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RLC16 200-570-000-111 Relaiskarte

  • VM

  • 200-570-000-1Hh/200-570-000-2Hh

  • 2000–3000 $

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Die VM600 RLC16-Relaiskarte ist eine wichtige optionale Komponente aus der VM-Produktlinie, die speziell für die VM600-Serie von Maschinenschutzsystemen und Zustands- und Leistungsüberwachungssystemen entwickelt wurde. Seine Hauptfunktion besteht darin, die Relaisausgangsfähigkeit des Systems zu erweitern. Wenn die vier integrierten Relais auf der Haupteingangs-/Ausgangskarte (IOC4T) des Systems für komplexe Anwendungsanforderungen nicht ausreichen, stellt der RLC16 erhebliche zusätzliche Relaisressourcen bereit und dient als Kernhardware für den Aufbau einer hochzuverlässigen Mehrschleifen-Verriegelungsschutzlogik.


Die RLC16 ist eine Relaisausgangskarte, die auf Schraubklemmenanschlüssen basiert. Sein Kernmerkmal ist die Bereitstellung von 16 hochwertigen Relais, die jeweils mit Umschaltkontakten ausgestattet sind. Die Karte verfügt über ein standardisiertes 6U-Höhendesign, wird an der Rückseite eines VM600-Racks (ABE04x oder ABE056) installiert und über einen einzigen Anschluss direkt mit der Backplane des Racks verbunden, was eine hohe Integration und einfache Installation bietet.


Ein herausragender Vorteil dieser Karte ist ihre Unterstützung für das Live-Einsetzen und -Entfernen (Hot-Swap-fähig). Dies ermöglicht die sichere Installation oder den sicheren Austausch der Karte, während das System mit Strom versorgt und betriebsbereit bleibt, was die Systemverfügbarkeit und den Wartungskomfort erheblich erhöht. Darüber hinaus kann die Relais-Antriebslogik über Jumper flexibel in den Modus „Normalerweise erregt“ (NE) oder „Normalerweise nicht erregt“ (NDE) konfiguriert werden, um sich an unterschiedliche Sicherheitslogikdesigns und Ausfallsicherheitsanforderungen anzupassen.


Der RLC16 ist so konzipiert, dass er den europäischen EMV- und anderen relevanten Standards entspricht. Er verfügt über hervorragende elektrische Eigenschaften wie niedrigen Kontaktwiderstand, niedrige Kapazität und hohe Strombelastbarkeit und gewährleistet langfristige Stabilität und Zuverlässigkeit in rauen Industrieumgebungen. Es wird häufig in Schutzsystemen für verschiedene Arten rotierender Maschinen eingesetzt, um kritische externe Schaltkreise für Alarme, Abschaltungen und Folgesteuerungen anzusteuern.



Funktionsprinzip

Das Funktionsprinzip der RLC16-Relaiskarte veranschaulicht die vollständige Kette vom logischen Befehl bis zur physikalischen Aktion in der industriellen Steuerung. Seine Kernfunktion besteht darin, Softwarebefehle von den VM600-Systemüberwachungskarten (z. B. MPC4) zu empfangen und die Relais über Hardware-Schaltkreise zur Betätigung anzusteuern, um letztendlich externe Schaltkreise über die Kontakte zu steuern. Der Arbeitsablauf und die internen Mechanismen werden im Folgenden detailliert beschrieben:

1. Befehlsempfang und Signalpfad

Der Kern des VM600-Systems (z. B. CPUM- oder CPUR-Controller) führt kontinuierlich Schutzlogik und -algorithmen aus. Wenn überwachte Parameter (wie Vibration, Verschiebung, Geschwindigkeit) voreingestellte Alarm- oder Auslöseschwellen überschreiten, generiert die Systemsoftware einen entsprechenden logischen Steuerbefehl. Dieser Befehl wird über den Rückwandbus des VM600-Racks übertragen. Die Backplane sorgt für schnelle, zuverlässige Daten- und Stromverbindungen zwischen den Karten.


Die RLC16-Karte empfängt diese Befehle vom Controller über ihren einzigen Backplane-Anschluss. Die Empfangsschaltung der Karte dekodiert die Befehle und identifiziert den spezifischen Relaiskanal (RL1 bis RL16), der betätigt werden muss, sowie den gewünschten Aktionszustand (geschlossen oder geöffnet).

2. Relais-Ansteuerschaltung und Logikkonfiguration

Die dekodierten Befehle werden an ein Array von Open-Collector-Treibern gesendet. Jedes Relais entspricht einem unabhängigen Treiber. Die Aufgabe des Treibers besteht darin, ein softwaregesteuertes Aktiv-Low-Signal bereitzustellen, um die Relaisspule mit Strom zu versorgen.

Der RLC16 bietet eine wichtige, vom Benutzer konfigurierbare Option: Auswahl der Relaisantriebslogik. Dies wird über Jumper auf der Karte erreicht:

  • Normalerweise stromlos (NDE)-Modus: Wenn der Jumper auf NDE gesetzt ist, aktiviert ein aktiver Treiberausgang (niedriger Pegel) die Relaisspule, wodurch sich der Kontaktzustand ändert (normalerweise geöffnete Kontakte schließen, normalerweise geschlossene Kontakte öffnen). Wenn der Treiberausgang inaktiv ist (hoher Pegel) oder die Karte keinen Strom mehr hat, wird die Spule stromlos und das Relais kehrt in seinen ursprünglichen „stromlosen“ Zustand zurück. Dieser Modus wird typischerweise für ein „ausfallsicheres“ Design verwendet, was bedeutet, dass der Relaiszustand bei einem Systemstromausfall oder -ausfall in einen vorbestimmten sicheren Zustand (z. B. Auslösekreis offen) zurückkehrt.

  • Normal erregter Modus (NE): Wenn der Jumper auf NE gesetzt ist, ist die Logik invertiert. Der Treiber muss kontinuierlich ein aktives Signal (niedriger Pegel) ausgeben, um die Spule unter Spannung zu halten und so das Relais in seinem „normalen Betriebszustand“ zu halten. Sobald der Treiberausgang inaktiv wird (hoher Pegel) oder die Karte keinen Strom mehr erhält, wird die Spule stromlos und das Relais aktiviert. Dieser Modus eignet sich für Anwendungen, bei denen das Relais über längere Zeiträume aktiviert bleiben muss.

Diese flexible Jumper-Auswahl ermöglicht es Systemintegratoren, jede RLC16-Karte entsprechend der Sicherheitsphilosophie und der spezifischen Steuerlogik des Endbenutzers zu konfigurieren, ohne die externe Verkabelung oder Softwarelogik zu ändern.

3. Relaisbetätigung und Laststeuerung

Wenn der Ausgang des Treibers die Relaisspule erregt, zieht das von der Spule erzeugte Magnetfeld den Anker und bewegt die mechanische Struktur, um den Zustand der Umschaltkontakte umzuschalten. Jedes Relais verfügt über einen Satz Wechselkontakte, darunter einen gemeinsamen (COM), einen normalerweise geschlossenen (NC) Kontakt und einen normalerweise offenen (NO) Kontakt.


Diese Kontakte werden über drei Schraubklemmen (J1, J2, J3) auf der Rückseite der Karte nach außen geführt. Benutzer können den Stromkreis von Feldgeräten, die gesteuert werden müssen (z. B. Alarmhupen, Abschaltmagnete, Anzeigelampen, digitale SPS-Eingangspunkte), in Reihe mit diesen Kontakten verbinden.


Die Betätigung der Kontakte steuert direkt das Öffnen und Schließen des externen Lastkreises. Die im RLC16 verwendeten Relais verfügen über eine hohe Belastbarkeit, ausgelegt für 250 VAC / 5 AAC, mit einer maximalen Ausschaltleistung von 1250 VA. Dies bedeutet, dass viele Industriegeräte direkt angesteuert werden können, ohne dass Zwischenrelais für die Sekundärwandlung erforderlich sind. Sein niedriger Kontaktwiderstand gewährleistet einen minimalen Spannungsabfall während der Leitung, während eine niedrige Kapazität für die Aufrechterhaltung der Signalintegrität beim Schalten von Signalkreisen von Vorteil ist.

4. Stromversorgung und Sicherheitsfunktionen

Die RLC16-Karte selbst wird über die Rückwandplatine vom VM600-Rack-Netzteil mit Strom versorgt und stellt eine Betriebsspannung von +5 VDC bereit. Dieser Strom wird hauptsächlich für die Logikschaltung und die Relaistreiber der Karte verwendet. Es ist wichtig zu beachten, dass die Antriebsleistung für die Relaisspulen ebenfalls von der Rückwandplatine geliefert wird, ihr Schalten jedoch letztendlich von den Open-Collector-Treibern gesteuert wird.

Die Relaiskontakte sind stark elektrisch vom internen Spulenkreis (4000 VAC) isoliert und gewährleisten so eine sichere Trennung zwischen der Niederspannungs-Steuerseite und der Hochspannungs-Lastseite, wodurch Schäden am Niederspannungs-Steuersystem durch Hochspannungseingriff wirksam verhindert werden. Die Kontakte selbst halten auch einem Spannungsfestigkeitstest mit 1000 VAC stand.

5. Hot-Swap-Mechanismus

Die „Hot-Swap“-Funktionalität wird durch sorgfältiges elektrisches Design realisiert. Der Anschluss der Karte verwendet eine Pin-Definitionssequenz, die zuerst die Masse verbindet, gefolgt von Strom und Signalen. Beim Einstecken der Karte werden zuerst die Erdungsstifte kontaktiert und so eine mögliche elektrostatische Entladung (ESD) abgeleitet; Anschließend werden die Strom- und Signalpins verbunden, um sicherzustellen, dass die Karte stabil im Rack sitzt, bevor Strom angelegt wird. Bei der Entnahme ist die Reihenfolge umgekehrt. Dieses Design verhindert Lichtbögen und Signalstöße, die durch das Einsetzen/Entfernen unter Spannung entstehen, und schützt sowohl die Karte als auch die Rückwandplatine.



Kernfunktionen und Vorteile

  1. High-Density-Relaisausgang: Bietet 16 Kanäle mit hochwertigen Relais, wodurch die externen Steuerungsmöglichkeiten des VM600-Systems erheblich erweitert werden.

  2. Flexible Antriebslogik: Jumper ermöglichen die einheitliche Auswahl des NE- oder NDE-Modus für alle Relais und passen sich so an unterschiedliche ausfallsichere Designanforderungen an.

  3. Umschaltkontakte: Jedes Relais verfügt über einen Satz COM-, NC- und NO-Kontakte und bietet so flexible Verdrahtungsoptionen für verschiedene Steuerlogiken.

  4. Starke Belastbarkeit: Kontakte ausgelegt für 250 VAC/5 A, maximale Schaltleistung 1250 VA, geeignet für den direkten Antrieb der meisten Industrielasten.

  5. Hot-Swap-Unterstützung: Ermöglicht die Installation oder Wartung bei laufendem System und verbessert so die Systemverfügbarkeit und Wartbarkeit erheblich.

  6. Hochzuverlässige elektrische Eigenschaften: Niedriger Kontaktwiderstand, niedrige Kapazität, hohe Isolationsfestigkeit (4000 VAC zwischen Spule und Kontakten) für einen langfristig stabilen Betrieb.

  7. Praktische Anschlussmethode: Alle Kontakte sind über drei Schraubklemmenanschlüsse (J1, J2, J3) zugänglich und gewährleisten so eine sichere und zuverlässige Verkabelung.

  8. Umfassende internationale Zertifizierungen: Entspricht CE, EAC und anderen Zertifizierungsstandards und erfüllt EMV (EN 61000-6-2, EN 61000-6-4), elektrische Sicherheit (EN 61010-1) und andere Anforderungen.

  9. Robuste Anpassungsfähigkeit an die Umwelt: Betriebstemperaturbereich von -25 °C bis +65 °C, erfüllt typische Anforderungen industrieller Umgebungen.



Wichtige technische Spezifikationen

  • Anzahl der Relais: 16 (RL1 - RL16)

  • Kontakttyp: Wechsler (1 Form C), pro Relais: 1 COM, 1 NC, 1 NO

  • Kontaktbelastbarkeit: 250 VAC, 5 AAC

  • Maximale Schaltleistung: 1250 VA

  • Elektrische Lebensdauer: > 100.000 Betätigungen

  • Mechanische Lebensdauer: 15 x 10^6 Operationen

  • Antriebslogik: Softwaregesteuerter Open-Collector-Ausgang, Jumper wählbar NE oder NDE

  • Anschlüsse: 3 x 16-polige Schraubklemmenanschlüsse (J1, J2, J3)

  • Stromversorgung: +5 VDC (von der Rack-Rückplatte), Verbrauch ~40 mA/Relais

  • Betriebstemperatur: -25 °C bis +65 °C

  • Abmessungen (H x B x T): 6 HE (262 mm) x 20 mm x 125 mm

  • Installation: Rückseite des VM600-Racks (ABE04x, ABE056)



Anwendungen

Die RLC16-Relaiskarte wird hauptsächlich in Maschinenschutzsystemen (MPS) als Aktor eingesetzt. Spezifische Anwendungen umfassen unter anderem:

  • Alarmanzeige: Akustische und visuelle Alarme werden ausgelöst, um Geräteanomalien anzuzeigen.

  • Notabschaltung: Ansteuerung von Sicherheitsschaltkreisen zur Auslösung von Geräteabschaltungen.

  • Sequenzielle Steuerung: Mitwirkung bei der Start-/Stopp-Sequenz-Logiksteuerung von Geräten.

  • Statusanzeige: Fahranzeigeleuchten zur Anzeige des Gerätestatus (z. B. läuft, gestoppt, Fehler).

  • Signalrelais: Weiterleitung von Systemstatussignalen an DCS, SPS oder andere übergeordnete Managementsysteme.


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