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IS200EGDMH1A
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Das IS200EGDMH1A ist ein Exciter-Bodendetektormodul, das von General Electric (GE) für sein Excitation Control System EX2100™ entwickelt wurde. Dieses Board verfügt über einen Formfaktor mit zwei Steckplätzen und doppelter Höhe (6U) und wird im Exciter Power Backplane Rack (EPBP) montiert. Die Hauptfunktion des IS200EGDMH1A besteht darin, den Feldleckwiderstand zwischen jedem Punkt im Generatorfeldkreis (entweder auf der AC- oder DC-Seite) und der Erde zu erkennen und so eine kritische Isolationsüberwachung für das Erregersystem bereitzustellen.
In einem Simplex-Steuerungssystem ist eine EGDM-Karte konfiguriert. In einem redundanten Steuerungssystem sind drei EGDM-Karten konfiguriert, die als Controller C, Master 1 (M1) und Master 2 (M2) dienen. Die EGDM-Karte arbeitet mit dem EXAM-Dämpfungsmodul zusammen, das im Hochspannungsmodul im Hilfspanel montiert ist. Das EXAM-Modul erfasst die Spannung am Massemesswiderstand und sendet das Signal über ein neunadriges Kabel an die EGDM-Karte(n).
Die IS200EGDMH1A-Karte empfängt Glasfasersignale von der DSPX-Karte über die EISB-Karte. Basierend auf der Steuerlogik bestimmt es den aktuell aktiven Master-Controller (M1 oder M2). Der aktive Master erzeugt eine Rechteckspannung von ±50 V, die über ein Kabel an ein Ende des Messwiderstands im EXAM-Modul angelegt wird. Der Signalaufbereiter empfängt ein gedämpftes (10:1) Differenzsignal vom Messwiderstand. Dieses Signal durchläuft einen Differenzverstärker mit Verstärkung eins und einem hohen Gleichtaktunterdrückungsverhältnis und gelangt dann zu einem spannungsgesteuerten Oszillator (VCO), der es in ein Frequenzsignal umwandelt. Dieses Signal wird über einen Glasfasersender an die EISB-Karte zurückgesendet, damit das Steuersystem den Erdungswiderstandswert berechnet.
Die Platine verfügt über eine isolierte Stromversorgung, die einen 24-V-Gleichstromeingang von der EPBP-Rückwandplatine aufnimmt und mithilfe von DC/DC-Wandlern ±65 V Gleichstrom (für den nicht isolierten Leistungsverstärker) und isolierte +5 V Gleichstrom und ±15 V Gleichstrom (für die Signalaufbereitungsschaltung) erzeugt. Der Ausgang des Leistungsverstärkers hat eine Impedanz von weniger als 1,0 Ω, gibt eine Rechteckwelle von ±50 V mit einem auf etwa 80 mA begrenzten Strom aus und hat eine normale Betriebsdauer von 5 Sekunden, die sich während des Testbetriebs auf 400 ms reduziert.
Zu den Hauptfunktionen des IS200EGDMH1A gehören unter anderem die folgenden:
Misst den Leckwiderstand vom Generatorfeldstromkreis zur Erde mithilfe des Messwiderstands im EXAM-Dämpfungsmodul. Der IS200EGDMH1A konditioniert, isoliert und digitalisiert das Spannungssignal am Messwiderstand und überträgt das Ergebnis über Glasfaser an das Steuersystem zur Erdschlussalarmierung oder zum Erdschlussschutz.
In einem redundanten System sind drei EGDM-Karten als C, M1 und M2 konfiguriert. Die C-Karte empfängt Steuersignale vom DSPX und bestimmt, ob M1 oder M2 als aktiver Master-Controller fungiert. Der aktive Master erzeugt die Prüfspannung und empfängt das Erkennungssignal. Dieses Design stellt den kontinuierlichen Systembetrieb auch dann sicher, wenn eine einzelne Platine ausfällt.
Der Leistungsverstärker im aktiven Master erzeugt eine Rechteckwellen-Testspannung von ±50 V, die an den Messwiderstand im EXAM-Modul angelegt wird. Diese Spannung verfügt über eine niedrige Ausgangsimpedanz (<1,0 Ω) und eine Strombegrenzung (ca. 80 mA) für Sicherheit und Zuverlässigkeit. Die normale Betriebsdauer beträgt 5 Sekunden und verringert sich im Testmodus auf 400 ms.
Das Differenzsignal vom Messwiderstand wird 10:1 gedämpft und gelangt in die Signalaufbereitungsschaltung des IS200EGDMH1A. Diese Schaltung verwendet einen Differenzverstärker mit Verstärkung eins und hohem CMRR, gefolgt von einem VCO zur Frequenzumwandlung. Der gesamte Signalaufbereitungskreis wird von einer isolierten Versorgung gespeist, um potenziell hohe Gleichtaktspannungen am Messwiderstand zu bewältigen und so die Sicherheit von Personal und Ausrüstung zu gewährleisten.
Die Signalaufbereitungsschaltung kann auf Befehl des Steuerteils die Brückenseite des gedämpften Messwiderstands erden. Dies ermöglicht die Messung des Ausgangspegels des Leistungsverstärkers und implementiert eine Selbsttestfunktion.
Der IS200EGDMH1A ist mit zwei Glasfaseranschlüssen ausgestattet:
Unterer Glasfaseranschluss (U201): HFBR2528-Empfänger, empfängt das Oszillatorsignal von der EISB-Platine.
Oberer Glasfaseranschluss (U305): HFBR1528-Sender, sendet das Messwiderstandssignal zurück an die EISB-Platine.
Auf der Vorderseite befinden sich drei grüne LED-Anzeigen, die den Stromstatus anzeigen, ob diese Platine als Master ausgewählt ist und ob dieser Master aktiv das 50-V-Testsignal sendet.
Das IS200EGDMH1A ist das Kernmodul für die Bodenüberwachung im EX2100-Erregersteuerungssystem. Zu seinen Rollen innerhalb des Systems gehören:
Erdschlussüberwachung: Überwacht kontinuierlich den Isolationszustand des Generatorfeldstromkreises zur Erde. Wenn der Erdungswiderstand unter einen Schwellenwert fällt, wird ein Alarm ausgelöst oder eine Schutzmaßnahme ausgelöst, um eine Fehlereskalation zu verhindern.
Redundante Architekturunterstützung: In redundanten Systemen arbeiten drei EGDMs zusammen. Die C-Karte wählt basierend auf der Steuerlogik dynamisch M1 oder M2 als aktiven Master aus und gewährleistet so die Kontinuität der Überwachungsfunktion, selbst wenn eine Karte ausfällt.
Hochspannungsisolierung: Bietet elektrische Isolierung zwischen der Hochspannungsseite und dem Niederspannungssteuerungssystem durch isolierte Stromversorgungen und Glasfaserkommunikation und gewährleistet so die Sicherheit des Personals.
Selbstdiagnose: Die integrierte Selbsttestfunktion überprüft den Betriebsstatus der Signalaufbereitungsschaltung und des Leistungsverstärkers und erhöht so die Systemzuverlässigkeit.
Erdungsschutz für Synchrongenerator-Erregersysteme
Rotorbodenüberwachung für Dampfturbinengeneratoren
Isolationsüberwachung für Feldkreise von Wasserturbinengeneratoren
Erdschlusserkennung für Gasturbinen-Erregersysteme
Schutz für industrielle Großmotorerregersysteme
J2C ist ein 9-poliger Stecker für den Anschluss an das EXAM Attenuator Module, der Erkennungs- und Steuersignale überträgt. Die Pinbelegung ist wie folgt:
| der Pin | -Nomenklatur | Beschreibung |
|---|---|---|
| 1 | M1-Verstärker | Verstärkereingang von EGDM-M1 |
| 2 | M2 AMP | Verstärkereingang von EGDM-M2 |
| 3 | RLY 24V | 24-V-Stromversorgung zum Schaltrelais |
| 4 | SINN ATT | Dämpfungsende des Messwiderstands |
| 5 | NC | Nicht verbunden |
| 6 | NC | Nicht verbunden |
| 7 | NC | Nicht verbunden |
| 8 | RLY DRV | Schaltsignal zum Relais von EGDM-C |
| 9 | SENSE AMP | Verstärkerende des Messwiderstands |
Unterer Glasfaseranschluss (U201): Empfängt das Oszillatorsignal von der EISB-Karte zur Synchronisierung und Steuerung.
Oberer Glasfaseranschluss (U305): Überträgt das aufbereitete Erkennungssignal an die EISB-Platine zur Verarbeitung durch das Steuerungssystem.
Der IS200EGDMH1A wird über die Backplane-Anschlüsse P1 und P2 mit dem EPBP-Rack verbunden, erhält 24 V Gleichstrom und verwendet Programmpins auf P2, um die Platinenrolle (C, M1 oder M2) zu konfigurieren.
Drei grüne LEDs oben auf der Vorderseite ermöglichen eine schnelle Beurteilung des Platinenstatus:
| LED-Positionsanzeige | Beschreibung | der |
|---|---|---|
| Obere | Energiestatus | Die Platine wird von der Rückwandplatine mit Strom versorgt, leuchtet auf |
| Mitte | Master-Auswahl | Diese Platine ist als Master (M1 oder M2) ausgewählt, leuchtet |
| Untere | Testspannungsausgang | Diese Platine ist Master und sendet gerade das 50-V-Testsignal, leuchtet |
In einem redundanten System sollten im Normalbetrieb die mittlere und untere LED einer Platine (M1 oder M2) leuchten, während bei der C-Platine nur die obere LED leuchtet.
Auf der Frontplatte befinden sich Testpunkte für die Inbetriebnahme und Fehlerbehebung vor Ort. Spezifische Testpunktpositionen und Signaldefinitionen finden Sie in Abbildung 4 im Dokument.
Die IS200EGDMH1A-Karte wird in den/die vorgesehenen Steckplätze im EX2100 Exciter Power Backplane Rack (EPBP) eingesetzt. Simplex-Systeme verwenden einen Steckplatz; Redundante Systeme nutzen drei benachbarte Steckplätze. Stellen Sie sicher, dass die Platine vollständig sitzt und die Plattenschrauben während der Installation festgezogen sind.
Sicherheitswarnungen:
WARNUNG: Um einen Stromschlag zu vermeiden, schalten Sie den Erreger aus und befolgen Sie die vollständigen Abschaltverfahren, die im EX2100-Installations- und Inbetriebnahmehandbuch (GEH-6631) beschrieben sind. Halten Sie sich an alle örtlichen Lock-out/Tag-out-Praktiken.
VORSICHT: Um Komponentenschäden durch statische Elektrizität zu vermeiden, behandeln Sie alle Platinen mit elektrostatisch empfindlichen Handhabungstechniken. Tragen Sie ein Erdungsarmband und lagern Sie die Platinen in antistatischen Beuteln.
Austauschschritte:
Überprüfen Sie, ob die Stromversorgung ausgeschaltet ist: Bevor Sie die Tür des Schaltschranks öffnen, testen Sie die Stromkreise, um sicherzustellen, dass die Stromversorgung ausgeschaltet ist.
Kabel beschriften: Stellen Sie sicher, dass alle Kabel korrekt beschriftet sind, damit sie leicht wieder angeschlossen werden können.
Trennen Sie die Glasfaserverbindung: Entfernen Sie die beiden Glasfaseranschlüsse von der Vorderseite der Platine.
Altes Board entfernen:
Lösen Sie die Schrauben oben und unten an der Frontplatte in der Nähe der Auswurflaschen (Schrauben sind unverlierbar).
Lösen Sie die Platine, indem Sie beide Auswurflaschen anheben.
Ziehen Sie die Platine vorsichtig mit beiden Händen gerade aus dem Rack.
Neues Board installieren:
Richten Sie die neue Platine am richtigen Steckplatz aus und schieben Sie sie entlang der Führungen hinein.
Drücken Sie mit den Daumen gleichzeitig fest auf die Ober- und Unterseite der Frontplatte, um die Platine zunächst zu befestigen.
Ziehen Sie die Schrauben der oberen und unteren Frontplatte abwechselnd gleichmäßig an, um sicherzustellen, dass die Platine richtig sitzt.
Glasfaser wieder anschließen: Schließen Sie die beiden Glasfaserkabel wie beschriftet wieder an die neue Platine an.
Wiederherstellen der Stromversorgung: Schließen Sie die Schranktür, stellen Sie die Stromversorgung des Erregersystems gemäß den Verfahren wieder her und testen Sie den Betrieb.
In einem redundanten Steuerungssystem kann eine ausgefallene EGDM-Karte bei laufendem Erreger ausgetauscht werden.
Risikowarnung: Während des Online-Austauschs bleiben andere Controller, Netzteile und Klemmenbretter unter Spannung und aktiv. Es ist äußerste Vorsicht geboten, um zu vermeiden, dass andere spannungsführende Teile berührt werden oder Kurzschlüsse verursacht werden.
Austauschschritte:
Ausgefallene Platine identifizieren: Bestätigen Sie die ausgefallene EGDM-Platine mithilfe der Anzeigen auf der Vorderseite und der Toolbox-Diagnose.
Abschnitt stromlos machen: Schalten Sie den Ausgang des entsprechenden Abschnitts im EPDM (Exciter Power Distribution Module) aus, der den Steckplatz mit der fehlerhaften Platine mit Strom versorgt, und schalten Sie diesen Abschnitt stromlos.
Überprüfen Sie, ob die Stromversorgung unterbrochen ist: Überprüfen Sie, ob die EGDM-LEDs aus sind, um zu bestätigen, dass die Steuerung auf den anderen Master übertragen wurde. Überprüfen Sie, ob die Anzeige für den entsprechenden EPDM-Abschnitt und die EPSM-Anzeigen ausgeschaltet sind.
Trennen Sie die Glasfaserverbindung: Entfernen Sie die beiden Glasfaseranschlüsse von der Vorderseite der defekten Platine.
Fehlerhaftes Board entfernen: Gleiches Verfahren wie beim Offline-Vorgang.
Neues Board installieren: Gleiches Verfahren wie beim Offline-Vorgang.
Glasfaser wieder anschließen: Schließen Sie die Glasfaserkabel wie angegeben wieder an.
Stromversorgung wiederherstellen: Versorgen Sie den Abschnitt erneut mit Strom über das EPDM. Überprüfen Sie, ob die Stromanzeige auf der neuen EGDM-Karte aufleuchtet und ob die grünen Strom-LEDs auf den entsprechenden Controller-Karten aufleuchten.
Tür schließen: Schließen Sie die Schaltschranktür, nachdem Sie den Normalbetrieb bestätigt haben.
| Artikelspezifikation | |
|---|---|
| Modellnummer | IS200EGDMH1A |
| Produktname | Erreger-Bodendetektormodul |
| Kompatibles System | EX2100™ Erregungskontrollsystem |
| Board-Typ | Speziell für die Bodenerkennung |
| Board-Serie | EGDM (Exciter Ground Detector Module) |
| Formfaktor | Dual-Slot, doppelte Höhe (6U) |
| Montageort | Exciter Power Backplane Rack (EPBP) |
| Systemkonfiguration | Simplex: 1 Platine; Redundant: 3 Platinen (C, M1, M2) |
| Partnermodul | EXAM-Dämpfungsmodul (montiert im Hochspannungsmodul der Hilfstafel) |
| Erkennungsziel | Ableitwiderstand des Generatorfeldstromkreises zur Erde (AC- oder DC-Seite) |
| Erkennungsprinzip | Berechnet den Erdungswiderstand aus der Spannung am Messwiderstand |
| Prüfspannung | ±50 V Rechteckwelle |
| Testspannungszeitraum (normal) | 5 Sekunden |
| Testspannungszeitraum (Testmodus) | 400 ms |
| Ausgangsimpedanz des Leistungsverstärkers | < 1,0 Ω |
| Strombegrenzung des Leistungsverstärkers | Ca. 80mA |
| Signaldämpfungsverhältnis | 10:1 (aus EXAM) |
| Signalaufbereitungsschaltung | Differenz der Einheitsverstärkung. Verstärker (hohe CMRR) + VCO |
| VCO-Ausgang | Frequenzsignal, Ausgabe über Glasfasersender |
| Leistungsaufnahme (von EPBP) | 24 V DC |
| Interne Leistungsumwandlung | DC/DC-Wandler |
| Intern erzeugte Spannungen (nicht isoliert) | ±65 V DC (für Leistungsverstärker) |
| Intern erzeugte Spannungen (isoliert) | +5 V DC, ±15 V DC (zur Signalkonditionierung) |
| Glasfaserempfänger | Unten, U201, HP HFBR2528, empfängt Oszillatorsignal von EISB |
| Glasfasersender | Oben, U305, HP HFBR1528, sendet Erkennungssignal an EISB |
| J2C-Anschluss | 9-polig, zum Anschluss an EXAM-Modul |
| J2C-Pin-Belegung | 1: M1 AMP; 2: M2 AMP; 3: RLY 24V; 4: SENSE ATT; 5-7: NC; 8: RLY DRV; 9: SENSE AMP |
| Anzeigen auf der Vorderseite | 3 grüne LEDs |
| LED 1 (oben) | Platine mit Strom versorgt (von der Rückwandplatine) |
| LED 2 (Mitte) | Dieses Board wurde als Master ausgewählt |
| LED 3 (unten) | Diese Platine ist Master und sendet ein 50-V-Signal |
| Testpunkte | Testpunkte an der Vorderseite verfügbar (siehe Dokument) |
| Konfigurierbare Hardware | Programmierstifte am P2-Anschluss (zur Einstellung der Platinenrolle) |
| Sicherungen | Keiner |
| Montagemethode | Wird in das EPBP-Rack eingesetzt und mit Frontplattenschrauben befestigt |
| Betriebsumgebung | Industriequalität, erfordert Vorsichtsmaßnahmen bei der ESD-Handhabung |
| Zertifizierungen | Erfüllt die Standards von GE Industrial Control Systems |