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CE311 444-311-000-032
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Der CE311 444-311-000-032 ist ein leistungsstarker piezoelektrischer Beschleunigungsmesser mit integrierter Elektronik aus Meggitts renommierter Vibrometer®-Produktlinie, der speziell für die industrielle Vibrationsüberwachung entwickelt wurde, bei der robuste, langfristige Zuverlässigkeit, vereinfachte Installation und eine größere Kabelreichweite unerlässlich sind. Diese standardmäßige Nicht-Ex-Version verfügt über eine Empfindlichkeit von 50 μA/g und wird mit einem werkseitig montierten 12 Meter langen integrierten Kabel geliefert, das durch einen flexiblen, leckagefreien Edelstahlschlauch geschützt ist. Diese einbaufertige Konfiguration macht einen separaten Anschluss am Sensorende überflüssig und bietet eine kontinuierliche, hermetisch abgedichtete Verbindung, die sich ideal für dauerhafte Installationen in rauen Umgebungen eignet, in denen der Schutz vor Kühlflüssigkeiten, Schmiermitteln, Wasser, Dampf und anderen Verunreinigungen von entscheidender Bedeutung ist. Die Kabellänge von 12 Metern bietet erhebliche Installationsflexibilität und ermöglicht die Montage des Sensors in beträchtlichem Abstand von der Überwachungselektronik bei gleichzeitiger Beibehaltung der Signalintegrität. Dadurch eignet er sich für große Maschinen, entfernte Installationen und Anwendungen, bei denen das Kabel durch Kabeltrassen oder Leitungen geführt werden muss. Der Sensor liefert ein strommoduliertes Ausgangssignal proportional zur Beschleunigung mit einem Frequenzgang von 2 Hz bis 8 kHz, wodurch er für eine Vielzahl rotierender und hin- und hergehender Maschinen geeignet ist, von langsam laufenden Pumpen bis hin zu schnelllaufenden Getrieben und Turbinen.
Der CE311 444-311-000-032 ist ein Industriestandard-IEPE-Sensor mit Stromausgang, der eine Konstantstromversorgung (5 bis 8 mA) benötigt und mit einer 15 bis 28 VDC-Versorgung betrieben wird. Es bietet einen strommodulierten Ausgang mit niedriger Impedanz, der weitgehend unempfindlich gegenüber Kabelkapazität und elektromagnetischen Störungen ist und eine Signalübertragung über große Entfernungen ohne Beeinträchtigung ermöglicht. Dies ist besonders für das 12-Meter-Kabel von Vorteil, da die Stromschleifenübertragung von Natur aus immun gegen Kabelkapazitäten ist und es ermöglicht, den Sensor weit entfernt vom Signalaufbereiter zu platzieren, ohne dass die Signalqualität beeinträchtigt wird. Die integrierte Elektronik verfügt über eine interne Abschirmung und ist galvanisch vom Sensorgehäuse isoliert, was eine außergewöhnliche Störfestigkeit, reduzierte Erdschleifenstörungen und eine stabile Vorspannungsleistung gewährleistet. Das 12-Meter-Kabel fügt eine Nennkapazität von etwa 2,4 nF von Pol zu Pol und 4,8 nF von Pol zu Gehäuse hinzu, was deutlich innerhalb der Antriebskapazität der Stromschleife liegt und den Frequenzgang des Sensors nicht beeinträchtigt.
Der Sensor ist in einem hermetisch dichten Edelstahlgehäuse (1.4441) untergebracht, wobei das integrierte Kabel durch einen Edelstahlschlauch (1.4541) geschützt ist. Der Sensor und das Schutzrohr sind hermetisch miteinander verschweißt und bilden so eine dichte Einheit, die unempfindlich gegenüber 100 % relativer Luftfeuchtigkeit, Wasser, Dampf, Öl, Meersalzatmosphäre, Staub, Pilzen und Sand ist. Diese robuste Konstruktion gewährleistet einen jahrzehntelangen zuverlässigen Betrieb in den rauesten Industrieumgebungen, einschließlich Offshore-, Chemie- und Außenanlagen.
Mit einem Frequenzgang von –3 dB bei 2 Hz, ≤ ±5 % von 6 Hz bis 5 kHz und ≤ ±10 % von 5 kHz bis 8 kHz, einer Nennresonanzfrequenz von 20 kHz und einem Dynamikbereich von 0,004 g bis 40 g Spitze erfasst der CE311 444-311-000-032 niederfrequente Strukturschwingungen und hochfrequente Getriebesignaturen gut Treue. Sein Temperaturbereich von –40 °C bis 125 °C in Kombination mit einer hervorragenden Temperaturstabilität (±5 % über den gesamten Bereich) gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb in einer Vielzahl industrieller Prozessumgebungen. Das geringe Rauschen und die hervorragende elektromagnetische Immunität des Sensors machen ihn ideal für präzise Zustandsüberwachung und vorausschauende Wartungsprogramme, selbst bei langen Kabelstrecken.
Diese Produkteinführung bietet eine umfassende Beschreibung des CE311 444-311-000-032, einschließlich wichtiger Funktionen, Anwendungen, detaillierter technischer Spezifikationen in Tabellenform, Installationsrichtlinien, Bestellinformationen und verfügbarem Zubehör. Alle Informationen stammen aus dem offiziellen Meggitt-Datenblatt (CE311 alte Version) und spiegeln das Engagement des Unternehmens für technische Exzellenz und Kundensupport wider.
Integriertes Kabel mit Edelstahl-Schutzrohr – 12 Meter Länge – Das werkseitig montierte 12-Meter-Kabel (Twisted-Pair-Abschirmung) mit einem flexiblen, leckagefreien Edelstahlschlauch bietet außergewöhnlichen mechanischen Schutz, chemische Beständigkeit und Haltbarkeit. Das abgedichtete, steckerlose Design eliminiert potenzielle Fehlerstellen an der Sensorschnittstelle und gewährleistet so eine langfristige Signalintegrität in rauen Umgebungen. Die Länge von 12 Metern bietet erhebliche Installationsflexibilität und ermöglicht die Platzierung des Sensors weit entfernt von der Anschlussdose oder dem Monitor. Dadurch eignet er sich für große Maschinen, abgelegene Standorte oder Installationen, bei denen die Kabelführung Hindernissen ausweichen muss.
Hohe Empfindlichkeit und großer Dynamikbereich – Mit einer Empfindlichkeit von 50 μA/g ±5 % und einem Dynamikbereich von 0,004 g bis 40 g Spitzenwert erfasst der Sensor ein breites Spektrum an Vibrationsamplituden, von geringfügigem Lagerverschleiß bis hin zu moderaten Unwuchtereignissen, ohne Sättigung.
Erweiterter Frequenzgang – Der Sensor bietet einen –3-dB-Punkt bei 2 Hz, einen flachen Frequenzgang von ±5 % von 6 Hz bis 5 kHz und ±10 % von 5 kHz bis 8 kHz und deckt niederfrequente Strukturbewegungen sowie hochfrequente Getriebe- und Schaufeldurchlauffrequenzen ab.
Geringes Rauschen und hohe Auflösung – Das elektrische Restrauschen ist sehr gering und gewährleistet eine klare Erkennung schwacher Vibrationen. Durch die interne Abschirmung und die isolierte Elektronik werden elektromagnetische Störungen zusätzlich unterdrückt, was besonders bei längeren Kabelwegen wichtig ist.
Integrierte Elektronik (IEPE) – Der integrierte Ladungs-Strom-Wandler macht einen externen Ladungsverstärker überflüssig. Die 2-Draht-Schnittstelle überträgt sowohl Strom als auch Signale, was die Verkabelung vereinfacht und die Systemkosten senkt. Der Sensor arbeitet mit einem Konstantstrom von 5 bis 8 mA und einer Versorgungsspannung von 15 bis 28 VDC.
Erdungsisoliertes Gehäuse mit interner Abschirmung – Das Sensorgehäuse ist elektrisch von der Signalerde isoliert und verhindert so Erdschleifen. Eine interne Abschirmung verbessert die Rauschunterdrückung weiter und sorgt so für eine saubere Signalübertragung, selbst bei der Montage auf geerdeten Metallstrukturen.
Robuste, hermetisch verschweißte Konstruktion – Das hermetisch verschweißte Edelstahlgehäuse und das Schutzrohr bieten IP-Schutz gegen Staub, Wasser und eine Vielzahl industrieller Verunreinigungen. Die leckagedichte Baugruppe ist unempfindlich gegenüber 100 % relativer Luftfeuchtigkeit, Wasser, Dampf, Öl, Meersalz, Staub, Pilzen und Sand und gewährleistet so eine langfristige Zuverlässigkeit.
Großer Betriebstemperaturbereich – Der CE311 444-311-000-032 arbeitet kontinuierlich von –40 °C bis 125 °C, mit einer Temperaturempfindlichkeitsabweichung von ±5 % über den gesamten Bereich, wodurch er für Anwendungen geeignet ist, die von kalten Außenumgebungen bis hin zu heißen Prozessbereichen reichen.
Hohe Stoßtoleranz – Mit einer Stoßgrenze von 500 g Spitze (Halbsinus, 1 ms) übersteht der Sensor schwere mechanische Transienten ohne Beschädigung und gewährleistet so die Überlebensfähigkeit in anspruchsvollen Maschinenumgebungen.
Geringe Grunddehnungsempfindlichkeit – Die Grunddehnungsempfindlichkeit beträgt typischerweise nur 0,0015 g/με, wodurch Messfehler durch Verformung der Montageoberfläche minimiert werden.
Einfache Installation – Das integrierte Kabel ist mit freien Adern (farbcodiert) abgeschlossen und ermöglicht so den direkten Anschluss an Klemmenblöcke oder Anschlusskästen. Der Sensor wird mit vier M6-Schrauben mit einem empfohlenen Drehmoment von 15 N·m montiert und sorgt so für eine sichere Befestigung.
Werkskalibrierung – Jedes Gerät wird im Werk dynamisch bei 120 Hz und 5 g Spitzenwert kalibriert; Bei normalem Gebrauch ist keine nachträgliche Kalibrierung erforderlich, wodurch die Wartungskosten gesenkt werden.
CE-gekennzeichnet, EAC- und RoHS-konform – Der Sensor erfüllt die EMV-, elektrischen Sicherheits- und RoHS-Anforderungen der Europäischen Union sowie die Standards der Eurasischen Zollunion und gewährleistet so weltweite Akzeptanz.
Der CE311 444-311-000-032 eignet sich ideal für eine Vielzahl industrieller Vibrationsüberwachungsanwendungen in ungefährlichen Bereichen, in denen ein 12-Meter-Kabel eine erhebliche Reichweite bietet, darunter:
Große Pumpen und Kompressoren – Kontinuierliche Überwachung von Zentrifugal-, Kolben- und Axialmaschinen auf Unwucht, Kavitation, Lagerverschleiß und Druckstoßerkennung, insbesondere wenn der Sensor an einer großen Maschine montiert ist und der Anschlusskasten weit entfernt liegt.
Ventilatoren und Gebläse – Zustandsüberwachung von HLK-Systemen, Kühltürmen und Prozesslüftungsventilatoren in großer Höhe oder in abgelegenen Bereichen, wobei das 12 Meter lange Kabel eine flexible Verlegung vom Ventilatorgehäuse zu einem praktischen Endpunkt ermöglicht.
Motoren und Generatoren – Vibrationsanalyse von großen Elektromotoren, Dieselgeneratoren und Turbinengeneratorsätzen zur Erkennung von Rotorunwucht, Fehlausrichtung und Lagerdefekten, wobei der Monitor aus Platz- oder Sicherheitsgründen entfernt von der Maschine angebracht werden muss.
Getriebe und Zahnradantriebe – Hochfrequenzmessung zur Erkennung von Zahneingriffen und Lagerfehlern in Industriegetrieben, bei denen der Sensor auf engstem Raum montiert und das Kabel zu einem Bedienfeld geführt werden kann.
Turbinen (Gas, Dampf, Wasser) – Überwachung von Lagergehäuse- und Gehäusevibrationen bei Stromerzeugungs- und mechanischen Antriebsanwendungen, die oft lange Kabelwege vom Turbinensockel zum Kontrollraum erfordern.
Werkzeugmaschinen und Spindeln – Schwingungsüberwachung großer CNC-Maschinen und Spindeln für die vorausschauende Wartung, wobei der Sensor am Werkzeugkopf montiert ist und die Elektronik in einem etwas entfernten Schrank untergebracht ist.
Test und Messung – Permanente oder temporäre Installationen zur Leistungsvalidierung, Modalanalyse und Fehlerbehebung, bei denen Flexibilität bei der Sensorplatzierung erforderlich ist.
Papier-, Stahl- und Zementfabriken – Überwachung von Walzen, Brechern, Förderbändern und Stranggussmaschinen in rauen Umgebungen, wo Sensoren oft in staubigen, heißen Bereichen montiert werden und das Kabel zu einem sauberen, zugänglichen Anschlusskasten verlegt werden muss, was oft längere Strecken erfordert.
Marine und Offshore – Vibrationsmessung an Antriebssystemen, Decksmaschinen und Hilfsgeräten, bei denen lange Kabelwege zwischen den Maschinenräumen und der Brücke oder dem Maschinenkontrollraum üblich sind.
Allgemeine industrielle Zustandsüberwachung – Alle rotierenden oder hin- und hergehenden Maschinen in großen Fabriken, Kraftwerken und Verarbeitungsanlagen, die zuverlässige, kostengünstige Schwingungsdaten mit flexibler Kabelführung über große Entfernungen erfordern.
Der CE311 444‑311‑000‑032 ist die standardmäßige Nicht-Ex-Variante der CE311-Familie mit einer Empfindlichkeit von 50 μA/g und einem Temperaturbereich von –40 °C bis 125 °C. Es wird mit einem 12 Meter langen integrierten Kabel geliefert, das durch einen flexiblen Edelstahlschlauch geschützt ist und mit freien Enden für den direkten Anschluss abgeschlossen ist. Er ist für die dauerhafte Installation in gewöhnlichen Industrieumgebungen konzipiert, in denen eine robuste, abgedichtete, steckerlose Lösung erforderlich ist und der Abstand zwischen dem Sensor und dem Anschlusspunkt beträchtlich ist (bis zu 12 m). Die Länge von 12 Metern ist eine beliebte Wahl für viele große Industriemaschinen und bietet ausreichend Reichweite, um das Kabel vom Montageort des Sensors zu einem zentralen Anschlusskasten oder direkt zum Monitor zu verlegen, ohne dass Verlängerungskabel erforderlich sind, die zusätzliche Verbindungen und potenzielle Fehlerstellen schaffen könnten.
Der Sensor ist um ein symmetrisches piezoelektrisches Schermodus-Messelement aus polykristallinem Material herum aufgebaut. Das im Sensorgehäuse untergebrachte integrierte Elektronikpaket wandelt die vom piezoelektrischen Element erzeugte Ladung in ein proportionales Stromsignal um. Der strommodulierte Ausgang (2-Leiter-System) überträgt sowohl Strom zum Sensor als auch das Signal vom Sensor über dieselben zwei Leiter. Da es sich bei dem Ausgang um ein Stromsignal handelt, ist es weitgehend unempfindlich gegenüber Kabelkapazitäten und elektromagnetischen Störungen und ermöglicht Kabelstrecken von mehreren hundert Metern ohne Signaldämpfung oder -verschlechterung. Das 12-Meter-Kabel fügt etwa 2,4 nF von Pol zu Pol und 4,8 nF von Pol zu Gehäuse hinzu, was deutlich innerhalb der Möglichkeiten der Stromschleife liegt und die Leistung des Sensors nicht beeinträchtigt.
Das erdisolierte Design stellt sicher, dass das Sensorgehäuse und die Montagebasis elektrisch von der Signalerde isoliert sind, wodurch Erdschleifen verhindert werden. Die interne Abschirmung und die isolierte Elektronik dämpfen elektromagnetische Störungen weiter und sorgen so für eine saubere Signalübertragung auch in Umgebungen mit starken elektrischen Feldern.
Der mechanische Aufbau besteht aus einem hermetisch verschweißten Edelstahlgehäuse (1.4441), das einen robusten Schutz bietet. Das integrierte Kabel wird werkseitig mit dem Sensor verschweißt und sorgt so für eine durchgehende, dichte Abdichtung, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert und eine langfristige Zuverlässigkeit gewährleistet. Das Kabel ist ein abgeschirmtes Twisted-Pair-Kabel und der flexible Edelstahlschlauch (1.4541) bietet robusten Schutz gegen Abrieb, Schnitt und chemische Angriffe. Das Kabel ist mit freien Leitungen (farblich gekennzeichnet) abgeschlossen, die eine direkte Verkabelung mit Klemmenblöcken oder Anschlusskästen ermöglichen, sodass kein Zwischenstecker erforderlich ist, der eine potenzielle Fehlerstelle darstellen könnte.
Die Montageschnittstelle besteht aus vier M6×35-Inbusschrauben (12.9-Stahl) mit vier M6-Federstahl-Unterlegscheiben. Das empfohlene Montagedrehmoment beträgt 15 N·m (11,1 lb-ft), um eine ordnungsgemäße Kopplung und einen optimalen Hochfrequenzgang zu gewährleisten. Der Sensor ist für die Montage auf ebenen, sauberen Oberflächen konzipiert, um den angegebenen Frequenzgang und die angegebene Empfindlichkeit zu erreichen.
Der CE311 444-311-000-032 ist werkseitig bei 120 Hz und 5 g Spitze bei 23 °C kalibriert, wobei die Empfindlichkeit auf ±5 % der nominalen 50 μA/g überprüft wurde. Bei normalem Gebrauch ist keine nachträgliche Kalibrierung erforderlich, für kritische Anwendungen wird jedoch eine regelmäßige Überprüfung (z. B. alle 2–5 Jahre) empfohlen.
Diese Standardversion (Nicht-Ex) ist nicht für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen zertifiziert. Für solche Anwendungen stehen Ex-zertifizierte Versionen (z. B. mit unterschiedlichen Bestellnummern) mit Eigensicherheitsschutz (Ex ia) oder Funkenfreiheit (Ex nA) zur Verfügung.
Die Kabellänge von 12 Metern bietet einen erheblichen Vorteil gegenüber kürzeren Versionen für Installationen, bei denen der Sensor weit vom Anschlusskasten entfernt montiert werden muss, z. B. bei sehr großen Maschinen, oder bei denen die Kabelführung zusätzliche Länge erfordert, um scharfe Biegungen zu vermeiden, durch Kabelkanäle zu verlaufen oder komplexen Pfaden zu folgen. Der Edelstahlschlauch sorgt dafür, dass das Kabel auch bei mechanischer Beanspruchung, hohen Temperaturen oder Chemikalien geschützt bleibt.
Um die angegebene Leistung des CE311 444-311-000-032 zu erreichen, ist eine ordnungsgemäße Installation unerlässlich. Die folgenden Richtlinien basieren auf den empfohlenen Praktiken von Meggitt:
Vorbereitung der Montagefläche – Die Montagefläche sollte flach, glatt und sauber sein. Sämtliche Grate, Farbe oder Korrosion müssen entfernt werden, um einen vollständigen Kontakt zwischen der Sensorbasis und der Maschinenoberfläche sicherzustellen. Für eine optimale Hochfrequenzwiedergabe wird eine Oberflächengüte von 1,6 µm (63 µin) oder besser empfohlen.
Schrauben und Unterlegscheiben – Verwenden Sie die mitgelieferten M6×35-Inbusschrauben (12.9-Stahl) und M6-Federstahl-Unterlegscheiben (DIN 7980). Tragen Sie das empfohlene Drehmoment von 15 N·m (11,1 lb-ft) gleichmäßig auf alle vier Schrauben auf. Nicht zu fest anziehen, da dies die Gewinde oder das Sensorgehäuse beschädigen kann.
Ausrichtung und Ausrichtung – Der Sensor ist entlang seiner Hauptachse (auf dem Gehäuse markiert) empfindlich. Richten Sie den Sensor so aus, dass die Hauptachse mit der Richtung der zu messenden Schwingung (axial, radial oder tangential) übereinstimmt. Detaillierte Ausrichtungsdiagramme finden Sie im Installationshandbuch.
Kabelführung und -abschluss – Das integrierte Kabel ist durch einen flexiblen Edelstahlschlauch geschützt. Verlegen Sie das Kabel mit einem minimalen Biegeradius, um Spannungen und innere Beschädigungen zu vermeiden (empfohlen > 50 mm). Stellen Sie bei einem 12-Meter-Kabel sicher, dass das Kabel keiner übermäßigen Spannung oder starken Biegungen ausgesetzt ist. Befestigen Sie das Kabel in regelmäßigen Abständen mit P-Clips oder Kabelbindern, aber vermeiden Sie ein zu starkes Anziehen, das den Schlauch verformen könnte. Die Anschlussleitungen sind farblich gekennzeichnet; Schließen Sie diese entsprechend dem Schaltplan an die Konstantstromversorgung und den Signaleingang des Überwachungssystems an. Der Kabelschirm sollte an einem Ende (typischerweise am Überwachungssystem) geerdet werden, um elektromagnetische Störungen zu minimieren.
Elektrische Anschlüsse – Der Sensor benötigt eine Konstantstromversorgung von 5 bis 8 mA und eine Versorgungsspannung von 15 bis 28 VDC. Das Signal wird als Wechselstromkomponente auf dem Bias-Pegel gemessen. Stellen Sie sicher, dass das Überwachungssystem die entsprechende Signalaufbereitung bereitstellt (z. B. Strom-Spannungs-Umwandlung und Hochpassfilterung). Der Kabelschirm sollte an einem Ende geerdet werden.
Erdung – Die Basis des Sensors ist von der Signalerde isoliert, sodass die Montagefläche jedes Potenzial haben kann, ohne das Signal zu beeinträchtigen. Der Kabelschirm sollte jedoch an einem Ende geerdet sein, um elektromagnetische Störungen zu minimieren. Befolgen Sie die im Installationshandbuch des Systems empfohlenen Erdungspraktiken.
Thermische Überlegungen – Der Sensor ist für den Dauerbetrieb bis 125 °C ausgelegt. Wenn die Montagefläche diese Temperatur überschreitet, verwenden Sie einen wärmeisolierenden Adapter (z. B. MA133) oder montieren Sie den Sensor entfernt mit einer Verlängerungsstange. Stellen Sie sicher, dass der Kabelschlauch nicht über heiße Oberflächen geführt wird, die seine Materialgrenzen überschreiten.
Schutz vor physischen Schäden – Schützen Sie den Sensor und das Kabel in rauen Umgebungen vor Stößen, Abrieb und chemischen Angriffen. Der Edelstahlschlauch bietet erheblichen Schutz, unter extremen Bedingungen können jedoch zusätzliche Leitungen oder Schutzabdeckungen erforderlich sein.
Vorsichtsmaßnahmen für explosionsgefährdete Bereiche – Diese Standardversion ist nicht Ex-zertifiziert; Daher darf es nicht in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden. Verwenden Sie für solche Bereiche die Ex-zertifizierten Versionen und befolgen Sie die spezifischen Installationsanforderungen der Ex-Zertifikate.
Nach der Installation sollte der CE311 444-311-000-032 mit einer bekannten Vibrationsquelle (z. B. einem tragbaren Rüttler oder einem Referenzbeschleunigungsmesser) oder durch Vergleich mit einem bekanntermaßen guten Sensor überprüft werden. Der Ruhestrom sollte gemessen werden, um sicherzustellen, dass er innerhalb des angegebenen Bereichs von 5 bis 8 mA liegt. Das Wechselstromsignal sollte auf ordnungsgemäße Empfindlichkeit überprüft werden; Ein bekanntes Beschleunigungsniveau (z. B. 1 g bei 80 Hz) sollte die erwartete Ausgangsstromänderung (50 μA/g) bewirken. Stellen Sie außerdem sicher, dass das Signal frei von übermäßigem Rauschen ist und dass der Tieffrequenzgrenzwert für die beabsichtigte Messung geeignet ist. Zur Langzeitüberwachung werden regelmäßige Systemprüfungen im Rahmen der routinemäßigen Wartung empfohlen. Achten Sie bei einem 12-Meter-Kabel auf eventuelle Signaldämpfung oder Rauschaufnahme; Die Stromschleifenübertragung und die niedrige Ausgangsimpedanz sollten die Signalintegrität gewährleisten.
Der CE311 444‑311‑000‑032 wird unter folgender Bezeichnung bestellt:
TYP |
BESCHREIBUNG |
BESTELLNUMMER (PNR) |
|---|---|---|
CE311 |
Standardversion mit 50 μA/g Empfindlichkeit, 12 m integriertes Kabel, Nicht-Ex |
444-311-000-032 |
CE311 |
Standardversion mit 3 m integriertem Kabel |
444-311-000-012 |
CE311 |
Standardversion mit 6 m integriertem Kabel |
444-311-000-022 |
CE311 |
Standardversion mit 20 m integriertem Kabel |
444-311-000-042 |
CE311 |
Ex-Version mit 3 m integriertem Kabel |
444-311-000-112 |
CE311 |
Ex-Version mit 6 m integriertem Kabel |
444-311-000-122 |
Hinweis: Andere Kabellängen sind möglicherweise auf Anfrage erhältlich. Ex-Versionen sind eigensicher (Ex ia) oder nicht funkend (Ex nA) zertifiziert.
Zur Ergänzung des CE311 444-311-000-032 ist eine Reihe von Zubehörteilen erhältlich, darunter Montageadapter, Steckverbinder, Anschlusskästen und galvanische Trenneinheiten.
ARTIKEL |
TYP |
BESCHREIBUNG |
TEILENUMMER/REFERENZ |
|---|---|---|---|
Montageadapter |
MA133 |
Wärmedämmset – reduziert die Wärmeübertragung von heißen Oberflächen |
Siehe Zeichnung 809-133-000V011 |
TA102 |
Montageadapter – alternative mechanische Schnittstelle |
Siehe Zeichnung 444-310-401D101 |
|
TA104 |
Montageadapter – Sechskantsockel aus Edelstahl mit M8-Bolzen |
Siehe Zeichnung 144-136-301D101 |
|
Anschlüsse |
CG310 |
3-poliger Stecker (MS3106E14S-7P) – zur Kabelverlängerung |
Siehe Zeichnung 812-310-000F101 |
CG310 |
3-poliger Buchsenstecker (MS3106E14S-7S) – zur Erweiterung |
Siehe Zeichnung 812-310-000F201 |
|
Anschlusskästen |
JB105 |
Anschlusskasten für Sensorverkabelung und Signalverteilung |
Siehe separates Datenblatt |
JB116 |
Anschlusskasten mit erhöhtem Schutz |
Siehe separates Datenblatt |
|
Übertragungskabel |
K2xx-Serie |
Verschiedene Kabel (K209, K210, etc.) zur Verlängerung der Sensorverkabelung |
Siehe separate Datenblätter |
Galvanische Trenneinheiten |
GSI127 |
Galvanischer Isolator – sorgt für elektrische Isolierung zwischen Sensor und Überwachungssystem; Für Ex ia-Installationen erforderlich |
Siehe separates Datenblatt |
Hinweis: Verwenden Sie für Ex-Installationen nur zertifizierte Steckverbinder, Kabel und Barrieren, wie in den entsprechenden Ex-Zertifikaten angegeben.
Am Ende seiner Lebensdauer muss der CE311 444‑311‑000‑032 gemäß den örtlichen Umweltvorschriften entsorgt werden. Der Sensor enthält Edelstahl, elektronische Komponenten und piezoelektrische Materialien; Das Kabel enthält Metallleiter und Isolierung. In der Europäischen Union gilt die Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) – getrennte Sammlung und Recycling sind Pflicht. Meggitt unterstützt eine umweltfreundliche Entsorgung und kann Hinweise zu geeigneten Recyclingkanälen geben.
SPEZIFIKATIONSKATEGORIE |
PARAMETER |
WERT/BESCHREIBUNG |
|---|---|---|
ALLGEMEIN |
Sensortyp |
IEPE (Integrated Electronics Piezo Electric) mit strommoduliertem Ausgang |
Ausgangssignal |
Strommodulierter Ausgang (2-Leiter-System) |
|
Anforderungen an die Stromversorgung |
Konstantstromquelle: 5 bis 8 mA; Versorgungsspannung: 15 bis 28 VDC |
|
LEISTUNG |
Empfindlichkeit (bei 120 Hz, 5 g Spitze) |
50 μA/g ±5 % |
Dynamikbereich (linear) |
0,004 bis 40 g Spitze |
|
Überlastkapazität (Spitzen) |
Bis zu 100 g Spitze |
|
Linearität (über den Dynamikbereich) |
±1 % |
|
Querempfindlichkeit (bei 15 Hz, 5 g) |
<3 % |
|
Resonanzfrequenz (montiert) |
20 kHz typisch |
|
Frequenzgang (–3 dB) |
2 Hz (Niederfrequenz-Grenzfrequenz) |
|
Frequenzgang (6 Hz bis 5 kHz) |
≤±5 % |
|
Frequenzgang (5 kHz bis 8 kHz) |
≤±10 % |
|
Kapazität (nominal) – Pol zu Pol |
10,5 nF (Sensor) + 200 pF/m Kabel |
|
Kapazität (nominal) – Pol zum Gehäuse |
20,0 pF (Sensor) + 400 pF/m Kabel |
|
ELEKTRISCH |
Vorspannung (nominal) |
Nicht angegeben (bestimmt durch Angebot und Last) |
Ausgangsimpedanz |
Keine Angabe (Stromausgang) |
|
Restliches elektrisches Rauschen |
Niedrig (geeignet für industrielle Überwachung) |
|
Elektromagnetische Empfindlichkeit |
Erfüllt EN 61000-6-2 und EN 61000-6-4 |
|
Erdung |
Gehäuse von Signalmasse isoliert; Integrierte Gehäuseisolierung |
|
UMWELTSCHUTZ |
Betriebstemperaturbereich (kontinuierlich) |
–40 bis 125 °C (–40 bis 257 °F) |
Kurzfristige Überlebenstemperatur (max. 15 Min.) |
–55 bis 150 °C (–67 bis 302 °F) |
|
Temperaturempfindlichkeitsfehler (relativ zu 23 °C) |
±5 % über –40 bis 125 °C |
|
Stoßbeschleunigung (Halbsinus, 1 ms Dauer) |
500 g Spitze |
|
Korrosions-/Feuchtigkeitsbeständigkeit |
Sensor: Edelstahl (1.4441), hermetisch verschweißt; Schutzrohr: Edelstahl (1.4541), hermetisch verschweißt; Leckdichte Baugruppe, unempfindlich gegenüber 100 % relativer Luftfeuchtigkeit, Wasser, Dampf, Öl, Meersalz, Staub, Pilzen und Sand |
|
Grundspannungsempfindlichkeit (typisch) |
0,0015 g/με |
|
KABELSPEZIFIKATIONEN |
Kabeltyp |
Geschirmtes, integriertes Twisted-Pair-Kabel |
Kabelschutz |
Flexibler, leckagesicherer Edelstahlschlauch (1.4541), hermetisch mit dem Sensor verschweißt |
|
Kabellänge |
12 Meter (Standardversion) |
|
Kabelkapazität |
Pol-zu-Pol: 200 pF/m; Pol-zu-Gehäuse: 400 pF/m (nominal) |
|
Beendigung |
Freiliegende Leitungen (farblich gekennzeichnet) für die direkte Verkabelung |
|
MECHANISCH |
Gehäusematerial |
Edelstahl (1.4441) |
Sensorgewicht (ca.) |
245 g (8,6 Unzen) |
|
Gewicht des Schutzrohrs (ca.) |
135 g/m (1,5 oz/ft) – Gesamtkabelgewicht ca. 1,62 kg für 12 m |
|
Montageschnittstelle |
Vier Inbusschrauben M6×35 (Stahl 12.9, DIN 912/ISO 4762) mit vier Unterlegscheiben aus Federstahl M6 (DIN 7980) |
|
Empfohlenes Montagedrehmoment |
15 N·m (11,1 lb-ft) |
|
ZERTIFIZIERUNGEN & COMPLIANCE |
CE-Kennzeichnung |
Konformitätserklärung der Europäischen Union |
EMV-Konformität |
EN 61000-6-2:2005, EN 61000-6-4:2007 + A1:2011, TR CU 020/2011 |
|
Elektrische Sicherheit |
EN 61010-1:2010 |
|
RoHS-Konformität |
2011/65/EU |
|
EAC-Kennzeichnung |
Konformität mit der Eurasischen Zollunion |
|
Russische Musterzulassung |
Zertifikat CH.C.28.004.AN° 59463, vom 21.08.2015 |
|
KALIBRIERUNG |
Werkskalibrierung |
Dynamische Kalibrierung bei 120 Hz und 5 g Peak (23 °C); keine nachträgliche Kalibrierung notwendig |
GEFAHRENBEREICH (GILT NICHT FÜR DIESE STANDARDVERSION) |
Ex-Versionen |
Erhältlich mit der Option Ex ia oder Ex nA für explosionsgefährdete Bereiche – siehe separate Bestellnummern |
