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MPC4 200-510-078-115
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Die MPC4 200-510-078-115 ist die leistungsstarke Maschinenschutzkarte der neuesten Generation in Standardversion innerhalb des Maschinenschutzsystems der Meggitt Vibro-Meter VM600-Serie. Der Produktcode identifiziert die Firmware-Version eindeutig als 078 und die Hardware-Version als 115. Als Ergebnis der kontinuierlichen technologischen Weiterentwicklung der VM600-Serie stellt die Firmware-Version 078 die neuesten Optimierungen und Verbesserungen bei Signalverarbeitungsalgorithmen, Systemdiagnose und Kommunikationsprotokollkompatibilität dar. Die Hardwareversion 115 verfügt über dieselbe ausgereifte Hardwareplattform wie die vorherige Version 114 und gewährleistet so eine hervorragende elektrische Leistung und langfristige Zuverlässigkeit. Dieses Modell vereint alle Kernvorteile der VM600-Plattform seit ihrem großen Upgrade im Jahr 2017: vollständige Einhaltung der RoHS-Umweltrichtlinie und fortschrittliches Schaltungsdesign, das eine präzise niedrige Ausgangsimpedanz von 50 Ω liefert und den höchsten Standard an Signalintegrität und Systemkompatibilität für Industriestandorte bietet.
Als ultimative Verteidigungslinie für den Schutz kritischer rotierender Maschinen übernimmt die MPC4-Karte die Kernaufgabe der Echtzeit-Sicherheitsüberwachung. Unter Nutzung seiner leistungsstarken Mehrkanal-Parallelverarbeitungsfähigkeit führt er eine kontinuierliche Überwachung im Millisekundenbereich von 4 dynamischen Signalkanälen (konfigurierbar für Beschleunigung, Geschwindigkeit, Verschiebung oder dynamischer Druck) und 2 Geschwindigkeits-/Keyphasor-Kanälen durch. Mithilfe branchenführender digitaler Signalverarbeitungstechnologie kann die Karte komplexe Echtzeitanalysen durchführen, einschließlich Breitband-/Schmalbandfilterung, Auftragsverfolgung, echte Peak-to-Peak-Erkennung und mehr. Wenn überwachte Parameter vom Benutzer voreingestellte mehrstufige Sicherheitsschwellen erreichen, löst das System sofort eine hierarchische Alarmlogik (Alarm/Gefahr) aus und führt über ein Relaisnetzwerk vorgegebene Schutzmaßnahmen aus. Dadurch wird die Vermeidung katastrophaler Geräteausfälle maximiert, eine kontinuierliche Produktionssicherheit gewährleistet und die Betriebs- und Wartungskosten optimiert.
Diese Karte muss in Verbindung mit einer passenden IOC4T-Eingabe-/Ausgabekarte zusammenarbeiten, um eine voll funktionsfähige Überwachungs- und Schutzeinheit zu bilden. Mehrere solcher Einheiten können in einem VM600-Standard-Rack-System eingesetzt werden, um ein modulares, skalierbares und äußerst zuverlässiges werksweites Maschinenschutz- und Sicherheitsverriegelungsnetzwerk aufzubauen, das den höchsten internationalen Standards wie API 670 entspricht.
Erstklassige Mehrkanal-Parallelverarbeitungsleistung: Ausgestattet mit einem Hochleistungs-DSP der neuen Generation, der eine wirklich synchrone, unabhängige und parallele Verarbeitung von 4 dynamischen Kanälen und 2 Geschwindigkeitskanälen ermöglicht. Sensortyp, Messbereich, Filterparameter, Alarmeinstellungen usw. können für jeden Kanal unabhängig und fein über die Software konfiguriert werden und erfüllen so umfassende Anforderungen vom einfachen Vibrationsschutz bis hin zur komplexen Analyse der Wellenzugdynamik.
Bibliothek für professionelle Signalverarbeitungsalgorithmen:
Programmierbare erweiterte Filterung: Bietet flexibel konfigurierbare Hochpass-, Tiefpass- und Bandpass-Breitbandfilter sowie Schmalband-(Ordnungs-)Tracking-Filter für eine präzise Fehlerisolierung (konstantes Q, Q=28). Schmalband-Tracking trennt effektiv Hintergrundgeräusche von synchronen Vibrationskomponenten und ist damit der Goldstandard für die Diagnose von Merkmalen wie Unwucht, Fehlausrichtung, Zahneingriff und Schaufeldurchlauf.
Umfassende Gleichrichtungsmodi: Unterstützt echte RMS-, arithmetische Mittel-, echte Spitzen- und echte Spitze-zu-Spitze-Gleichrichtung. Echte Peak- und Peak-to-Peak-Messungen sind für die Erfassung transienter Ereignisse wie Stöße, Reibung und Wälzlagerdefekte unerlässlich und erfüllen die strengsten internationalen Maschinenschutznormen.
Simultane Amplituden- und Phasenanalyse der Ordnung: Bei dynamischen Geschwindigkeitsänderungen kann es Vibrationskomponenten verschiedener Ordnungen wie 1X, 2X und 1/2X präzise erfassen und extrahieren und gleichzeitig die absolute Amplitude und den Echtzeit-Phasenwinkel relativ zum Keyphasor für diese Ordnung bereitstellen, wodurch wichtige Daten für den dynamischen Online-Ausgleich und die präzise Fehlerlokalisierung bereitgestellt werden.
Intelligentes adaptives Schutzlogiksystem:
Vierfach programmierbare Sicherheitsschwellen: Jeder dynamische Kanal unterstützt die unabhängige Einstellung von vier Ebenen von Sicherheitsabwehrmaßnahmen: Alarm+ (hoher Alarm), Alarm- (niedriger Alarm), Gefahr+ (hohe Gefahr) und Gefahr- (niedrige Gefahr), jeweils ausgestattet mit unabhängigen Verzögerungs-, Hysterese- und Verriegelungsfunktionen, um Fehlalarme effektiv zu unterdrücken und die Glaubwürdigkeit des Systems zu erhöhen.
Adaptive Überwachungsstrategie: Ermöglicht die automatische und dynamische Anpassung von Alarm- und Gefahrengrenzen basierend auf der Echtzeitgeschwindigkeit der Maschine (oder aus externen Analogsignalen umgewandelten Prozessparametern). Diese Funktion ist besonders wichtig bei transienten Vorgängen wie dem An- und Abfahren von Geräten und dem Überschreiten kritischer Geschwindigkeiten und ermöglicht einen intelligenten, flexiblen Schutz.
Externe Steuerschnittstellen: Bietet Direktauslösungsmultiplikations- und Gefahrenumgehungsfunktionen. Über externe diskrete Signale können Schutzschwellenkoeffizienten schnell geändert oder Gefahrenausgänge vorübergehend maskiert werden, was strategische Flexibilität für Betriebs- und Wartungsaktivitäten bietet.
Leistungsstarke programmierbare Logikeinheit (PLU): Die integrierte erweiterte Logik-Engine bietet bis zu 8 grundlegende Logikfunktionen und 4 erweiterte Logikfunktionen. Benutzer können komplexe logische Operationen wie „UND“, „ODER“ und „M aus N“ durchführen und dabei beliebige Kombinationen von Bedingungen aus Kanalalarmen, Gefahren, Sensor-OK-Status und externen digitalen Eingängen abstimmen, um redundante Schutz- oder Abstimmungsabschaltsysteme aufzubauen, die für Hochverfügbarkeits- und Sicherheitsanforderungen geeignet sind.
Integriertes Energiemanagement und erweitertes Diagnosesystem:
Auf der Platine integrierte +27,2 V, -27,2 V, +15 V mehrkanalige, isolierte, gleichstromgeregelte Netzteile können gängige Industriesensoren wie IEPE-Beschleunigungsmesser, Wirbelstromsensoren und magnetische Geschwindigkeitssonden direkt mit Strom versorgen und so das Design der Systemstromverteilung vereinfachen.
Das proprietäre „OK-System“ führt eine ununterbrochene Zustandsdiagnose für jede Sensorsignalkette durch und identifiziert zuverlässig Fehler wie offene Sensorkreise, Kurzschlüsse, Kabelschäden und Stromversorgungsanomalien. Diese werden sofort über unabhängige Kanal-OK-Alarme und einen globalen Karten-OK-Alarm gemeldet, wodurch die Vollständigkeit und Vertrauenswürdigkeit des Überwachungssystems selbst sichergestellt wird.
Hervorragende Konstruktionsfreundlichkeit und Wartbarkeit:
Professionelle Diagnoseschnittstelle auf der Vorderseite: Standardmäßig mit 6 hochwertigen BNC-Anschlüssen (4 dynamisch + 2 Geschwindigkeiten), die den direkten Anschluss an Geräte wie Oszilloskope und Handanalysatoren zur Online-Überprüfung der Signalqualität, eingehende Fehlersuche und Validierung der Systemleistung ermöglichen, alles ohne Unterbrechung der Schutzfunktion.
Intuitives mehrstufiges Statusvisualisierungssystem: Die Frontplatte ist mit einem vollständigen Farb-LED-Statusanzeigesystem ausgestattet. Ein globaler DIAG/STATUS-Indikator spiegelt den umfassenden Gesundheitszustand der Karte in Echtzeit wider; Sechs unabhängige Kanalstatusanzeigen zeigen deutlich die Sensorgültigkeit, den Alarm-/Gefahrenstatus in Echtzeit und den Kanalsperrstatus für jeden Kanal an und bieten so auf einen Blick einen klaren Betriebsstatus vor Ort.
Umfassender Hot-Swap-Support: Ermöglicht die sichere Installation oder den sicheren Austausch der Karte in einem eingeschalteten VM600-System, wodurch die Gesamtverfügbarkeit des Systems erheblich verbessert wird und eine vorausschauende Wartung und eine schnelle Fehlerbeseitigung unterstützt werden.
Umfangreiche Schnittstellen und zukunftsweisende Systemintegrationsfähigkeiten:
Hochpräzise Analogausgänge: Über die gepaarte IOC4T-Karte werden vier isolierte hochpräzise Analogausgänge mit 0–10 V oder 4–20 mA bereitgestellt, die wichtige Parameter wie Gesamtvibration und Wellenposition kontinuierlich und ohne Verzerrung an das DCS, die SPS oder das Asset Performance Management-System der Anlage übertragen, um eine erweiterte Prozessüberwachung und Trendanalyse zu ermöglichen.
Flexibles Relais-Steuerungsnetzwerk: Erzeugte Alarm-/Gefahrensignale können direkt die vier Hochleistungsrelais auf der IOC4T-Karte oder nahtlos Erweiterungsrelaiskarten (z. B. RLC16 oder IRC4) über den Open Collector Bus der Rückwandplatine des Racks ansteuern und so ein zuverlässiges verteiltes Abschalt- und Alarmausführungsnetzwerk aufbauen.
Dual-redundante Konfiguration und Kommunikationspfade: Unterstützt lokale Konfiguration und Diagnose über den seriellen RS-232-Anschluss an der Vorderseite und unterstützt gleichzeitig die Hochgeschwindigkeits-Remote-Netzwerkkonfiguration, Echtzeit-Datenerfassung und Kommunikationsintegration auf Anlagenebene über den VME-Bus (erfordert eine Systemcontrollerkarte der CPUx-Serie) und ermöglicht eine einfache Integration in industrielle IoT-Architekturen.
Einhaltung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards: Diese MPC4-Karte in der „Standard“-Version entspricht strikt den internationalen Standards IEC 61508 (Funktionale Sicherheit) und ISO 13849 (Maschinensicherheit) und eignet sich für kritische Anwendungen, die Sicherheitsintegritätsstufen bis zu SIL 1 / PL c erfordern. Es hat die entsprechenden Zertifizierungen bestanden und bietet international anerkannte Sicherheitsgarantien für die kritischen Vermögenswerte der Benutzer.
Das MPC4-Kartenpaar ist eine unverzichtbare Kernsicherheitskomponente in Branchen wie Energie und Energie, Öl und Gas sowie Chemie, Schwermaschinen und Schiffsausrüstung. Typische Anwendungen sind:
Stromerzeugung und -übertragung: Große Dampfturbinen, Gasturbinen, Wassergeneratorsätze, Primärpumpen von Kernkraftwerken, wichtige Hilfsausrüstung.
Öl-, Gas- und chemische Prozesse: Zentrifugal-/Kolbenkompressoren für große Pipelines, FPSO-Turbinen (Floating Production Storage and Offloading), große Prozesskompressoren, Hochgeschwindigkeitspumpensätze.
Grundstoffe und schwere Fertigung: Große Industrieventilatoren, Hochofengebläse, Turboexpander, Antriebssysteme für Walzwerke.
Schiffs- und Offshore-Ausrüstung: Gasturbinen/Dieselmotoren für den Hauptantrieb von Schiffen, Bordstromerzeugungsanlagen, dynamische Positionierungssysteme, Untersetzungsgetriebe.
Sein Kernwert liegt in der Bereitstellung eines unabhängigen, kontinuierlichen und ausfallsicheren Maschinenschutzes und dient gleichzeitig als wichtige Datenquelle für die Zustandserkennung von Geräten bei der digitalen Transformation von Anlagen.
Die MPC4-Karte folgt einer hochintegrierten Echtzeit-Signalverarbeitungspipeline:
Signalaufbereitung und Digitalisierung: Rohe Sensorsignale werden über die IOC4T-Karte empfangen. Stromsignale werden über einen hochpräzisen Abtastwiderstand in Spannung umgewandelt. Anschließend durchlaufen die Signale eine programmierbare Verstärkungs-/Dämpfungsstufe und werden präzise in zwei Verarbeitungspfade getrennt: Wechselstrom (Wechselstrom für dynamische Vibration/Druck) und Gleichstrom (Gleichstrom für statische Lücke/Position), die dann von unabhängigen Hochleistungs-ADCs synchron abgetastet und digitalisiert werden.
Kern der digitalen Signalverarbeitung:
Dynamischer (AC) Pfad: Der digitalisierte AC-Signalstrom durchläuft eine konfigurierbare Anti-Aliasing-Filterung, woraufhin der DSP-Kern die benutzerdefinierte Algorithmussequenz ausführt: einschließlich digitaler Integration/Differenzierung, optionaler Breitband- oder Schmalband-Digitalfilterung (Order Tracking) und schließlich der angegebenen Gleichrichtungsoperation (z. B. Berechnung von True RMS oder True Peak-to-Peak).
Statischer (DC) Pfad: Das digitalisierte DC-Signal wird einer Tiefpassfilterung unterzogen, woraufhin der statische technische Wert (z. B. Sondenabstandsspannung) vom DSP berechnet wird.
Echtzeitüberwachung und logische Entscheidung: Der verarbeitete dynamische Wechselstromwert und der statische Gleichstromwert werden mit hoher Geschwindigkeit und kontinuierlich mit vom Benutzer voreingestellten mehrstufigen Alarm- und Gefahrenschwellenwerten verglichen. Gleichzeitig wird der Wert vom DC-Pfad kontinuierlich vom „OK-System“ überwacht, um den Gesundheitszustand der gesamten Sensorkette zu überprüfen. Alle Vergleichsergebnisse (Alarm, Gefahr, OK-Status) werden in Echtzeit aktualisiert.
Ausgabegenerierung und -ausführung: Statusinformationen von jedem Kanal werden in die programmierbare Logikeinheit (PLU) eingespeist, wo sie nach vordefinierten komplexen Strategien synthetisiert werden, um endgültige Steuerbefehle zu generieren. Diese Befehle werden verwendet, um:
Treiben Sie die Relaisspulen auf der IOC4T-Karte oder den Erweiterungsrelaiskarten an.
Steuern Sie hochpräzise DACs, um die verarbeiteten technischen Werte in standardmäßige analoge 0-10-V- oder 4-20-mA-Signale zur Ausgabe umzuwandeln.
Aktualisieren Sie den Status aller LEDs auf der Vorderseite in Echtzeit und stellen Sie so eine intuitive lokale Mensch-Maschine-Schnittstelle bereit.
Die LEDs auf der Vorderseite der MPC4-Karte dienen als wichtige lokale Diagnoseschnittstelle und nutzen Farb- und Blinkmusterkodierung:
DIAG/STATUS (Card Comprehensive Diagnostic Light): Mehrfarbige LED.
Dauergrün: Karte funktioniert normal, Konfiguration korrekt, keine aktiven Alarme oder internen Fehler.
Gelb kontinuierlich: Direktauslösungsmultiplikationsfunktion durch externes TM-Signal aktiviert.
Rotes Dauerlicht: Gefahren-Bypass-Funktion durch externes DB-Signal aktiviert.
Grün blinkend: Die Karte befindet sich im Konfigurationsmodus oder bei mindestens einem Kanal liegt ein Fehler im Zusammenhang mit dem Eingangssignal vor (z. B. Bereichsüberschreitung).
Gelbes oder rotes Blinken: Zeigt Fehler auf Kartenebene an. Gelbes Blinken weist normalerweise auf einen Konfigurationsfehler oder eine Nichtübereinstimmung der IOC4T-Steckplatznummer hin. Rotes Blinken weist auf einen schwerwiegenden Hardware- oder Firmware-Fehler hin (z. B. Stromausfall, Speicherfehler, Watchdog-Timeout). Dies ist der Alarm mit der höchsten Priorität.
Kanalstatusanzeigen (entsprechend RAW OUT 1–4, TACHO OUT 1–2): Eine mehrfarbige LED pro Kanal.
Grün Dauerlicht: Kanal normal, Geschwindigkeitssignal gültig.
Grün blinkend: Geschwindigkeitssignal ungültig oder Sensor-OK-Fehler.
Dauerhaft gelb: Der Geschwindigkeitsalarmzustand wird ausgelöst.
Langsames grünes Blinken: Dieser Geschwindigkeitskanal ist „gesperrt“.
Dauergrün: Kanal normal konfiguriert, Signal gültig und innerhalb des OK-Bereichs, kein Alarm.
Grün blinkend: Das „OK System“ für diesen Kanal hat einen Sensor- oder Signalkettenfehler erkannt.
Gelbes Dauerlicht/Blinkend: Alarmzustand wurde ausgelöst. Kontinuierlicher oder blinkender Modus hängt davon ab, ob der Alarm auf „Verriegelt“ eingestellt ist.
Rot Dauerlicht/Blinkend: Gefahrenzustand ist ausgelöst. Kontinuierlicher oder blinkender Modus hängt davon ab, ob der Alarm auf „Verriegelt“ eingestellt ist.
Langsames grünes Blinken (~1 Hz): Die Funktion „Kanalsperre“ für diesen Kanal ist aktiv, der Schutzausgang ist vorübergehend maskiert.
Messkanäle:
Geschwindigkeitskanäle:
Als neuestes Modell der „Standard“-Version mit vollem Funktionsumfang sieht die typische Systemarchitektur für den MPC4 200-510-078-115 wie folgt aus:
Mindestfunktionseinheit: 1 x MPC4-Karte muss mit 1 x passender IOC4T-Eingabe-/Ausgabekarte (empfohlene Bestellnummer PNR 200-560-000-115 oder kompatible Version) gepaart werden, um einen untrennbaren Überwachungs- und Schutzkanal zu bilden.
Systembereitstellungsplattform: Das Kartenpaar muss in den dafür vorgesehenen Steckplätzen eines Standard-Racks der VM600-Serie installiert werden (z. B. ABE04x, ABE056).
Erweiterung und erweiterte Funktionen:
Wenn mehr Relaisausgänge benötigt werden, erweitern Sie diese mit den Universal-Relaiskarten RLC16 oder den intelligenten Relaiskarten IRC4.
Um Netzwerkkonnektivität, zentralisierte Datenverwaltung und Integration mit übergeordneten Systemen zu erreichen, müssen ein Systemcontroller der CPUx-Serie und eine Kommunikationsschnittstellenkarte (z. B. CPUR, CPUM) im selben Rack installiert werden.
Engineering- und Wartungssoftware: Verwenden Sie die offizielle, von Meggitt bereitgestellte Konfigurations- und Verwaltungssoftware der VM600 MPSx-Serie, um umfassende Parametereinstellungen, Echtzeitüberwachung, Datenprotokollierung und Diagnoseanalyse für das MPC4/IOC4T-Kartenpaar über den seriellen RS-232-Anschluss oder eine Ethernet-TCP/IP-Verbindung durchzuführen.
Produktidentifikation: Das Etikett am unteren Griff auf der Vorderseite der MPC4-Karte der Standardversion hat einen blauen Hintergrund mit weißem Text „MPC 4“. In der Projektnavigationsstruktur der VM600 MPSx-Engineering-Software wird diese Karte als Geräteknoten vom Typ „MPC4“ identifiziert.
Wichtiger Auswahlhinweis:
Das MPC4 200-510-078-115 ist das empfohlene Modell, das die neuesten Firmware-Funktionen, RoHS-Umweltkonformität und hervorragende elektrische Leistung (50 Ω Ausgangsimpedanz) integriert und für die überwiegende Mehrheit der neuen und nachgerüsteten Maschinenschutz- und Überwachungssystemprojekte geeignet ist.
Für spezifische Anwendungsszenarien mit strengen, unabhängigen Zertifizierungsanforderungen für funktionale Sicherheit (SIL 2/3), die auch die Kombination von Sicherheitsschutzkarten mit erweiterten Zustandsüberwachungs- und Diagnosekarten (z. B.
| Spezifikationskategorie | Parameterdetails | Beschreibung und Hinweise |
|---|---|---|
| Dynamische Signaleingänge | Kanäle: 4, elektrisch isoliert, unabhängig konfigurierbar | |
| Eingangssignaltyp | Spannung oder Strom | Per Software konfigurierbar. Unterstützt AC-gekoppelte, DC-gekoppelte oder AC+DC-gekoppelte Eingänge. |
| Gleichspannungsbereich | 0 bis +20 V oder 0 bis -20 V | |
| Wechselspannungsbereich | ±10 V (Spitze, Maximum) | |
| Gleichtaktspannungsbereich | -50 V bis +50 V | |
| Gleichtaktunterdrückungsverhältnis | ≥ 60 dB bei 50 Hz | |
| Eingangsimpedanz | 200 kΩ (für Spannungseingang) | |
| DC-Strombereich | 0 bis 25 mA | |
| Wechselstrombereich | ±8 mA (maximal) | |
| Analoge Bandbreite (-3 dB) | Gleichstrom bis 60 kHz | Anwendbar im Raw-Bus-Sharing-Modus. |
| AC-Frequenzbereich (keine Integration) | 0,1 Hz bis 10 kHz | Zur direkten Eingabe von Geschwindigkeits- oder Wegsensoren. |
| AC-Frequenzbereich (mit Integration) | 2,5 Hz bis 10 kHz | Für Beschleunigungsmesser (Integration in Geschwindigkeit). |
| Strommesswiderstand | 324,5 Ω | Zur hochpräzisen Strom-Spannungs-Signalwandlung. |
| Geschwindigkeits-/Keyphasor-Eingaben* | Kanäle: 2 | |
| Auslösemethode | Schwellenwertauslöser für steigende/fallende Flanke | Die Triggerflanke ist per Software konfigurierbar. |
| Dynamischer Triggerschwellenalgorithmus | Steigender Schwellenwert = (2/3) × Vpp, fallender Schwellenwert = (1/3) × Vpp | Passt sich automatisch an Schwankungen der Eingangssignalamplitude an. |
| Drehzahlmesserbereich | Rohsignaleingang: 0,016 Hz bis 50 kHz Verarbeitete Anzeige: 0,016 Hz bis 1092 Hz (1 bis 65.535 U/min) |
Unterstützt verschiedene Impulssignale (Zahnräder, Löcher usw.). |
| Eingangsspannungsbereich | 0,3 Hz – 10 kHz: 0,4 – 500 Vpp. 10 kHz – 50 kHz: 2,0 – 500 Vpp |
Kompatibel mit Wirbelstrom-, magnetischen, fotoelektrischen und Standard-TTL/CMOS-Signalquellen. |
| Min. Zuverlässige Triggerspannung | Rechteckwelle (10 Hz–10 kHz): 0,8 Vpp Sinuswelle (1 Hz–10 Hz): 2,0 Vpp |
Gewährleistet eine zuverlässige Signalerfassung. |
| Gepufferte Signalausgänge | ||
| Ausgangssignale | Sensor „Roh“-Analogsignal (dynamische Kanäle) / digitales Signal (Geschwindigkeitskanäle) | Für externe erweiterte Diagnose, Aufzeichnung oder Sekundäranalyse. |
| Ausgabeschnittstelle | MPC4-BNC-Anschlüsse auf der Vorderseite, IOC4T-Schraubklemmen auf der Rückseite | Bietet bequemen Zugang von vorne und hinten. |
| Ausgangsimpedanz | 50 Ω | Standardeigenschaften des Modells 078-115, die eine optimale Impedanzanpassung und Signaltreue mit Prüfgeräten gewährleisten. |
| Dynamisches Kanalübertragungsverhältnis (Gewinn) | Spannungseingang: 1 V/V Stromeingang: 0,3245 V/mA |
Der Ausgang ist eine hochpräzise gepufferte Kopie des Eingangssignals. |
| Ausgangspegel des Geschwindigkeitskanals | 0 bis 5 V, TTL-kompatibler Digitalpegel | BNC-Ausgang auf der Vorderseite. |
| Analoge Ausgänge (IOC4T) | ||
| Ausgabekanäle | 4 unabhängige Kanäle (DC OUT 1 bis 4) | Entsprechen den endgültig verarbeiteten technischen physikalischen Größen. |
| Ausgabetyp und Standardbereich | 4 bis 20 mA (Stromschleife) oder 0 bis 10 V (Spannung) | Der Ausgangstyp für jeden Kanal kann unabhängig über Jumper auf der IOC4T-Karte ausgewählt werden. |
| Fähigkeit zur linearen Ausgabe außerhalb des Bereichs | Unterstützt lineare Ausgabe über den Nennbereich von 4–20 mA/0–10 V hinaus | Tatsächlicher linearer Bereich: Strom ~0-23,1 mA; Spannung ~-2,5-11,9 V. |
| Signalverarbeitungsfunktionen | ||
| Breitbandverarbeitung | Hochpass-, Tiefpass- und Bandpassfilter, Typ und Grenzfrequenz programmierbar | Steigung der Filterdämpfung: 6 bis 60 dB/Oktave (programmierbare Auswahl). |
| Schmalband-Tracking-Verarbeitung* | Konstanter Q-Filter (Q = 28), ausgezeichnete Selektivität | Analysefrequenzbereich: 0,15 Hz bis 10 kHz |
| Extrahierbare Bestellungen: 1/3X, 1/2X, 1X, 2X, 3X, 4X | ||
| Phasenmessfehler: ≤ ±6° (max), ≤ ±1° (typisch, 1X-Reihenfolge) | ||
| Relativer Wellenvibrationsproz. | Frequenzbereich der Vibrationskomponente: 0,1 Hz – 10 kHz; Abstand/Position (DC) Komponente: DC – 1 Hz | Verfügt über eine per Software einstellbare anfängliche elektrische Lückenkompensation. |
| Genauigkeit der Amplitudenmessung | ±1 % des Skalenendwerts (typisch, basierend auf Breitbandverarbeitung) | |
| Linearitätsfehler | ≤ ±1 % (über den gesamten Skalenbereich) | |
| Alarm- und Logiksteuerung | ||
| Sicherheitssollwerte für Messkanäle | Alarm+ (Hoch), Alarm- (Niedrig), Gefahr+ (Hoch), Gefahr- (Niedrig) | Jeder Sollwert ist unabhängig programmierbar. |
| Sicherheitssollwerte für den Geschwindigkeitskanal | Alarm+ (Hoch), Alarm- (Niedrig) | |
| Programmierbare zugehörige Parameter | Schwellenwert, Auslöseverzögerung, Reset-Hysterese, Alarm-Sperr-/Nicht-Sperrmodus | |
| Adaptive Überwachungsfunktion | Unterstützt | Alarm- und Gefahrengrenzen können basierend auf der Geschwindigkeit oder anderen externen analogen Parametern automatisch angepasst werden. |
| Direct Trip Multiply (TM)* | Unterstützt | Multiplikatorkoeffizient der Schutzgrenze (0,1–5,0), umgeschaltet über ein externes diskretes TM-Signal. |
| Gefahrenbypass (DB)* | Unterstützt | Sperrt vorübergehend alle Aktionen des Gefahrenrelais über ein externes diskretes DB-Signal. |
| Kanalsperrfunktion* | Unterstützt | Der Schutzausgang jedes Kanals kann über die Softwaresteuerung für die Online-Wartung vorübergehend maskiert werden. |
| Logische Kombinationsfunktionen | 8 grundlegende Logik-Funktionsblöcke + 4 erweiterte Logik-Funktionsblöcke | Unterstützt komplexe kombinatorische Logik wie AND, OR, „M aus N“-Abstimmungen. |
| OK Systemdiagnose | ||
| Diagnosemechanismus | Implementiert durch Überwachung der Gleichstromkomponente der Sensorsignalkette. | |
| Vom Benutzer konfigurierbare Diagnoseschwellenwerte | Unabhängig einstellbare Obergrenze und Untergrenze für den Normalbereich. | |
| Spannungseingang OK-Bereich | ±20 V DC | |
| Aktueller Eingangs-OK-Bereich | 0 bis 23 mA | |
| Fehlerbestätigungszeit | 250 ms (Firmware behoben, Entprellung) | Verhindert Fehldiagnosen aufgrund von Rauschen oder vorübergehenden Störungen. |
| Systemreaktionszeit | < 100 ms | Zeit von der Fehlerbestätigung bis zum Setzen des entsprechenden Alarmbits. |
| Elektrische Eigenschaften | ||
| Anforderungen an die Betriebsleistung der Karte | +5 VDC, ±12 VDC | Einheitliche Versorgung durch die VM600-Rack-Backplane. |
| Typischer Stromverbrauch | +5-V-Versorgung: 12,5 W (typisch) + ~1 W pro angetriebenem Sensor ±12-V-Versorgung: Max. 2,5 W |
|
| Integrierte Sensorstromversorgungsausgänge | +27,2 V (±5 %), -27,2 V (±5 %), +15,0 V (±5 %) | Maximaler Ausgangsstrom pro Kanal: 25 mA. |
| Integrierter Überstromschutz | +5-V-Leitung: 11,0 A (flink) | |
| Umweltspezifikationen | ||
| Betriebstemperaturbereich | -25°C bis +65°C | |
| Lagertemperaturbereich | -40°C bis +85°C | |
| Betriebsfeuchtigkeitsbereich | 0 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend | |
| Kommunikation und Konfiguration | ||
| Lokale Konfigurationsschnittstelle | Serieller RS-232-Anschluss (befindet sich auf der Vorderseite des MPC4) | Für die technische Inbetriebnahme und Wartung vor Ort. |
| Remote-Konfigurations- und Kommunikationsschnittstelle | VME-Bus (über CPUx-Systemcontrollerkarte im Rack) | 078-115 unterstützt die netzwerkbasierte Fernkonfiguration und -überwachung. |
| MPC4 ↔ IOC4T Interner Kommunikationsbus | Dedizierter Hochgeschwindigkeits-Parallelbus ähnlich dem Industry Pack (IP) | Gewährleistet einen zuverlässigen Datenaustausch zwischen dem Kartenpaar in Echtzeit. |
| Anlagennetzwerkintegration | Unterstützt Ethernet (TCP/IP) und gängige industrielle Feldbusprotokolle (z. B. Modbus TCP, PROFIBUS DP) über die CPUx-Karte. | |
| Physikalische und mechanische Eigenschaften | ||
| Abmessungen (H x B x T) | 6U (H) x 20 mm (B) x 187 mm (T) | Vollständig konform mit dem mechanischen VME-Eurocard-Standard. |
| Einzelkartengewicht | Ca. 0,40 kg | |
| Zertifizierungen und Compliance | ||
| Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) | Entspricht den Normen IEC/EN 61000-6-2 (Störfestigkeit für Industrieumgebungen) und IEC/EN 61000-6-4 (Emission für Industrieumgebungen). | |
| Elektrische Sicherheit | Entspricht der Norm IEC/EN 61010-1 (Sicherheitsanforderungen für elektrische Geräte zur Messung, Steuerung und Labornutzung). | |
| Funktionale Sicherheit | Entspricht den Normen IEC 61508 (SIL 1) und ISO 13849-1 (PL c). | Geeignet für sicherheitsrelevante Systeme. |
| Umweltkonformität | Vollständig konform mit den Anforderungen der RoHS-Richtlinie (2011/65/EU). | Kernumgebungsfunktion der Version 078-115. |
| Regionaler Marktzugang | Trägt die CE-Kennzeichnung (Europa), die EAC-Kennzeichnung (Eurasische Wirtschaftsunion) usw. |