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AO801 3BSE020514R1
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Das Analogausgangsmodul ABB AO801 ist eine Schlüsselkomponente des Automatisierungssystems ABB Ability™ System 800xA® und gehört zur E/A-Hardwarefamilie der S800L-Serie. Dieses Modul wurde für industrielle Automatisierungssteuerungsanwendungen entwickelt, die einen hochpräzisen und zuverlässigen analogen Signalausgang erfordern. Es bietet 8 unabhängige Single-Ended-, unipolare analoge Stromausgangskanäle und unterstützt standardmäßige industrielle Signalformate von 0 bis 20 mA und 4 bis 20 mA. Das AO801-Modul integriert fortschrittliche Selbstdiagnose- und Fehlerschutzmechanismen und gewährleistet so einen stabilen, kontinuierlichen Betrieb in rauen Industrieumgebungen. Es ist eine ideale Wahl für die präzise Prozesssteuerung in Bereichen wie der Prozessindustrie, Fertigung und Energie.
Als Teil des verteilten Steuerungssystems ABB System 800xA lässt sich das AO801-Modul nahtlos in andere Systemkomponenten integrieren. Es kommuniziert über den Hochgeschwindigkeits-Modulbus und ermöglicht die präzise Steuerung von Feldaktoren (z. B. Regelventile, Frequenzumrichter, Motorstarter). Sein modulares, kompaktes Design erleichtert die Installation und Wartung, während seine umfassenden Sicherheitszertifizierungen (z. B. CE, ATEX, cULus und große Schiffsklassifizierungsgesellschaften) die Konformität und Eignung für den Einsatz in verschiedenen industriellen und gefährlichen Umgebungen weltweit gewährleisten.
Das Kerndesign des AO801-Moduls dreht sich um Zuverlässigkeit, Präzision und Sicherheit. Seine Hauptfunktionen und Vorteile werden in den folgenden Aspekten demonstriert:
Leistungsstarke Mehrkanalausgabe:
Bietet 8 voneinander isolierte analoge Stromausgangskanäle.
Jeder Kanal kann unabhängig für den 0...20 mA- oder 4...20 mA-Ausgang konfiguriert werden. Der 4...20-mA-Bereich wird von der übergeordneten Steuerung oder dem Field Communication Interface (FCI) verwaltet, entspricht den Industriestandards und unterstützt ein „Live Zero“-Signal.
Das Single-Ended-Ausgangsdesign vereinfacht die Verkabelung.
Erhöhte Systemsicherheit und Zuverlässigkeit:
Output Set as Predetermined (OSP)-Funktion: Bei Erkennung eines internen Fehlers (z. B. Kommunikationsverlust, interner Diagnosefehler) kann das Modul alle Ausgangskanäle automatisch in einen vom Benutzer vordefinierten sicheren Zustand versetzen (z. B. letzten Wert halten, auf Minimum oder Maximum fallen) und so ein Durchgehen des Prozesses verhindern. Dies ist ein wesentliches Merkmal zur Gewährleistung der Betriebssicherheit.
Umfassende Selbstdiagnose: Das Modul führt regelmäßig interne Selbsttests durch und überwacht dabei die Stromversorgung, die internen Schaltkreise und den Kanalstatus. Modulstatus, Fehler und Fehler auf Kanalebene werden in Echtzeit über Status-LEDs auf der Vorderseite und Systemsoftware gemeldet.
Kurzschlussschutz: Die Ausgangsstufe ist kurzschlussfest und strombegrenzt ausgelegt. Selbst wenn der Ausgang versehentlich gegen Nullpotential (ZP) oder die +24-V-Versorgung kurzgeschlossen wird, führt dies nicht zu dauerhaften Modulschäden, was die Robustheit des Systems erheblich erhöht.
Gruppenweise Isolierung: Alle Ausgangskanäle sind als Gruppe elektrisch von der Systemmasse isoliert, wodurch Gleichtaktstörungen effektiv unterdrückt und die Signalintegrität und Systemimmunität verbessert werden.
Hervorragende dynamische Leistung und Genauigkeit:
Hohe Auflösung: Verwendet einen 12-Bit-Digital-Analog-Wandler (DAC) für eine feine Ausgabesteuerung.
Schnelle Reaktion: Die Signalberuhigungszeit (Anstiegszeit) beträgt typischerweise nur 10 µs und der Modulaktualisierungszyklus beträgt 1 ms, was den Anforderungen schneller Regelkreise entspricht.
Hohe Genauigkeit und geringe Temperaturdrift: Bei 25 °C überschreitet der maximale Skalenfehler 0,1 % nicht. Der Temperaturdriftkoeffizient beträgt typischerweise 30 ppm/°C, mit einem Maximum von 60 ppm/°C, was eine stabile Ausgabe über einen weiten Temperaturbereich gewährleistet.
Flexibler Anschluss und Installation:
Prozesssignal- und Stromversorgungsanschlüsse nutzen abnehmbare Klemmenblöcke, was die Installation, Inbetriebnahme und Wartung erleichtert.
Unterstützt eine Vielzahl von Drahtgrößen (massiv: 0,05–2,5 mm²; mehrdrähtig: 0,05–1,5 mm²) und bietet empfohlene Drehmomentwerte (0,5–0,6 Nm) und Abisolierlängen (6–7,5 mm) für standardisierte Verarbeitung.
Das Modul ist kompakt (B 86,1 mm x T 58,5 mm x H 110 mm) und leicht (0,24 kg) und eignet sich für die Schienenmontage mit hoher Dichte.
Robuste Umweltverträglichkeit:
Großer Betriebstemperaturbereich: 0 bis +55 °C (zertifiziert für +5 bis +55 °C). Der Lagertemperaturbereich beträgt -40 bis +70 °C.
Hohe Schutzart: IP20 (Schutz gegen Fingerkontakt und feste Gegenstände ≥12,5 mm Durchmesser), erfüllt Anforderungen für den Einbau in Schaltschränken.
Gute Feuchtigkeitstoleranz: Unterstützt 5 % bis 95 % relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend).
Umfassender Korrosionsschutz: Entspricht der Stufe ISA-571.04 G3, geeignet für Industrieumgebungen mit leicht korrosiver Atmosphäre.
Umfangreiche Branchenzertifizierungen:
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV): Entspricht EN 61000-6-2 (Störfestigkeit für Industrieumgebungen) und EN 61000-6-4 (Emission für Industrieumgebungen).
Elektrische Sicherheit: Entspricht EN/UL 61010-1 und EN/UL 61010-2-201.
Zertifizierungen für explosionsgefährdete Bereiche: Geeignet für explosionsgefährdete Bereiche der Klasse I Division 2 (cULus) und ATEX/IECEx Zone 2 und bietet Zugangsgenehmigung für Anwendungen in der Öl- und Gasindustrie, der chemischen Industrie und ähnlichen Industrien.
Marine-Zertifizierungen: Zertifiziert von großen Klassifizierungsgesellschaften, darunter ABS (USA), BV (Frankreich), DNV (Norwegen), LR (Großbritannien), geeignet für maritime Anwendungen.
Umweltkonformität: Entspricht den EU-Richtlinien RoHS (2011/65/EU) und WEEE (2012/19/EU).
1. Überblick über das Blockdiagramm des Moduls:
Das Funktionsblockdiagramm zeigt, dass der Kern des AO801-Moduls ein Mikroprozessor (CPU) ist, der für die Kommunikation mit dem übergeordneten Controller über die Modulebus-Schnittstelle (MBI) und die Verwaltung der D/A-Wandler für alle 8 Kanäle verantwortlich ist. Die Ausgangsstufe jedes Kanals ist mit EMV-Schutzschaltungen ausgestattet, um die Signalqualität sicherzustellen. Das Modul überwacht intern den 5V- und 24V-Versorgungsstatus (Power_ok), der die Grundlage für Selbstdiagnose und Statusanzeige bildet.
2. Berechnung der Verlustleistung (wichtigste Überlegung):
Die gesamte Verlustleistung des Moduls (typischerweise 3,8 W) stammt hauptsächlich von den Ausgangsstufen. Um einen langfristig zuverlässigen Modulbetrieb (bei hoher MTBF) zu gewährleisten, muss die tatsächliche Verlustleistung der Ausgangsstufen berechnet werden, um eine Überhitzung aufgrund übermäßiger Belastung zu vermeiden. Die Verlustleistung der Endstufe wird wie folgt berechnet:
Wenn die externe Versorgungsspannung für die Ausgangsstufen, UP, < 24 V ist: P_output = Σ [ (UP - 4,7 - (R_Li + 100) × I_CHi) × I_CHi ] (i=1 bis 8)
Wenn die externe Versorgungsspannung für die Ausgangsstufen UP ≥ 24 V ist: P_output = Σ [ (19,3 - (R_Li + 100) × I_CHi) × I_CHi ] (i=1 bis 8)
Wo:
UP : Versorgungsspannung für die Ausgangsstufen
I_CHi : Durchschnittlicher Ausgangsstrom von Kanal i (A)
R_Li : Lastwiderstand von Kanal i (Ω)
Die 100 Ω in der Formel stellen die feste Impedanz der internen Ausgangsschleife des Moduls dar.
Berechnungskriterium: Die Summe der Verlustleistungen aller 8 Kanäle, P_output , muss weniger als 1,2 W betragen. Diese Prüfung ist insbesondere dann erforderlich, wenn die Ausgangslast weniger als 250 Ohm beträgt und eine höhere Versorgungsspannung verwendet wird. Eine kurzzeitige Überlastung oder ein Kurzschluss beschädigen das Modul nicht, eine langfristige Überlastung verringert jedoch die mittlere Zeit zwischen Ausfällen (Mean Time Between Failures, MTBF) des Moduls erheblich.
1. Anschlussbelegung:
Die 16 Prozessanschlüsse des Moduls (10, 1-, 20, 2- … 80, 8-) entsprechen jeweils dem positiven Ausgang und Rücklauf (ZP) für jeden der 8 Kanäle. Klare Markierungen erleichtern die Verkabelung und die Überprüfung der Schaltkreise.
2. Typisches Verdrahtungsdiagramm:
Jeder Kanal ist in einer 2-Draht-Konfiguration mit dem Feldgerät (z. B. Ventilstellungsregler) verbunden. Der „+ Output“-Anschluss des Moduls wird mit dem positiven Signalanschluss des Geräts verbunden, und der negative oder gemeinsame Anschluss des Geräts wird mit dem entsprechenden „Return (ZP)“-Anschluss des Moduls verbunden. Diese Verkabelung stellt die Standard-Stromschleifen-Verbindungsmethode dar.
3. Anwendungsfelder:
Das ABB AO801-Modul wird häufig in Szenarien eingesetzt, die eine hochpräzise analoge Steuerung erfordern, zum Beispiel:
Prozessindustrie: Steuerung von Durchfluss-, Druck-, Temperatur- und Füllstandsregelventilen in chemischen, petrochemischen, pharmazeutischen und Wasseraufbereitungsanlagen.
Leistung und Energie: Kesselspeisewasserregelung, Turbinendrehzahlregelung, Brennstoffzufuhrregelung.
Fertigung: Geschwindigkeitsregelung der Produktionslinie, Spannungsregelung, Temperaturregelung.
Marine & Offshore: Motorsteuerung, Ballastwassersysteme, Lenkgetriebesteuerung.
Gebäudeautomation: Steuerung von Klappen und Wasserventilen in großen HVAC-Systemen.
| Kategorieparameter | der | Spezifikation und Beschreibung |
|---|---|---|
| Allgemeine Informationen | Produkttyp | AO801 |
| Artikelnummer | 385E020514R1 | |
| Modultyp | Analoger Ausgang | |
| Mechanik | S800L | |
| Ausgabeeigenschaften | Anzahl der Kanäle | 8 |
| Signaltyp | Unipolar, Single-Ended | |
| Ausgabebereich | 0...20 mA, 4...20 mA (Letzteres wird vom Controller/FCI verwaltet) | |
| Über-/Unterbereichsfähigkeit | ±15 % | |
| Maximale Ausgangslast | ≤ 850 Ω (um 20 mA Vollausschlag bei Nennspannung sicherzustellen) | |
| Auflösung | 12 Bit | |
| Genauigkeit (bei 25°C) | ≤ 0,1 % des Skalenendwerts | |
| Temperaturdrift | Typisch: 30 ppm/°C; Maximal: 60 ppm/°C | |
| Aufstiegszeit | 10 µs (typisch) | |
| Zykluszeit aktualisieren | 1 ms | |
| Strombegrenzung | Ja, kurzschlussfester Ausgang | |
| Elektrische Eigenschaften | Isolierung | Ausgangskanalgruppe von Masse isoliert |
| Bemessungsisolationsspannung | 50 V | |
| Dielektrische Prüfspannung | 500 V Wechselstrom | |
| Verlustleistung | Typisch 3,8 W | |
| +5 V Modulbus-Stromverbrauch | Maximal 70 mA | |
| +24 V externer Versorgungsstromverbrauch | Max. 200 mA (für Endstufenantrieb) | |
| Anschluss und Installation | Maximale Feldkabellänge | 600 Meter (656 Yards) |
| Unterstützte Drahtgrößen | Massiv: 0,05–2,5 mm² (30–12 AWG) Litzen: 0,05–1,5 mm² (30–12 AWG) |
|
| Klemmendrehmoment | Empfohlen 0,5 - 0,6 Nm | |
| Abisolierlänge | 6 - 7,5 mm (0,24 - 0,30 Zoll) | |
| Diagnostik & Indikation | Front-LED | Status-LED: Zeigt Betrieb oder Fehler an |
| Statusüberwachungsanzeige | Kann Modulfehler, Modulwarnung und Kanalfehler melden | |
| Ausgabe als voreingestellt festgelegt (OSP) | Unterstützt, der Ausgang geht bei Fehler auf den vordefinierten Wert | |
| OSP-Timer-Optionen | 256 ms, 512 ms, 1024 ms | |
| Umwelt & Zertifizierungen | Betriebstemperatur | 0 bis +55 °C (Betriebszulassung: +5 bis +55 °C) |
| Lagertemperatur | -40 bis +70 °C | |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 5 % bis 95 %, nicht kondensierend | |
| Max. Umgebungstemp. (horizontale Montage) | 55 °C | |
| Max. Umgebungstemp. (vertikale Montage) | 40 °C | |
| Verschmutzungsgrad | Grad 2 (IEC 60664-1) | |
| Schutzklasse | IP20 (IEC 60529) | |
| Korrosive Atmosphäre | ISA-571.04 G3 | |
| Mechanische Betriebsbedingungen | IEC/EN 61131-2 | |
| EMV-Standards | Emission: EN 61000-6-4 Immunität: EN 61000-6-2 |
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| Elektrische Sicherheitsstandards | EN 61010-1, UL 61010-1, EN 61010-2-201, UL 61010-2-201 | |
| Zertifizierungen für explosionsgefährdete Bereiche | Klasse I Div 2 (cULus), Klasse I Zone 2 (cULus), ATEX Zone 2 | |
| Marine-Zertifizierungen | ABS, BV, DNV, LR | |
| Überspannungskategorie | IEC/EN 60664-1, EN 50178 | |
| Ausrüstungsklasse | Klasse I (IEC 61140, erdgeschützt) | |
| Umweltrichtlinien | RoHS: RICHTLINIE/2011/65/EU WEEE: RICHTLINIE/2012/19/EU |
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| Physikalische Eigenschaften | Breite | 86,1 mm (3,4 Zoll) |
| Tiefe | 58,5 mm (2,3 Zoll) | |
| Höhe | 110 mm (4,33 Zoll) | |
| Gewicht | 0,24 kg (0,53 Pfund) |