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DI821 3BSE008550R1
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Das DI821 ist ein von ABB entwickeltes Hochleistungs-Digitaleingangsmodul, das für die System 800xA®-Hardwareplattform konzipiert ist. Es eignet sich für die digitale Hochspannungssignalerfassung in industriellen Automatisierungssteuerungssystemen. Dieses Modul verfügt über 8 unabhängig isolierte Eingangskanäle, die einen 230-V-AC- oder 220-V-DC-Eingang unterstützen. Es wird häufig in der Energieversorgung, in der Prozessindustrie, im Schwermaschinenbau und in anderen Anwendungen eingesetzt, die eine Hochspannungssignalüberwachung erfordern.
Der DI821 ist modular aufgebaut und kann mit verschiedenen Module Termination Units (MTUs) verwendet werden, wodurch flexible Systemintegrationslösungen bereitgestellt werden. Es umfasst erweiterte Funktionen wie Spannungsüberwachung, Signalfilterung und Statusanzeige und verbessert so die Systemzuverlässigkeit und Wartbarkeit erheblich.
Hochspannungs-Mehrkanaleingang: Bietet 8 unabhängige Kanäle, die jeweils einen Eingang von 230 V AC (164–264 V) oder 220 V DC (175–275 V) unterstützen und so die Anforderungen für den Anschluss verschiedener Hochspannungssignale in industriellen Feldanwendungen erfüllen.
Individuell isolierte Kanäle: Jeder Eingangskanal nutzt eine optische Isolationstechnologie, die effektiv verhindert, dass Feldinterferenzsignale in das Steuerungssystem gelangen und einen sicheren und stabilen Betrieb gewährleistet.
Integrierte Spannungsüberwachung: Kanal 1 und Kanal 8 können als Spannungsüberwachungseingänge konfiguriert werden, die den Status der Feldstromversorgung für die Kanäle 2–4 bzw. 5–7 überwachen. Bei Verlust der überwachten Spannung aktiviert das Modul Fehlereingänge und lässt die Warn-LED aufleuchten. Das Fehlersignal kann über den ModuleBus ausgelesen werden, was eine schnelle Fehlerlokalisierung ermöglicht.
Konfigurierbare digitale Filterung: Jeder Kanal verfügt über einen wählbaren digitalen Filter (2 ms, 4 ms, 8 ms, 16 ms), der Rauschimpulse effektiv unterdrückt und eine genaue und stabile Signalerfassung gewährleistet.
Umfassende Statusanzeige: Auf der Vorderseite des Moduls befinden sich LEDs für Betrieb, Fehler, Warnung und den Status einzelner Kanäle, sodass das Wartungspersonal vor Ort den Modul- und Kanalstatus in Echtzeit überwachen kann.
Robuste Umweltverträglichkeit: Das Modul entspricht mehreren internationalen Zertifizierungen (CE, UL, ABS, BV, DNV usw.), unterstützt einen weiten Betriebstemperaturbereich (0 bis +55 °C) und bietet eine gute Störfestigkeit und Korrosion, wodurch es für raue Industrieumgebungen geeignet ist.
Flexible Installationskompatibilität: Kompatibel mit verschiedenen erweiterten (TU831, TU839, TU851) und kompakten (TU811, TU813) Modulabschlusseinheiten, die unterschiedliche Schranklayouts und Verkabelungsanforderungen erfüllen.
Die Kanäle 1 und 8 des DI821 sind als dedizierte Spannungsüberwachungseingänge konzipiert. Bei Anwendungen, die eine hohe Zuverlässigkeit erfordern, kann die Feldstromversorgung für eine Gruppe von Eingangskanälen (2–4 oder 5–7) an den entsprechenden Überwachungskanal (1 oder 8) angeschlossen werden. Das Modul überwacht intern kontinuierlich die Spannung an diesem Überwachungspunkt. Wenn die Spannung ausfällt, stellt es fest, dass die externe Stromversorgung für diese Eingangsgruppe ausgefallen ist, aktiviert ein internes Fehlersignal, lässt die LED „Warnung“ aufleuchten und meldet den Status über den ModuleBus. Diese Funktion kann über Softwareparameter aktiviert oder deaktiviert werden. Bei Deaktivierung können die Kanäle 1 und 8 als normale Eingangskanäle verwendet werden.
Jeder Eingangskanal verfügt über einen festen 6-ms-Analogfilter zur Glättung des Eingangssignals. Darüber hinaus können Benutzer die digitale Filterzeit (2, 4, 8, 16 ms) für jeden Kanal basierend auf den Feldinterferenzbedingungen unabhängig konfigurieren. Der digitale Filter funktioniert wie folgt: Jeder Impuls, dessen Dauer kürzer als die ausgewählte Filterzeit ist, wird als Rauschen betrachtet und herausgefiltert. Nur Impulse mit einer Breite von mehr als dem 1,5-fachen der Filterzeit (dh 3, 6, 12, 24 ms) werden als gültige Signale erkannt und an die Steuerung übertragen. Dieser Doppelfiltermechanismus verbessert die Immunität des Moduls in Umgebungen mit starken elektromagnetischen Störungen erheblich.
Abhängig von der gewählten Module Termination Unit (MTU) bietet der DI821 unterschiedliche Klemmenblockanordnungen:
TU831/TU851 Erweiterte MTU: Bietet zwei unabhängige Anschlüsse pro Kanal (z. B. Kanal 1.1 und Kanal 1.2) und ermöglicht so den separaten Anschluss von Signalleitungen und Hochpotentialreferenzen.
TU811/TU813 Compact MTU: Bietet außerdem zwei Anschlüsse pro Kanal in einem kompakten Layout, geeignet für Schränke mit begrenztem Platzangebot.
TU839 Erweiterte MTU: Zusätzlich zur Bereitstellung von zwei Anschlüssen pro Kanal bietet es einen zusätzlichen Anschluss für die ausgehende Sensorversorgung pro Kanalgruppe und vereinfacht so die Verkabelung für Sensoren, die externe Stromversorgung benötigen.
Detaillierte Klemmendefinitionen finden Sie in der Tabelle „Prozessanschlüsse“ und den Verdrahtungsplänen im Produkthandbuch.
Dank seiner Hochspannungseingangsfähigkeit und seinem robusten Zuverlässigkeitsdesign eignet sich der DI821 für verschiedene Industriebereiche:
Energiewirtschaft: Wird zur Überwachung von Statussignalen (Schließer-/Öffnerkontakte) von Geräten wie Leistungsschaltern, Trennschaltern und Schutzrelais verwendet, oft direkt von Hochspannungs-Sekundärkreisen.
Prozessindustrie (Petrochemie, Chemie, Pharmazie): Erfasst kritische Sicherheits- und Prozesssignale wie den Betriebsstatus von Hochspannungsmotoren, Endschaltersignale großer Ventile und den Status von Not-Aus-Tasten.
Schwermaschinen und Fertigung: Überwacht den Status von Hochspannungssteuerkreisen für Geräte wie große Pressen, Werkzeugmaschinen und Fördersysteme.
Infrastruktur: Wird zur Statusrückmeldung von Hochspannungs-Wasserpumpen, Lüftern, Beleuchtungskreisen in der Gebäudeautomation oder zur Statuserfassung in Signalsystemen für den Schienenverkehr verwendet.
Schiffs- und Offshore-Technik: Dank seiner mehrfachen Zertifizierung durch die Schifffahrtsklassifikationsgesellschaft eignet sich der DI821 hervorragend zur Überwachung des Status von Schiffsantriebssystemen und Kabinenausrüstung.
Der DI821 ist Teil der ABB S800 I/O-Serie und des System 800xA-Steuerungssystems. Es muss in einem kompatiblen S800-Rack oder einer modularen Basiseinheit installiert werden und kommuniziert mit der Steuerung über den ModuleBus.
Berücksichtigen Sie bei der Auswahl einer MTU Folgendes:
Platzbedarf: Kompakte MTUs (TU811/TU813) eignen sich für Installationen mit hoher Dichte.
Verkabelungskomfort: Erweiterte MTUs (TU831/TU839/TU851) bieten größere Verkabelungsbereiche und zusätzliche Funktionsanschlüsse (z. B. Sensorstrom).
Schlüsselcode: Es muss eine MTU mit dem Schlüsselcode „AC“ verwendet werden, um physikalische Kompatibilität sicherzustellen und Fehleinfügungen zu verhindern.
Im Control Builder von ABB oder ähnlichen Engineering-Tools kann das Modul DI821 wie folgt konfiguriert werden:
Stellen Sie die digitale Filterzeit für jeden Kanal ein.
Aktivieren oder deaktivieren Sie die Spannungsüberwachungsfunktion für die Kanäle 1 und 8.
Definieren Sie die normale/invertierte Logik für Kanalsignale.
Legen Sie Fail-Safe-Werte fest (welchen Wert der Kanal bei Kommunikationsverlust halten oder auf den er umschalten soll).
Laden Sie nach der Konfiguration die Einstellungen auf den Controller herunter. Der Betriebsstatus des Moduls kann dann über die Modul-LEDs und die Software-Diagnoseschnittstelle überwacht werden.
| Kategorieparameter | der | Spezifikation |
|---|---|---|
| Grundlegende Informationen | Produktmodell | DI821 |
| Produktcode/Bestellnummer | 38SE008550R1 | |
| Modultyp | Digitales Eingangsmodul | |
| Kompatibles System | ABB Ability™ System 800xA®, S800 I/O | |
| Elektrische Eigenschaften | Nennspannungs-/Signalspezifikation | 230 V AC / 220 V DC |
| Anzahl der Eingangskanäle | 8 | |
| Eingabetyp | Strom sinkt | |
| AC-Eingangsspannungsbereich (logisch „1“) | 164 – 264 V Wechselstrom | |
| DC-Eingangsspannungsbereich (logisch „1“) | 175 – 275 V Gleichstrom | |
| Eingangsspannungsbereich (logisch „0“) | 0 – 50 V AC / 0 – 40 V DC | |
| Nenneingangsstrom (@230V AC) | 11mA | |
| Nenneingangsstrom (@220 V DC) | 1,6mA | |
| Eingangsimpedanz (AC/DC) | 21 kΩ (AC) / 134 kΩ (DC) | |
| Eingangsfrequenzbereich (AC) | 47 – 63 Hz | |
| Signalverarbeitung | Ein-/Aus-Verzögerung des analogen Filters | Ein: 5 ms; Aus: 28 ms |
| Wählbare digitale Filterzeiten | 2 ms, 4 ms, 8 ms, 16 ms | |
| Beschreibung der Filterfunktion | Störimpulse, die kürzer als die eingestellte Zeit sind, werden herausgefiltert; Impulse, die länger als 3, 6, 12, 24 ms sind, werden durchgelassen. | |
| Anschluss und Verkabelung | Unterstützte MTU-Typen | TU811, TU813, TU831, TU839, TU851 |
| MTU-Schlüsselcode | Wechselstrom | |
| Maximale Feldkabellänge (AC) | 200 Meter (219 yds), Kapazität ≤ 100 pF/m | |
| Maximale Feldkabellänge (DC) | 600 Meter (656 Yards) | |
| Isolation und Sicherheit | Kanalisolation | Kanäle einzeln isoliert |
| Bemessungsisolationsspannung | 250 V | |
| Dielektrische Prüfspannung | 2000 V Wechselstrom | |
| Elektrische Sicherheitsstandards | EN 61010-1, UL 61010-1, EN 61010-2-201, UL 61010-2-201 | |
| Überspannungskategorie | IEC/EN 60664-1, EN 50178 | |
| Ausrüstungsklasse | Klasse I (IEC 61140, erdgeschützt) | |
| Strom und Verbrauch | +5 V ModuleBus-Stromverbrauch | 50mA |
| +24 V ModuleBus-Stromverbrauch | 0mA | |
| +24 V externer Stromverbrauch | 0mA | |
| Typische Verlustleistung (70 % aktive Kanäle) | 2,8 W | |
| Diagnostik & Indikation | LEDs auf der Vorderseite | Fehler (F), Betrieb (R), Warnung (W), Kanal 1-8 Status |
| Aufsichtsfunktion | Prozessspannungsüberwachung (über Kanäle 1 und 8) | |
| Statusanzeigetypen | Modulfehler, Modulwarnung, Kanalfehler | |
| Mechanische Eigenschaften | Breite | 45 mm (1,77 Zoll) |
| Tiefe (ohne/mit Stecker) | 102 mm (4,01') / 111 mm (4,37') | |
| Höhe | 119 mm (4,7 Zoll) | |
| Gewicht | 0,18 kg (0,4 Pfund) | |
| Umwelt & Zertifizierungen | Betriebstemperatur | 0 bis +55 °C (32 bis 131 °F), zertifizierter Bereich: +5 bis +55 °C |
| Lagertemperatur | -40 bis +70 °C (-40 bis 158 °F) | |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 5 % bis 95 %, nicht kondensierend | |
| Verschmutzungsgrad | Grad 2 (IEC 60664-1) | |
| Schutzklasse | IP20 (IEC 60529) | |
| Korrosionsschutz | ISA-571.04: G3 | |
| EMV-Standards | EN 61000-6-4 (Emission), EN 61000-6-2 (Immunität) | |
| Mechanische Betriebsbedingungen | IEC/EN 61131-2 | |
| Marine-Zertifizierungen | ABS, BV, DNV, LR | |
| Zertifizierung für Gefahrenbereiche | Nicht anwendbar | |
| RoHS-Konformität | RICHTLINIE/2011/65/EU (EN 50581:2012) | |
| WEEE-Konformität | RICHTLINIE/2012/19/EU | |
| CE-Kennzeichnung | Ja |