmen der routinemäßigen Wartung empfohlen. Achten Sie bei einem 10-Meter-Kabel auf eventuelle Signaldämpfung oder Rauschaufnahme; Die niedrige Ausgangsimpedanz (50 Ω) und die abgeschirmte Konstruktion sollten die Signalintegrität gewährleisten.

Zubehör

Zur Ergänzung des CE620 444-620-000-211-A1-B100-C72-L10 ist eine Reihe von Zubehörteilen erhältlich, darunter zusätzliche Adapterbolzen und Montageadapter. Der Sensor wird mit zwei Adapterbolzen geliefert; Optionale Artikel sind unten aufgeführt.

ARTIKEL

TYP

BESCHREIBUNG

TEILENUMMER (PNR)

Mitgelieferte Adapterbolzen

1/4″-28UNF (bis 1/4″-28UNF) und M8×1,25 (bis 1/4″-28UNF)

809-601-000-011 und 809-601-000-021

Optionaler Adapterbolzen

1/4″-28UNF-2A auf M8×1

809-601-000-031

Montageadapter

MA122_012

1/4″-28UNF-2A auf M6, mit konischer Basis

809-122-000-012

MA122_021

1/4″-28UNF-2A auf M6, mit konischem Fuß (Isolierbolzen)

809-122-000-021

Kabelschutz (falls erforderlich)

Zum weiteren Schutz des integrierten Kabels können zusätzliche Leitungen oder flexible Schläuche verwendet werden; Wenden Sie sich für Empfehlungen an Meggitt.

N / A

Hinweis: Da es sich um eine Version mit integriertem Kabel handelt, sind keine separaten Kabelbaugruppen erforderlich. Wenn jedoch eine Verlängerung über die Länge von 10 m hinaus erforderlich ist, kann eine Anschlussdose verwendet werden, um die freien Leitungen mit einer längeren Kabelstrecke zu verbinden und so sicherzustellen, dass die gesamte Kabelkapazität innerhalb der vom Überwachungssystem vorgegebenen Grenzen bleibt. Die niedrige Ausgangsimpedanz des Sensors (50 Ω) ermöglicht typischerweise Verlängerungen von bis zu mehreren hundert Metern, abhängig von der Antriebsfähigkeit des Aufbereiters.

Entsorgung und Umweltkonformität

Am Ende seiner Lebensdauer muss der CE620 444‑620‑000‑211‑A1‑B100‑C72‑L10 gemäß den örtlichen Umweltvorschriften entsorgt werden. Der Sensor enthält Edelstahl, elektronische Komponenten und piezoelektrische Materialien; Das Kabel enthält eine Fluorpolymer-Isolierung und Metallleiter. In der Europäischen Union gilt die Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) – getrennte Sammlung und Recycling sind Pflicht. Meggitt unterstützt eine umweltfreundliche Entsorgung und kann Hinweise zu geeigneten Recyclingkanälen geben.

Die folgende Tabelle enthält umfassende technische Spezifikationen für den CE620 444-620-000-211-A1-B100-C72-L10. Sofern nicht anders angegeben, gelten alle Werte für eine typische Temperatur von 24 °C (75 °F).

SPEZIFIKATIONSKATEGORIE

PARAMETER

WERT/BESCHREIBUNG

ALLGEMEIN

Sensortyp

IEPE-Beschleunigungsmesser (Integrated Electronics Piezo Electric).

Ausgangssignal

Spannungsausgang (AC-Vibrationssignal auf DC-Vorspannung)

Anforderungen an die Stromversorgung

Konstantstromquelle: 2 bis 10 mA; Versorgungsspannung: 22 bis 28 VDC

LEISTUNG

Empfindlichkeit (bei Referenzbedingungen)

100 mV/g ±5 %

Dynamikbereich (linear)

±80 g Spitze

Querempfindlichkeit

<5 %

Linearität

<1 % bis zum Vollausschlag

Frequenzgang (0,5 Hz bis 14 kHz)

±5 %

Niederfrequenz-Grenzfrequenz (–3 dB)

0,5 Hz (nominal)

Resonanzfrequenz

40 kHz nominal

Temperaturverhalten (Empfindlichkeitsabweichung)

–55 °C: –10 % typisch; 120 °C: +5 % typisch (Referenz bei 20 °C)

ELEKTRISCH

Vorspannung (nominal, bei 4 mA Versorgung)

12 VDC

Ausgangsimpedanz

50 Ω nominal

Spektrale Restrauschdichte

30 μg/√Hz bei 1 Hz, 6 μg/√Hz bei 10 Hz, 5 μg/√Hz bei 100 Hz und höher

Elektromagnetische Empfindlichkeit

0,2 g (50 Hz, 0,03 T)

Erdung

Gehäuse von Signalmasse isoliert; interner Schild; Isolationswiderstand mindestens 100 MΩ

Verpolungsschutz

Geschützt

Überspannungsschutz

Geschützt

UMWELTSCHUTZ

Betriebstemperaturbereich

–55 bis 120 °C (–67 bis 248 °F)

Schutzklasse

IP68 (gemäß IEC 60529)

Kontinuierliche Vibrationsgrenze

500 g Spitze

Schockgrenze

5000 g Spitze

Basisdehnungsempfindlichkeit

0,0002 g Peak/με

KABELSPEZIFIKATIONEN

Kabeltyp

Teflon® FEP, Twisted-Pair abgeschirmt, 2×0,5 mm² Leiter

Kabelaußendurchmesser

4,8 ±0,2 mm (ohne Umflechtung); 5,2 ±0,3 mm (mit Umflechtung)

Übergeflochtenes Material

Edelstahl (AISI 316L)

Kabellänge

10 Meter (L10-Option)

Kabeltemperaturbewertung

Maximal 200 °C (392 °F)

Kabelgewicht

Ca. 60 g/m (0,04 lb/ft)

Beendigung

Freie Leitungen – rot (+) für Strom/Signal, weiß (–) für Masse

MECHANISCH

Gehäusematerial

Edelstahl (AISI 316L, DIN 1.4404)

Gewicht (Sensor + Kabel)

Ca. 85 g (Sensor) + 60 g/m (Kabel) – insgesamt ca. 685 g für 10 m

Montageschnittstelle

1/4″-28 UNF-2A Außengewinde

Mitgelieferte Adapterbolzen

1/4″-28UNF (bis 1/4″-28UNF) und M8×1,25 (bis 1/4″-28UNF) – jeweils eines

Empfohlenes Montagedrehmoment

2,4 N·m (1,8 lb-ft) für den Bolzen

ZERTIFIZIERUNGEN & COMPLIANCE

CE-Kennzeichnung

EU-Konformitätserklärung (2014/30/EU, 2011/65/EU)

EMV-Konformität

EN 61326-1

RoHS-Konformität

2011/65/EU

KALIBRIERUNG

Werkskalibrierung

Dynamische Kalibrierung im Werk; keine nachträgliche Kalibrierung notwendig

GEFAHRENBEREICH (GILT NICHT FÜR DIESE STANDARDVERSION)

Ex-Versionen

Erhältlich mit Option A2 (Ex ia) für explosionsgefährdete Bereiche – siehe separate Bestellnummern (z. B. 444-620-000-211-A2-B100-C72-Lxx)

CE620 444‑620‑000‑211(2)CE620 444-620-000-211

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