ABB
AI801 3BSE020512R1
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Das analoge Eingangsmodul AI801 von ABB ist ein leistungsstarkes, äußerst zuverlässiges Signalerfassungsmodul in Industriequalität, das für industrielle Automatisierungssteuerungssysteme entwickelt wurde. Dieses Modul gehört zur Hardwarefamilie der Steuerungssysteme ABB 800xA® und Symphony Plus und eignet sich für verschiedene Prozesssteuerungs-, Überwachungs- und Datenerfassungsanwendungen. Das AI801-Modul bietet 8 Stromeingangskanäle, unterstützt standardmäßige industrielle Signalbereiche, verfügt über eine gute Entstörungsfähigkeit, elektrische Isolierung und umfassende Schutzfunktionen, wodurch es für anspruchsvolle Industrieumgebungen geeignet ist.
Das Modul verfügt über eine kompakte mechanische S800L-Struktur, unterstützt die Schienenmontage und ist für eine einfache Installation und Wartung mit steckbaren Klemmenblöcken ausgestattet. Sein Design entspricht mehreren internationalen Sicherheits- und elektromagnetischen Verträglichkeitsstandards und wird häufig in Branchen wie Energie, Chemie, Öl und Gas, Wasseraufbereitung und Fertigung eingesetzt, die eine hochpräzise analoge Signalerfassung erfordern.
Mehrkanaliger Eingang mit hoher Dichte: Bietet 8 unabhängige analoge Eingangskanäle, was eine effiziente Nutzung des Rack-Platzes ermöglicht und die Gesamtsystemkosten senkt.
Breite Signalkompatibilität: Unterstützt sowohl 0…20 mA- als auch 4…20 mA-Gleichstromsignalstandards und deckt den Ausgang der überwiegenden Mehrheit der industriellen Sender ab.
Hohe Genauigkeit und Auflösung: Verfügt über eine 12-Bit-Auflösung mit einem maximalen Fehler von nicht mehr als 0,1 % und gewährleistet so die Genauigkeit der Signalerfassung.
Robuster Eingangsschutz:
Die Eingangsschleife enthält einen PTC-Widerstand (Positive Temperature Coefficient) zum Schutz vor Überstrom und Kurzschlüssen, der bis zu 30 VDC dauerhaft ohne Schaden aushalten kann.
Die Eingänge sind gegen ZP (Nullpunkt) oder +24 V kurzschlusssicher.
Unterstützt die Überlagerung von HART-Kommunikationssignalen und ist mit intelligenten Instrumenten kompatibel.
Elektrische Isolierung: Die 8 Kanäle sind als einzelne Gruppe von der Systemmasse isoliert, wodurch Gleichtaktstörungen wirksam unterdrückt und die Störfestigkeit und Sicherheit des Systems verbessert werden.
Bequeme Anbindung und Integration:
Prozesssignal- und Leistungsanschlüsse werden über lösbare Steckverbinder hergestellt, was die Wartung erleichtert.
Die integrierte Spannungsverteilung des Senders vereinfacht die Verkabelung für 2-Draht-Sender.
Kommuniziert mit dem Leitsystem-Master über ModuleBus.
Robuste Umweltverträglichkeit: Verfügt über einen breiten Betriebstemperaturbereich, eine gute Feuchtigkeitstoleranz und einen Korrosionsschutz und erfüllt die Anforderungen verschiedener Industrieumgebungen.
Umfassende Diagnose und Statusanzeige: Die Frontplatte ist mit Status-LEDs ausgestattet, die den Modulbetrieb, Fehler, Kanalfehler usw. anzeigen und so eine schnelle Fehlerbehebung ermöglichen.
Die Kernfunktion des AI801-Moduls besteht darin, analoge Stromsignale von Feldtransmittern (z. B. Druck-, Temperatur-, Durchfluss-, Füllstandtransmitter) in digitale Werte umzuwandeln, die vom Steuerungssystem verarbeitet werden können. Das interne Blockdiagramm zeigt, dass das Modul einen Multiplexer (MUX), einen Analog-Digital-Wandler (ADC), Isolationsschaltungen, Leistungsumwandlungsschaltungen und eine ModuleBus-Schnittstelle enthält.
Signaleingang und -aufbereitung: Das Stromsignal für jeden Kanal fließt durch einen 250-Ω-Abtastwiderstand (mit integriertem PTC-Schutz) am Eingang und erzeugt ein entsprechendes Spannungssignal. Der eingebaute PTC-Widerstand erhöht seine Impedanz bei Überstrom oder Kurzschluss stark, begrenzt den Strom und schützt nachgeschaltete Schaltkreise.
Filterung und Abtastung: Das Signal durchläuft einen Tiefpassfilter zweiter Ordnung mit einer Grenzfrequenz von 3,5 Hz, wodurch hochfrequentes Rauschen wirksam unterdrückt wird. Ein Multiplexer wählt dann nacheinander das Signal jedes Kanals aus und sendet es zur Umwandlung an den 12-Bit-ADC.
Elektrische Isolierung: Das digitalisierte Signal vom ADC wird über eine Isolationsbarriere übertragen, wodurch eine elektrische Isolierung zwischen der Eingangskanalgruppe und dem ModuleBus/anderen Systemteilen erreicht wird. Dies verhindert nicht nur Erdschleifenstörungen, sondern erhöht auch die Systemsicherheit im Fehlerfall.
Sender-Stromversorgung: Das Modul versorgt angeschlossene Sender über die Anschlüsse L1+ und L2+ mit Strom (gespeist von der externen 24-V-Prozessspannung). Dieses Design vereinfacht die Verkabelung für 2-Draht-Transmitter und macht separate Stromverteilungsgeräte überflüssig.
Kommunikation und Diagnose: Die konvertierten Daten werden über ModuleBus auf die Steuerung (z. B. AC 800M) hochgeladen. Das Modul führt eine kontinuierliche Selbstdiagnose durch, überwacht die Stromversorgung, die internen Schaltkreise und den Kanalstatus und meldet dies über LEDs auf der Vorderseite und Statuswörter an das Steuerungssystem.
Erläuterung des Schaltplans:
Die 16 Prozessanschlüsse des Moduls erscheinen paarweise (z. B. 1+ und 1I für Kanal 1). Bei einem 2-Draht-Messumformer ist die Verkabelung wie folgt:
„+“-Anschluss des Senders → Lx+ -Anschluss des Moduls (versorgt Strom)
Anschluss „-“ des Senders → Anschluss xI des Moduls (Signaleingang).
Das Modul verbindet intern Lx+ und x+ elektrisch und vervollständigt so den Stromkreis.
Dank seiner hohen Zuverlässigkeit, hohen Dichte und robusten Schutzfunktionen eignet sich das AI801-Modul für die folgenden Industriebereiche:
Prozessindustrie: In der Erdöl- und Chemieindustrie, der Pharmaindustrie, der Lebensmittel- und Getränkeindustrie usw. zum Anschluss von Druck-, Temperatur-, Durchfluss-, Füllstands- und pH-Transmittern, die eine kontinuierliche Prozessüberwachung und -steuerung ermöglichen.
Energiewirtschaft: In Kraftwerken (Wärme-, Wasser-, Kernkraftwerke) zur Erfassung analoger Signale wie Temperatur, Druck und Vibration von verschiedenen Hilfssystemen, Beteiligung am Geräteschutz und Leistungsoptimierung.
Wasser- und Abwasseraufbereitung: Überwachung des Rohrleitungsdrucks, des Pumpeneinlass-/-auslassdrucks, des Tankfüllstands, der Durchflussmessersignale usw. zur Pumpen-/Ventilsteuerung und Prozessautomatisierung.
Fertigung: Überwachung von Prozessparametern wie Motorstrom, Hydraulikdruck und Ofentemperatur in Produktionslinien, um Produktqualität und Gerätesicherheit sicherzustellen.
Gebäudeautomation: Kann zum Anschluss von Temperatur-, Feuchtigkeits- und Drucksensoren in HLK-Systemen verwendet werden, obwohl sein industrietaugliches Design eher in großen zentralen Überwachungssystemen zu finden ist.
Installation:
Setzen Sie das Modul in einen Standardsockel einer S800-I/O-Station ein.
Stellen Sie sicher, dass die Arbeitsumgebung den Anforderungen an Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Verschmutzungsgrad entspricht.
Verwenden Sie Kabel, die den Spezifikationen entsprechen, und ziehen Sie die Klemmenschrauben mit dem empfohlenen Drehmoment an, um schlechten Kontakt oder eine Beschädigung der Klemmen zu vermeiden.
Konfiguration:
Fügen Sie das entsprechende Hardwaregerät im Engineering-System ABB 800xA oder Symphony Plus hinzu.
Konfigurieren Sie den Signaltyp (0–20 mA oder 4–20 mA), technische Einheiten, Bereichsgrenzen und Alarmwerte für jeden Kanal.
Aktivieren oder konfigurieren Sie Eingabefilterparameter nach Bedarf.
Wartung:
Überprüfen Sie die Verkabelung regelmäßig auf festen Sitz und Anzeichen von Korrosion.
Überwachen Sie den Modul- und Kanalstatus über die Steuerungssystemsoftware und notieren Sie alle Meldungen „Modulwarnung“ oder „Kanalfehler“.
Das Modul selbst ist wartungsfrei; Im Falle eines Hardwarefehlers sollte das gesamte Modul ausgetauscht werden.
| Artikelspezifikation | |
|---|---|
| Grundparameter | |
| Produktmodell | AI801 |
| Artikelnummer | 3BSE02O512R1 |
| Modultyp | Analoges Eingangsmodul |
| Mechanik | S800L |
| Eingangskanäle | |
| Anzahl der Kanäle | 8 Kanäle |
| Eingabetyp | Single-Ended, unipolar |
| Signalspezifikation | 0…20 mA, 4…20 mA DC |
| HART-Unterstützung | Ja (Eingang widersteht HART-Signal) |
| SOE (Sequenz von Ereignissen) | NEIN |
| Redundanz | NEIN |
| Anwendung mit hoher Integrität | NEIN |
| Eigensicherheit | NEIN |
| Elektrische Eigenschaften | |
| Auflösung | 12 Bit |
| Messbereich | 0…20 mA, 4…20 mA (Hinweis: 4-20-mA-Bereich wird von FCI oder Controller verwaltet) |
| Unter-/Überbereich | -0 % / +15 % |
| Eingangsimpedanz (Stromeingang, inkl. PTC) | 230 Ω – 275 Ω |
| Max. Eingangsspannung (zerstörungsfrei) | 30 V Gleichstrom |
| Maximale Feldkabellänge | 600 Meter (656 Yards) |
| Normalmodus-Unterdrückungsverhältnis (NMRR), 50/60 Hz | > 40 dB |
| Maximaler Fehler | ≤ 0,1 % |
| Dynamische Leistung | |
| Zykluszeit aktualisieren | 1 ms |
| Grenzfrequenz des Eingangsfilters (2. Ordnung) | 3,5 Hz |
| Anstiegszeit des Eingangsfilters (0–90 %) | 140 ms (Datenblattnotizen 180 ms) |
| Isolationseigenschaften | |
| Isolationstyp | Gruppenisolation (8 Kanäle als eine Gruppe, isoliert von Masse) |
| Bemessungsisolationsspannung | 50 V |
| Dielektrische Prüfspannung | 500 V Wechselstrom |
| Leistungsanforderungen | |
| Prozessstrom (extern 24 V, UPx) Stromverbrauch | 30mA |
| ModuleBus (+5V) Stromverbrauch | 70mA |
| ModuleBus (+24V) Stromverbrauch | 0mA |
| Gesamtverlustleistung | 1,1 W |
| Temperatureigenschaften | |
| Temperaturdrift | Typisch 50 ppm/°C, Maximum 80 ppm/°C |
| Verkabelungsspezifikationen | |
| Unterstützte Drahtgröße (fest) | 0,05 – 2,5 mm² (30 – 12 AWG) |
| Unterstützte Drahtgröße (verseilt) | 0,05 – 1,5 mm² (30 – 12 AWG) |
| Empfohlenes Anzugsdrehmoment | 0,5 – 0,6 Nm |
| Abisolierlänge | 6 – 7,5 mm (0,24 – 0,30 Zoll) |
| Diagnostik & Indikation | |
| LEDs auf der Vorderseite | 'S' (Status) – Betriebs-/Fehleranzeige |
| Überwachter Status | Modulfehler, Modulwarnung, Kanalfehler |
| Umgebungsbedingungen | |
| Betriebstemperatur | 0 bis +55 °C (Zulassungen erteilt für +5 bis +55 °C) |
| Lagertemperatur | -40 bis +70 °C |
| Max. Umgebungstemperatur (horizontale Montage) | 55 °C |
| Max. Umgebungstemperatur (vertikale Montage) | 40 °C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 5 % bis 95 %, nicht kondensierend |
| Verschmutzungsgrad | Grad 2 (IEC 60664-1) |
| Schutzklasse | IP20 (IEC 60529) |
| Korrosionsschutz | ISA-71.04: G3 |
| Mechanische Betriebsbedingungen | Konform mit IEC 61131-2 |
| Compliance und Zertifizierungen | |
| CE-Kennzeichnung | Ja |
| Elektrische Sicherheitsstandards | EN 61010-1, UL 61010-1, EN 61010-2-201, UL 61010-2-201 |
| Zertifizierungen für explosionsgefährdete Bereiche | Klasse I Div 2 cULus, Klasse I Zone 2 cULus, ATEX Zone 2 |
| Marine-Zertifizierungen | ABS, BV, DNV, LR |
| Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) | EN 61000-6-4 (Emission), EN 61000-6-2 (Immunität) |
| Überspannungskategorie | IEC/EN 60664-1 |
| Ausrüstungsklasse | Klasse I (IEC 61140, erdgeschützt) |
| RoHS-Konformität | Richtlinie 2011/65/EU (EN 50581:2012) |
| WEEE-Konformität | Richtlinie 2012/19/EU |
| Physikalische Dimensionen | |
| Breite | 86,1 mm (3,4 Zoll) |
| Tiefe | 58,5 mm (2,3 Zoll) |
| Höhe | 110 mm (4,33 Zoll) |
| Gewicht | 0,24 kg (0,53 Pfund) |

