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IS420UCECH1B
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Der IS420UCECH1B ist eine Schlüsselkomponente im Mark* VIe-Steuerungssystem von GE. Es handelt sich um eine spezielle Variante des UCEC-Moduls, das einen leistungsstarken UCSCH1x-Controller mit einer 7-Port-I/O-Erweiterungskarte in einer einzigen, leistungsstarken Steuereinheit integriert. Entwickelt für komplexe industrielle Automatisierungsanwendungen, die zahlreiche E/A-Verbindungen erfordern, wie z. B. Erregersteuerungssysteme, Windturbinensteuerung und Gas-/Dampfturbinensteuerung, bietet es außergewöhnliche Zuverlässigkeit, Echtzeitverarbeitungsfähigkeit und flexible Netzwerkkonfiguration.
Das IS420UCECH1B-Modul wird ab ControlST V07.03 unterstützt und wurde speziell für Erregungssteuerungsanwendungen entwickelt.
Hardware-Zusammensetzung und Architektur
Das IS420UCECH1B-Modul besteht aus zwei Kern-Hardwarekomponenten:
UCSCH1x-Controller:
Verfügt über einen Quad-Core-Prozessor der AMD G-Serie mit 1,2 GHz, der leistungsstarke Echtzeit-Rechenfunktionen bietet.
Ausgestattet mit 4 GB DDR3-1333 SDRAM für Hochgeschwindigkeits-Datenzugriff.
Läuft auf dem Echtzeitbetriebssystem (RTOS) QNX Neutrino, das für hochzuverlässige Industrieumgebungen geeignet ist.
I/O-Erweiterungskarte mit sieben Ports:
Bietet 7 zusätzliche RJ-45-Ethernet-Ports zum Anschluss verteilter E/A-Module.
Unterstützt Kommunikationsprotokolle wie IONet (I/O-Netzwerk), PROFINET, EtherCAT oder High-Speed Serial Link (HSSL).
In Kombination mit den 3 nativen I/O-Ports des Controllers bietet dies bis zu 10 I/O-Netzwerkschnittstellen und verbessert so die Systemkonnektivität erheblich.
Der IS420UCECH1B verfügt über ein modulares, lüfterloses und batterieloses Design und bietet eine gute Beständigkeit gegen Vibrationen, Staub und Störungen, wodurch er für raue Industrieumgebungen geeignet ist.
Hauptmerkmale und Funktionalität
1. Hochleistungsfähige Multi-Core-Verarbeitung
Der Quad-Core-Prozessor unterstützt die parallele Bearbeitung mehrerer Steuerungsaufgaben und gewährleistet so einen stabilen Betrieb auch bei hohen Abtastraten (z. B. 10 ms).
Unterstützt Simplex-, Dual-Redundant- und Triple Modular Redundant (TMR)-Konfigurationen, um unterschiedliche Zuverlässigkeitsanforderungen zu erfüllen.
2. Flexible Kommunikationsschnittstellen
IONet: Ein privates Ethernet-Netzwerk für Mark-Steuerungen, das eine synchronisierte Hochgeschwindigkeitskommunikation zwischen E/A-Modulen und der Steuerung gewährleistet.
Optionale PROFINET- oder EtherCAT-Protokolle für eine einfachere Integration mit Geräten von Drittanbietern.
HSSL unterstützt die synchrone Punkt-zu-Punkt-Kommunikation für I/O-Module mit hohen Echtzeitanforderungen.
3. Unterstützung für eingebettete Außendienstmitarbeiter (EFA).
Enthält einen eingebetteten Field Agent für sichere Konnektivität zur Predix-Cloud-Plattform, der das Hochladen von Daten, Edge-Computing und Fernüberwachung ermöglicht.
Bietet lokale Webanwendungs-Hosting-Funktionen für individuelle Datenanalyse und Diagnose.
4. Unterstützung für virtuelle Netzwerke und virtuelle Maschinen
Basierend auf der Hypervisor-Technologie unterstützt es die Ausführung mehrerer virtueller Maschinen (VMs) auf einer einzigen Hardwareplattform (z. B. Mark VIe-Steuerungs-VM und EFA-VM).
Der Datenaustausch zwischen VMs erfolgt über ein internes virtuelles Netzwerk, sodass kein externer physischer Switch erforderlich ist und die Systemintegration und -sicherheit verbessert wird.
5. Hochpräzise Zeitsynchronisation
Nutzt das Protokoll IEEE 1588 (PTP), um Uhren zwischen dem Controller und den E/A-Modulen mit einer Genauigkeit von ±100 Mikrosekunden zu synchronisieren.
Gewährleistet die zeitliche Konsistenz der Datenerfassung und der Steuerausgänge, was für die Hochgeschwindigkeits-Prozesssteuerung von entscheidender Bedeutung ist.
Funktionsprinzip und Datenfluss
Als Kern des Steuerungssystems funktioniert der IS420UCECH1B wie folgt:
Systemstart und Initialisierung:
Beim Einschalten lädt der Controller die im Flash-Speicher gespeicherte Firmware und Anwendung.
Erkennt angeschlossene I/O-Module über die IONet-Schnittstellen und führt eine automatische Konfiguration durch (sofern die automatische Neukonfiguration aktiviert ist).
Datenerfassung und -verarbeitung:
I/O-Module übertragen Feldsensor- und Aktordaten über IONet an den UCECH1B.
Der Controller führt Echtzeitberechnungen basierend auf vordefinierter Steuerlogik aus (z. B. PID-Schleifen, Sequenzierung, Schutzverriegelungen).
Steuerausgang und Kommunikation:
Die Berechnungsergebnisse werden über IONet an die entsprechenden Ausgangsmodule gesendet, um Aktoren anzutreiben.
Gleichzeitig tauscht die Steuerung über den Unit Data Highway (UDH) Daten mit HMIs, Historianen oder anderen Steuerungssystemen aus.
Redundanz und Fehlertoleranz:
In redundanten Konfigurationen teilen mehrere UCECH1B-Controller alle I/O-Daten über IONet und sorgen so für eine nahtlose Umschaltung, wenn ein Controller ausfällt.
Cloud-Edge-Zusammenarbeit:
Die EFA-VM ist für die Verschlüsselung und Übertragung wichtiger Daten an die Predix-Cloud-Plattform verantwortlich und unterstützt Fernüberwachung, vorausschauende Wartung und Big-Data-Analysen.
Zusammenfassung der technischen Spezifikationen
| Artikelspezifikation | |
|---|---|
| Prozessor | AMD G-Serie Quad-Core 1,2 GHz |
| Erinnerung | 4 GB DDR3-1333 SDRAM |
| Lagerung | 2 GB NAND-Flash |
| E/A-Ports | 3 native Controller-Ports + 7 Erweiterungsports (RJ-45) |
| Kommunikationsprotokolle | IONet, PROFINET, EtherCAT, HSSL, Modbus TCP, OPC UA |
| Leistungsaufnahme | 24/28 V DC (Bereich: 18 – 30 V DC) |
| Stromverbrauch | Nominal 28 W, maximal 42 W |
| Betriebstemperatur | -40°C bis +70°C |
| Montage | Vertikale Montage, mindestens 100 mm Luftspalt oben/unten erforderlich |
| Gewicht | 2060 g |
| Zertifizierungen | CE, ATEX, UL, CSA, RoHS, FCC |
Typische Anwendungen
Erregersteuerungssysteme: Zur Spannungsregelung und Blindleistungskompensation von Synchrongeneratoren.
Steuerungssysteme für Windkraftanlagen: Hauptsteuerung oder Pitch-Steuerung, die mehrere Sensoren und Aktoren unterstützt.
Gas-/Dampfturbinensteuerung: Verwaltung kritischer Funktionen wie Brennstoffventile, Einlassleitschaufeln und Zündung.
Kombikraftwerke (CCPP): Fungieren als Balance of Plant (BOP)-Regler zur Koordinierung von Hilfssystemen.
Industrielle Prozesskontrolle: Geeignet für verteilte Kontrollstationen in Branchen wie Chemie, Wasseraufbereitung und Bergbau.




