VM
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Der Geschwindigkeitsaufnehmer CV213 ist ein leistungsstarkes Schwingungsmessgerät von VM Sensing Systems. Es ist speziell für die Überwachung niederfrequenter Schwingungen konzipiert. Es ist für verschiedene Industrieumgebungen geeignet und eignet sich insbesondere für die Überwachung von Vibrationen an langsam rotierenden Maschinen. Seine robuste Bauweise, der große Betriebstemperaturbereich und die Eigenerzeugung machen es zur idealen Wahl für kritische Anlagen wie Wasserkraft- und Dampfturbinen.
Der CV213 bietet einen breiten Frequenzgangbereich von 10 Hz bis 1 kHz und eignet sich daher besonders für die Erfassung niederfrequenter Vibrationssignale. Seine Nennempfindlichkeit beträgt 20 mV/mm/s (508 mV/in/s) mit einer Toleranz von ±5 % bei 22 °C und gewährleistet so genaue und stabile Vibrationsdaten auch bei langsam laufenden Maschinen.
Dieser Wandler arbeitet nach dem elektromagnetischen Induktionsprinzip und benötigt keine externe Stromversorgung. Es erzeugt ein Spannungsausgangssignal proportional zur Schwinggeschwindigkeit. Aufgrund dieser Funktion eignet es sich besonders für tragbare Messsysteme oder Fernüberwachungsanwendungen, bei denen die Stromverfügbarkeit begrenzt oder unerwünscht ist.
Der CV213 arbeitet zuverlässig bei extremen Temperaturen von -29 °C bis 204 °C (-20 °F bis 400 °F). Dank der Schutzart IP64 ist es resistent gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit und eignet sich für feuchte, korrosive oder staubige Industrieumgebungen.
Der Wandler ist nach verschiedenen internationalen Standards für den Einsatz in potenziell explosiven Atmosphären zertifiziert, darunter europäisches ATEX, nordamerikanisches cCSAus, koreanisches KGS und russisches TR CU. Es ist für den sicheren Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen (z. B. Zone 0/1/2 oder Division 1) zugelassen.
Das Sensorgehäuse besteht aus der eloxierten Aluminiumlegierung Anticorodal® 100. Der Montagefuß besteht aus Rylon, einem Hochleistungsthermoplast, und die Montageschraube ist aus Edelstahl (AISI 304). Diese Kombination sorgt für allgemeine Haltbarkeit und Korrosionsbeständigkeit.
Der CV213 kann innerhalb von ±100° der vertikalen Position montiert werden und passt sich so verschiedenen mechanischen Anordnungen an. Das empfohlene Montagedrehmoment beträgt 6 N·m, um eine sichere Installation ohne Beschädigung des Geräts zu gewährleisten.
Der Wandler liefert ein Spannungsausgangssignal, das direkt an die Überwachungselektronik angeschlossen werden kann, wodurch die Notwendigkeit und Kosten eines zusätzlichen Signalkonditionierungsmoduls entfallen und die Systemintegration vereinfacht wird.
Der Geschwindigkeitsaufnehmer CV213 arbeitet nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion. Sein Kernsensorelement besteht aus einer beweglichen Spule, die von einem Permanentmagneten umgeben ist. Wenn der Wandler auf einer vibrierenden Struktur montiert ist, bewirkt die Vibration, dass sich die Spule relativ zum Magneten bewegt. Nach dem Faradayschen Gesetz der elektromagnetischen Induktion induziert diese Bewegung eine elektromotorische Kraft (Spannung) in der Spule, die direkt proportional zur Schwingungsgeschwindigkeit ist.
Vibrationsübertragung: Vibrationen werden von der Maschinenoberfläche über die Montagebasis auf die internen Komponenten des Sensors übertragen.
Spulenbewegung: Die relative Bewegung zwischen Spule und Magnet durchschneidet die magnetischen Flusslinien und erzeugt eine elektromotorische Kraft.
Signalausgang: Das Ausgangsspannungssignal wird über ein zweiadriges, abgeschirmtes Kabel an die Überwachungsausrüstung übertragen. Die Signalamplitude entspricht direkt der Schwinggeschwindigkeit.
Frequenzgang: Der Wandler bietet eine hervorragende lineare Reaktion im Bereich von 10 Hz bis 1 kHz. Die Tieffrequenzgrenze liegt bei 10 Hz (-3 dB). Die Antwortabweichung beträgt nur ±0,5 dB im Bereich 30–400 Hz und ±1 dB im Bereich 400 Hz–1 kHz.
Eigenversorgt: Erfordert keine externe Stromversorgung, ideal für gefährliche Umgebungen oder abgelegene Standorte.
Hohes Signal-Rausch-Verhältnis: Eine niedrige Ausgangsimpedanz (<700 Ω) sorgt für eine hohe Störfestigkeit.
Stabile Phasenantwort: Die konsistente Phasenantwort über das gesamte Frequenzband eignet sich für phasenempfindliche Diagnosesysteme.
Der CV213 wird hauptsächlich in folgenden Bereichen eingesetzt:
Wasserkraftgeneratoren: Überwachung der Vibration von Turbinen, Generatorlagern und Rahmen.
Dampfturbinen: Geeignet für die Schwingungsüberwachung kritischer Komponenten wie Hoch-, Mittel- und Niederdruckgehäuse und Lagergehäuse.
Langsam laufende Industriemaschinen: Wie Ventilatoren, Pumpen, Kompressoren und Getriebe.
Tragbare Schwingungsmesssysteme: Da keine Stromversorgung erforderlich ist, sind temporäre Installationen und Stichproben vor Ort problemlos möglich.
Der CV213 ist für die Verwendung mit der speziellen ED120-Kabelbaugruppe konzipiert. Dieses Kabel hat eine Nennlänge von 15 Metern, verfügt über verdrillte und abgeschirmte Paare (2 × 0,25 mm²) und verfügt über einen PTFE-Außenmantel, der einen Temperaturbereich von -65 °C bis 204 °C unterstützt. Der Abschluss erfolgt über einen MIL-C-5015 10SL-4SN-Stecker, der perfekt zum Stecker des Sensors passt.
In extrem rauen Industrieumgebungen wird empfohlen, die Kabelbaugruppe zusätzlich mit einem flexiblen Metallrohr (Mantel) zu schützen, um sie mechanisch vor Beschädigung oder extremer Hitze zu schützen.
Empfindlichkeit: 20 mV/mm/s ±5 %
Frequenzbereich: 10 Hz – 1 kHz
Betriebstemperatur: -29 °C bis 204 °C (-20 °F bis 400 °F)
Schutzart: IP64 (IEC 60529)
Ausgangsimpedanz: <700 Ω
Montagedrehmoment: 6 N·m
Gewicht: ca. 0,4 kg
Zertifizierungen für explosionsgefährdete Bereiche: ATEX, cCSAus, KGS, TR CU








